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Zählerablesung für die Jahresabrechnung 2018

Von Donnerstag, 15. November, bis voraussichtlich Samstag, 8. Dezember, führen die Stadtwerke Hameln die jährliche Ablesung der Strom-, Gas-, Wärme- und Wasserzähler für die Erstellung der Jahresabrechnung 2018 durch.

Die Stadtwerke Hameln bitten, den Ablesern ungehinderten Zutritt zu den Zählern und damit eine zügige Ablesung zu ermöglichen. Abgelesen wird unabhängig davon, von welchem Anbieter Strom oder Gas bezogen wird. Die Zählerstände werden an die Lieferanten weitergeleitet. Wenn ein Zähler zur Ablesung mehrmals nicht zugänglich war, erhält der Kunde ein Schreiben mit einer Ablesekarte. Die Stadtwerke bitten in diesem Fall, die Zählerstände selbst abzulesen und die portofreie Karte kurzfristig zurück zu senden. Für einige Stadtgebiete erhalten die Kunden direkt ein Anschreiben zur Selbstablesung. Die Übermittlung der Zählerstände ist mittels beiliegender, vorgedruckter Postkarte – das Porto übernehmen die Stadtwerke – möglich oder ganz einfach per Internet.

Wichtiger Hinweis zur Zähler-Selbstablesung:

Nur Zählerdaten, die bis spätestens 8. Januar 2019 vorliegen, können noch für die Jahresabrechnung berücksichtigt werden. Liegen bis dahin  keine Angaben zu Zählerständen vor, müssen die Stadtwerke den Verbrauch schätzen.

Sie haben einen Selbstablesebeleg zur Übermittlung der Zählerstände für die Jahresrechnung 2018 erhalten? Dann nutzen Sie die Möglichkeit, uns Ihre Zählerstände ganz schnell und bequem unter https://www.selbstablesung.com/ham mitzuteilen. Alle relevanten Angaben zur Verbrauchsstelle wie die Zählernummer(n) sind hier bereits vorausgefüllt. Für den Zugang zur Online-Übermittlung finden Sie in unserem Anschreiben einen persönlichen PIN-Code.

Sie haben keine Selbstablesekarte erhalten oder wollen uns die Zählerstände bspw. für einen Vertragsbeginn oder ein Vertragsende mitteilen? Dann nutzen Sie einfach das Online-Formular unter https://www.stadtwerke-hameln.de/service/zaehlerstand-erfassen.html

Für Rückfragen und weitere Informationen stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtwerke im Kundencenter an der Hafenstraße 14 oder über die kostenlose Hotline 0800 788 0000 gerne zur Verfügung.

Die Ableser der Stadtwerke können sich immer ausweisen. Sollten dennoch Zweifel bestehen, bestätigen die Stadtwerke gerne auf telefonische Nachfrage die Legitimation des Ablesers.

Da die Stadtwerke Hameln im rollierenden Verfahren ablesen, kann es sein, dass ein Kunde in diesem Jahr das oben genannten Anschreiben zur Selbstablesung erhält, obwohl im letzten Jahr der Ableser da war.

Warnung vor unseriösen Telefonanrufen

Besorgte Anrufer berichten den Stadtwerken Hameln gerade wieder zur Zeit der Zählerablesung über Telefonanrufe in vermutlich betrügerischer Absicht: Die Anrufer versuchen, an Daten der Kunden zu kommen. So werden vor allem die Stadtwerke-Kundennummer und die Zählernummer abgefragt.

Diese Anrufer haben nichts mit den Stadtwerken Hameln zu tun, es ist keine Telefonaktion der Stadtwerke!  Mitarbeiter der Stadtwerke müssen sich weder nach Zähler- noch der Kundennummer erkundigen und fragen auch keine Bankverbindungen telefonisch ab.

Wer  Zweifel hat, ob der Anruf tatsächlich von den Stadtwerken kommt, kann sich gerne erst bei den Stadtwerken unter Telefon 05151 788-0 oder der kostenlosen Servicenummer 0800 788 0000 rückversichern.

Initiative "Gesunde Kinder in Bewegung" gestartet

Wasser ist unser Lebensmittel Nr. 1 – am besten kontrolliert nach den strengen Richtlinien der Trinkwasserverordnung, in der Region als sauberes Grundwasser gefördert, mit Lieferung frei Haus und zudem sehr gesund. Die Kinder der Grundschule Tündern können sich nun über einen Trinkwasserspender der Stadtwerke Hameln freuen. Gemeinsam mit Schulleiterin Marion Muschik, Oberbürgermeister Claudio Griese und Susanne Treptow, Geschäftsführerin der Stadtwerke Hameln, wurde der Wasserspender zusammen mit den Kindern der Grundschule Tündern eingeweiht.

„Jedes 6. Kind in Deutschland ist übergewichtig und bewegt sich zu wenig, so die Aussage in der ZDF „plan b“-Reportage „Jogging im Matheunterricht“. „Wir kennen uns besonders gut mit dem gesunden Trinkwasser aus und so kam ich auf die Idee für unser neues Projekt: Die Ausstattung Hamelner Grundschulen mit Wasserspendern“, so Susanne Treptow. „Die Spätfolgen für die Gesundheit der Kinder sind gravierend. Das gesunde Trinkwasser der Stadtwerke kann so einen wichtigen Beitrag zu mehr Gesundheit schon im Kindesalter leisten. Die Stadtwerke Hameln übernehmen gerne eine gesellschaftliche Verantwortung für die Menschen in der Region und so konnten wir Oberbürgermeister Claudio Griese und den Aufsichtsrat der Stadtwerke Hameln schnell von dieser Idee überzeugen“, ergänzt Treptow.

Die Vorteile für einen Trinkwasserspender in den Schulen liegen auf der Hand: Durch die Spender vor Ort müssen die Schüler keine schweren Flaschen mehr schleppen. Das spart Ausgaben der Eltern und lässt das Gewicht der Schulranzen sinken. Außerdem wird Verpackungsmüll gespart und somit der Umweltschutz gefördert.

Mindestens einen Liter sollen die Kinder während der Schulzeit trinken, um konzentriert und aufnahmefähig dem Unterricht folgen zu können. Viele gute Gründe für eine gesunde Trinkwasserversorgung in den Grundschulen: Alle Grundschulen im Gebiet der Stadt Hameln einschließlich aller Ortsteile sollen bis spätestens Mai 2019 ausgestattet werden. Die technische Umsetzung in den Schulen hat das Tochterunternehmen der Stadtwerke Hameln, Schaper Rohrleitungsbau, übernommen.

Kostenlos können die Kinder so frisches, leicht gekühltes Hamelner Trinkwasser in Flaschen abfüllen, wahlweise mit oder ohne Kohlensäure. Eine Trinkwasserflasche zum Auffüllen haben die Stadtwerke Hameln den Schülerinnen und Schülern direkt mitgeschenkt.

Die Wasserzapfstation aus Edelstahl ist direkt an die Trinkwasserleitung angeschlossen und mit einem 3-Stufen-Hygiene-System ausgestattet. Die Kosten für die Geräte und die Installation tragen die Stadtwerke genauso wie die Kosten für die Wartung. Die Kosten für die Wasserlieferung trägt die Stadt Hameln.

„Wir hoffen, dass die Schülerinnen und Schüler die Geräte gerne nutzen. Wir wollen mit diesem ersten Projekt auf den Durstlöscher Trinkwasser aufmerksam machen und mit der Installation solcher Wasserspender eine gesunde, kalorienfreie Alternative zu Säften oder zuckerhaltigen Softdrinks bieten“, so Stadtwerke Chefin Susanne Treptow bei der Übergabe.

In Tündern können nun rund 110 Schüler und ihre Lehrer jederzeit hygienisch einwandfreies und attraktiv aufgesprudeltes Trinkwasser zapfen.

„Wir freuen uns, dass wir mit dem Wasserspender nun die Möglichkeit haben, unseren Schülerinnen und Schülern das gesunde Trinkwasser jederzeit anbieten zu können“, so Schulleiterin Marion Muschik von der Grundschule Tündern, und ergänzt: „Viel Trinken hat positive Auswirkungen auf die Konzentration und Lernfähigkeit. Das gekühlte und auf Wunsch gesprudelte Trinkwasser schmeckt und sorgt für einen klaren Kopf. Gerade weil die Schüler bis in den späten Nachmittag in der Schule sind, muss der Flüssigkeitsbedarf gedeckt sein“.

Damit ist die Stadtwerke-Initiative „Gesunde Kinder in Bewegung“ gestartet. Es sollen weitere Projekte folgen, die Kinder und Familien im Fokus haben. Mitstreiter und Ideen werden gesucht. Wer dabei sein möchte, kann sich bei den Stadtwerken melden.

Zum Hintergrund

Die Stadtwerke sichern die Wasserversorgung in der Hamelner Kernstadt, in Afferde, Rohrsen, Holtensen, Hilligsfeld, Tündern, Hastenbeck, Wehrbergen, Haverbeck, Halvestorf, Bannensiek, Weidehohl und Hope und sorgen dafür, dass bei Kundinnen und Kunden Trinkwasser von höchster Qualität aus der Leitung kommt: Die Stadtwerke fördern reinstes Grundwasser, das ohne Bedenken getrunken werden kann. Es ist von Natur aus so gut, dass es nicht gechlort werden muss. Es ist außerdem äußerst nitratarm und reich an gesunden Mineralien wie Calcium und Magnesium. Darüber hinaus ist Trinkwasser das am besten kontrollierte Lebensmittel. Regelmäßige Untersuchungen garantieren die Reinheit des Wassers. Das Gesundheitsamt des Landkreises überwacht als Aufsichtsbehörde die Einhaltung der strengen Grenzwerte der Trinkwasserverordnung.

Die in Hameln jährlich benötigten rund 3,3 Millionen Kubikmeter Trinkwasser kommen aus den Stadtwerke-Wasserwerken „Tünderanger“, „Hohes Feld“ und „Haarbach“. Ausgewiesene Wasserschutzgebiete gewährleisten hier einen Schutz des Grundwasservorkommens.

Als Garant für die gute Qualität des Trinkwassers haben sich die Landwirte in den Trinkwassergewinnungsgebieten Hameln-Süd, Haarbach und darüber hinaus in den angrenzenden Trinkwassergewinnungsgebieten zwischen Rinteln und Bad Pyrmont zu einer Kooperation zusammengeschlossen (IG Weser). Mit dem Instrument der freiwilligen Vereinbarung werden gezielt Bewirtschaftungsmaßnahmen auf sensiblen Standorten gefördert.

Umwelttage Weserbergland 2018

Die Umwelttage Weserbergland 2018 bieten erneut zahlreiche Informationen zu Natur- und Umweltthemen: Vom 5. bis zum 9. September gibt es zahlreiche Veranstaltungen und Aktionen an insgesamt fünf Tagen.

Auch die Stadtwerke Hameln sind mit dabei:

Donnerstag, 6. September 2018

Mitmachen, ausprobieren, verstehen: Bereits zum sechsten Mal findet das Informations- und Aktionsevent für Schüler/innen der vierten bis siebten Klasse auf dem Gelände der Stadtwerke statt. Geplant sind unter anderem verschiedene Vorträge der KliMotion Lokalgruppe Hameln zu energierelevanten Themen, ein Segway-Parcours und Kinderkarussell sowie ein Kinofilm zum Thema Energie und vieles mehr. Außerdem kann ein Blick hinter die Stadtwerke-Kulissen geworfen werden.

Freitag, 7. September 2018

Regional und lecker: Im Zuge der Umwelttage Weserbergland unterstützen die Stadtwerke Hameln die "Klima-Küchen-Show" am 7. September im Lalu am Hefehof. Der Sterne-Koch Björn Freitag zeigt gemeinsam mit der Klimaschutzagentur Weserbergland, wie einfach klimafreundliches Kochen ist: Saisonale Produkte aus dem Weserbergland werden live zubereitet und sollen dabei Appetit auf dierses wichtige Thema machen.

Sonntag, 9. September 2018

Bürgergarten Hameln: Abschluss der Umwelttage Weserbergland unter freiem Himmel mit Informationsständen, Aktionen für Groß und Klein, kulinarischen Köstlichkeiten und Unterhaltungsprogramm.

Weitere Informationen zu den Umwelttagen finden Sie hier.

Stadtwerke überprüfen turnusmäßig das Gasleitungsnetz

Kleinste Undichtheiten an Gasleitungen spürt ein Mitarbeiter von der Firma Severin ab Montag, 2. Juli, im Auftrag der Stadtwerke auf. In diesem Jahr werden routinemäßig alle Gasleitungen in den erdgasversorgten Ortsteilen Welliehausen, Unsen, Holtensen und Hottenbergsfeld sowie im Hamelner Stadtgebiet nördlich der Eisenbahnlinie Hannover/Löhne auf Dichtheit überprüft.

Für die Stadtwerke ist die jährlich durchgeführte Maßnahme ein wichtiger Baustein für die Versorgungssicherheit: Die Hamelner Haushalte und Unternehmen werden über eine Gasleitungslänge von insgesamt 431 Kilometern zuverlässig, sicher und rund um die Uhr mit Erdgas zum Kochen und vor allem Heizen beliefert. Um die beliebte Energiequelle gewohnt sorgenfrei nutzen zu können, sind regelmäßige Kontrollen der Netze unabdingbar. Im regelmäßigen Turnus von drei Jahren müssen alle Erdgasleitungen einmal auf Leckagen untersucht worden sein.

Der Techniker folgt dabei exakt nach digitalem Lageplan auf Gehwegen, Straßen und in Vorgärten dem Verlauf der unterirdischen Leitungen. Mit einem handgeführten Messgerät wird ständig kontrolliert, ob an der Bodenoberfläche ausgetretenes Gas registriert wird. Nur wenn es regnet, fallen die Messungen aus. Dann kann das Gerät witterungsbedingt keinen Gasgeruch am Boden registrieren. Ist das Wetter trocken, heißt es für den Techniker, ein ordentliches Programm zu absolvieren: Rund 150 Kilometer müssen für diese Messungen zurückgelegt werden – ausschließlich zu Fuß, denn sein Messgerät muss jeden Meter per Hand auf den Boden gedrückt werden.

Die Stadtwerke bitten die Hauseigentümer um Verständnis, wenn zu diesem Zweck der Vorgarten betreten werden muss. „In diesem Fall kann sich der Mitarbeiter aber auch ausweisen“, so Stadtwerke-Sprecherin Natalie Schäfer.

Die Überprüfung durch die Stadtwerke endet allerdings am Gebäude. Für die Sicherheit im Gebäude ist der Hauseigentümer ab der Hauptabsperreinrichtung – bis auf den Zähler und den Hausdruckregler -verantwortlich. Auch dieser muss den Zustand seiner Gasanlagen regelmäßig überprüfen. Im Rahmen der allgemeinen Verkehrssicherungspflicht gehört zu den Pflichten unter anderem die jährliche Sichtkontrolle durch den Anlagenbetreiber sowie die turnusmäßige Überprüfung der Hausanschlüsse alle zwölf Jahre auf Gebrauchsfähigkeit bzw. Dichtheit durch einen Fachbetrieb.

Rund acht Wochen wird der mit orangeroter Warnweste bekleidete Spezialist mit dem Gasspürgerät in den genannten Ortsteilen unterwegs sein. Stößt er auf ein Leck, ortet er mit etwa 30 Zentimeter tiefen Probebohrungen die undichte Stelle. Anschließend beginnt die Reparatur.

Den Sommer erleben Sie mit uns!

Uns liegt das am Herzen, was Hameln liebenswert macht und als Unternehmen vor Ort möchten wir unseren Beitrag leisten, um die Lebensqualität und das Miteinander in Hameln weiter zu fördern.

Im Sommer 2018 unterstützen wir folgende Events:

- Musical Rats (30. Mai - 5. September)

- Hamelner Weinfest (20 - 22. Juli)

- Rattenrennen (13. August)

- Pflasterfest (24. - 26. Agust)

- Umwelttage (5. - 9. September)

28. traditionelle Feldbereisung im Wasserschutzgebiet Haarbach

In diesem Jahr fand die traditionelle Feldbereisung der Stadtwerke im Wasserschutzgebiet Haarbach statt. Susanne Treptow, Geschäftsführerin der Stadtwerke, und Rainer Sander stellvertretend für die Landwirte im Wasserschutzgebiet Haarbach begrüßten an der Feldscheune Köpke südlich von Lachem zum „Informationsaustausch Trinkwasserschutz“.

Das Interesse an diesem Thema ist weiterhin sehr hoch, wie die jüngste Berichterstattungen in den überregionalen Medien sowie in der örtlichen Presse, aber auch die große Anzahl von über 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus den Bereichen Land-, Forst- und Wasserwirtschaft, des Naturschutzes, der Kommunalpolitik sowie zuständiger Fachbehörden zeigen, die sich an diesem Sonntagmorgen in der Feldmark eingefunden haben.

Nach Beendigung  der mehrjährigen Flurbereinigung wurde 2014 das Schutzgebiet festgesetzt. Auf der gemeinsamen Fahrt durch das Schutzgebiet erläuterte das begleitende Büro Geries Ingenieure GmbH, wie die Bewirtschaftung von landwirtschaftlichen Flächen unter der Zielsetzung des Wasserschutzes im Gebiet seit über 25 Jahren umgesetzt wird. In dieser Zeit sind neue Technologien wie die Erzeugung von regenerativen Energien aus nachwachsenden Rohstoffen etabliert worden, die auch den Wasserschutz vor neue Herausforderungen stellen. So gab Jörg Pape an der ersten Station, der Biogasanlage der Bioenergie Hemeringen GmbH & Co. KG, einen Überblick über den aktuellen Sachstand zur Erzeugung von Energie aus Biogas und erläuterte dabei, wie der Einsatz von Gärresten gewässerschonend erfolgt, wie die Düngeverordnung umzusetzen ist und welche neuen Anforderungen an die Lagerkapazitäten von Gärresten zu beachten sind. Die Teilnehmer vor Ort erfuhren auch, wie aus Schnittgut von den Extensivierungsflächen hochwertiges „Kleintierheu“ durch Wärmenutzung aus der Biogasanlage hergestellt wird.

Im Anschluss wurde der grundwasserschonende Einsatz von Pflanzenschutzmitteln anhand eines Versuches auf Flächen der Stukenbrock GbR diskutiert. Freiwillig wird hier auf den Einsatz von chloridazonhaltigen Pflanzenschutzmitteln im Zuckerrübenanbau verzichtet.

Für den Schutz des Trinkwassers ist auch der Schutz der Oberflächengewässer wichtig, denn die Stadtwerke gewinnen ihr Trinkwasser aus den Kiesschichten der Weserniederung. Als wichtige Maßnahme wurde die Einrichtung von Gewässerrandstreifen im Schutzgebiet auf 14.46 ha umgesetzt. Die Wanderstrecke führte so weiter durch das Extensivierungsgebiet mit seinen rund 5.000 Metern Heckenpflanzungen, Obstbäumen und Grünlandflächen. In Abstimmung mit den Landwirten und in enger Zusammenarbeit mit allen am Naturschutz beteiligten Institutionen haben die Stadtwerke am Haarbach bereits zu Beginn der 1990er Jahre Hecken und Feldgehölz angepflanzt und Streuobstwiesen angelegt. Ein wichtiger Beitrag zur Renaturierung und zum Grundwasserschutz, denn: Durch die umfangreichen Anpflanzungen und die großräumige Extensivierung der Flächen rund um die Brunnen finden viele Pflanzen und Tiere eine Rückzugsmöglichkeit. Darüber hinaus wird insbesondere durch die weitere Anlage und Förderung von Blühstreifen auf diesen Flächen der Lebensraum für Bienen nachhaltig gesichert. Gleichzeitig wird durch die entstandene Bodenruhe das Grundwasser optimal vor schädlichen Einträgen geschützt.

Im Rahmen der Flurbereinigung wurden noch weitere Flächen entlang des Haarbachs erworben. Insgesamt haben die Stadtwerke heute 47 ha im Wasserschutzgebiet der extensiven Nutzung überführt. Diese Gebiete sind von hoher Bedeutung für die örtliche Fauna und Flora.

Am Brunnen Haarbach Ost berichtete Michael Wiehe, Abteilungsleiter Gas- / Wasserversorgung der Stadtwerke Hameln, abschließend über die aktuellen Zahlen zur Wasserversorgung, die Wasserqualität und energiesparenden Methoden bei der Wasserförderung.

Eine ausführliche Trinkwasser-Analyse finden Interessierte auf hier. Auf Wunsch senden die Stadtwerke diese auch gerne zu.

Stadtwerke Hameln garantieren: Unser Wasserpreis bleibt weiterhin stabil

Aktuell alarmiert eine Analyse der Grünen-Bundestagsfraktion zur Trinkwasser-Preisentwicklung, in der es heißt, dass die Preise zukünftig deutlich steigen könnten, auch heimische Verbraucher. Im Versorgungsgebiet der Stadtwerke Hameln können diese jedoch aufatmen: „Unser Wasserpreis bleibt weiterhin stabil und wird nicht erhöht“, betont Stadtwerke-Chefin Susanne Treptow.

Als Gründe für mögliche notwendige Preissteigerungen nennt die Analyse vor allem die immer teurer werdende Aufbereitung des Grundwassers, aufgrund der zunehmenden, bereits über Jahre erfolgten Einträge mit Nitraten, Pestiziden und Medikamenten. Diese kämen nun nach über 30 Jahren im Grundwasser an.

