Seit 110 Jahren sichere Energie

Neue Welt – neue Spannung

Der rasante Siegeszug der elektrischen Energie begann erst vor rund vier Generationen – in Hameln genau am 1. November 1904, als die Städtischen Licht- und Wasserwerke das erste Elektrizitätswerk in Betrieb nahmen.

  • 1910

    Typisches Handswerkzeug der Elektromonteure im neuen E-Werk

    1866 erfand Werner von Siemens einen elektrischen Generator. Strom begann als Antriebskraft für Maschinen und Geräte nach und nach Wirtschaft und Alltag zu revolutionieren. In Hameln erzeugten zunächst Betriebe und Hotels mit dezentralen Einzelanlagen Strom für eine helle elektrische Beleuchtung. In Deutschland begannen die Städte ab 1880 eine eigene Elektrizitätsversorgung aufzubauen. Ländliche Regionen wurden 10 bis 20 Jahre später an das Stromnetz angeschlossen.

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  • 1914

    Elektromeister, Maschinist und Betriebsleiter im neuen E-Werk

    Elektrizitätswerke sollten in den Anfangsjahren vor allem Bahnhöfe, Theater sowie repräsentative Straßen und Plätze mit hellem und sicherem Licht versorgen. Hamelns erstes E-Werk auf dem Gelände der Gasanstalt an der Hafenstraße war jedoch gleich etwas größer ausgelegt, damit auch die Koksbrechmaschinen und Kohleförderbänder der Gasanstalt mit Strom betrieben werden konnten. Erste Stromleitungen reichten zudem in die Hafen-, Mühlen-, Bäcker- und Ritterstraße, um 15 weitere „Konsumenten“ zu versorgen. Die Zahl der Stromabnehmer stieg schnell und stetig an.

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  • 1920er

    „Elektrizität in jedem Gerät“: Werbeslogan um 1920

    Wirtschaftskrise, Krieg und Nachkriegszeit, Stromrationierungen und Verdunklungsgebote hemmten den Absatz von elektrischen Haushaltsmitteln; mit dem Wirtschaftswunder ab 1950 stiegen die Verkaufszahlen wieder an.

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  • 1930er

    Werbeausstellung in den 1930er-Jahren bei den Städtischen Licht- und Wasserwerken

    Die Hamelner Licht- und Wasserwerke änderten 1934 ihren Namen in „Stadtwerke Hameln“ und bewarben intensiv die vielen neuen elektrischen Haushaltshelfer – vom Bügeleisen über den Herd bis zum Staubsauger.

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  • um 1930

    Kesselhaus des Kraftwerks Wesertal in Afferde um 1930

    Zentrale Erzeugung: Auch die Landkreise wollten bald ans Netz. Auf Basis von Abnahmegarantien durch Kreise und Stadt baute die Berliner „Allgemeine Elektrizitätsgesellschaft“ (AEG) in Afferde ein großes Kohlekraftwerk. Es ging 1913 in Betrieb. Hamelns städtische Licht- und Wasserkraftwerke wurden vom Erzeuger zum Stromverteiler.

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  • 1940er

    Ausbau des Stromnetzes in den 1930er-/1940er-Jahren

    Seit den 1920er-Jahren bauten die Hamelner Licht- und Wasserwerke das Kabelnetz im Stadtgebiet umfangreich aus und stellten von Dreh- auf Gleichstrom um.

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  • 1960er

    Hamelner Bäckerstraße: Elektrische Beleuchtung sorgt für Weihnachtsstimmung

    Schon in den 1960er-Jahren erreichte Deutschland eine flächendeckende Versorgung mit Strom, und Haushalte waren mit den wichtigsten Elektrohelfern ausgestattet.

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  • 1990er

    Osterstraße im Abendlicht

    Ab den 1970er-Jahren begann mit der Ölkrise ein Umdenken. Energiesparen, Umweltverträglichkeit, Klimaschutz und Gefahren der Atomtechnologie rückten in den Fokus. Die „Digitale Revolution“ erhöhte ab etwa dem Jahr 2000 den geschäftlichen wie privaten Strombedarf nochmals enorm.

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  • 1990er

    Wasserkraft in Hameln: die Pfortmühle in den 1990er-Jahren

    Mit der Übernahme des Wasserkraftwerks an der Pfortmühle wurden die Stadtwerke Hameln 1999 wieder zum Eigenstromerzeuger, dezentral und unter Nutzung erneuerbarer Energie. Diesen Weg setzen die Stadtwerke seitdem konsequent fort.

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