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Stadtwerke überprüfen turnusmäßig das Gasleitungsnetz

Kleinste Undichtheiten an Gasleitungen spürt ein Mitarbeiter von der Firma Severin ab dem 3. April im Auftrag der Stadtwerke auf. In diesem Jahr werden routinemäßig alle Gasleitungen im Stadtgebiet Hameln, zwischen der Eisenbahnlinie Hannover/Löhne und der Weser sowie in den Ortsteilen Rohrsen, Afferde, Hastenbeck, Groß Hilligsfeld und Klein Hilligsfeld auf Dichtheit überprüft.

Für die Stadtwerke ist die jährlich durchgeführte Maßnahme ein wichtiger Baustein für die Versorgungssicherheit: Rund 11.300 Hausanschlüsse werden über 431Kilometer Gasleitungen zuverlässig, sicher und rund um die Uhr mit Erdgas zum Kochen und Heizen beliefert. Um die beliebte Energiequelle gewohnt sorgenfrei nutzen zu können, sind regelmäßige Kontrollen der Netze unabdingbar. Im regelmäßigen Turnus von drei Jahren müssen alle Erdgasleitungen einmal auf Leckagen untersucht worden sein.

Der Techniker folgt dabei exakt nach digitalem Lageplan auf Gehwegen, Straßen und in Vorgärten dem Verlauf der unterirdischen Leitungen. Mit einem handgeführten Messgerät wird ständig kontrolliert, ob an der Bodenoberfläche ausgetretenes Gas registriert wird. Nur wenn es regnet, fallen die Messungen aus. Dann kann das Gerät witterungsbedingt keinen Gasgeruch am Boden registrieren. Ist das Wetter trocken, heißt es für den Techniker, ein ordentliches Programm zu absolvieren: Rund 150 Kilometer müssen für diese Messungen zurückgelegt werden – ausschließlich zu Fuß, denn sein Messgerät muss jeden Meter per Hand auf den Boden gedrückt werden.

Die Stadtwerke bitten die Hauseigentümer um Verständnis, wenn zu diesem Zweck der Vorgarten betreten werden muss. „In diesem Fall kann sich der Mitarbeiter aber auch ausweisen“, so Stadtwerke-Sprecherin Natalie Schäfer.

Die Überprüfung durch die Stadtwerke endet allerdings am Gebäude. Für die Sicherheit im Gebäude ist der Hauseigentümer ab der Hauptabsperreinrichtung – bis auf den Zähler und den Hausdruckregler -verantwortlich. Auch dieser muss den Zustand seiner Gasanlagen regelmäßig überprüfen. Im Rahmen der allgemeinen Verkehrssicherungspflicht gehört zu den Pflichten unter anderem die jährliche Sichtkontrolle durch den Anlagenbetreiber sowie die turnusmäßige Überprüfung der Hausanschlüsse alle zwölf Jahre auf Gebrauchsfähigkeit bzw. Dichtheit durch einen Fachbetrieb.

Rund acht Wochen wird der mit orangeroter Warnweste bekleidete Spezialist mit dem Gasspürgerät in den genannten Ortsteilen unterwegs sein. Stößt er auf ein Leck, ortet er mit etwa 30 Zentimeter tiefen Probebohrungen die undichte Stelle. Anschließend beginnt die Reparatur.

Vorsicht! Falsche Stadtwerke-Mitarbeiter am Telefon und an der Haustür

Die Stadtwerke Hameln warnen alle Kunden im Versorgungsgebiet vor unlauterer Telefonwerbung und Haustürgeschäften, mit der Strom oder Gaslieferverträge verkauft werden sollen.

Mehrere Kunden meldeten sich bereits bei den Stadtwerken und schilderten das Auftreten unseriöser Anrufer und Werber an der Haustür. In den geschilderten Fällen wird Kunden der Eindruck vermittelt wird, dass die „Energieberater“ in Kooperation mit den Stadtwerken stünden.

„Entgegen den Aussagen haben die anrufenden Unternehmen und Haustürwerber nichts mit den Stadtwerken zu tun! Auch viele weitere Falschaussagen, die im Laufe des Telefonats oder auch an der Haustür als Grund für einen Wechsel angeführt werden, entbehren meist jeglicher Grundlage“, so Natalie Schäfer, Pressesprecherin der Stadtwerke Hameln und Leiterin des Kundenservice.

Vor allem verstoßen solche Telefonanrufe ohne vorheriges Einverständnis des Angerufenen gegen das Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb und sind daher unzulässig. Entsprechende Gerichtsurteile dazu liegen bereits vor. Ein Vertragsabschluss kann bereits erfolgen, wenn zum Beispiel lediglich Informationsmaterial angefordert wird, tatsächlich aber eine schriftliche Auftragsbestätigung zugeschickt wird.