Ganz anders sieht es jedoch im Gewinnungsgebiet der Stadtwerke Hameln, und das aus gutem Grund, wie Susanne Treptow erläutert: „Bereits Ende der 80er Jahre haben die Stadtwerke Hameln als einer der ersten Wasserversorger in Niedersachsen auf einen damals steigenden Nitratgehalt im Trinkwasser reagiert und Gegenmaßnahmen ergriffen. Bedingt durch die Grundwasserbildung in landwirtschaftlich genutzten Böden kann eine nachhaltige Qualität des Trinkwassers durch die Identifizierung austragsgefährdeter Böden und einer darauf abgestimmten landwirtschaftlichen Bewirtschaftung gewährleistet werde. Dieses Konzept wird nun seit rund 30 Jahren erfolgreich in Hameln umgesetzt und diente seinerzeit sogar als Vorbild für das Niedersächsische Kooperationsmodell Trinkwasserschutz.“

Hinzu kommt: „Mit Unterstützung des niedersächsischen Umweltministeriums sind in den 90er Jahren Mittel zum Ankauf von besonders schutzbedürftigen Flächen in den  Wasserschutzgebieten Hameln-Süd und Haarbach mit der Zielsetzung der Extensivierung der Nutzung bereitgestellt worden. Die beste Investition, um das Wasser langfristig zu schützen – heute zahlt sie sich umso mehr aus, denn eine zusätzliche Reinigung oder Aufbereitung des Grundwassers ist bei uns nicht notwendig.“

Anstatt aufwendige Trinkwasseraufbereitungsanlagen zu bauen, werden die Stadtwerke auch in Zukunft vorbeugenden Trinkwasserschutz betreiben. Schließlich hört ein verantwortlicher Trinkwasserschutz nicht an der Stadtgrenze auf.

Auf diese Weise stellen sie gemeinsam mit den heimischen Landwirten die hervorragende Trinkwasserqualität auch für nachfolgende Generationen sicher – und das der Trinkwasserpreis weiterhin stabil und im regionalen Vergleich mit anderen kommunalen Versorgern einer der günstigsten bleibt!

Zum Hintergrund

Die Stadtwerke sichern die Wasserversorgung in der Hamelner Kernstadt, in Afferde, Rohrsen, Holtensen, Hilligsfeld, Tündern, Hastenbeck, Wehrbergen, Haverbeck, Halvestorf, Bannensiek, Weidehohl und Hope und sorgen dafür, dass bei Kundinnen und Kunden Trinkwasser von höchster Qualität aus der Leitung kommt: Die Stadtwerke fördern reinstes Grundwasser, das ohne Bedenken getrunken werden kann. Darüber hinaus ist Trinkwasser  das am besten kontrollierte Lebensmittel. Regelmäßige Untersuchungen garantieren die Reinheit des Wassers. Das Gesundheitsamt des Landkreises überwacht als Aufsichtsbehörde die Einhaltung der strengen Grenzwerte der Trinkwasserverordnung.

Die in Hameln jährlich benötigten rund 3,3 Millionen Kubikmeter Trinkwasser kommen aus den Stadtwerke-Wasserwerken „Tünderanger“, „Hohes Feld“ und „Haarbach“. Ausgewiesene Wasserschutzgebiete gewährleisten hier einen Schutz des Grundwasservorkommens.

Als Garant für die gute Qualität des Trinkwassers haben sich die Landwirte in den Trinkwassergewinnungsgebieten Hameln-Süd, Haarbach und darüber hinaus in den angrenzenden Trinkwassergewinnungsgebieten zwischen Rinteln und Bad Pyrmont zu einer Kooperation zusammengeschlossen (IG Weser). Mit dem Instrument der freiwilligen Vereinbarung werden gezielt Bewirtschaftungsmaßnahmen auf sensiblen Standorten gefördert.

Neuer Warngeruch im Gasnetz

Das riecht nach einer guten Idee, obwohl es stinkt: Erdgas ist von Natur aus unsichtbar und geruchlos. Den typischen Gasgeruch erhält der Brennstoff erst durch sogenannte Odoriermittel – Geruchstoffe, die dem Gas zugesetzt werden. Ab 2. Mai 2018 wird wieder Tetrahydrothiophen (THT) als Odoriermittel im Gas-Netzgebiet der Stadtwerke Hameln zum Einsatz kommen und das Gas damit wieder intensiver nach faulen Eiern und Schwefel duften. Der am 1. Oktober 2006 eingeführte Warnduft „Gasodor-s-free“, der eher nach Knoblauch-Klebstoff riecht, wird abgeschafft.

Geruchsstoffe sind notwendig, um austretendes Gas schnell und bereits in kleinsten Mengen wahrnehmen zu können. Damit können auch geringe Undichtigkeiten an Gas-Installationen bzw. der Gasaustritt an defekten Rohrleitungen in Häusern und Wohnungen sehr schnell bemerkt und auch von der menschlichen Nasen "geortet" werden.  

„Wir haben die Erfahrung gemacht, dass der Geruchsstoff „Gasodor-s-free“ nicht immer als typischer Warnduft für Erdgas wahrgenommen wird“, erläutert Stadtwerke-Chefin Susanne Treptow die Hintergründe für die Umstellung. „Auch wenn hierdurch in den vergangen Jahren keine Schadensfälle aufgetreten sind, so gehen die Stadtwerke hier doch auf Nummer sicher und wir lassen das Erdgas wie früher „stinken“.“

Der Warngeruch wird in Hameln an den zwei Gasdruckregel- und Messanlagen Fischbecker Landstraße und in der Nähe von Herkendorf über Düsen ins übernommene Erdgas injiziert und so im gesamten Erdgas-Netzgebiet der Stadtwerke Hameln – in der Kernstadt Hameln sowie allen Ortsteilen zuzüglich Hagenohsen (Gemeinde Emmerthal)  -verteilt.

Als Riechprobe halten die Stadtwerke Duftkarten mit dem Geruchsstoff THT im Kundencenter in der Hafenstraße 14 bereit. Gerne senden die Stadtwerke die Karte auch zu; einfach telefonisch unter 05151 788-153 melden. Duftkarten vermitteln den Verbrauchern den Geruch von Gas, so dass sie einen Notfall schnell erkennen und melden können. Weiterhin erhältlich ist auch die Broschüre „Erdgas mit Sicherheit“ inklusive Checkliste für die Hausschau.

Was tun bei Gasgeruch?

Folgende Hinweise finden sich auch mehrsprachig auf einer Karte, die die Stadtwerke stets beim Setzen eines Gaszählers mit anbringen:

-       Wichtig: Keine Panik

-       Gashahn zudrehen

-       Offenes Feuer vermeiden, nicht rauchen, keine Flammen, keine Funken, keine Schalter betätigen, kein Telefon (auch kein Handy)

-       Mitbewohner warnen, (klopfen nicht klingeln) und raus aus dem Haus

-       Alle Fenster und Türen öffnen, für Durchzug sorgen

-       Bereitschaftsdienst anrufen – von außerhalb des Hauses!

Bei Wahrnehmung eines Gasgeruches nimmt die Netzleitstelle der Stadtwerke rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr diese Meldungen unter der Nummer 05151 788-555  entgegen.

Trinkwasser in Halvestorf, Haverbeck, Hope, Bannensiek und Weidehohl: Sulfatwerte deutlich gesenkt - Wasserpreis bleibt konstant

Wasser als unser Lebensmittel Nr. 1 ist keine Ware wie jede andere. Gutes Trinkwasser ist Lebensqualität: Täglich muss es in ausreichender Menge und guter Qualität entsprechend den strengen Vorgaben der Trinkwasserverordnung verfügbar sein.

Seit Beginn der städtischen Wasserversorgung in Hameln im Jahr 1895 sorgen die heimischen Stadtwerke für reines Grundwasser in bester Qualität, das ohne Bedenken getrunken werden kann. Neben der Verantwortung für die Wasserversorgung in der Hamelner Kernstadt und vielen weiteren Hamelner Ortsteilen ist 2016 die Versorgung für Halvestorf, Haverbeck, Hope, Bannensiek und Weidehohl dazu gekommen. Durch Nachhaltigkeit bei Gewinnung, Förderung und Verteilung sichern die Stadtwerke Hameln diese Qualität auch für kommende Generationen.

So haben die Stadtwerke für eine weiterhin hochwertige Trinkwasserversorgung in den Hamelner Ortsteilen Halvestorf, Haverbeck, Bannensiek, Hope und Weidehohl umfangreiche Maßnahmen zur Senkung des Sulfatwertes umgesetzt. Zu guter Letzt sind im Herbst 2017 nach einem mehrwöchigen Probetrieb die Anlagen zur Wassermischung aus dem Brunnen Halvestorf mit dem Wasser aus dem Hamelner Wassernetz in Betrieb gegangen.

Durch die Wassermischung liegt die Konzentration im Wassernetz in diesen Ortsteilen nun in einem Bereich von 220 bis 240 mg/l. Der Grenzwert von 250 mg/l wird somit eingehalten. Zum Vergleich: Der Sulfatwert im Brunnen Halvestorf liegt in einem Bereich von 380 bis 420 mg/l.

Susanne Treptow, Geschäftsführerin der Stadtwerke, freut sich über die erfolgreiche Umsetzung der Maßnahmen und hat weitere gute Nachrichten für die Bürger: "Die wirtschaftlich umgesetzten Maßnahmen sichern auch künftig die  hohe Trinkwasserqualität sowie eine sichere und zuverlässige Wasserversorgung in den Ortsteilen Halvestorf, Haverbeck, Bannensiek, Hope und Weidehohl. Und das ganz ohne Preiserhöhung – der Wasserpreis bleibt auch weiterhin konstant."

Trinkwasser  ist das am besten kontrollierte Lebensmittel. Regelmäßige Untersuchungen garantieren die Reinheit des Wassers. Das Gesundheitsamt des Landkreises überwacht als Aufsichtsbehörde die Einhaltung der strengen Grenzwerte der Trinkwasserverordnung. Das Stadtwerke-Trinkwasser wird regelmäßig mit modernen Analysegeräten auf 40 chemische Substanzen getestet – zum Beispiel auf Schwermetalle, Nitrat oder auch auf Pflanzenschutzmittel. Die Analysen unabhängiger Institute ergänzen die Stadtwerke mit eigenen Tests. Eine ausführliche Analyse sowohl für das Hamelner als auch das Halvestorfer/Haverbecker Wassernetz findet sich hier. Auf Wunsch senden die Stadtwerke diese auch gerne zu. Darüber hinaus sind die Analysen auch im Kundencenter in der Hafenstraße 14 erhältlich. Ebenso wie einfache und kalorienarme Rezepte für leckere Erfrischungsdrinks oder abwechslungsreiche Suppen, in die sich das Leitungswasser mit wenigen Tricks verwandeln lässt.

Zum Hintergrund

Weil das durch den Wasserbeschaffungsverband Halvestorf-Haverbeck-Herkendorf geförderte Wasser mit um 400 Millligramm Sulftat pro Liter nicht mehr den Neuerungen der Trinkwasserverordnung der EU entsprach, hätte der Verband vor rund zweieinhalb Jahren über umfangreiche Investitionen in seine Wassergewinnungsanlagen entscheiden müssen, um eine weitere Fördergenehmigung zu erhalten. Diese Investitionen hätten zu einer deutlichen Wasserpreissteigerung auf über 1,80 Euro pro Kubikmeter oder gar mehr für die Bürger geführt.

Im Sinne einer wirtschaftlichen Lösung übertrug der Verband schließlich zum 1. Januar 2016 die Trinkwasserversorgung in den Hamelner Ortsteilen Halvestorf, Haverbeck, Bannensiek, Hope und Weidehohl an die  Stadtwerke Hameln. Darüber hinaus liefern die Stadtwerke Hameln das Wasser auch nach Herkendorf im Flecken Aerzen. Und in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Hessisch Oldendorf besteht eine Verbindungsleitung zwischen den Ortschaften Haverbeck und Lachem.

Die Stadtwerke Hameln sind neben der Verantwortung für Betrieb, Ausbau und Instandhaltung der Wasserversorgungsanlagen und des Wassernetzes in Halvestorf, Haverbeck, Bannensiek, Hope und Weidehohl seit Beginn 2016 so auch der direkte Ansprechpartner, wenn es um Hausanschlüsse oder Fragen zu Zählern und Hausinstallation geht. Und Störungen im Versorgungsnetz können unter Telefon 05151 788 555 an die rund um die Uhr besetzte Netzleitstelle der Stadtwerke gemeldet werden.

Hamelner Eisvergnügen voller Erfolg

Das Hamelner Eisvergnügen 2018 war wieder ein voller Erfolg. Die Sponsoren Stadtwerke Hameln, Volksbank Hameln-Stadthagen, Lenze, HWG und die Medienpartner Dewezet und radio aktiv ziehen als Veranstalter des Hamelner Eisvergnügens eine durchweg positive Bilanz:

Bei durchgängig bestem Winter-Wetter – teilweise klirrend kalt, aber dafür umso häufiger mit winterlichem Sonnenschein – lockte die 1.000 qm große Eisbahn im Bürgergarten vom 1. bis zum 25. Februar rund 15.500 Eisläufer auf die Kufen. Besonders erfreulich sei der kontinuierlich hohe Zuspruch bei Kindern und Jugendlichen sowie Schulklassen. Mit etwas über 1.000 Eisläufern und zahlreichen Zuschauern war Sonntag, der 18. Februar, der stärkste Besuchertag in diesem Jahr.

Warum die Eisbahn jedes Jahr so viele Gäste anlockt? Die Antwort findet man schnell: Gelächter, Freudenschreie, halb scherzhafte Herausforderungen an den Nebenmann und erstaunlich laute Seufzer der Erleichterung, wenn mal wieder ein Zusammenprall vermieden wurde. Die Eisbahn ist wie Freibad im Winter! Vor allem, wenn die Sonne rauskommt und die ließ sich in diesem Jahr häufig blicken.

Gut besucht waren ebenfalls die Vormittage zwischen 8 und 14.30 Uhr. Diese Zeit war für Kindergärten und Schulen reserviert. Bis zum Schluss der Eisbahn haben sich insgesamt wieder über 1.500 Kinder angemeldet, die aus Hameln und dem gesamten Umland kamen.

Auch die zahlreichen Zuschauer hatten ihren Spaß an der Eislauffläche und haben heißen Glühwein, kalte Getränke und warme Speisen aus dem gastronomischen Angebot genossen – ob im warmen Zelt oder an den Stehtischen direkt an der Eislauffläche, von denen aus man das bunte Treiben auf dem Eis besonders gut verfolgen konnte. Die Eisbahn konnte damit an ihren Erfolg der Vorjahre anknüpfen.

 Ob es eine sechste Wiederholung gibt, liegt jetzt in den Händen der Sponsoren. „Wenn es nach mir ginge, könnte die Eisbahn jedes Jahr stattfinden“, so Susanne Treptow, Stadtwerke-Geschäftsführerin. „Aber alleine können wir das nicht stemmen, sind aber gerne wieder bereit, unseren Beitrag für eine Wiederholung zu leisten. Wir werden in naher Zukunft bewertende Gespräche mit allen Beteiligten führen und hoffen auf eine Wiederholung in 2019 oder 2020.“

Tolle Halbzeitbilanz des Hamelner Eisvergnügens

Das Hamelner Eisvergnügen im Bürgergarten geht diese Woche in seine zweite Halbzeit. Grund genug für Veranstalter und Organisatoren, eine erste Bilanz zu ziehen. Diese fiel durchweg positiv aus.

Bereits mehr als 6.600 Eisläufer haben seit dem Start des Hamelner Eisvergnügens am 1. Februar ihre Runden auf der 1.000 m2 großen Open-Air Eisbahn im Hamelner Bürgergarten gedreht. „Unser Konzept, den sonst eher tristen Monat Februar mit der Eisbahn zu beleben, hat sich auch im fünften Veranstaltungsjahr bewährt. Und in diesem Jahr zeigt sich auch das Wetter von seiner allerschönsten Seite“, freut sich Susanne Treptow, Geschäftsführerin der Stadtwerke Hameln.

Das Hamelner Eisvergnügen, das dank der Stadtwerke Hameln und den Mitsponsoren Volksbank Hameln-Stadthagen, Lenze und den Medienpartnern Dewezet und radio aktiv in diesem Jahr wieder stattfindet, lockte besonders am ersten Sonntag knapp 1.000 Besucher auf die Eisfläche in den Bürgergarten. „Das war bisher der Rekord“, freut sich Ilka Albrecht von den Stadtwerken Hameln, über den Zuspruch auf der Hamelner Eisbahn. Auch zahlreiche Zuschauer haben das gastronomische Angebot der Firma Schulte direkt an der Eisbahn genutzt und bei sonnig-kaltem Wetter das bunte Treiben auf der Eisbahn mit einem heißen Glühwein in der Hand verfolgt.

Große Begeisterung auch bei den eifrigen Eisläufern. Die Rückmeldungen der Läuferinnen und Läufer sind wieder sehr positiv. „Die Eisbahn ist zu einem beliebten Treffpunkt geworden. Viele drehen bei bestem Wetter und aktueller Musik gemeinsam mit Freunden Runde um Runde auf dem Eis“, so Albrecht.

Außerdem geht der Eisstock-Cup in seine 4. Auflage. Am Donnerstag, 22. Februar kämpfen Mannschaften aus Hamelner Vereinen und Unternehmen beim 4. Stadtwerke-Eisstockcup gegeneinander. Ilka Albrecht wünscht den Teams viel Glück: „Einige Mannschaften haben schon vorab trainiert, aber Anmeldungen sind immer noch möglich. Auch Besucher sind herzlich eingeladen, die Mannschaften zu unterstützen, denn Spaß und Unterhaltung sind garantiert.“

Zeiten für Schulklassen und Kindergärten erweitert

An den Vormittagen zwischen 8.00 und 14.30 Uhr haben Kindergärten und Schulklassen freie Bahn. Wer in der Gruppe die Schlittschuhbahn nutzen möchte, kann sich direkt an der Eisbahn oder unter der Telefonnummer 02362 607410 anmelden.

Auch am kommenden Wochenende ist wieder viel los an der Eisbahn: Geöffnet ist freitags von 13 bis 22 Uhr, samstags von 10 bis 22 Uhr und sonntags von 10 bis 20 Uhr. Jeweils ab 18 Uhr steht ein Teil der Eisbahn zum Eisstockschießen zur Verfügung. Schlittschuhlaufen ist dann ebenfalls möglich. Samstagmorgen ist Eislauftrainer Frank Schmidt vor Ort, um alle, die noch Hilfe bei ihren ersten Runden auf dem Eis benötigen, zu unterstützen.

Ruhiges Genussfahren für die Älteren: Am Sonntagmorgen von 9 bis 10 Uhr ist die Eisbahn wieder reserviert für alle Eisläufer über 60 Jahren.

Das Hamelner Eisvergnügen ist noch bis zum 25. Februar ist täglich geöffnet. Alle Infos gibt es auch unter www.eisvergnuegen-hameln.de.

Mit närrischem Outfit kostenfrei Schlittschuhlaufen

Buntes Treiben auf dem Eis gibt es Rosenmontag, den 12. Februar, in Hameln. An diesem Tag werden nicht nur die Schlittschuhe angeschnallt, sondern auch die Kostüme angezogen, denn es ist Faschings-Eislaufen beim Hamelner Eisvergnügen im Bürgergarten angesagt.

Ob Hexe, Prinzessin, Vampir oder Superman – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Am Rosenmontag, 12. Februar, veranstalten die Stadtwerke Hameln unter dem Motto „Je kostümierter, desto besser“ einen Rosenmontagslauf auf der Eisbahn im Hamelner Bürgergarten. „Kommt in den kreativsten, lustigsten, verrücktesten Kostümen zum Eislaufen auf die Eisbahn! Alle kostümierten Besucher haben freien Eintritt“, teilt Ilka Albrecht von den Stadtwerken Hameln mit.

Ab 13 Uhr steigt die kunterbunte Faschingsgaudi. Leih-Schlittschuhe in allen Größen stehen ausreichend zur Verfügung (3,00 Euro). Alle kostümierten Schlittschuhläufer kommen an diesem Tag kostenfrei auf das Eis. Alle anderen bezahlen 2,50 Euro (Kinder) oder 3,00 Euro (Erwachsene) Eintritt.

Die Stadtwerke Hameln freuen sich über viele kleine und große Narren, die bunt verkleidet über das Eis flitzen. Im warmen Gastronomiezelt können sich alle Besucher mit einem kleinen Imbiss und warmen Getränken stärken. Einem eiskalten, närrischen Vergnügen steht also nichts mehr im Weg.

Stadtwerke warnen vor Betrügern

Derzeit werden Anwohner in Hastenbeck möglicherweise durch Trickbetrüger an der Haustür kontaktiert. Die Betrüger geben sich dabei als Mitarbeiter der Stadtwerke aus und behaupten zum Beispiel, den Wasserdruck überprüfen zu wollen. Die Stadtwerke warnen vor möglichem Betrug und betonen, dass echte Monteure nicht unangekündigt kämen und sich ausweisen könnten.

"Entgegen den Aussagen haben diese Monteure nichts mit den Stadtwerken zu tun!", sagt Stadtwerke-Sprecherin Natalie Schäfer. "Wenn Sie unangekündigten Besuch bekommen, sollten Sie sich immer den Dienstausweis der Stadtwerke-Mitarbeiter zeigen lassen. Unsere Mitarbeiter haben einen Ausweis dabei und kommen mit Dienstfahrzeugen", so Schäfer.

Im Zweifelsfall und bei Unsicherheit, ob der Zutritt rechtmäßig ist, steht das Team des Kundencenters der Stadtwerke unter der Telefonnummer (05151)788-0 zur Verfügung.

Beirat für Menschen mit Behinderung vergibt Integrationspreis

Zum fünften Mal hat der Beirat für Menschen mit Behinderung  des Landkreises Hameln-Pyrmont am Montag,  29. Januar,  im Großen Sitzungssaal der Hamelner Agentur für Arbeit die „Goldene Ratte“ verliehen. Zusammen mit dem Landkreis Hameln-Pyrmont will der Beirat mit dieser Preisverleihung Impulse und Anregungen durch vorbildliche Aktionen und Maßnahmen von Unternehmen zur Beschäftigung von Menschen mit Behinderung geben und auf diesem Weg die Inklusion unterstützen – in diesem Jahr ging der Preis an die GWS Stadtwerke Hameln GmbH.

Unter den 139 Mitarbeitern der Stadtwerke Hameln sind auch fünf Menschen mit Behinderung beschäftigt. Ausschlagend aber für den Zuschlag des Integrations-Preises an die GWS sei laut Nina Schaper, stellvertretene Vorsitzende im Beirat für Menschen mit Behinderung, gewesen, dass die Stadtwerke Hameln einem schwerstbehinderten Abiturienten die Chance gegeben haben, seit nunmehr zwei Jahren im IT-Bereich eine Ausbildung zum System-Administrator zu absolvieren.

Susanne Treptow, Geschäftsführerin, nahm die Auszeichnung gerne entgegen:  „Es ist einfach toll, wenn man die Freude der Menschen sieht, weil ihnen eine Chance gegeben wurde, etwas leisten zu können, im Betrieb auch ein Leistungsträger zu sein und einfach gebraucht zu werden. Dieser Herausforderung wird sich leider nicht in vielen Betrieben gestellt.“ 

Wiedereröffnung Kiosk „Rondell“

"Was darf's sein?" – Snacks, gekühlte Getränke, Zeitschriften und vieles mehr können Kunden nun wieder im neu eröffneten „Kiosk am Rondell“ erwerben.

Seit 20. Januar diesen Jahres zeichnet Salih Celik als neuer Pächter des Kiosks am „Rondell“ verantwortlich; zur Neueröffnung überbrachte Stadtwerke-Geschäftsführerin Susanne Treptow am Mittwoch, 31. Januar, ihre persönlichen Glückwünsche und überreichte dem „Neu-Mieter“ einen Blumenstrauß. „Der neue Kiosk gefällt mir sehr gut! Ich wünsche Herrn Celik alles Gute sowie viele zufriedene Kunden“, so Treptow.

Einen Ansprechpartner für Stadtwerke-Parkkunden vor Ort

Knapp drei Wochen sind für die Renovierungsarbeiten bis zur Wiedereröffnung benötigt worden – und es hat sich gelohnt: Zum einen hat der Kiosk circa 4 Quadratmeter an Größe gewonnen. Zum anderen erscheint die neue Einrichtung auf nun insgesamt 14 Quadratmetern Verkaufsfläche hell, freundlich, ordentlich und einladend. Das bestätigen laut Celik auch seine Kunden, die sich überdies freuen, wieder einen Kiosk „in der Nähe“ vorzufinden.

Dem Kiosk-Pächter ist ebenso wie den Stadtwerken sehr daran gelegen, dass auch die angeschlossene öffentliche Toilettenanlage immer in einem ordentlichen Zustand ist. Zur Sicherstellung der Sauberkeit ist ein Schlüssel für die Benutzung der Toilette im Kiosk erhältlich.

Weiterhin haben Parkkunden auch wieder einen direkten Ansprechpartner vor Ort rund um das Thema  „Parken“ – als Anlaufstelle für die Stadtwerke-Parkkunden zu fungieren, habe für ihn höchste Priorität, stellt Celik dar. Schließlich kann im Kiosk „Rondell“ (sowie am „Kopmanshof“ und direkt bei den Stadtwerken) auch eine wiederaufladbare „Parkwertkarte“ erworben werden, die für die flexible, bargeldlose Nutzung aller Parkanlagen der Stadtwerke Hameln gilt – bei 10 Prozent Bonus auf den Aufladewert! Aber auch wenn es um Fragen zu Öffnungszeiten, Gebühren oder einfach nur darum geht, Geld zu wechseln – Salih Celik steht seinen Kunden beratend zur Seite.

Servicepunkt mit gut sortierten Produkten

Dass jeder Standort seine eigenen Bedürfnisse hätte, erläutert der nun vierfache Ladenbesitzer Celik. Sein Sortiment konzentriert er dabei auf die „üblich-bekannten“ Kiosk-Einkaufswaren. Um am „Rondell“ einen guten Service zu liefern, konnte er zudem zwei ehemalige, langjährige Mitarbeiter des vorherigen Pächters für die Verkaufsstelle am Stadtwerke-Parkhaus gewinnen.

Montag bis Freitag von 6 bis 20 Uhr, Samstag von 9 bis 20 Uhr und am Sonntag von 10 bis 20 Uhr können Kunden von der gut sortierten Produktauswahl profitieren. Celik zeigt sich derweil erleichtert, dass alle Renovierungsarbeiten fertig abgeschlossen sind. „Nun kann ich mich in Gänze auf die kommende Kundschaft freuen“, blickt der „Rondell“-Kiosk-Pächter zuversichtlich auf die bevorstehenden Aufgaben.

Eisbahn-Aufbau beginnt am heutigen Montag im Bürgergarten

Dank der Sponsoren Stadtwerke Hameln, Lenze, der Volksbank Hameln-Stadthagen, der Hamelner Wohnungsbau-Gesellschaft sowie den Medienpartnern Dewezet und radio aktiv entsteht vom 1. bis 25. Februar wieder die größte Open-Air-Eisbahn im Weserbergland auf 1.000 Quadratmeter Fläche.

Am heutigen Montag, 22. Januar, beginnt der Aufbau der 25 x 40 Meter großen Eisbahn für das Hamelner Eisvergnügen im Bürgergarten.

Bis zur Eröffnung der Eisbahn am 1. Februar haben die Eismeister der Firma Interevent, die die Veranstalter erneut mit dem Aufbau und dem Betrieb der Eisbahn betraut haben, alle Hände voll zu tun: Zuerst wird der Schwerlastboden als tragende Unterkonstruktion für die Eisfläche und den Zuschauer- und Gastronomiebereich verlegt.

Auf dem Unterboden werden zunächst Gummischlauchmatten ausgerollt und an das Kälteaggregat angeschlossen. Hierfür benötigen die Monteure etwa einen Tag. Bis zur Fertigstellung werden die Monteure so Schläuche in einer Gesamtlänge von 60 Kilometern verlegt haben – das entspricht in etwa der Entfernung von Hameln zum Flughafen nach Hannover! Dann werden die Banden gesetzt und die Bahn in Schichten geflutet, damit das Eis hart durchfriert. In der Regel dauert es zwei bis drei Tage, bis die notwendige Schichtstärke von sieben Zentimetern erreicht ist.

Auch die Mitarbeiter der Stadtwerke sind vorab im Einsatz, um die notwendigen Zuleitungen für Strom und Wasser zu verlegen und abzusichern.

Die Gastronomie bezieht dann eine Woche später wieder ihre Pavillonzelte. Die Schulte Partyservice GmbH wird – wie in den vergangenen Jahren – mit bewährter Qualität für das leibliche Wohl der Eisläufer und der Zuschauer sorgen.

Und dann kann es endlich losgehen. Das Eisvergnügen startet am Donnerstag, 1. Februar um 9 Uhr für alle Läufer - der perfekte Start in die Zeugnisferien.

Mehr Informationen rund um die Eisbahn und Anmeldehinweise für einzelne Programmpunkte finden sich unter www.eisvergnuegen-hameln.de.

Anmelden zum 4. Stadtwerke Eisstock-Cup

Ob Eislaufen oder Eisstockschießen: Jede Menge Spaß bietet die 1.000 Quadratmeter große Open-Air-Eisbahn im Hamelner Bürgergarten. Vom 1. bis zum 25. Februar ist die Eisbahn täglich ab 13 Uhr sowie am Wochenende schon ab 10 Uhr geöffnet. Ein besonderes Highlight ist auch dann wieder der „Stadtwerke Eisstock-Cup".

Firmen, Sport- und Schützenvereine, Kegelclubs, Familien, Nachbarn und Freunde sind eingeladen, als Team daran teilzunehmen. Jede Mannschaft besteht aus mindestens vier Personen.

„Wir hatten alle beim letzten Mal so viel Spaß damit, dass der Eisstock-Cup in diesem Jahr auf jeden Fall wieder stattfindet", sagt Ilka Albrecht von den Stadtwerken Hameln.

Die Vorrundenqualifikation findet ab dem 1. Februar immer donnerstags ab 18 Uhr statt. Die Vorrundensieger treten im Finale am 22. Februar gegeneinander an. Vorkenntnisse sind nicht notwendig, der Spaß soll im Vordergrund stehen. Die Anmeldung zum „Stadtwerke Eisstock-Cup" erfolgt unter http://anmeldung.interevent-gmbh.de. Der Startplatz kostet 25 Euro pro Team.

 Es geht um den Spaß – aber natürlich gibt es auch etwas zu gewinnen

Neben dem „Stadtwerke Eisstock-Cup"-Pokal 2018 gibt es für das Siegerteam einen Gutschein für ein gemeinsamen Abend, und auch die Zweit- und Drittplatzierten gehen nicht leer aus.

Für alle Eisstock-Fans gilt: Eisstockschießen ist auch Freitag, Samstag und Sonntag ab 18 Uhr möglich. Anfragen und Reservierungen werden unter der Telefonnummer 02362 607410 entgegengenommen. Musikalische Untermalung und Beleuchtung sorgen für die passende Atmosphäre. Der Eintritt pro Person inkl. Ausrüstung beträgt dann 5 Euro pro Stunde. Schlittschuhlaufen ist in dieser Zeit ebenfalls möglich.

Das Hamelner Eisvergnügen ist zu folgenden Zeiten geöffnet: Montags bis mittwochs von 13 bis 19 Uhr, donnerstags und freitags von 13 bis 22 Uhr, samstags von 10 bis 22 Uhr und sonntags von 10 bis 20 Uhr.

Kinder bis 16 Jahren zahlen 2,50 Euro, Erwachsene 3 Euro, die Leihgebühr für Schlittschuhe beträgt 3,00 Euro. Zehnerkarten kosten 20 Euro für Kinder, 25 Euro für Erwachsene.

Stadtwerke spenden zu Weihnachten

Als zu 100 Prozent kommunales Unternehmen übernehmen die Stadtwerke Verantwortung für die Region. Gesellschaftlich verantwortliches Handeln bildet eine zentrale Säule der Unternehmenskultur: „Seit jeher unterstützen wir Vereine, Institutionen und soziale Einrichtungen und sehen uns als Partner der Stadt und ihrer Menschen. Neben dem ehrenamtlichen Engagement sind auch finanzielle Mittel erforderlich, um soziale Projekte umzusetzen“, erklärt Susanne Treptow, Geschäftsführerin der Stadtwerke Hameln. „Leider gibt es in unserem Landkreis viele Menschen, die auf die Hilfe angewiesen sind. Die Stadtwerke Hameln sind sich ihrer sozialen Verantwortung bewusst und engagieren sich dort, wo Hilfe notwendig und sinnvoll ist.“

So wurden in diesem Jahr unter anderem bereits radio aktiv, das Schiller-Gymnasium sowie das AEG, der Bürgerverein Hochzeitshaus, die Brücke, die Kreisjugendfeuerwehr, der Verein für Grenzbeziehung sowie Sportvereine und weitere Schulen und deren Projekte unterstützt.

Eine Stadtwerke-Weihnachtsspende erhielten zudem heute die Hamelner Tafel (1.000 Euro), das Sorgentelefon und das DROBS Hameln, Fachstelle für Sucht- und Suchprävention (je 500 Euro).

Klaus-Dieter Leupold ist als stellvertretender Vorsitzender für die Hamelner Tafel zur Übergabe gekommen: „Mit den 1.000 Euro soll die Anschaffung eines neuen Kühlfahrzeuges unterstützt werden."

Das DROBS Hameln erhält 500 Euro. Vorsitzende Anke Knapp: „Wir freuen uns, dass die Stadtwerke an uns gedacht haben. Mit unseren verschiedenen Angeboten für suchtgefährdete oder suchtmittelabhängige Kinder, Jugendliche, Erwachsene und deren Angehörige setzen wir uns dafür ein, Drogenabhängige zu nachhaltiger Abstinenz zu verhelfen, dabei hilft uns auch die Spende der Stadtwerke.“

Das Sorgentelefon Hameln e.V. ist ebenfalls unter den Empfängern. Für den Vorstand freut sich Helga Sattler über die Unterstützung: „Jeder Mensch kann unvermutet in eine Lebenskrise geraten. Die Telefon-Seelsorge bietet eine Möglichkeit an, mit einem Menschen zu reden, der zuhören und sich einlassen kann. Die 500 Euro werden wir für den Kauf einer neuen Telefonanlage verwenden.“

Hamelner Eisvergnügen startet in die fünfte Saison

Das eiskalte Wintervergnügen kommt wieder! Am 1. Februar 2018 startet in Hameln die „offizielle Eislaufsaison“ und lädt erneut Jung und Alt sowie Profis und Anfänger zum Eislaufen in den Bürgergarten ein. Der Startschuss fällt Donnerstagmorgen um 9 Uhr. Alle Schulkinder und ihre Familien können somit die Zeugnisferien für Bewegung an der frischen Luft auf dem Eis nutzen.

Die Stadtwerke Hameln läuten das neue Jahr bereits zum fünften Mal mit dem beliebten „Hamelner Eisvergnügen“ ein und laden vom 1. bis 25. Februar zum einmaligen Outdoor-Vergnügen. Unterstützt werden die Stadtwerke dabei von Lenze, der Volksbank Hameln-Stadthagen, der Hamelner Wohnungsbau-Gesellschaft (HWG) und den Medienpartnern Dewezet und radio aktiv. Die 1.000 Quadratmeter große Eisbahn verwandelt den Bürgergarten in ein stimmungsvolles Openair-Eisstadion und bietet dreieinhalb Wochen lang eine Winterattraktion für die Hamelner Bürger und Gäste aus der Region.

Besonders bedankt sich Stadtwerke-Geschäftsführerin Susanne Treptow bei den weiteren Sponsoren, dass es gelungen ist, das beliebte Eisvergnügen weiterführen zu können: „Ich finde es großartig, dass wir die Eisbahn im Bürgergarten zum Jahresbeginn wieder realisieren können. Es ist ein tolles Winterevent, das in der dunklen Jahreszeit für Spaß und Energie sorgen wird. Die Eisbahn bedeutet ein Stück Lebensfreude und trägt dazu bei, dass sich insbesondere Familien mit Kindern und junge Menschen in unserer Stadt wohlfühlen. Ich bedanke mich bei unseren Partnern für die Unterstützung, denn nur gemeinsam können wir solch ein Projekt realisieren.“Die Stadtwerke Hameln übernehmen die Organisation und Durchführung des fast vierwöchigen Wintervergnügens. Möglich wird dies durch die Beteiligung der Firma Lenze, der Volksbank Hameln-Stadthagen, der HWG und den MedienpartnerDewezet und radio aktiv.

Ralf Klemme, Personalleiter der Lenze Gruppe zu ihrem Engagement: „Bei Lenze dreht sich alles um Bewegung – sowohl bei den Maschinen und Anlagen unserer Kunden, als auch bei unseren Mitarbeitern. Bewegung fördern wir nicht nur am Arbeitsplatz, sondern auch in der Freizeit. Klar, dass wir auch in diesem Jahr das Hamelner Eisvergnügen unterstützen. Außerdem freuen wir uns, mit unserem Engagement für das Eisvergnügen etwas für die Region tun zu können.“

Michael Joop, Vorsitzender des Vorstandes der Volksbank Hameln-Stadthagen: „Unsere Volksbank Hameln-Stadthagen ist DIE Bank mit der großen Kundennähe und der großen Fitness. Die Eisbahn im Bürgergarten ist eine tolle Möglichkeit, nah an unseren Kunden zu sein, neue Kontakte zu knüpfen und fit zu bleiben. Und das mit Spaß und an der frischen Luft! Klar, dass wir das Eisvergnügen auch in 2018 wieder unterstützen und alle Kolleginnen und Kollegen dabei sind!“

Claudia Reisch, Geschäftsführerin der Dewezet ergänzt: „Die Eisbahn wird der Treffpunkt für die Freunde von Puk und Pirouette – hier vor Ort sind wir damit um eine Attraktion für kleine und große Leute reicher.“

Fast vier Wochen lang können Eisprinzessinnen und Kufenkünstler im Bürgergarten zeigen, was in ihnen steckt. Außerdem gibt es wieder ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm, unter anderem mit dem HWG-Schlittschuhspaß auf dem Eis - die kleinen Läufer bis 6 Jahren fahren mittwochs nachmittags in einem abgetrennten Bereich -  und dem EisstockCup als Teamwettbewerb am Donnerstagabend.

Aufgrund der großen Nachfrage findet auch das beliebte Eisstockschießen wieder in einem separat abgesperrten Bereich statt. Es können Gruppen ab vier Personen auf insgesamt drei Bahnen ihre sportlichen Künste beim geselligen Eisstockschießen unter Beweis stellen. Das benötigte Material wird gestellt. Eislaufen in dieser Zeit ist dann ebenfalls möglich.

Das Hamelner Eisvergnügen bietet auch wieder einen schönen Rahmen für Betriebs- oder private Feiern. Montags bis mittwochs ab 19 Uhr steht das Hamelner Eisvergnügen für geschlossene Gesellschaften für Firmen oder Familienfeiern zur Verfügung. Der Gastronomiebereich bietet Platz für bis zu 300 Personen. Interessierte können die Eisbahn an diesen Wochentagen exklusiv mit ihren Mitarbeitern, Kunden oder als Gruppe nutzen. In den beheizten Festpagoden, mit direktem Anschluss an die Eisbahn, kann geschlemmt, gefeiert sowie auch nach dem Eislaufen oder Eisstockschießen entspannt werden. Musikalische Untermalung sorgt für die passende Atmosphäre.

Für eine Sportstunde im Freien haben Kindergärten und Schulen freie Bahn. Das Hamelner Eisvergnügen ist dafür wochentags jeden Vormittag (außer in den Zeugnisferien) von 8.00 bis 14.30 Uhr für Schulen reserviert. Die Schülerinnen und Schüler zahlen dann nur 1,50 Euro für 90 Minuten Eislaufzeit pro Person. Selbstverständlich stehen wieder Schlittschuhe in ausreichender Menge und jeder Größe für 3,- € pro Person zur Verfügung. Zur Koordination ist eine Anmeldung erforderlich. Alle Kindergärten und Schulen erhalten dazu gesonderte Informationen.

Was gibt es schöneres, als am Geburtstag mit allen Freundinnen und Freunden gemeinsam Eislaufen zu gehen? Sportliche Kids feiern diesen besonderen Kindergeburtstag auf dem Hamelner Eisvergnügen. Spaß ist garantiert, wenn sich die Kinder auf der Eisfläche austoben. Außerdem erhält das Geburtstagskind eine kleine Überraschung.

Im Gastronomiebereich direkt neben der Eisfläche können sich auch Besucher aufwärmen und in Ruhe dem Treiben auf der Eisbahn zuschauen. Hier gibt es wieder Glühwein, Kaffeespezialitäten und winterliche Leckereien. Für den großen Hunger werden auch verschiedene Gerichte angeboten.

Außerdem im Programm: Spezielle Eislaufzeiten für Senioren 60+, Schlittschuhtraining für Anfänger und Fortgeschrittene am Samstagvormittag und vieles mehr. Alle Infos gibt es online unter www.eisvergnuegen-hameln.de.

Zählerablesung für die Jahresabrechnung 2017

Von Mittwoch, 15. November, bis voraussichtlich Samstag, 9. Dezember, führen die Stadtwerke Hameln die jährliche Ablesung der Strom-, Gas-, Wärme- und Wasserzähler für die Erstellung der Jahresabrechnung 2017 durch.

Die Stadtwerke Hameln bitten, den Ablesern ungehinderten Zutritt zu den Zählern und damit eine zügige Ablesung zu ermöglichen. Abgelesen wird unabhängig davon, von welchem Anbieter Strom oder Gas bezogen wird. Die Zählerstände werden an die Lieferanten weitergeleitet. Wenn ein Zähler zur Ablesung mehrmals nicht zugänglich war, erhält der Kunde ein Schreiben mit einer Ablesekarte. Die Stadtwerke bitten in diesem Fall, die Zählerstände selbst abzulesen und die portofreie Karte kurzfristig zurück zu senden. Für einige Stadtgebiete erhalten die Kunden direkt ein Anschreiben zur Selbstablesung. Die Übermittlung der Zählerstände ist mittels beiliegender, vorgedruckter Postkarte – das Porto übernehmen die Stadtwerke – möglich oder ganz einfach per Internet.

Wichtiger Hinweis zur Zähler-Selbstablesung:

Nur Zählerdaten, die bis spätestens 5. Januar 2018 vorliegen, können noch für die Jahresabrechnung berücksichtigt werden. Liegen bis dahin  keine Angaben zu Zählerständen vor, müssen die Stadtwerke den Verbrauch schätzen.

Sie haben einen Selbstablesebeleg zur Übermittlung der Zählerstände für die Jahresrechnung 2017 erhalten? Dann nutzen Sie die Möglichkeit, uns Ihre Zählerstände ganz schnell und bequem unter https://www.selbstablesung.com/ham mitzuteilen. Alle relevanten Angaben zur Verbrauchsstelle wie die Zählernummer(n) sind hier bereits vorausgefüllt. Für den Zugang zur Online-Übermittlung finden Sie in unserem Anschreiben einen persönlichen PIN-Code.

Sie haben keine Selbstablesekarte erhalten oder wollen uns die Zählerstände bspw. für einen Vertragsbeginn oder ein Vertragsende mitteilen? Dann nutzen Sie einfach das Online-Formular unter https://www.stadtwerke-hameln.de/service/zaehlerstand-erfassen.html

Für Rückfragen und weitere Informationen stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtwerke im Kundencenter an der Hafenstraße 14 oder über die kostenlose Hotline 0800 788 0000 gerne zur Verfügung.

Die Ableser der Stadtwerke können sich immer ausweisen. Sollten dennoch Zweifel bestehen, bestätigen die Stadtwerke gerne auf telefonische Nachfrage die Legitimation des Ablesers.

Da die Stadtwerke Hameln im rollierenden Verfahren ablesen, kann es sein, dass ein Kunde in diesem Jahr das oben genannten Anschreiben zur Selbstablesung erhält, obwohl im letzten Jahr der Ableser da war.

Warnung vor unseriösen Telefonanrufen

Besorgte Anrufer berichten den Stadtwerken Hameln gerade wieder zur Zeit der Zählerablesung über Telefonanrufe in vermutlich betrügerischer Absicht: Die Anrufer versuchen, an Daten der Kunden zu kommen. So werden vor allem die Stadtwerke-Kundennummer und die Zählernummer abgefragt.

Diese Anrufer haben nichts mit den Stadtwerken Hameln zu tun, es ist keine Telefonaktion der Stadtwerke!  Mitarbeiter der Stadtwerke müssen sich weder nach Zähler- noch der Kundennummer erkundigen und fragen auch keine Bankverbindungen telefonisch ab.

Wer  Zweifel hat, ob der Anruf tatsächlich von den Stadtwerken kommt, kann sich gerne erst bei den Stadtwerken unter Telefon 05151 788-0 oder der kostenlosen Servicenummer 0800 788 0000 rückversichern.

Den demografischen Wandel gestalten – Wirtschaftsminister Olaf Lies zeichnet Stadtwerke Hameln erneut mit Zertifikat

Im Juni 2015 wurden erstmals Unternehmen mit dem neuen Zertifikat „Demografiefest. Sozialpartnerschaftlicher Betrieb“ ausgezeichnet. Als einziges Unternehmen aus der Energiebranche waren die Stadtwerke Hameln seinerzeit unter den zwölf ausgezeichneten Unternehmen. 

Das Zertifikat ist ein zusätzlicher Baustein der Fachkräfteinitiative Niedersachsen und wurde vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, der Demografieagentur sowie dem DGB und NiedersachsenMetall gemeinsam entwickelt. Es würdigt Unternehmen, die auf die demografische Entwicklung mit sozialpartnerschaftlichen Lösungsansätzen reagieren. 

Gestern wurden wieder neue niedersächsische Unternehmen mit diesem Zertifikat ausgezeichnet. Und zum ersten Mal erhielten Zertifikatsträger aus dem Jahr 2015 ihre Re-Zertifizierung für die erfolgreiche Umsetzung ihrer Ziele.

Wirtschaftsminister Olaf Lies persönlich übergab die Re-Zertifizierung an Stadtwerke-Geschäftsführerin Susanne Treptow sowie Betriebsratsmitglied Jörg-Michael Rose.

Treptow freut sich über die Anerkennung der bereits schon begonnenen Maßnahmen: „Für uns im sich stetig wandelnden Zukunftsmarkt der Energieversorgung ist es von hoher Relevanz, attraktiver Arbeitgeber zu sein und zu bleiben, um die notwendigen Fachkräfte zu gewinnen, auszubilden und zu halten. Gerne tragen wir damit auch dazu bei, den Wirtschaftsraum Weserbergland als attraktive Arbeitsregion mit zu gestalten.“

Bis 2030 wird die Zahl der Erwerbsfähigen in Deutschland um 8 Millionen abnehmen; in den nächsten zehn Jahren fehlen bereits 6,5 Millionen Erwerbsfähige. Für 2035 wird gar eine Fachkräftelücke von 4 Millionen Arbeitskräften prognostiziert. Und im Frühjahr dieses Jahres stieg die Zahl der fehlenden sogenannten MINT-Arbeitskräfte (Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) auf eine Rekordzahl von über 237.000. Im Handwerk bleiben immer mehr Azubi-Stellen unbesetzt, zuletzt rund 14.000 zu Beginn des Ausbildungsjahres 2016/2017.

Das Durchschnittsalter der Stadtwerke-Beschäftigten liegt derzeit bei 42 Jahren. Mit Hinblick auf die Demographie-Entwicklung und den damit einhergehenden prognostizierten Fachkräftemangel gilt es, schon heute die richtigen Weichen zu stellen, um Mitarbeiter zu qualifizieren und auch zu halten.

Die Stadtwerke Hameln: zukunftsorientiert

Ganz gleich, ob es um die Energie- oder Wasserversorgung, die Netze und ihre Regulierung, den Vertrieb und Handel geht: Die Energiebranche ist ständig in Bewegung und wird nicht zuletzt in den nächsten Jahren durch die Energiewende gefordert sein.

Die Stadtwerke Hameln halten Schritt, indem sich ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter regelmäßig fortbilden. Auch die sehr geringe Fluktuation und eine Stammbelegschaft mit langjähriger Firmenzugehörigkeit sind ein klarer Wettbewerbsvorteil.

Darüber hinaus starten jährlich neue Azubis bei den Stadtwerken Hameln sowie ihren Tochterunternehmen, der HWG, der Aquasport und bei Schaper Rohrleitungsbau, in den verschiedensten Bereichen durch. So wird Know-how gesichert und die Azubis genießen eine qualifizierte und abwechslungsreiche Ausbildung – für einen optimalen Start ins Berufsleben. Die gute Betreuung spiegelt sich in guten Noten wider – und nach dem erfolgreichen Abschluss bekommen alle Azubis bei uns die Chance auf einen Berufseinstieg. Davon profitieren beide Seiten.

Für 2018/2019 verdoppeln die Stadtwerke Hameln die Ausbildungsplätze und freuen sich über Bewerbungen bis zum 15. Oktober 2017. Mehr Infos unter www.stadtwerke-hameln.de

Auch im Zusammenspiel mit den berufsbildenden Schulen in Hameln setzen die Stadtwerke richtungsweisende Impulse: Um Nachwuchskräften praxisorientierte Karrieremöglichkeiten zu eröffnen, haben sie die Einführung der Fachrichtung „Energiewirtschaft“ an der Hochschule Weserbergland (HSW) begleitet. Seit 2006 können Studierende diese Fachrichtung wählen. Alle drei Monate wechseln die Studenten von der Hochschule zur Ausbildung und dann wieder zurück, so dass sich hier Theorie und Praxis sinnvoll ergänzen. Und mit dem sogenannten „Führungsentwicklungsprogramm“ ebenfalls an der HSW bieten die Stadtwerke ihrem Nachwuchs in diesem Bereich optimale Vorbereitung und Unterstützung.

Schülerinnen und Schüler haben regelmäßig die Möglichkeit, in einem Praktikum in die Berufswelt im Allgemeinen und die Arbeit bei den Stadtwerken im Speziellen hinein zu schnuppern. Dazu präsentieren sich die Stadtwerke Hameln regelmäßig auf Ausbildungsmessen.

Interne Kommunikation

Bei alldem spielt die bei den Stadtwerken Hameln gelebte gute sozial-partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Betriebsrat und Geschäftsführung eine große Rolle. Wichtig sind im Unternehmen schon heute regelmäßige Führungskräftecoachings sowie strukturierte Mitarbeitergespräche, in denen sich regelmäßig einmal im Jahr Führungskräfte und ihre Mitarbeiter hinsichtlich Zielen, Erwartungen und Leistungen austauschen.

Die Stadtwerke Hameln

Bei den Stadtwerken Hameln sorgen rund 130 Mitarbeiter an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr für eine sichere und zuverlässige Strom-, Gas-, Wärme- und Wasserversorgung für 56.000 Einwohner Hamelns sowie kommunale Liegenschaften und Betriebe.

Neben Telekommunikation und Hausnotruf gehören zu den weiteren vielfältigen Aufgaben der Stadtwerke Hameln die Bewirtschaftung von sechs Parkanlagen, des Weserhafens und der Industriebahn sowie das Immobilienmanagement für den Hamelner Bahnhof. Und ihre Tochter Aquasport Hameln GmbH betreibt seit Jahresbeginn 2017 drei Hamelner Bäder.

Die Stadtwerke Hameln gehören mit ihren Töchterunternehmen allen Bürgerinnen und Bürgern dieser Stadt. Neben einer sicheren, bürgernahen Energieversorgung sind unsere lokalen Kooperationen ein wichtiger Pfeiler für das regionale Wachstum, die Sicherung von Arbeitsplätzen vor Ort und den Klimaschutz durch eine dezentrale umweltschonende Energieerzeugung. Als 100 Prozent kommunales Unternehmen konzentrieren wir unser Handeln in allen unseren Aufgabenfeldern auf unsere lokale und regionale Lebensqualität. Investitionen in den regionalen Ausbau erneuerbarer Energien gehören natürlich dazu, ebenso wie hohe Standards bei der Netzsicherheit und ein persönlicher Service mit kompetenten Ansprechpartnern vor Ort.

 

Umwelttage 2017

Die Umwelttage Weserbergland 2017 bieten erneut zahlreiche Informationen zu Natur- und Umweltthemen. Das Organisationsteam sowie weitere Akteure der Umwelttage haben sich hierfür viele Besonderheiten einfallen lassen. Vorgestellt werden nicht nur Umwelttechnologien und Nachhaltigkeitskonzepte. Es gibt auch interessante Umweltkunst, Gesprächsangebote und Kulturveranstaltungen.

Auch die Stadtwerke Hameln sind mit dabei:

Donnerstag, 7. September 2017

Kinder-Energietreff: Bei spannenden Experimenten erhalten Kinder bis zur zehnten Klasse Hintergrundinformationen und erfahren, wie aus Sonnenenergie Wärme und Strom entstehen.
Anmeldungen: per E-Mail unter energietreff@gws.de oder telefonisch unter 05151/788 - 153.

Freitag, 8. September 2017

Mitmachen, ausprobieren, verstehen: Bereits zum fünften Mal findet das Informations- und Aktionsevent für Schüler/innen der vierten bis achten Klasse statt auf dem Gelände der Stadtwerke statt. Geplant sind unter anderem Technik-Workshops rund um das Thema Energie, Vorträge mit Zukunftsvisionen, Bastelaktionen und vieles mehr. Außerdem kann ein Blick hinter die Stadtwerke-Kulissen geworfen werden. Ebenfalls vor Ort ist die KliMotion Lokalgruppe Hameln.

Sonntag, 10. September 2017

Bürgergarten Hameln: Abschluss der Umwelttage Weserbergland unter freiem Himmel mit Informationsständen, Aktionen für Groß und Klein, kulinarischen Köstlichkeiten und Unterhaltungsprogramm.

Weitere Informationen zu den Umwelttagen finden Sie hier.

Neuwahlen zum Aufsichtsrat bei den Stadtwerken Hameln und der AquaSport Hameln

Am 17. August fand die konstituierende Sitzung des neuen Aufsichtsrates der GWS Stadtwerke Hameln GmbH statt. Mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden besteht der Aufsichtsrat der Stadtwerke Hameln aus insgesamt 12 Mitgliedern und setzt sich nun zusammen aus fünf bewährten und sieben neuen Vertretern.

Werner Sattler wurde einstimmig für weitere fünf Jahre als Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtwerke Hameln und der AquaSport Hameln GmbH bestätigt. Bernd Drömer wurde einstimmig zum stellvertretenden Vorsitzenden der Stadtwerke und Rolf Nachtigall zum stellvertretenden Vorsitzenden der AquaSport Hameln GmbH gewählt.

Bereits am 3. August verabschiedete AR-Vorsitzender Werner Sattler die ausscheidenden Mitglieder Carsten Freise, Henning Habenicht, Jürgen Mackenthun, Herbert Rode, Jörg-Michael Rose, Ursula Wehrmann und Walter Klemme verbunden mit seinem herzlichen Dank für die stets vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit.

In der vergangenen Aufsichtsratsperiode wurden wichtige Entscheidungen getroffen, um den Wachstumskurs der Stadtwerke fortzusetzen.

Die Stadtwerke haben sich an elf Konzessionsausschreibungen beteiligt und zehn Ausschreibungen gewonnen. Know how und Erfahrung im Netzbetrieb, Umweltverträglichkeit, Verbraucherfreundlichkeit sowie eine preisgünstige und sichere Energieversorgung waren die Kriterien im Auswahlprozess. Die Wertschöpfung soll in der Region bleiben, so werden die Stadtwerke neben der Auftragsvergabe an heimische Unternehmen natürlich auch weitere Arbeits- und Ausbildungsplätze vor Ort schaffen.

Mit der Übernahme der Stromnetze in den Hamelner Ortsteilen sowie der Übernahme der Wasserversorgung in Halvestorf und Haverbeck werden alle Netzdienstleistungen rund um die Strom-, Gas- und Wasserversorgung aus einer Hand von den Stadtwerken Hameln erledigt.

Weitere wichtige strategische Entscheidungen waren die Beteiligungen an der Interargem mit der Enertec (Müllverbrennungsanlage Hameln), der Kauf als Miteigentümer der Mindener Gas- und Wasserversorgungsanlagen sowie der Verkauf der KVG an die Landkreis-Gesellschaft VHP, um einen ÖPNV aus einer Hand zu erhalten.

Der neue Aufsichtsrat wird sich mit den Themen Netzübernahmen im Landkreis, Bäderkonzept, Sanierung der Tiefgarage Rathaus, Bau eines neuen Parkhauses am Bahnhof und zum Beispiel mit dem Ausbau der E-Mobilität beschäftigen.

Seit über 150 Jahren sorgen die Stadtwerke an 365 Tagen  rund um die Uhr für eine sichere und servicestarke Versorgung mit Strom, Erdgas, Wärme und Wasser für über 56.000 Hamelner Bürgerinnen und Bürger, kommunale Liegenschaften und Betriebe.

Die Stadtwerke Hameln, als 100-prozentige Tochter der Stadt Hameln,  gehören demnach allen Bürgerinnen und Bürgern der Stadt. Auch die künftigen Entscheidungen im Aufsichtsrat und der Geschäftsführung, des auf die Zukunft ausgerichteten Energie-Dienstleisters, werden weiterhin zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger getroffen.

Hintergrund

Der zwölfköpfige Aufsichtsrat der Stadtwerke Hameln setzt sich aus dem Oberbürgermeister, aus sieben Rats- sowie aus vier Arbeitnehmervertretern zusammen. Die Neuwahl des Aufsichtsrates erfolgt nach jeder Kommunalwahl.

Folgende Mandatsträger sind ab dem 17. August 2017 im neuen Aufsichtsrat der GWS Stadtwerke Hameln GmbH vertreten:

Björn Bertelsmeier                                      Arbeitnehmervertreter

Wilfried Binder                                            Beigeordneter

Jobst-Werner Brüggemann                      Beigeordneter

Bernd Drömer                                             Arbeitnehmervertreter

Claudio Griese                                            Oberbürgermeister

Hans Wilhelm Güsgen                              Ratsherr

Bettina Hudetz                                            Arbeitnehmervertreterin

Sven Kornfeld                                            Ratsherr

Thilo Meyer                                                  Ratsherr

Karsten Meyerhoff                                     Ratsherr

Werner Sattler                                             Aufsichtsratsvorsitzender

Hartwig Unterberg                                      Arbeitnehmervertreter

Der Aufsichtsrat der für den Bäderbetrieb neu gegründeten Tochtergesellschaft Aquasport Hameln GmbH ist identisch besetzt mit Ausnahme der Arbeitnehmervertreter. Badbetriebsleiter Rolf Nachtigall ist von der Belegschaft als Arbeitnehmervertreter in den Aufsichtsrat gewählt worden.

40 Jahre Waldbad Sünteltal - Sommer-Pool-Party am 19. August - Freikarten für Stadtwerke-Kunden

In diesem Jahr feiert das Waldbad Sünteltal in Unsen sein 40-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass veranstaltet die Aquasport Hameln GmbH zusammen mit dem Förderverein des Waldbades Sünteltal ein großes Sommerspektakel. Am Samstag, 19. August, von 14 bis 23 Uhr, verwandelt sich das Waldbad in eine große Spiel- und Erlebnismeile. In und auf dem Wasser ist für Kinder, Jugendliche und Erwachsene eine ganze Menge los:

Im Wasser laden aufblasbare Elemente in verschiedensten Farben und Formen, etwa in Gestalt von Seeungeheuern, Wasserschildkröten, Riesenkraken oder Disco-Hasen und Party-Löwen, zum turbulenten Toben ein. Dazu gesellen sich herausfordernde Aqua-Laufmatten, zahllose Bälle und Entchen und andere Geräte, die ihre Nutzer teils wortwörtlich Kopf stehen lassen – so etwa die spektakulären Water-Globes, mit dem Hamsterrad-artigen Antrieb.

Die Liegewiese wird zur Partywiese

An Land ist derweil ebenso für Unterhaltung gesorgt. Angefangen von der Torwand und dem Dribbel-Parcours für Fußballfreunde über Kriechtunnel, Springseile, Rasen-Ski, Pedalos und Stelzen bis hin zu Balancierbalken und Hüpfsäcken sind die Möglichkeiten schier unerschöpflich.

Insbesondere, da die Animateure bei Bedarf nie um eine neue, spannende Spielvariante verlegen sind! Getreu dem Motto, Sommer, Sonne, Seifenblasen, warten an der brandneuen PUSTEFIX-Spielestation zahlreiche neue Seifenblasen-Highlights wie z.B. die Bubble Rocket, welche durch nur einen Tritt auf den Abschusssockel einen tollen Schweif Seifenblassen hinter sich lässt, auf kleine und große Fans.  

Ein umfassendes Unterhaltungspaket

Doch nicht nur die erprobten Animateure halten die Laune mit ihren Einfällen auf Höchstniveau, auch ein Moderator führt durch die Veranstaltung. Für die passende Musikuntermalung ist auf der großen Pool-Party ein eigener DJ zuständig. Im Plattenkoffer hat er die beliebtesten Songs aus den aktuellen Charts sowie zahlreiche zeitlose Sommer-Hits und ist somit für fast jeden Liedwunsch seiner Gäste vorbereitet.

Am 19. August von 14 – 18 Uhr ist das dafür engagierte Zephyrus-Discoteam mit seinem Konzept zu Gast in Unsen. Außerdem lädt das Waldbad zum traditionellen Nachtschwimmen bis 23 Uhr ein. Dazu gibt es weitere Angebote wie Fasssauna, Cocktails und Leckeres vom Grill.

Erlebnishungrige Wasserratten werden sich das spaßige Treiben definitiv nicht entgehen lassen wollen! Infos zur Veranstaltung gibt es auch online unter www.aquasport-hameln.de.

Freikarten für Stadtwerke-Kunden

Der Eintritt beträgt für Erwachsene (ab 18 Jahren) 3 Euro. Kinder ab 4 Jahren, Jugendliche, Schüler und Studenten zahlen 1, 20 Euro, also nur den regulären Eintrittspreis. Für Kunden der Stadtwerke Hameln und der Stadtwerke Weserbergland stehen Freikarten zur Verfügung. Diese können im Kundencenter der Stadtwerke in der Hafenstraße 14 abgeholt werden. Die Öffnungszeiten sind: montags bis donnerstags von 8 bis 17 Uhr und freitags von 8 bis 14 Uhr.

Den Hamelner Sommer erleben Sie mit uns

Uns liegt das am Herzen, was Hameln liebenswert macht und als Unternehmen vor Ort möchten wir unsere Beitrag leisten, um die Lebensqualität und das Miteinander in Hameln weiter zu fördern.

Im Sommer 2017 unterstützen wir folgende Events:

- Musical Rats (31. Mai - 6. September)

- Hamelner Weinfest (14. - 16. Juli)

- Rattenrennen (13. August)

- Pflasterfest (25. - 27. Agust)

- Umwelttage (6. - 10. September)

Gutes gesundes Trinkwasser – in Hameln wird Wasser nicht teurer

Gutes Trinkwasser gewährleistet Lebensqualität. Seit 1895 hat Hameln eine zentrale städtische Wasserversorgung. Das seit über 120 Jahren von den Stadtwerken Hameln gelieferte Wasser ist reines Grundwasser bester Qualität. Es wird über Rohrbrunnen in ausgewiesenen Wasserschutzgebieten gefördert und streng kontrolliert.

Zur langfristigen Sicherstellung der Versorgung der Hamelner Einwohner mit qualitativ gutem Trinkwasser betreiben die Stadtwerke Hameln seit über 25 Jahren aktiven Grundwasserschutz – hierzu haben sich die Landwirte in den Trinkwassergewinnungsgebieten Hameln-Süd, Haarbach und darüber hinaus in den angrenzenden Trinkwassergewinnungsgebieten zwischen Rinteln und Bad Pyrmont zu einer Kooperation zusammengeschlossen (IG Weser). Mit dem Instrument der freiwilligen Vereinbarung werden gezielt Bewirtschaftungsmaßnahmen auf sensiblen Standorten gefördert.

Die aktuellen Pressemitteilungen des Umweltbundesamtes vom 09.06.2017: „Zu viel Dünger: Trinkwasser könnte teurer werden, Preissteigerung bis zu 45 Prozent“, und vom 13.06.2017: 41 Prozent des Grundwassers ist belastet (u.a. DEWEZET) trifft nicht auf die Trinkwasserversorgung in Hameln zu: In allen drei Brunnen der Stadtwerke im Bereich WSG Hameln-Süd sind die Nitratgehalte auf sinkendem Niveau (siehe Grafik) und damit nicht von der prognostizierten Kostensteigerung des Trinkwassers betroffen. Hier zahlt sich die Investition in den vorsorgenden Trinkwasserschutz aus.

Bereits Ende der 80er Jahre haben die Stadtwerke Hameln als einer der ersten Wasserversorger in Niedersachsen auf einen steigenden Nitratgehalt im Trinkwasser reagiert und Gegenmaßnahmen ergriffen. So beträgt der aktuelle Nitratwert des Hamelner Trinkwassers nur 29 Milligramm pro Liter und liegt damit weit unter dem zugelassenen Grenzwert von 50 Milligramm pro Liter. Anstatt aufwendige Trinkwasseraufbereitungsanlagen zu bauen, betreiben die Stadtwerke auch in Zukunft vorbeugenden Trinkwasserschutz – und sind damit Vorreiter.  Schließlich hört ein verantwortlicher Trinkwasserschutz nicht an der Stadtgrenze auf. Auf diese Weise wird gemeinsam die hervorragende Trinkwasserqualität auch für nachfolgende Generationen gesichert werden.

Die Kooperation in Hameln geht bezüglich der seit dem 02.06.2017 in Kraft getretenen Düngeverordnung über das gesetzlich geforderte Maß hinaus und zeigt durch anwenderbezogene Maßnahmen, z.B. dem Düngerstreuercheck, eine vorbildliche Umsetzung der Düngeverordnung.

Trinkwasser ist lebenswichtig und durch nichts zu ersetzen! Die Stadtwerke sichern die Wasserversorgung in der in der Kernstadt Hameln und den Hamelner Ortsteilen Wehrbergen, Holtensen, Groß und Klein Hilligsfeld, Rohrsen, Afferde, Tündern, Hastenbeck, Halvestorf, Haverbeck, Bannensiek, Hope und Weidehohl und sorgen dafür, dass bei Kundinnen und Kunden Trinkwasser von höchster Qualität aus der Leitung kommt. Durch Nachhaltigkeit bei Gewinnung, Förderung und Verteilung sichern die Stadtwerke Hameln Wasser für die Zukunft.

Die Trinkwasserversorgung in Hameln ist von bester Qualität. Auch wenn man im Alltag leicht darüber hinwegsieht: Sauberes Trinkwasser von hoher Qualität aus eigenen Quellen in nahezu unbegrenzter Menge ist ein Schatz. Ihn nachhaltig zu verwalten und zu pflegen empfinden die Stadtwerke Hameln als eine ihrer wichtigsten Aufgaben.

„Die Kooperation mit den Landwirten im Wasserschutzgebiet hat sich bestens bewährt“, informiert Susanne Treptow. Und: „Der Hamelner Wasserpreis – 1,44 Euro brutto pro Kubikmeter – ist im regionalen Vergleich einer der niedrigsten und wird nicht teurer.“

Hintergrundinformationen

Gut zu wissen: Trinkwasser ist das am besten kontrollierte Lebensmit-tel. Regelmäßige Untersuchungen garantieren die Reinheit des Was-sers und somit die Sicherheit für die Hamelner Bürger; das Gesund-heitsamt des Landkreises überwacht als Aufsichtsbehörde die Einhal-tung der strengen Grenzwerte der Trinkwasserverordnung. In Sachen Trinkwasserqualität arbeiten die Stadtwerke eng mit dem Gesundheits-amt des Landkreises Hameln-Pyrmont zusammen. Mit modernen Ana-lysegeräten wird das kostbare Nass auf 40 chemische Substanzen getestet – zum Beispiel auf Schwermetalle oder auch auf Pflanzen-schutzmittel. Die Analysen unabhängiger Institute ergänzen die Stadt-werke mit eigenen Tests.

Der Härtegrad des Hamelner Trinkwassers entspricht 23,4 Grad (dH) Deutscher Härte und hat aufgrund seiner Mineralisation einen sehr guten Geschmack. Darüber hinaus liefert es wertvolle Stoffe, zum Beispiel Calcium und Magnesium. Diese sind für eine Vielzahl lebenswichtiger Körperfunktionen wie Knochenbau, Muskelbewegung und Blutgerinnung erforderlich.

Eine aktuelle Wasseranalyse findet sich auch im Internet unter www.stadtwerke-hameln.de. Auf Wunsch senden die Stadtwerke gerne eine aktuelle Wasseranalyse oder Tipps für einen sparsamen Umgang mit Wasser zu. Einfach anfordern bei Frau Schilawa; per E-Mail an schilawa@gws.de oder per Telefon unter 05151 788 204.

Die Stadtwerke Hameln liefern Kunden jährlich etwa 3,3 Millionen Kubikmeter Grundwasser von sehr guter Qualität für die Trinkwasserversorgung aus einer Tiefe von etwa 20 Metern aus ihren Wasserwerken „Tünderanger“, „Hohes Feld“, „Haarbach“ und „Halvestorf“.

  • Wasserwerk I Tünderanger, in Betrieb seit 1999, bewilligte Fördermenge: bis zu max. 1,2 Mio. m³/Jahr

  • Wasserwerk II (Gemarkung Tündern-Hastenbeck), in Betrieb seit 1968, bewilligte Fördermenge: bis zu 2,5 Mio. m³/Jahr

  • Wasserwerk III (Fuhlen-Hemeringen-Lachem), in Betrieb seit 1992, bewilligte Fördermenge: 1,3 Mio. m³/Jahr.

  • Wasserwerk IV (Halvestorf), seit 1961 in Betrieb, bewilligte Fördermenge: 180.000 m³/Jahr.

In einer zentralen Mischstelle an der Ohsener Straße wird das geförderte Wasser aus den Wasserwerken I, II und III zusammengefasst. 

Nach Förderung aus den einzelnen Gewinnungsgebieten wird das geförderte Wasser über ein circa 300 Kilometer langes Rohrnetz an die Kunden verteilt. 

Dabei überwacht das Gesundheitsamt des Landkreises als Aufsichtsbehörde die Einhaltung der strengen Grenzwerte der Trinkwasserverordnung – Trinkwasser gehört zu dem am besten kontrollierten Lebensmittel in Deutschland!

27. traditionelle Feldbereisung im Wasserschutzgebiet Hameln-Süd

Zahlreiche Vertreter aus der Land-, Forst- und Wasserwirtschaft, des Naturschutzes, der Kommunalpolitik sowie zuständiger Fachbehörden nahmen am Sonntag, 18. Juni, an der 27. Feldbereisung im Wasserschutzgebiet Hameln-Süd teil.

Stadtwerke-Geschäftsführerin Susanne Treptow und Friedrich Hake in seiner Funktion als Vorsitzender der Interessengemeinschaft der wirtschaftenden Landwirte im Wasserschutzgebiet (WSG) Hameln-Süd begrüßten am Sporthaus in Hastenbeck zum Informationsaustausch zum Thema Trinkwasserschutz. Die aktuellen Pressemitteilungen des Umweltbundesamtes vom 09.06.2017: „Zu viel Dünger: Trinkwasser könnte teurer werden, Preissteigerung bis zu 45 Prozent“, und vom 13.06.2017: „41 Prozent des Grundwassers ist belastet“ (u.a. Dewezet) stellten einen direkten Bezug zu den thematischen Schwerpunkten der Feldbereisung dar und nahmen dazu fachlich Stellung.

In allen drei Brunnen der Stadtwerke im Bereich WSG Hameln-Süd sind die Nitratgehalte auf sinkendem Niveau (siehe Grafik) und damit nicht von der prognostizierten Kostensteigerung des Trinkwassers betroffen (siehe Presseinfo 15/2017 vom 15.6.2017). Hier zahlt sich die Investition in den vorsorgenden Trinkwasserschutz aus: Zur langfristigen Sicherstellung der Versorgung der Hamelner Einwohner mit qualitativ gutem Trinkwasser betreiben die Stadtwerke Hameln seit über 25 Jahren aktiven Grundwasserschutz – hierzu haben sich die Landwirte in den Trinkwassergewinnungsgebieten Hameln-Süd, Haarbach und darüber hinaus in den angrenzenden Trinkwassergewinnungsgebieten zwischen Rinteln und Bad Pyrmont zu einer Kooperation zusammengeschlossen (IG Weser). Mit dem Instrument der freiwilligen Vereinbarung werden gezielt Bewirtschaftungsmaßnahmen auf sensiblen Standorten gefördert.

Bereits Ende der 80er Jahre haben die Stadtwerke Hameln als einer der ersten Wasserversorger in Niedersachsen auf einen steigenden Nitratgehalt im Trinkwasser reagiert und Gegenmaßnahmen ergriffen. So beträgt der aktuelle Nitratwert des Hamelner Trinkwassers nur 29 Milligramm pro Liter und liegt damit weit unter dem zugelassenen Grenzwert von 50 Milligramm pro Liter. Anstatt aufwendige Trinkwasseraufbereitungsanlagen zu bauen, betreiben die Stadtwerke auch in Zukunft vorbeugenden Trinkwasserschutz – und sind damit Vorreiter. Schließlich hört ein verantwortlicher Trinkwasserschutz nicht an der Stadtgrenze auf. Auf diese Weise wird gemeinsam die hervorragende Trinkwasserqualität auch für nachfolgende Generationen gesichert werden.

Die Kooperation in Hameln geht bezüglich der seit dem 02.06.2017 in Kraft getretenen Düngeverordnung über das gesetzlich geforderte Maß hinaus und zeigt durch anwenderbezogene Maßnahmen, z.B. dem Düngerstreuercheck, eine vorbildliche Umsetzung der Düngeverordnung.

Im Hastenbecker Bruch wurde außerdem ein interessantes Bodenprofil vorgestellt: ein mit Gleyboden überdecktes Niedermoor. Dieser Standort kann nur durch das Abpumpen von Grundwasser ackerbaulich genutzt werden.

Stadtwerke überprüfen turnusmäßig das Gasleitungsnetz

Kleinste Undichtheiten an Gasleitungen spürt ein Mitarbeiter von der Firma Severin ab dem 3. April im Auftrag der Stadtwerke auf. In diesem Jahr werden routinemäßig alle Gasleitungen im Stadtgebiet Hameln, zwischen der Eisenbahnlinie Hannover/Löhne und der Weser sowie in den Ortsteilen Rohrsen, Afferde, Hastenbeck, Groß Hilligsfeld und Klein Hilligsfeld auf Dichtheit überprüft.

Für die Stadtwerke ist die jährlich durchgeführte Maßnahme ein wichtiger Baustein für die Versorgungssicherheit: Rund 11.300 Hausanschlüsse werden über 431Kilometer Gasleitungen zuverlässig, sicher und rund um die Uhr mit Erdgas zum Kochen und Heizen beliefert. Um die beliebte Energiequelle gewohnt sorgenfrei nutzen zu können, sind regelmäßige Kontrollen der Netze unabdingbar. Im regelmäßigen Turnus von drei Jahren müssen alle Erdgasleitungen einmal auf Leckagen untersucht worden sein.

Der Techniker folgt dabei exakt nach digitalem Lageplan auf Gehwegen, Straßen und in Vorgärten dem Verlauf der unterirdischen Leitungen. Mit einem handgeführten Messgerät wird ständig kontrolliert, ob an der Bodenoberfläche ausgetretenes Gas registriert wird. Nur wenn es regnet, fallen die Messungen aus. Dann kann das Gerät witterungsbedingt keinen Gasgeruch am Boden registrieren. Ist das Wetter trocken, heißt es für den Techniker, ein ordentliches Programm zu absolvieren: Rund 150 Kilometer müssen für diese Messungen zurückgelegt werden – ausschließlich zu Fuß, denn sein Messgerät muss jeden Meter per Hand auf den Boden gedrückt werden.

Die Stadtwerke bitten die Hauseigentümer um Verständnis, wenn zu diesem Zweck der Vorgarten betreten werden muss. „In diesem Fall kann sich der Mitarbeiter aber auch ausweisen“, so Stadtwerke-Sprecherin Natalie Schäfer.

Die Überprüfung durch die Stadtwerke endet allerdings am Gebäude. Für die Sicherheit im Gebäude ist der Hauseigentümer ab der Hauptabsperreinrichtung – bis auf den Zähler und den Hausdruckregler -verantwortlich. Auch dieser muss den Zustand seiner Gasanlagen regelmäßig überprüfen. Im Rahmen der allgemeinen Verkehrssicherungspflicht gehört zu den Pflichten unter anderem die jährliche Sichtkontrolle durch den Anlagenbetreiber sowie die turnusmäßige Überprüfung der Hausanschlüsse alle zwölf Jahre auf Gebrauchsfähigkeit bzw. Dichtheit durch einen Fachbetrieb.

Rund acht Wochen wird der mit orangeroter Warnweste bekleidete Spezialist mit dem Gasspürgerät in den genannten Ortsteilen unterwegs sein. Stößt er auf ein Leck, ortet er mit etwa 30 Zentimeter tiefen Probebohrungen die undichte Stelle. Anschließend beginnt die Reparatur.

Vorsicht! Falsche Stadtwerke-Mitarbeiter am Telefon und an der Haustür

Die Stadtwerke Hameln warnen alle Kunden im Versorgungsgebiet vor unlauterer Telefonwerbung und Haustürgeschäften, mit der Strom oder Gaslieferverträge verkauft werden sollen.

Mehrere Kunden meldeten sich bereits bei den Stadtwerken und schilderten das Auftreten unseriöser Anrufer und Werber an der Haustür. In den geschilderten Fällen wird Kunden der Eindruck vermittelt wird, dass die „Energieberater“ in Kooperation mit den Stadtwerken stünden.

„Entgegen den Aussagen haben die anrufenden Unternehmen und Haustürwerber nichts mit den Stadtwerken zu tun! Auch viele weitere Falschaussagen, die im Laufe des Telefonats oder auch an der Haustür als Grund für einen Wechsel angeführt werden, entbehren meist jeglicher Grundlage“, so Natalie Schäfer, Pressesprecherin der Stadtwerke Hameln und Leiterin des Kundenservice.

Vor allem verstoßen solche Telefonanrufe ohne vorheriges Einverständnis des Angerufenen gegen das Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb und sind daher unzulässig. Entsprechende Gerichtsurteile dazu liegen bereits vor. Ein Vertragsabschluss kann bereits erfolgen, wenn zum Beispiel lediglich Informationsmaterial angefordert wird, tatsächlich aber eine schriftliche Auftragsbestätigung zugeschickt wird.

Grundsätzlich sind solche Verträge tatsächlich gültig, es gilt allerdings eine Widerrufsfrist von 14 Tagen. Schnelles Reagieren ist daher notwendig. Widersprechen Sie dem vermeintlichen Vertragsabschluss schriftlich per Einschreiben mit Rückschein. Eine Begründung ist nicht notwendig. Die Stadtwerke Hameln helfen den betroffenen Kunden auch gerne mit einer Widerrufs-Vorlage weiter.

Bei unerbetenen Werbeanrufen kann dem Anrufer – aber auch Werben an der Haustür – gegenüber ruhig ein gesundes Misstrauen an den Tag gelegt werden. Wer einen Werbeanruf erhält, sollte sich grundsätzlich entweder durch schnelles Beenden des Gespräches schützen oder zumindest folgende Fragen stellen – dies gilt auch im Falle von Haustürwerbern:

• Wer ist der Anrufer? (Vorname und Name)

• Im Auftrag welcher Firma ruft er an? (Name der Firma und/oder des Lieferanten)

• Welche Telefonnummer hat der Anrufer? (auch abfragen, wenn im Display lesbar)

• Wer hat dem Anrufer das Einverständnis zur Telefonwerbung erteilt?

Ganz wichtig, um ungewollte Vertragsabschlüsse am Telefon oder an der Haustür zu verhindern: Nennen Sie KEINE persönlichen Daten, KEINE Zählernummer und KEINE Kundennummer! Unterschreiben Sie keine Dokumente, ohne diese vorher ausgiebig geprüft zu haben (nur unseriöse Anbieter drängen zu schnellen Unterschriften).

Wenn sich Anrufer oder Haustürwerber darüber hinaus als Mitarbeiter oder Partner der Stadtwerke ausgeben, können auch die Stadtwerke selbst versuchen, juristische Schritte einzuleiten. Notieren Sie dazu in jedem Fall die Antworten auf oben genannte Fragen sowie Datum und Uhrzeit und informieren Sie die Stadtwerke

 „Wir betreiben grundsätzlich keine Haustür oder Telefongeschäfte. Darüber hinaus geben wir auch keine Kundendaten an Dritte weiter. Im Zweifel können Sie sich sofort telefonisch bei uns melden. Unter der kostenlosen Rufnummer 0800 788 0000 sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Kundencenter erreichbar und helfen auch, wenn bereits ein Vertrag unterschrieben wurde. Für eine Kündigung bzw. einen Widerruf bleibt immer noch eine Frist von 14 Tagen ab Vertragsabschluss“, erklärt Natalie Schäfer.

Auch Verbraucherschützer raten seit Jahren grundsätzlich davon ab, Strom- oder Gasverträge am Telefon oder an der Haustür abzuschließen, doch die Zahl der Telefon- oder Haustürgeschäfte in der Energiebranche steigt. Dabei sind es nicht immer neue oder unbekannte Energieanbieter, die an der Haustür schnelle Geschäfte machen wollen, auch große, bekannte Namen versuchen, mit dieser fragwürden Geschäftsmethode Verträge abzuschließen.

Stadtwerke Hameln sind rechtmäßiger Sieger der Konzessionsverfahren Strom und Gas in Hessisch Oldendorf

Der kommunale Netzbetreiber Westfalen Weser Netz hatte gegen die Vergabe der Strom- und Gasnetzkonzession in Hessisch Oldendorf eine einstweilige Verfügung eingereicht. Heute hat das Oberlandesgericht Celle (OLG Celle) das Urteil gesprochen und die Klage der Westfalen Weser abgewiesen.

Das OLG Celle folgte damit einem eigenen Urteil aus März 2016 zum Neuabschluss eines Konzessionsvertrags, in dem in einem ähnlich gelagerten Fall zugunsten der Kommune entschieden wurde. Auch in diesem Verfahren sollte der Zuschlag an die örtlichen Stadtwerke erteilt werden, wogegen Westfalen Weser eine einstweilige Verfügung beantragt hatte. Hinzu kommt: das Landgericht Hannover hatte auf Basis dieser Urteils im August 2016 bereits die Klage der Westfalen Weser gegen die Strom-Konzessionsvergabe der vier Kommunen Coppenbrügge, Emmerthal, Salzhemmendorf und Aerzen an die Stadtwerke Hameln ebenfalls abgewiesen.

Das OLG Celle hat nun bestätigt, dass es sich bei der Vergabe der Strom- und Gaskonzessionen um ein entsprechend an den Vergabekriterien orientiertes objektives und diskriminierungsfreies Verfahren gehandelt hat und dass die Kommune ein korrektes Ausschreibungsverfahren durchgeführt hat. Und so den Weg zur Vertragsunterzeichnung freigemacht: Gleich nach der Entscheidung vor dem Oberlandesgericht unterschrieben Hessisch Oldendorfs Bürgermeister Harald Krüger und die Geschäftsleitung der Stadtwerke Hameln den Strom- und Gaskonzessionsvertrag.

„Wir haben unser gesamtes Wissen, unsere Erfahrungen, viel Engagement, sehr viel Arbeit, Zeit und Herzblut in die Ausarbeitung des Konzessionsangebotes gesteckt und freuen uns über das Ergebnis“, so Susanne Treptow. Mit Erfolg: Die Stadtwerke Hameln überzeugten eindeutig mit dem besten Angebot gemäß den Kriterien einer sicheren, verbraucherfreundlichen und preisgünstigen Versorgung.

Die gelebte gesellschaftliche Verantwortung und die Nähe zum Kunden ist den Stadtwerken ein zentrales Anliegen. Die Wertschöpfung soll in der Region blieben, so werden die Stadtwerke neben der Auftragsvergabe an heimische Unternehmen natürlich auch Arbeits- und Ausbildungsplätze vor Ort schaffen.

Die Verhandlungen mit Westfalen Weser Netz (WWN) haben bereits begonnen. Das Ergebnis steht noch aus.

Stadtwerke Hameln neuer IAE-Gesellschafter

Die Stadtwerke Hameln sind jetzt Gesellschafter der Interargem GmbH (IAE) mit Sitz in Bielefeld. Sie erwarben einen Anteil von 1,27 Prozent von den Stadtwerken Bielefeld an der Gesellschaft, die Müllverbrennungsanlagen in Hameln und Bielefeld betreibt. Über den Kaufpreis vereinbarten die Unter-nehmen Stillschweigen.

"Eine Beteiligung an der IAE bedeutet für uns, beim Konzept einer regionalen Entsorgungswirtschaft mitzuwirken. Wirtschaftlich ist das Unternehmen gut aufgestellt. Außerdem passt die Strategie der umweltfreundlichen Fernwärmeerzeu-gung durch Kraft-Wärme-Kopplung gut zu unserem Engage-ment beim Klimaschutz", begründet die Geschäftsführerin der Stadtwerke Hameln, Susanne Treptow, den Anteilserwerb.

Stärkung der kommunalen Eignerstruktur

"Der Anteilsverkauf an die Stadtwerke Hameln freut uns besonders. Schließlich ist Hameln Standort einer der IAE-Anlagen", sagt Friedhelm Rieke, Geschäftsführer der Stadtwerke Bielefeld.  "Mit der Weitergabe der Anteile folgen wir unserer vor einem Jahr bekannt gemachten Strategie, die Gebietskörperschaften der Region stärker an der IAE zu be-teiligen." Zum 1. Januar 2016 hatten die Stadtwerke Bielefeld ihre Anteile an der IAE auf 91,9 Prozent aufgestockt. Den Rest hielten kommunale Eigner aus der Region.

Die Bielefelder hatten damals schon angekündigt, zusätzliche Anteile an Gebietskörperschaften aus Ostwestfalen und den umliegenden Gebieten zu verkaufen. "Die Entsorgung ist ein wichtiger Teil der Daseinsvorsorge", so Rieke weiter.

Auch mit anderen kommunalen Interessenten aus OWL und dem angrenzenden Niedersachsen sei man im Gespräch. Nach Veräußerung weiterer IAE-Anteile werde die Beteiligung von Mitgesellschaftern aus der Region rückwirkend zum 1. Januar 2017 um 14 auf insgesamt 22 Prozent steigen. Die Stadtwerke Bielefeld bleiben mit einem Anteil von über 75 Prozent Mehrheitsgesellschafter.

Die Interargem GmbH

Die Interargem übernimmt mit ihren beiden Verbrennungsanlagen in Bielefeld und Hameln eine zentrale Rolle für die thermische Behandlung und energetische Verwertung von Abfällen in der Region. Der vorrangige Herkunftsbereich der Abfälle erstreckt sich auf Ostwestfalen-Lippe, das südliche Niedersachsen sowie die angrenzenden Regionen. Beide Verbrennungsanlagen verfügen dabei über modernste Anlagentechnik und effiziente Rauchgasreinigungsanlagen, mit denen die gesetzlichen Grenzwerte nicht nur sicher eingehalten, sondern deutlich unterschritten werden. Zum Erhalt dieser vorbildlichen Standards sowie zum Ausbau der Kapazität und zur Steigerung der Energieeffizienz wurden in der jüngeren Vergangenheit an den Anlagenstandorten Investitionen von zusammen mehr als 200 Mio. Euro getätigt.

Mit einer Verbrennungskapazität von ca. 400.000 Tonnen Abfall in Bielefeld sowie 300.000 Tonnen Abfall und 100.000 Tonnen Altholz in Hameln deckt die IAE den regionalen Bedarf für die thermische Abfallbehandlung sehr gut ab. Bei der thermischen Abfallbehandlung wird die bei der Verbrennung frei werdende Energie genutzt und mittels Kraft-Wärme-Kopplung in Strom und Fernwärme umgewandelt. Auf diese Weise werden an den beiden Standorten jährlich ca. 320 Millionen Kilowattstunden Strom und ca. 570 Millionen Kilowattstunden Fernwärme erzeugt. Dies entspricht dem durchschnittlichen Bedarf von ca. 110.000 Haushalten an elektrischer Energie bzw. 38.000 Haushalten an Wärme.

Neues LED-Beleuchtungskonzept für Parkhaus Kopmanshof und Anliegertiefgarage Bungelosenstraße der Stadtwerke Hameln

Die Stadtwerke Hameln haben im Rahmen eines Energieeffizienzprojektes vom 21. November bis Anfang Dezember im Parkhaus Kopmanshof eine präsenz- und tageslichtabhängige LED-Beleuchtung installiert. Dabei wurden die bisherigen Leuchtstofflampen durch intelligente LED-Leuchten ersetzt.

Der Einbau der neuen LED-Technik im Parkhaus Kopmanshof erfolgte dabei ausschließlich nachts außerhalb der Öffnungszeiten. Der Parkverkehr war hier von den Arbeiten somit nicht betroffen, Mieter wurden direkt informiert.

Im gesamten Parkhaus Kopmanshof sowie in der Anliegertiefgarage  Bungelosenstraße sind Sensoren in Form von Bewegungsmeldern installiert worden. Ein Präsenzmelder schaltet die Beleuchtung funkgesteuert nur dort von der voreingestellten Grundbeleuchtung auf die volle Leistung, wo sie benötigt wird. Diese Funktion sowie die Effizienz der LED führen zu einer enormen Energieeinsparung von etwa 64 Prozent. Durch eine dauerhafte Reduzierung des Energieverbrauchs kann ebenfalls der CO2-Ausstoß um circa 65 Prozent verringert und somit die Umwelt geschont werden. Gefördert wurde das Projekt durch den Projektträger Jülich GmbH für das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit.

Durch die Umstellung der Beleuchtung auf energiesparende, innovative LED-Technik wird nun ein optimiertes und verbessertes Beleuchtungsniveau erreicht.

„Durch das Zusammenspiel der Sensoren und der eingebauten LED-Leuchten werden die Stadtwerke als Betreiber des Parkhauses Kopmanshof den Energieverbrauch und CO2-Ausstoß in diesem Parkhaus deutlich senken können“, erklärt Derek Hartmann, verantwortlicher Mitarbeiter bei den Stadtwerken Hameln. „Statt bisher einer Leuchtstofflampe mit 58 Watt Systemleistungsaufnahme wird für die aktive Beleuchtung jetzt nur noch eine LED-Leuchte mit 23 Watt im Grundbeleuchtungsmodus benötigt. Aufgrund des hohen Qualitätsstandards der LED-Technik wird selbst bei Volllast eine Lebensdauer von über 50.000 Stunden erwartet, somit reduzieren sich die Instandhaltungskosten ebenfalls erheblich. Die gleiche Technik werden wir ab Ende November auch in der Anliegertiefgarage Bungelosenstraße installieren.“

Und so funktioniert die neue Technik: Nur wenn ein Fahrzeug durch das Parkhaus fährt oder sich ein Fußgänger bewegt, steigern die jeweils in der Umgebung angebrachten Leuchten ihre Helligkeit auf die maximale Leistung von 100 Prozent. Ohne Reaktion des Präsenzmelders leuchten sie mit einer Dimmung von nur 50 Prozent und sparen damit Strom und Kosten. Außerdem überprüft das System nach einer Minute automatisch, ob noch eine Bewegung zu verzeichnen ist. Sollte nach fünf Minuten keine Begehung oder Befahrung mehr stattgefunden haben, wird die Lichtleistung entsprechend reduziert. So sinkt die aktive Beleuchtungszeit.

Für den Einfahrts- bzw. Ausfahrtbereich ist keine Dimmung vorgesehen, die Beleuchtung hier ist konstant auf 100 Prozent programmiert.

„Im Rahmen eines Energieeffizienzprojektes haben die Stadtwerke Hameln bereits 2013 im Parkhaus Rattenfängerhalle eine präsenz- und tageslichtabhängige LED-Beleuchtung installiert. Im ersten Jahr konnten so über 137.000 kWh Strom im Vergleich zum Vorjahr eingespart werden. Das entspricht einer Reduzierung von circa 85 Tonnen CO2. Die Leuchtstofflampen im Parkhaus Kopmanshof und in der Anliegertiefgarage Bungelosenstraße nun ebenfalls durch intelligente LED-Systemleuchten zu ersetzen, war nach der Erstellung eines weiteren Beleuchtungskonzeptes durch die Klimaschutzagentur eine leichte Entscheidung, da wir die LED-Technik für ein zukunftsweisendes System halten, das nicht nur Energie sondern auch Kosten spart“, so Stadtwerke-Chefin Susanne Treptow.

Zum Hintergrund:

Neben einer sicheren und zuverlässigen Energie- und Wasserversorgung sorgen die Stadtwerke Hameln seit 1992 auch für die Bewirtschaftung von mittlerweile fünf Parkhäusern und zwei Parkplätzen. 2.000 PKW-Einstellplätze stehen hier rund um die Altstadt und am Bahnhof zur Verfügung. Zur Verbesserung des Parksuchverkehrs und Optimierung der Verteilung auf die Parkflächen wurde 2012 das digitale Parkleitsystem mit dynamischer Anzeige der freien Parkplätze eingeführt.

 

Zählerablesung für die Jahresabrechnung 2016

Von Dienstag, 15. November, bis voraussichtlich Samstag, 3. Dezember, führen die Stadtwerke Hameln die jährliche Ablesung der Strom-, Gas-, Wärme- und Wasserzähler für die Erstellung der Jahresabrechnung 2016 durch.

Die Stadtwerke Hameln bitten, den Ablesern ungehinderten Zutritt zu den Zählern und damit eine zügige Ablesung zu ermöglichen. Abgelesen wird unabhängig davon, von welchem Anbieter Strom oder Gas bezogen wird. Die Zählerstände werden an die Lieferanten weitergeleitet.

Die Ableser der Stadtwerke können sich immer mit ihrem Ableserausweis zusammen mit dem Personalausweis kenntlich machen. Sollten dennoch Zweifel bestehen, bestätigen die Stadtwerke gerne auf telefonische Nachfrage, die Legitimation des Ablesers.

Wenn ein Zähler zur Ablesung mehrmals nicht zugänglich war, erhält der Kunde ein Schreiben mit einer Ablesekarte. Die Stadtwerke bitten in diesem Fall, die Zählerstände selbst abzulesen und die portofreie Karte kurzfristig zurück zu senden.

Für einige Stadtgebiete erhalten die Kunden direkt ein Anschreiben zur Selbstablesung. Die Übermittlung der Zählerstände ist mittels beiliegender, vorgedruckter Postkarte – das Porto übernehmen die Stadtwerke – möglich oder ganz einfach per Internet.

Da die Stadtwerke Hameln im rollierenden Verfahren ablesen, kann es sein, dass ein Kunde in diesem Jahr das oben genannten Anschreiben zur Selbstablesung erhält, obwohl im letzten Jahr der Ableser da war.

Wichtiger Hinweis:

Nur Zählerdaten, die bis spätestens 4. Januar 2017 vorliegen, können noch für die Jahresabrechnung berücksichtigt werden. Liegen bis dahin  keine Angaben zu Zählerständen vor, müssen die Stadtwerke den Verbrauch schätzen.

Sie haben einen Selbstablesebeleg zur Übermittlung der Zählerstände für die Jahresrechnung 2016 erhalten? Dann nutzen Sie die Möglichkeit, uns Ihre Zählerstände ganz schnell und bequem unter https://www.selbstablesung.com/ham mitzuteilen. Alle relevanten Angaben zur Verbrauchsstelle wie die Zählernummer(n) sind hier bereits vorausgefüllt. Für den Zugang zur Online-Übermittlung finden Sie in unserem Anschreiben einen persönlichen PIN-Code.

Sie haben keine Selbstablesekarte erhalten oder wollen uns die Zählerstände bspw. für einen Vertragsbeginn oder ein Vertragsende mitteilen? Dann nutzen Sie einfach das Online-Formular unter https://www.stadtwerke-hameln.de/service/zaehlerstand-erfassen.html.

Für Rückfragen und weitere Informationen stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtwerke im Kundencenter an der Hafenstraße 14 oder über die kostenlose Hotline 0800 788 0000 gerne zur Verfügung.

Warnung vor unseriösen Telefonanrufen

Besorgte Anrufer berichten den Stadtwerken Hameln gerade wieder zur Zeit der Zählerablesung über Telefonanrufe in vermutlich betrügerischer Absicht: Die Anrufer versuchen, an Daten der Kunden zu kommen. So werden vor allem die Stadtwerke-Kundennummer und die Zählernummer abgefragt.

Diese Anrufer haben nichts mit den Stadtwerken Hameln zu tun, es ist keine Telefonaktion der Stadtwerke!  Mitarbeiter der Stadtwerke müssen sich weder nach Zähler- noch der Kundennummer erkundigen und fragen auch keine Bankverbindungen telefonisch ab.

Wer  Zweifel hat, ob der Anruf tatsächlich von den Stadtwerken kommt, kann sich gerne erst bei den Stadtwerken unter Telefon 05151 788-0 oder der kostenlosen Servicenummer 0800 788 0000 rückversichern.

10 Jahre neuer Bahnhof: Bahnhofsfest am 30. Oktober

Zum 10-jährigen Jubiläum der Neugestaltung des Hamelner Bahnhofes wird es einen "Bahnhof für den Bahnhof" geben: die Stadtwerke Hameln veranstalten am Sonntag, 30.Oktober, von 11 bis 17 Uhr ein großes Bahnhofsfest mit vielen Mitmachaktionen und Informationen rund um Bahn und Bahnhof. Nutzen Sie dabei auch die Gelegenheit, einen Blick in den historischen Kaisersaal zu werfen - hier erwartet Sie ein buntes Kinder- und Familienprogramm. Auch darüber hinaus gibt es für Besucher jede Menge zu erleben an diesem Tag:

Programmpunkte:

- Eröffnung und feierlicher Tortenanschnitt in der Empfangshalle des Bahnhofs (11 Uhr)

- Großer Frühstücksbrunch zur Neueröffnung beim Hajener Bäcker (ab 8 Uhr)

- Historische Uniformgruppe Minden präsentieren historische Uniformen

- Die Eisenbahnfreunde Hameln sind mit einer Modelleisenbahn und einer Kindereisenbahn dabei

- Die Eisenbahnfreunde Emmerthal präsentieren eine Modelleisenbahn

- ICE-Energiesparsimulator

- IC-Simulator: Der Zugsimulator ist ein Originalführerstand eines ET 420, der bis zu Außerbetriebsetzung im Raum Frankfurt im Einsatz war. Der Führerstand ist voll funktionsfähig und steuert eine Computersimulation eines Nahverkehrszugs. In der Simulation steuert der Mitspieler den Zug von einem zum nächsten Bahnhof

- S-Bahn-Fahrzeugbesichtigung an Gleis 7: einmal den Führerstand ansehen oder beispielsweise die Rollstuhlrampe testen - zwei Triebfahrzeugführer zeigen Ihnen alles rund um die S-Bahn

- Fotos vor historischem Hintergrund: Besucher erhalten historische Accessoires und Equipment und können sich ein Fotoandenken mitnehmen

- Sonderbriefmarke mit Bahnhofsmotiv

- Die Bibliotheksgesellschaft bietet auf ihrem Büchermarkt: ausgewählte Bücher für Kinder und Jugendliche. Gemeinsam mit Hamelner Druckereismuseum steht im alten Kaisersaal eine Druckerpresse zum Herstellen von Visitenkarten, Lesezeichen etc. im Handdruckverfahren

- Die Bahnhofsgeschäfte sowie das Maxx Kino bieten Aktionen und Gewinnspiele - mitmachen lohnt sich!

- Für das leibliche Wohl sorgt BBQ-Meyer mit ihrer BBQ-Lok und einem Grill- und Getränkestand

Musikalische Highlights:

- Die mobile Band "SUNRISE MOBILE" unterhält überall im Bahnhof (ab 13 Uhr)

- Die Pianistin Cecily Reimann spielt Barpiano (von 14.30 bis 15.00 Uhr)

- Das Saxophonquartett "Cuatrosax Hameln" spielt überall im Bahnhof (von 15.30 bis 16.00 Uhr)

Weiterhin informieren:     

- Die Nordwestbahn mit Malecke und einem Heißen Draht

- Die Bahnhofsmission an Gleis 5 mit einem Glücksrad und tollen Preisen

- Die Öffis mit Infos zum Tarifsystem und dem Öffi-Abo, außerdem gibt es hier Kinderschminken

- Die S-Bahn sind ebenfalls mit einem Glücksrad dabei

- Die Bundespolizei mit einem Modell zur "Sicherheit am Gleis" und Taschendiebstahl, außerdem gibt es Infos Berufen und Ausbildungsplätzen

Für die kleinen Besucher:

- Bobby-Train Parcours im Erdgeschoss

- Die Hüpfburg der Stadtwerke auf dem Bahnhofsvorplatz steht zum Austoben bereit

- Mit Gas gefüllte Luftballons am Stand der Stadtwerke Hameln im alten Kaisersaal

- Im alten Kaisersaal können in der Kinderbäckerei des Hajener Bäckers Plätzchen verziert werden    

Vortrag B. Gelderblom: Der Hamelner Bahnhof – ein Blick in seine über 140 Jahre dauernde Geschichte (11.30 Uhr / 13 Uhr /15 Uhr, jeweils ca. 40 Minuten)

Das Gebäude des Hamelner Bahnhofs wurde am 30. Dezember 1872 in Betrieb genommen. Der keilförmige, bis in die Einzelheiten hinein klappsymmetrisch gestaltete Bau liegt in der Gabelung der von Hannover kommenden und sich in Richtung Altenbeken und Löhne verzweigenden Gleise.

In seiner langen Geschichte blieb der Bahnhof auch von Katastrophen nicht verschont, wie dem fürchterlichen Bombenangriff vom 14. März 1945. Mehrmals ist der Bahnhof neu gebaut worden. Die dreieckige Form des Baukörpers und seine innere Symmetrie sind dabei stets gewahrt worden.

Vor zehn Jahren haben ihn die Hamelner Stadtwerke in einer gelungenen Synthese aus historischer Bausubstanz (Zustand seit 1925) und zeitgenössischer Architektur saniert.

Hintergrund:

Am 14. Mai 2006 war der Komplettumbau des Hamelner Bahnhofs mit seiner Kombination von alt und neu abgeschlossen. Nach der rund zweijährigen Umbauphase feierten Mitte Mai 2006 über 25.000 Besucher mit den Stadtwerken Hameln die erfolgreiche Bahnhofssanierung. Das historische Gebäude hatte seine großzügige Bahnhofshalle und den "Kaisersaal" zurück und viel Licht, moderne Sanitäranlagen sowie Räumlichkeiten für Geschäfte und Büros hinzugewonnen. Außerdem bestückten die Stadtwerke die Gleisdächer mit Photovoltaikanlagen, die Solarstrom für den Betrieb des Bahnhofs bereitstellen. Stellplätze für Fahrräder im Innen- und Außenbereich, die Neugestaltung des Bahnhofvorplatzes durch die Stadt Hameln sowie der Bau eines Parkhauses durch die Stadtwerke machen den Bahnhof heute zusätzlich attraktiv. Ein besonderes Schmuckstück ist seitdem die neu gestaltete, zentrale Bahnhofshalle mit einer klaren und zeitgemäßen Architektur. Das große geschwungene Glasdach im Innenhof überwölbt großzügig Deckenöffnungen und schafft eine helle und freundliche Atmosphäre in allen Erschließungsebenen. Und die Glaspyramide auf dem höchsten Punkt des Hamelner Bahnhofs  wirkt mit ihrer Lichtinstallation als weithin sichtbares Stadtzeichen. Der Hamelner Bahnhof ist so wieder eine attraktive Visitenkarte unserer Stadt geworden.

Großer Energie-Erlebnistag bei den Stadtwerken Hameln

Mitmachen, lernen, ausprobieren und erleben - bereits zum vierten Mal haben die Stadtwerke im Rahmen der Umwelttage Weserbergland auf ihrem Gelände in der Hafenstraße ein energiegeladenes Programm für Schülerinnen und Schüler der vierten bis achten Jahrgangsstufe zusammengestellt. Wie in den vergangenen Jahren war der Aktionstag wieder ausgebucht: Fast 500 Schülerinnen und Schüler kamen, um am Donnerstag, 15. September 2016, einen Blick hinter die Stadtwerke-Kulissen zu werfen.

An diesem Tag steckte alles voller Energie – jede Menge Mitmach-Aktionen ließen Energie spürbar werden und den Schülerinnen und Schülern wurde dabei eine Menge geboten: beim Karussell, das allein durch Muskelkraft angetrieben wurde, auf der Hüpfburg oder beim Herstellen eines Flaschenöffners mit Hilfe von Pressverbindern.

Im Stadtwerke-Gebäude erwarteten die Schülerinnen und Schüler verschiedene Vorträge zum Thema Energiesparen oder „Wie kommt das Wasser in den Wasserhahn“ – dabei gab es jede Menge Neues zu erfahren.

Die Klimaschutzagentur präsentierte gemeinsam mit der „Deutschen Umwelt-Aktion e.V“ den Workshop „Strom und Wärme aus der Sonne“. Anhand von Solarzellen und Solarautos erfuhren die Teilnehmer, wie man durch die Sonne umweltfreundlich Strom erzeugen kann und bauten einen Solarkollektor und einen Solarkocher.

An vielen Experimentierstationen der Arbeitsgemeinschaft Umwelt & Bildung konnten die Schülerinnen und Schüler selbst die Kraft und Energie von Feuer, Wasser, Wind und Sonne spüren.

Die Steuerungsgruppe Fairtrade des Landkreises Hameln-Pyrmont begrüßte alle Lehrkräfte und Begleitpersonen auf eine Tasse fair gehandelten Kaffee und alle Schülerinnen und Schüler erhielten eine Lunchtüte mit Vollkorn-Müslistange und Laugenbrötchen.

Die AG Elektromobilität des Hoffmann-von-Fallersleben-Gymnasiums in Braunschweig präsentierte ein selbst entwickeltes E-Bobby-Car. Es wurde auch eine stationäre Ladestation gezeigt, das sogenannte Bobby-Car-Solar-Carport. Mit Hilfe einer Photovoltaikanlage konnte dort der Akku des Bobby-Cars aufgeladen werden.

Jugendliche gegen den Klimawandel – die Klimotion Lokalgruppe Hameln war ebenfalls bei den Stadtwerken zu Gast und hatte neben einem spannenden Infoteil über das Projekt „Plant-for-the-planet“ auch die „Gute Schokolade“ - klimaneutral und fairtrade - zum Probieren und Kaufen dabei.

Wozu braucht man eigentlich Kohle? Das Team vom Hüttenstollen Osterwald erklärte anhand authentischer Werkzeuge und Gerätschaften, wie früher in unserer Region Kohle abgebaut wurde und wofür man sie verwendete.

Die KreisAbfallWirtschaft stellte Materialien vor, die sich Lehrer/innen kostenlos für die Arbeit in Klassen oder Gruppen ausleihen können. Auch konnten sich interessierte Schülerinnen und Schüler anhand vorbereiteter Abfallproben über den Weg des Recyclings informieren.

Der Elektromobilität soll die Zukunft gehören. Auf dem Energie-Erlebnistag konnte man das Thema E-Mobilität hautnah auf dem Segway-Parcours erfahren. Außerdem informierten die Mitarbeiter der Stadtwerke zur Elektro-Ladestation und zeigten das E-Auto des hauseigenen Fuhrparks.

Auch sonst war es überall auf dem Gelände spannend: Teile des Stadtwerke-Geländes an der Hafenstraße konnten besichtigt werden. Die Schülerinnen und Schüler schauten auch den Mitarbeitern im Lager oder der Netzleitstelle über die Schulter oder kamen einfach mit den Mitarbeitern und Auszubildenden ins Gespräch.

Gebäude-Abriss Turbinenhaus beginnt in den nächsten Tagen

Die Stadtwerke machen an der Inselstraße auf dem Werder Platz für Neues und lassen seit August letzten Jahres das dortige Grundstück mit dem alten, schon lange stillgelegten Turbinenhaus für eine neue Nutzung herrichten.

Seit Beginn der Baumaßnahme wurde bereits der oberwasserseitige Zulauf der ehemaligen Turbine durch Spundwände und eine sich anschließende Betonstützmauer verschlossen. Dadurch konnte die Behelfsbrücke, ein bisheriger Engpass bei der Zuwegung aufs Werder, abgebaut und durch die Stadt Hameln auf dem verfüllten Zulauf eine neue Straße errichtet werden. Die so entstandene neue Wand hat zur optischen Angleichung an die bereits bestehenden, sichtbaren Kaimauern ebenfalls eine Verkleidung aus Naturstein erhalten.

Nun folgt in der nächsten Woche die wohl am stärksten ins Auge fallende Veränderung: der Abriss der nicht mehr benötigten oberen und unteren Gebäudeteile; das direkt an das Wasser- und Schifffahrtsamt angrenzende ehemalige Wohngebäude bleibt bestehen.

Damit gehört der Anblick auf die verfallen wirkenden, teils überwucherten Gebäudeteile stadteinwärts von der Münsterbrücke aus bald der Vergangenheit an.

Die ursprünglich an dieser Stelle vorhandene Wesermühle wurde 1887 fertiggestellt, nachdem sie 1873 wie vier Jahre später auch die Pfortmühle von dem Mühlenunternehmer Friedrich-Wilhelm Meyer übernommen worden war.

Kurz nach der Fertigstellung der Wesermühle kam es 1887 zu einer Staubexplosion, die eines der ersten größeren Unglücke dieser Art bei Getreidemühlen war. Sie forderte elf Menschenleben und zerstörte einen Gebäudeflügel. Im Jahr 1937 gingen die Wesermühlen in den Besitz von Kurt Kampffmeyer und damit in dessen bereits in Deutschland bestehende Unternehmensgruppe über. In den letzten Kriegstagen des Zweiten Weltkriegs wurde die Mühle im April 1945 ein weiteres Mal zerstört. Seit dem anschließenden Wiederaufbau befand sich hier ein Wasserkraftwerk, das die Wesermühlen mit Strom versorgte.

Bis zum Sommer 2017 soll das Bauvorhaben abgeschlossen sein; dann ist der unterseitige Wasserablauf der ehemaligen Wasserkraftanlage ebenfalls verschlossen und das gesamte restliche Areal verfüllt.

„Damit ist das Grundstück so hergerichtet, dass eine Neugestaltung möglich ist“, so Helmut Feldkötter, technischer Leiter bei den Stadtwerken. „Denn uns ist sehr daran gelegen, dass die Eingangspforte zur Altstadt an dieser Stelle wieder ein einladendes Gesicht erhält und die Bauruine endlich verschwindet.“

Hintergrund:

Zu dem Grundstück und damit zu dem Turbinenhaus kamen die Stadtwerke mit dem Kauf der Weser-Wasserkraftanlagen von Kampffmeyer Mühlen im Jahr 1998. Über eine Nachnutzung des Grundstücks ist noch nicht entschieden. Zunächst stand die Investition in eine neue Turbine – sofern sie wirtschaftlich betrieben werden kann – an diesem Standort zur Debatte. Für alle Turbinen zusammen haben die Stadtwerke ein Wasserrecht von 112 Kubikmetern je Sekunde. Drei Turbinen sind bereits in Betrieb und nutzen über 90 Prozent des Wasserrechts aus. Eine vierte Turbine hätte nur noch den verbleibenden kleinen Anteil des Wasserrechts nutzen können, um den optimalen Betrieb der vorhandenen drei Turbinen nicht zu beeinträchtigen. Entsprechend wäre auch ihre Leistung wesentlich geringer, sodass die Wirtschaftlichkeit der Investition nicht gegeben war. Somit blieb nur noch der Rückbau als Option.

Mehrere Anfragen von möglichen Nachnutzern des Grundstücks liegen vor. Im Herbst nehmen die Stadtwerke Gespräche mit allen Interessenten zu den Konzepten und weiteren Details auf. Die Stadt Hameln als Baubehörde wird bei einer Umsetzung von Anfang an beteiligt.

Erdgastanksäule JET Tankstelle Ohsener Straße wieder in Betrieb mit Einschränkungen für VW-Fahrzeuge

Bei der Betankung eines VW Touran an einer Erdgastankstelle im Raum Göttingen kam es vor Kurzem zum Bersten eines Gastanks am Fahrzeug – der Unfall wurde nicht durch die Tanksäule verursacht!

Nach diesem Vorfall hatte uns die JET Tankstellen Deutschland GmbH gebeten, die Erdgastankstelle zunächst außer Betrieb zu nehmen.

Nun hat die JET Tankstellen Deutschland GmbH die Erdgastanksäule wieder freigeben: die Fahrzeugnutzer sollen sich bitte vor der Betankung an der Kasse melden, um die CNG-Zapfsäule freigeben zu lassen.

Für einzelne VW-Modelle bestehen folgende Vorgaben:

1. Die Modelle Volkswagen Caddy, Passat und Touran bis einschließlich Modelljahr 2010 sind Bestandteil eines aktuell laufenden Rückrufes. Diese Fahrzeuge dürfen nur nach erfolgter Umrüstung mit CNG betankt werden.

2. Haltern bereits umgerüsteter Fahrzeuge wird seitens Volkswagen umgehend ein Zertifikat zur Verfügung gestellt, mit dem die erfolgte Umrüstung nachgewiesen werden kann. Diese Fahrzeuge können dann sofort wieder mit CNG betankt werden. Dem Tankstellenpersonal liegt ein Muster des Zertifikats vor.

3. Die Modelle Touran, Passat und Caddy aus den Modelljahren 2011 und jünger, sind nicht vom Rückruf betroffen und dürfen weiterhin mit Erdgas betrieben werden. Den Haltern dieser Fahrzeuge wird seitens Volkswagen ebenfalls umgehend ein Zertifikat zur Verfügung gestellt werden. Alle hier nicht genannten CNG-Fahrzeuge der Konzernmarken Audi, Seat und Skoda sind nicht vom Rückruf betroffen.

4. Die Modelle VW Golf und VW up! mit Gasantrieb sind unabhängig vom Baujahr ebenfalls nicht vom Rückruf betroffen und dürfen weiterhin mit CNG betrankt werden. In diesen Fahrzeugen sind serienmäßig Gasflaschen mit der aktuellsten Oberflächenbeschichtung verbaut.

Neue Sportbekleidung für regionale Vereine – Gewinner der Trikot-Aktion stehen fest

Die Fußball-EM ist vorbei. Für die 12 Vereine, die bei der Trikot-Aktion der Stadtwerke Hameln und Stadtwerke Weserbergland anlässlich der EM gewonnen haben, geht es mit neuer Sportbekleidung jetzt erst richtig los.

Anlässlich der EM im Juni riefen die Stadtwerke Hameln und die Stadtwerke Weserbergland die hiesigen Sportmannschaften – egal welcher Sportart – dazu auf, dass verrückteste Mannschaftsfoto einzusenden. Zahlreiche Bewerbungen sind bei den Stadtwerken eingegangen. Der Fantasie waren keine Grenzen gesetzt. Und viele unterschiedliche Vereine und Sparten machten mit: Gewichtheben, Cheerleading, Leichtathletik, Drachenboot, Reiten, Judo, Geräteturnen, Inlineskating, Tischtennis, Basketball, Schwimmen, Trampolinturnen, Hallenbosseln, Handball, Volleyball und Fußball.

Heute haben die Stadtwerke die Trikotgutscheine an die Sportler, Trainer und Betreuer der siegreichen Mannschaften aus Hameln und der Region übergeben.

„Rund 60 Vereine haben teilgenommen“, so Natalie Schäfer, Leiterin Marketing, Kommunikation und Kundenservice bei den Stadtwerken. „Besonders begeistert haben uns das Engagement und die Kreativität der Teilnehmenden. Wir gratulieren allen Gewinnern ganz herzlich zu einem Trikotgutschein im Wert von 500 Euro für ihr Team!“, ergänzt Schäfer.

Susanne Treptow, Geschäftsführerin der Stadtwerke Hameln und Helmut Feldkötter, Geschäftsführer der Stadtwerke Weserbergland, freuten sich ebenfalls über die große Resonanz auf die Aktion. „Sport führt Menschen zusammen – ob im Breiten- oder Leistungssport. Gerade Mannschaftssportarten fördern das Gemeinschaftsgefühl. Schön, wenn man dann mit einem einheitlichen Trikotsatz auch sieht, dass man zusammengehört.“

„Meist fehlen den Vereinen jedoch die finanziellen Mittel, um ihre Sportler mit allem Notwendigen auszustatten. Wir engagieren uns gerne für die Menschen der Region“, so Treptow.

Feldkötter ergänzt: „Mit der Trikot-Aktion betonen die Stadtwerke Hameln und die Stadtwerke Weserbergland erneut ihre Sponsoringaktivitäten. Daher freuen wir uns über die vielen positiven Rückmeldungen. Und die Mannschaften haben eindrucksvoll gezeigt, dass Geschlossenheit auch außerhalb des Spielbetriebs zum gemeinsamen Erfolg führen kann.“

Welche Art Trikot für die einzelnen Mannschaften in Frage kommt, entscheiden die Teams. Auch Trainingsanzüge, Hosen, Aufwärm- oder Poloshirts in beliebiger Farbe können ausgewählt werden. Bei der neuen Ausstattung sind dann natürlich die Logos der Stadtwerke mit dabei.

Die Freude bei den Teams war riesig. Die Gewinner im Einzelnen:

Stadtwerke Hameln

SV Hastenbeck, Fußball, 2. Damen

VfL Hameln, Trampolinturnen, Allstars

SG Hameln 74, Fußball

Turn-Club Hameln von 1880 e.V, Volleyball, 3. Damen

Hamelner Schwimmverein v. 1913 e.V., Wettkampfgruppe

SSG Halvestorf-Herkendorf e.V., Fußball, G-Jugend

Stadtwerke Weserbergland

TUSPO Bad Münder, Handball, B-Jugend

TSG Emmerthal, Volleyball, Damen

TSG Emmerthal, Fußball, B-Junioren

TuS Rohden-Segelhorst, Fußball, E-Junioren

HO-Handball, B-Jugend

TSV Germania Reher, Fußball, D-Junioren

Wasserkraftanlage Werder wird trockengelegt

Pro Jahr speisen die Stadtwerke Hameln rund 12 Millionen Kilowattstunden umweltfreundlich erzeugten Strom aus ihren drei Wasserkraftanlagen an der Weser ins Netz ein. Das entspricht rund 5 Prozent des Hamelner Strombedarfs und reicht, um den durchschnittlichen Jahresbedarf von 3.700 Haushalten zu decken.

Damit die Wasserkraftanlage zuverlässig über 8000 Stunden im Jahr umweltfreundlichen Strom aus Wasserkraft erzeugen kann, müssen in regelmäßigen Zeitabständen die Anlagenteile inspiziert, gewartet und teilweise erneuert werden.

So steht Anfang August auch in der Wasserkraftanlage „Werder“ eine ausführliche technische Überprüfung auf dem Programm.

Vor Beginn der Revisionsarbeiten muss der Turbinenraum im Wasserkraftwerk trockengelegt werden. Dafür wird am Einlauf das alte Schleusentor geschlossen. Am Auslauf der Wasserkraft werden mit Hilfe eines Autokrans und mit Unterstützung von Tauchern, zwei bis zu acht Tonnen schwere Dammtafeln gesetzt. Diese Dammtafeln werden in seitlichen Schienen geführt und verschließen während der Inspektionsarbeiten den Wasserzulauf in den Turbinenraum.

Somit ist die Anlage dann vorübergehend trockengelegt und bietet einen seltenen Blick in das Innere der Wasserkraftanlage.

Hauptgrund für die Revision ist der natürliche Verschleiß der beweglichen Teile der Anlage, insbesondere an den sogenannten Wellendichtungen. Diese Dichtungen verhindern im täglichen Betrieb den Austritt des Wassers von den nassen zu den trockenen Anlageteilen und werden im Rahmen der Inspektionsarbeiten ausgebaut und ersetzt.

Vor dem Einlauf zum Saugrohr der Turbinen, in welchem zwei Kaplanturbinen untergebracht sind, sorgt ein vollautomatischer Rechen mit Rinne und Rechenreinigungsanlage (Harke) dafür, dass Treibgut zurückgehalten wird.

Im Rahmen der laufenden Revisionsmaßnahmen werden die Rechenstäbe von verbliebenem anhaftendem Treibgut befreit. Außerdem werden nicht nur der Zustand der Hydraulikschläuche und der Turbinen-Schaufeln überprüft, sondern auch Bauwerkmauern, die normalerweise unter Wasser liegen. Festgestellte Bruchstellen, Korrosionsstellen oder Undichtigkeiten werden ausgebessert oder erneuert.

Alle 15 Jahre werden auch die beiden Generatoren einer Instandsetzung beim Hersteller unterzogen. Um die acht Tonnen schweren Maschinen aus der Revisionsöffnung der Turbinenhalle herauszuheben, wird auch hier der Kran benötigt. Per Tieflader werden die Generatoren dann zum Hersteller gefahren und nach Abschluss der Arbeiten wieder eingebaut.

Im Anschluss führen die Stadtwerke-Mitarbeiter umfangreiche Funktionsprüfungen der Leit-, Maschinen- und E-Technik durch.

Die Revision wird rund vier Wochen dauern. Voraussichtlich Anfang September kann wieder mit dem Fluten des Zulaufkanals begonnen werden. Im Anschluss daran werden die Dammtafeln wieder mit Hilfe eines Autokrans entfernt und die Anlage wieder in Betrieb genommen.  

Hintergrund:

Bei den Wasserkraftanlagen der Stadtwerke handelt es sich ausschließlich um Laufwasserkraftwerke. Sie befinden sich im Strömungsverlauf der Weser an der „Pfortmühle“ und „Alten Schleuse“. Die drei Wasserkraftanlagen nutzen das Gefälle des Wehres und sind für eine Fallhöhe von durchschnittlich 2,8 Metern ausgelegt. Die Gesamtleistung der drei Kaplan-Rohrturbinen in der Pfortmühle sowie im Werder beträgt 1.950 kW.

Stadtwerke Hameln sind rechtmäßiger Sieger der Konzessionsverfahren

Der kommunale Netzbetreiber Westfalen Weser Netz hat Anfang April 2016 gegen die Vergabe der Stromnetzkonzessionen in Coppenbrügge, Emmerthal, Salzhemmendorf und Aerzen vier einstweilige Verfügungen beim Landgericht Hannover eingereicht. Die mündliche Verhandlung hat im Mai stattgefunden. Heute hat das Landgericht Hannover die Urteile gesprochen und die vier Klagen der Westfalen Weser abgewiesen.

Das Landgericht folgt dem Urteil des OLG Celle aus März 2016 zum Neuabschluss eines Konzessionsvertrags, in dem in einem ähnlich gelagerten Fall zugunsten der Kommune entschieden wurde. Auch in diesem Verfahren sollte der Zuschlag an die örtlichen Stadtwerke erteilt werden, wogegen Westfalen Weser eine einstweilige Verfügung beantragt hat. Es war völlig sinnlos, nach dieser OLG-Entscheidung Anfang April weitere vier einstweilige Verfügungen einzureichen und damit viel Geld auszugeben, kritisiert Geschäftsführerin Susanne Treptow die Unternehmensentscheidung der Westfalen Weser Netz (WWN).

Das Landgericht Hannover hat wie auch das OLG Celle bestätigt, dass es sich bei der Vergabe der Stromkonzessionen um ein entsprechend an den Vergabekriterien orientiertes objektives und diskriminierungsfreies Verfahren gehandelt hat und dass die Kommunen ein korrektes Ausschreibungsverfahren durchgeführt haben. Und so den Weg zur Vertragsunterzeichnung freigemacht: Gleich nach der Entscheidung vor dem Landgericht unterschrieben die Bürgermeister der vier Kommunen und die Geschäftsleitung der Stadtwerke Hameln die Konzessionsverträge.

„Wir haben unser gesamtes Wissen, unsere Erfahrungen, viel Engagement, sehr viel Arbeit, Zeit und Herzblut in die Ausarbeitung der Konzessionsangebote gesteckt“, so Susanne Treptow. Die Stadtwerke Hameln wurden eindeutig bei den im Vergabeverfahren festgelegten Kriterien der sicheren, verbraucherfreundlichen, preisgünstigen, umweltfreundlichen und effizienten Versorgung zugunsten der Bürgerinnen und Bürger bestätigt.

Westfalen-Weser-Energie-Geschäftsführer Dr. Stephan Nahrath ließ vor einigen Wochen noch verlauten, man müsse sich fragen, ob man in den Verfahren alles richtig gemacht habe – schließlich habe man nach der ersten Niederlage im zweiten Verfahren wieder dieselben Berater beschäftigt. Wichtige Informationen fehlten dazu: das erste Verfahren in 2011 mündete nicht in einer Niederlage, sondern wurde vielmehr neu geführt, um den rechtlichen Rahmenbedingungen eines BGH-Urteils zwei Jahre später aus Dezember 2013 zu entsprechen.

Die Stadtwerke Hameln werden nun in Netzübernahmeverhandlungen mit Westfalen Weser eintreten und dabei auch mögliche Kooperationsalternativen, beispielsweise im Hinblick auf die Beschäftigung der WWN-Monteure dieser Netzgebiete, prüfen. Ob es zu einer Einigung oder zu weiteren gerichtlichen Auseinandersetzungen kommt, bleibt abzuwarten.  

Deutliche Gaspreissenkung zum 1. Oktober 2016

Rechtzeitig vor dem Beginn der Heizperiode senken die Stadtwerke Hameln erneut den Gaspreis, nach bereits zwei Senkungen im vergangenen Jahr.

Konkret bedeutet das für die Gaskunden der hiesigen Stadtwerke: Bei gleichbleibendem Grundpreis sinkt der Arbeitspreis in allen Tarifen einheitlich zum 01.10.2016 um 0,44 Cent brutto je Kilowattstunde. Dies entspricht einer durchschnittlichen Senkung von sieben Prozent.

Damit geben die Stadtwerke die für die nächste Einkaufsperiode erzielten Beschaffungsvorteile direkt an ihre Kunden weiter und garantieren die neuen Preise bis Ende 2017. Die Stadtwerke kaufen unabhängig und marktorientiert ein und nutzen dabei verschiedene Einkaufszeitpunkte, sodass die Beschaffung rund ein bis eineinhalb Jahre im Voraus erfolgt.

„Ein Haushalt mit einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 22.000 Kilowattstunden spart so noch einmal 96,80 Euro im Jahr“, informiert Geschäftsführerin Susanne Treptow. „Zusammen mit den letzten beiden Senkungen im vergangenen Jahr ergibt sich für einen Haushalt in dieser Verbrauchskategorie eine Ersparnis von rund 210 Euro im Jahr“, ergänzt Treptow. Die Preise sanken die beiden letzten Male im Schnitt jeweils um rund 3,8 Prozent.

Alle Kunden werden per Anschreiben über die Preissenkungen informiert. Weitere Informationen rund um die Dienstleistungen der Stadtwerke und alle Serviceangebote finden sich auch hier auf unseren Internetseiten.

Für eine persönliche Beratung stehen die Fachberater im Kundencenter der Stadtwerke in der Hafenstraße 14 in Hameln montags bis donnerstags von 8 – 17 Uhr und freitags von 8 – 15 Uhr sowie über die kostenlose Servicenummer 0800 788 0000 gerne zur Verfügung.

Auch ein effizienter Energieeinsatz spart Kosten. Als Energieversorger vor Ort beraten die Stadtwerke hierzu gerne und bieten ihren Kunden in Zusammenarbeit mit der Klimaschutzagentur Weserbergland eine kostenlose Energieeffizienzberatung: Jeden 2. und 4. Donnerstagnachmittag beantworten die Energieberater im Kundencenter in der Hafenstraße 14 alle Fragen rund um energetisches Bauen und Modernisieren, z.B. zur Heizungsmodernisierung oder Dämmmaßnahmen, Tipps zu Fördertöpfen und allgemeine Energiespartricks inklusive. Einfach vorbeischauen oder vorab einen Termin unter  Telefon 05151 95 788 77 direkt bei der Klimaschutzagentur vereinbaren.

Regelmäßig laden die Stadtwerke auch zu kostenlosen Vorträgen rund um energierelevante Themen in den „Energietreff“ im Kundencenter in der Hafenstraße ein. Das neue Programm für das zweite Halbjahr erscheint Anfang August.

Stadtwerke überprüfen turnusmäßig das Gasleitungsnetz

Kleinste Undichtheiten an Gasleitungen spürt ein Mitarbeiter von der Firma Severin ab dem 8. Juni im Auftrag der Stadtwerke auf. In diesem Jahr werden routinemäßig alle Gasleitungen in den Ortsteilen Haverbeck, Helpensen, Hope, Bannensiek, Halvestorf, Wangelist, Klein Berkel, Tündern und Hagenohsen auf Dichtheit überprüft.

Für die Stadtwerke ist die jährlich durchgeführte Maßnahme ein wichtiger Baustein für die Versorgungssicherheit: Knapp 14.900 Hausanschlüsse werden über 431 Kilometer Gasleitungen zuverlässig, sicher und rund um die Uhr mit Erdgas zum Kochen und Heizen beliefert. Um die beliebte Energiequelle gewohnt sorgenfrei nutzen zu können, sind regelmäßige Kontrollen der Netze unabdingbar. Im regelmäßigen Turnus von drei Jahren müssen alle Erdgasleitungen einmal auf Leckagen untersucht worden sein.

Der Techniker folgt dabei exakt nach digitalem Lageplan auf Gehwegen, Straßen und in Vorgärten dem Verlauf der unterirdischen Leitungen. Mit einem handgeführten Messgerät wird ständig kontrolliert, ob an der Bodenoberfläche ausgetretenes Gas registriert wird. Nur wenn es regnet, fallen die Messungen aus. Dann kann das Gerät witterungsbedingt keinen Gasgeruch am Boden registrieren. Ist das Wetter trocken, heißt es für den Techniker, ein ordentliches Programm zu absolvieren: Rund 150 Kilometer müssen für diese Messungen zurückgelegt werden – ausschließlich zu Fuß, denn sein Messgerät muss jeden Meter per Hand auf den Boden gedrückt werden.

Die Stadtwerke bitten die Hauseigentümer um Verständnis, wenn zu diesem Zweck der Vorgarten betreten werden muss. „In diesem Fall kann sich der Mitarbeiter aber auch ausweisen“, so Stadtwerke-Sprecherin Natalie Schäfer.

Die Überprüfung durch die Stadtwerke endet allerdings am Gebäude. Für die Sicherheit im Gebäude ist der Hauseigentümer ab der Hauptabsperreinrichtung – bis auf den Zähler und den Hausdruckregler -verantwortlich. Auch dieser muss den Zustand seiner Gasanlagen regelmäßig überprüfen. Im Rahmen der allgemeinen Verkehrssicherungspflicht gehört zu den Pflichten unter anderem die jährliche Sichtkontrolle durch den Anlagenbetreiber sowie die turnusmäßige Überprüfung der Hausanschlüsse alle zwölf Jahre auf Gebrauchsfähigkeit bzw. Dichtheit durch einen Fachbetrieb.

Rund acht Wochen wird der mit orangeroter Warnweste bekleidete Spezialist mit dem Gasspürgerät in den genannten Ortsteilen unterwegs sein. Stößt er auf ein Leck, ortet er mit etwa 30 Zentimeter tiefen Probebohrungen die undichte Stelle. Anschließend beginnt die Reparatur.

26. traditionelle Feldrundfahrt im Wasserschutzgebiet Hameln-Süd

Rund 50 Vertreter der Land-, Forst- und Wasserwirtschaft, des Naturschutzes, der Boden- und Geowissenschaften, der Kommunalpolitik sowie zuständiger Fachbehörden folgten der Einladung der Stadtwerke Hameln zur nun schon 26. Feldbereisung.

Einmal mehr wurde hier am Sonntag, 29. Mai, zu aktuellen Fragen im  Spannungsfeld Landwirtschaft/Wasserwirtschaft auf einem hohen fachlichen Niveau zu diskutiert. Im Fokus dieses Jahr: Die Situation des ökologischen Landbaus in Wasserschutzgebieten sowie der Einfluss offener Gewässer auf die Trinkwassergewinnung.

Der technische Leiter der Stadtwerke, Helmut Feldkötter, und Friedrich Hake in seiner Funktion als Vorsitzender der Interessengemeinschaft der wirtschaftenden Landwirte im Wasserschutzgebiet Hameln-Süd unterstrichen in ihrer Begrüßung der Gäste die Bedeutung des Trinkwasserschutzes in dem von konkurrierender Nutzung geprägten Wassergewinnungsgebiet und die erfolgreiche Kooperation zwischen Wasserversorger und Landwirten.

Entlang einer rund drei Kilometer langen Fußstrecke vom Tünderanger bis zum Bootshaus des Rudervereins Weser-Hameln wurden an verschiedenen Stationen die diesjährigen Themen praxisnah veranschaulicht. Der erste Stopp erfolgte am Hastebach und gab einen Einblick in den Einfluss offener Gewässer auf die Trinkwassergewinnung: Aufgrund der engen Verbindung zum oberflächennahen Grundwasser haben Maßnahmen zur Vermeidung von Nährstoff- und Pflanzenschutzmitteleinträgen (z.B. Gewässerrandstreifen) eine hohe Priorität.

Auf die Situation des ökologischen Landbaus in Wasserschutzgebieten ging Thomas Loges vom beratenden Ingenieurbüro Geries in seinen Ausführungen an Station 2 ein. Anhand ökonomischer Parameter wurde die Wirtschaftlichkeit des ökologischen Landbaus an einem Fallbeispiel aus dem Wasserschutzgebiet Hameln-Süd dargestellt. Eingegangen wurde dabei auch auf die kritischen Fragestellungen, die sich aus der gültigen Wasserschutzgebiets-Verordnung für die Biobetriebe ergeben.

An Station 3 informierte Karl-Friedrich Meyer, Landwirt und Vorsitzender der im Wasserschutzgebiet wirtschaftenden Landwirte, die Teilnehmer der Feldbereisung über den derzeitigen Planungsstand des Tündernsee-Projektes. Zum Abschluss referierte der Geschäftsführer der Fischereigenossenschaft, Herr Lothar Wolter, an der Tünderschen Warte sehr ausführlich über die Entwicklung der Gewässergüte der Weser.

Hintergrundinformationen zur jährlichen Feldbereisung

Die Stadtwerke fördern reines Grundwasser, das ohne Bedenken getrunken werden kann. Um die hervorragende Trinkwasserqualität auch für nachfolgende Generationen sicher zu stellen, sorgen die Hamelner Stadtwerke in Kooperation mit den regionalen Landwirten für einen umfassenden und nachhaltigen Boden- und Gewässerschutz. Auch die gute Zusammenarbeit mit den Wasserbehörden des Landes, des Landkreises und der Stadt hat sich dabei bestens bewährt, wie die Wasseranalysen immer wieder zeigen.

Hierzu haben sich die Landwirte in den Trinkwassergewinnungsgebieten Hameln-Süd und Haarbach sowie darüber hinaus in den angrenzenden Trinkwassergewinnungsgebieten zwischen Rinteln und Bad Pyrmont zu einer Kooperation zusammengeschlossen (IG Weser). Mit dem Instrument der freiwilligen Vereinbarung werden gezielt Bewirtschaftungsmaßnahmen auf sensiblen Standorten gefördert. Bereits Ende der 80er Jahre haben die Stadtwerke Hameln als einer der ersten Wasserversorger in Niedersachsen auf einen steigenden Nitratgehalt im Trinkwasser reagiert und Gegenmaßnahmen ergriffen. So beträgt der aktuelle Nitratwert des Hamelner Trinkwassers nur 24,4 Milligramm pro Liter und liegt damit weit unter dem zugelassenen Grenzwert von 50 Milligramm pro Liter.

Gut zu wissen: Der Härtegrad des Hamelner Trinkwassers entspricht  23,4 Grad (dH) Deutscher Härte und hat aufgrund seiner Mineralisation einen sehr guten Geschmack. Darüber hinaus liefert es wertvolle Stoffe, zum Beispiel Calcium und Magnesium. Diese sind für eine Vielzahl lebenswichtiger Körperfunktionen wie Knochenbau, Muskelbewegung und Blutgerinnung erforderlich.

Eine aktuelle Wasseranalyse findet sich auch unter https://www.stadtwerke-hameln.de/produkte/wasser/qualitaet.html. Auf Wunsch senden die Stadtwerke gerne eine aktuelle Wasseranalyse oder Tipps für einen sparsamen Umgang mit Wasser zu. Einfach anfordern bei Frau Schilawa; per E-Mail an schilawa@gws.de oder per Telefon unter 05151 788 204.

Attraktive Visitenkarte für die Stadt: 10 Jahre Neugestaltung Bahnhofsgebäude

Die Geschichte des Hamelner Bahnhofs begann im Frühjahr 1872 mit der Eröffnung der Strecke Hameln-Hannover. Das Empfangsgebäude mit seiner zur damaligen Zeit als äußerst „prachtvoll“ empfundenen Einrichtung wurde erstmals am 30. Dezember 1872 in Benutzung genommen.

Die Empfangshalle lag damals auf Bahnsteigebene und wurde vom Bahnhofsvorplatz über eine zentrale Freitreppe vom Bahnhofsvorplatz erreicht. Anfangs mussten die Fahrgäste die Gleise überqueren, um die Inselbahnsteige zu erreichen, bis dann 1902 der südliche und 1906 der nördliche Personentunnel errichtet wurden. Es gab Wartesäle für die 1., 2., 3. und 4. Klasse, ein Nichtraucher- und ein Damenzimmer. Hinzu kamen Fahrkartenschalter, Herrenaborte, Räume für den Telegrafendienst und die Bediensteten sowie ein Bahnhofswirt.

Nach einem verheerenden Brand wurde das Bahnhofsgebäude 1925 wiederaufgebaut und dabei in seiner Struktur und Erschließung grundlegend verändert: Um sieben Meter nach vorne erweitert bot die neue, auf das Niveau des Vorplatzes verlegte Empfangshalle nun direkten Anschluss über Tunnel und Treppen zu den Gleisen. Dieser Umbau von 1925 gab dem Bahnhof Hameln nicht nur eine klare räumliche Gliederung, sondern auch seine klassizistische Eingangsfassade.

Im März 1945 würde das Gebäude dann erneut zerstört, sodass nach Kriegsende ein erneuter Aufbau begann. Spätere Umbauten in den 1950er bis 1980er Jahren machten die Architektur der Innenräume dann allerdings Schritt für Schritt unkenntlich und führten zu einer völlig „verbauten“ Struktur des Gebäudes. Der Bahnhof verwahrloste zusehends und war vor allem für eine Touristenstadt wie Hameln längst kein ansehnliches Aushängeschild mehr.

Durch die Nähe zum Personennahverkehr und den bereits vorhandenen Busbahnhof vor dem Bahnhofsgebäude, lag für die Stadtwerke klar auf der Hand, sich hier zum Wohle der Stadt und ihrer Bürger einzubringen: eine der satzungsgemäßen Aufgaben der Stadtwerke ist neben der Energie- und Wasserversorgung auch die Daseinsvorsorge im Bereich „öffentlicher Nahverkehr“, sodass unter dem Dach der Stadtwerke auch die „Öffis“ angesiedelt sind.

So führte Klaus Arnold, der damalige Geschäftsführer der Stadtwerke Hameln, mehrjährige intensive Verhandlungen mit der Deutschen Bahn, um das Gebäude zu kaufen. Im Jahr 1998 gelang es den Stadtwerken bereits, das umliegende Gelände auf Erbbaurecht zu erwerben. Hierauf wurde durch einen Investor der Gebäudekomplex mit Kino und Gastronomie gebaut sowie durch die Stadtwerke das Parkhaus am Bahnhof errichtet.

Am 1. August 2001 schließlich kauften die Stadtwerke Hameln das Empfangsgebäude für umgerechnet 1 Million Euro auf. Gleisanlagen und Tunnel blieben Eigentum der Bahn. Ein bundesweiter Architektenwettbewerb wurde ausgeschrieben, um das denkmalgeschützte Gebäude wieder zu einer attraktiven Visitenkarte der Stadt zu machen. Über  670 Architekten beteiligten sich; das Büro ask. Architekten Scheidt Kasprusch aus Berlin gewann den Wettbewerb und wurde im März 2003 mit der Planung beauftragt. Die Umsetzung vor Ort erfolgte durch das Hamelner Architektenbüro Nasarek.

Im März 2004 begannen die Sanierungsarbeiten mit der völligen Entkernung des Gebäudes. An den Gesamtbaukosten von knapp 9 Millionen Euro beteiligte sich das Land Niedersachsen mit einem Zuschuss von 3 Millionen Euro.

 10-jähriges Jubiläum

 Am 14. Mai 2006 war der Komplettumbau mit seiner Kombination von alt und neu abgeschlossen. Das historische Gebäude hatte seine großzügige Bahnhofshalle und den „Kaisersaal“ zurück und viel Licht, moderne Sanitäranlagen sowie Räumlichkeiten für Geschäfte und Büros hinzugewonnen. Außerdem bestückten die Stadtwerke die Gleisdächer mit Photovoltaikanlagen, die Solarstrom für den Betrieb des Bahnhofs bereitstellen. Stellplätze für Fahrräder im Innen- und Außenbereich, die Neugestaltung des Bahnhofvorplatzes durch die Stadt Hameln sowie der Bau eines Parkhauses durch die Stadtwerke machen den Bahnhof heute zusätzlich attraktiv.

 Nach der rund zweijährigen Umbauphase feierten Mitte Mai 2006 über 25.000 Besucher mit den Stadtwerken Hameln die erfolgreiche Bahnhofssanierung. Ein besonderes Schmuckstück ist seitdem die neu gestaltete, zentrale Bahnhofshalle mit einer klaren und zeitgemäßen Architektur. Das große geschwungene Glasdach im Innenhof überwölbt großzügig Deckenöffnungen und schafft eine helle und freundliche Atmosphäre in allen Erschließungsebenen. Und die Glaspyramide auf dem höchsten Punkt des Hamelner Bahnhofs  wirkt mit ihrer Lichtinstallation als weithin sichtbares Stadtzeichen. Der Hamelner Bahnhof ist so wieder eine attraktive Visitenkarte unserer Stadt geworden.

Vermietung von Gewerbeflächen

Hamelns Bahnhof bietet interessante Mietobjekte, ob für Shops oder Büroräume, denn täglich passieren durchschnittlich rund 15.000 Bahn- und Busnutzer den Bahnhof – auch dank der S-Bahn-Anbindung an Hannover.

Mehrere Dienstleister und Gastronomie nutzen bereits die Räumlichkeiten vor Ort. Mit „CultouR an Gleis 5“, ein Angebot der Diplom-Musikpädagogin Cecily Reimann, gibt es darüber hinaus einen Konzertraum für Kammermusik im Bahnhof. Und gleich nebenan veranstaltet die Bibliotheksgesellschaft ihre „Märkte alter Bücher“. Der „Kaisersaal“ wird derzeit für einzelne Eventveranstaltungen genutzt, steht aber grundsätzlich noch zur Vermietung frei.

Reisezentrum Öffis und DB sowie Parken am Bahnhof

Das persönliche Gespräch ist oft nicht zu ersetzen. Dafür gibt es das  Reisezentrum direkt im Hamelner Bahnhof. Die Fachkräfte des Hamelner Nahverkehrs sowie die der Deutschen Bahn bieten hier kompetente und ausführliche Mobilitätsberatung.  Bei den Öffis werden darüber hinaus Monats- und Jahreskarten für das Stadtwerke-Parkhaus am Bahnhof verkauft.

Apropos Parken am Bahnhof: die Stadtwerke halten im direkt am Bahnhof gelegenen Parkhaus rund 200 Einstellplätze für Dauer- und Kurzparker bereit. Aufgrund der hohen Nachfrage nach Dauerparktickets für das Parkhaus bieten die Stadtwerke Hameln einen zusätzlichen Parkplatz am Hastenbecker Weg (vor der Kreuzung Hefehof) an. Von dort aus sind Parkende in maximal drei Gehminuten am Bahnhof.  

Fahrrad- und Gepäckaufbewahrung

Für die vorübergehende Gepäckaufbewahrung stehen  selbstverständlich Schließfächer bereit. 

Für die sichere Aufbewahrung von Rädern stellen die Stadtwerke seit September 2013 neben den kostenlosen Parkplätzen auf dem Bahnhofsvorplatz und den bis dato bereits vorhandenen 36 abschließbaren Einstellplätze über 140 weitere abschließbare Abstellplätze in der Fahrradstation zur Verfügung. Diese liegt ebenerdig vis-à-vis dem Bahnhofseingang. Schließfächer und die die Möglichkeit zur Aufladung des Akkus von Elektrofahrrädern sind hier ebenfalls vorhanden. Der Zugang zu den Räumlichkeiten ist gut gesichert: Für die Nutzungsdauer erhält jeder Kunde einen sogenannten Transponder zur Öffnung der Türen. Derzeit sind alle Plätze vergeben, die Stadtwerke suchen bereits nach weiteren Möglichkeiten für die Fahrrad-Aufbewahrung.

www.bahnhof-hameln.de

Warnung vor Haustürgeschäften: Aggressive Stromwerber von EON in Hameln unterwegs

Besorgte Kunden berichten den Stadtwerken Hameln erneut über aufdringliche Werber, sowohl an der Haustür als auch per Telefon, die Stromkunden zu einem übereilten Wechsel des Versorgers überreden wollen. Dabei wird sowohl mit Falschaussagen gearbeitet als auch mit teils großem Nachdruck auf den Abschluss eines neuen Stromliefervertrages gedrängt.

Hauptsächlich scheint es sich dieses Mal um Vertreter im Auftrag des Energiekonzerns EON zu handeln, die in ganz Hameln unterwegs sind. Es sind in den letzten Tagen allerdings auch bspw. Vertreter für das Unternehmen RWE mit einer solchen Vorgehensweise aufgefallen.

Entgegen den Aussagen haben oben genannte Unternehmen nichts mit den Stadtwerken zu tun! Auch viele weitere Falschaussagen, die im Laufe des Telefonats oder an der Haustür als Grund für einen Wechsel angeführt werden, entbehren jeglicher Grundlage. „Zumal“, so Natalie Schäfer, Pressesprecherin der Stadtwerke Hameln und Leiterin des Kundenservice „EON soeben erst Preiserhöhungen zum 1. April angekündigt hat.“

In den geschilderten Fällen wird Kunden an der Haustür der Eindruck vermittelt, dass die „Energieberater“ in Kooperation mit den Stadtwerken stünden und das „es bald nur noch EON in Hameln gebe“. Mehrere Kunden meldeten sich bereits bei den Stadtwerken und schilderten das Auftreten der unseriösen Besucher: Zwei Männer seien in den Straßen „Wiebusch“ und „Ellerbrock“ unterwegs und man wollte dem Kunden glauben machen, es handele sich um eine Tarifoptimierung und man bleibe bei den Stadtwerken. Trotzdem wurde von den Kunden eine Unterschrift verlangt – als Nachweis, dass man dagewesen und über die Änderungen informiert habe -  und somit ist unbewusst ein Vertragsabschluss zu Stande gekommen. „Man habe nun zwei Wochen Zeit, sich das alles zu überlegen und könne dann das bessere Angebot wählen“, erklärten die sogenannten Haustürvertreter. Damit verstreicht dann aber das Widerrufsrecht!

Die Stadtwerke Hameln bitten erneut und eindringlich jeden Hamelner um erhöhte Vorsicht und ein gesundes Misstrauen gegenüber fremden Strom- und Gasanbietern, ob am Telefon oder direkt vor der Haustür.

„Wir betreiben grundsätzlich keine Haustürgeschäfte. Im Zweifel können Sie sich sofort telefonisch bei uns melden. Unter der kostenlosen Rufnummer 0800 788 0000 sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Kundencenter erreichbar und helfen auch, wenn bereits ein Vertrag unterschrieben wurde. Für eine Kündigung bzw. einen Widerruf bleibt immer noch eine Frist von 14 Tagen ab Vertragsabschluss“, erklärt Natalie Schäfer.

Unter dem Vorwand, von den Stadtwerken zu kommen, versuchen Betrüger leider immer wieder, sich Zutritt zu Wohnungen zu verschaffen. Die „echten“ Mitarbeiter der Stadtwerke können sich stets mit ihrem Dienstausweis zusammen mit dem Personalausweis kenntlich machen.

Auch Verbraucherschützer raten seit Jahren grundsätzlich davon ab, Strom- oder Gasverträge an der Haustür abzuschließen, doch die Zahl der Haustürgeschäfte in der Energiebranche steigt. Dabei sind es nicht immer neue oder unbekannte Energieanbieter, die an der Haustür schnelle Geschäfte machen wollen, auch große, bekannte Namen wie im Hamelner Fall versuchen, mit dieser fragwürden Geschäftsmethode Verträge abzuschließen.

 

Hamelner Eisvergnügen geht eine Woche in die Verlängerung

Gute Nachrichten für alle, die aufgrund der Witterung noch nicht die Möglichkeit hatten, das Eisvergnügen zu genießen: Die Stadtwerke Hameln haben sich zusammen mit den Sponsoren, dem Betreiber der Eisbahn und der Gastronomie vor Ort entschieden, das Hamelner Eisvergnügen um eine Woche zu verlängern.

Eislaufen und Eisstockschießen sind somit eine weitere Woche möglich. Auch Schulen und Kindergärten können sich so noch länger für die begehrte Eislaufzeit am Vormittag zu vergünstigten Preisen anmelden. Die Gastronomie direkt an der Eisbahn hat ebenfalls bis zum 21. Februar täglich geöffnet.

Öffnungszeiten der Eisbahn täglich bis Sonntag, 21. Februar 2016

Montag bis Mittwoch von 13.00 bis 19 Uhr

Donnerstag und Freitag von 13 bis 22 Uhr

Samstag von 10 bis 22 Uhr

Sonntag von 10 bis 20 Uhr

Eisstockschießen

Freitag bis Samstag von 18 bis 22 Uhr

Sonntag von 18 bis 20 Uhr

Anmeldung erforderlich unter 01575 - 883 286 5

Schulklassen und Kindergärten

Montag bis Freitag von 8 bis 14.30 Uhr

Anmeldung erforderlich unter 01575 - 883 286 5

Mehr Informationen rund um die Eisbahn und Anmeldehinweise für einzelne Programmpunkte finden sich unter www.eisvergnuegen-hameln.de.

Hamelner Eisvergnügen: Sonderöffnungszeiten in den Zeugnisferien

Spaß und Sport direkt nach der Zeugnisausgabe: Das Hamelner Eisvergnügen öffnet am Mittwoch, Donnerstag und Freitag bereits um 9 Uhr für alle Altersgruppen.

Der erste Spieltag des Stadtwerke Eisstockcupss steht am Donnerstag, 28. Januar, auf dem Programm. Ein Team besteht aus vier bis max. sechs SpielerInnen. Das Startgeld beträgt 25 Euro pro Team. Anmeldungen sind noch möglich unter: 01575/883 286 5.

In der Gastronomie direkt neben dem Hamelner Eisvergnügen können sich nicht nur Besucher der Eisfläche aufwärmen. Hier gibt es wieder Glühwein, Kaffeespezialitäten und winterliche Leckereien für den großen und kleinen Hunger.

Mehr Informationen rund um die Eisbahn finden sich unter www.eisvergnuegen-hameln.de.

Eisbahn-Aufbau beginnt Montag, 21. Januar, im Bürgergarten

Dank der Sponsoren Stadtwerke Hameln, Lenze, der Volksbank Hameln-Stadthagen, der Hamelner Wohnungsbau-Gesellschaft sowie den Medienpartnern Dewezet und radio aktiv entsteht vom 21. Januar bis 14. Februar wieder die größte Open-Air-Eisbahn im Weserbergland auf 1.000 Quadratmeter Fläche.

Am Montag, 11. Januar beginnt der Aufbau der 25 x 40 Meter großen Eisbahn für das Hamelner Eisvergnügen im Bürgergarten.

Bis zur Eröffnung der Eisbahn am 21. Januar haben die Eismeister der Firma Interevent, die die Veranstalter erneut mit dem Aufbau und dem Betrieb der Eisbahn betraut haben, alle Hände voll zu tun: Zuerst wird der Schwerlastboden als tragende Unterkonstruktion für die Eisfläche und den Zuschauer- und Gastronomiebereich verlegt.

Auf dem Unterboden werden zunächst Gummischlauchmatten ausgerollt und an das Kälteaggregat angeschlossen. Hierfür benötigen die Monteure etwa einen Tag. Bis zur Fertigstellung werden die Monteure so Schläuche in einer Gesamtlänge von 60 Kilometern verlegt haben – das entspricht in etwa der Entfernung von Hameln zum Flughafen nach Hannover! Dann werden die Banden gesetzt und die Bahn in Schichten geflutet, damit das Eis hart durchfriert In der Regel dauert es zwei bis drei Tage, bis die notwendige Schichtstärke von sieben Zentimetern erreicht ist.

Auch die Mitarbeiter der Stadtwerke sind vorab im Einsatz, um die notwendigen Zuleitungen für Strom und Wasser zu verlegen und abzusichern.

Die Gastronomie dann eine Woche später ebenfalls wieder ihre Pavillonzelte. Die Schulte Partyservice GmbH wird – wie in den vergangenen Jahren – mit bewährter Qualität für das leibliche Wohl der Eisläufer und der Zuschauer sorgen.

Und dann kann es endlich losgehen. Das Eisvergnügen startet am Donnerstag, 21. Januar um 8 Uhr für angemeldete Schulklassen und ab 13 Uhr für alle Läufer.

Mehr Informationen rund um die Eisbahn und Anmeldehinweise für einzelne Programmpunkte finden sich unter www.eisvergnuegen-hameln.de.