Grundsätzlich sind solche Verträge tatsächlich gültig, es gilt allerdings eine Widerrufsfrist von 14 Tagen. Schnelles Reagieren ist daher notwendig. Widersprechen Sie dem vermeintlichen Vertragsabschluss schriftlich per Einschreiben mit Rückschein. Eine Begründung ist nicht notwendig. Die Stadtwerke Hameln helfen den betroffenen Kunden auch gerne mit einer Widerrufs-Vorlage weiter.

Bei unerbetenen Werbeanrufen kann dem Anrufer – aber auch Werben an der Haustür – gegenüber ruhig ein gesundes Misstrauen an den Tag gelegt werden. Wer einen Werbeanruf erhält, sollte sich grundsätzlich entweder durch schnelles Beenden des Gespräches schützen oder zumindest folgende Fragen stellen – dies gilt auch im Falle von Haustürwerbern:

• Wer ist der Anrufer? (Vorname und Name)

• Im Auftrag welcher Firma ruft er an? (Name der Firma und/oder des Lieferanten)

• Welche Telefonnummer hat der Anrufer? (auch abfragen, wenn im Display lesbar)

• Wer hat dem Anrufer das Einverständnis zur Telefonwerbung erteilt?

Ganz wichtig, um ungewollte Vertragsabschlüsse am Telefon oder an der Haustür zu verhindern: Nennen Sie KEINE persönlichen Daten, KEINE Zählernummer und KEINE Kundennummer! Unterschreiben Sie keine Dokumente, ohne diese vorher ausgiebig geprüft zu haben (nur unseriöse Anbieter drängen zu schnellen Unterschriften).

Wenn sich Anrufer oder Haustürwerber darüber hinaus als Mitarbeiter oder Partner der Stadtwerke ausgeben, können auch die Stadtwerke selbst versuchen, juristische Schritte einzuleiten. Notieren Sie dazu in jedem Fall die Antworten auf oben genannte Fragen sowie Datum und Uhrzeit und informieren Sie die Stadtwerke

 „Wir betreiben grundsätzlich keine Haustür oder Telefongeschäfte. Darüber hinaus geben wir auch keine Kundendaten an Dritte weiter. Im Zweifel können Sie sich sofort telefonisch bei uns melden. Unter der kostenlosen Rufnummer 0800 788 0000 sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Kundencenter erreichbar und helfen auch, wenn bereits ein Vertrag unterschrieben wurde. Für eine Kündigung bzw. einen Widerruf bleibt immer noch eine Frist von 14 Tagen ab Vertragsabschluss“, erklärt Natalie Schäfer.

Auch Verbraucherschützer raten seit Jahren grundsätzlich davon ab, Strom- oder Gasverträge am Telefon oder an der Haustür abzuschließen, doch die Zahl der Telefon- oder Haustürgeschäfte in der Energiebranche steigt. Dabei sind es nicht immer neue oder unbekannte Energieanbieter, die an der Haustür schnelle Geschäfte machen wollen, auch große, bekannte Namen versuchen, mit dieser fragwürden Geschäftsmethode Verträge abzuschließen.

Stadtwerke Hameln sind rechtmäßiger Sieger der Konzessionsverfahren Strom und Gas in Hessisch Oldendorf

Der kommunale Netzbetreiber Westfalen Weser Netz hatte gegen die Vergabe der Strom- und Gasnetzkonzession in Hessisch Oldendorf eine einstweilige Verfügung eingereicht. Heute hat das Oberlandesgericht Celle (OLG Celle) das Urteil gesprochen und die Klage der Westfalen Weser abgewiesen.

Das OLG Celle folgte damit einem eigenen Urteil aus März 2016 zum Neuabschluss eines Konzessionsvertrags, in dem in einem ähnlich gelagerten Fall zugunsten der Kommune entschieden wurde. Auch in diesem Verfahren sollte der Zuschlag an die örtlichen Stadtwerke erteilt werden, wogegen Westfalen Weser eine einstweilige Verfügung beantragt hatte. Hinzu kommt: das Landgericht Hannover hatte auf Basis dieser Urteils im August 2016 bereits die Klage der Westfalen Weser gegen die Strom-Konzessionsvergabe der vier Kommunen Coppenbrügge, Emmerthal, Salzhemmendorf und Aerzen an die Stadtwerke Hameln ebenfalls abgewiesen.

Das OLG Celle hat nun bestätigt, dass es sich bei der Vergabe der Strom- und Gaskonzessionen um ein entsprechend an den Vergabekriterien orientiertes objektives und diskriminierungsfreies Verfahren gehandelt hat und dass die Kommune ein korrektes Ausschreibungsverfahren durchgeführt hat. Und so den Weg zur Vertragsunterzeichnung freigemacht: Gleich nach der Entscheidung vor dem Oberlandesgericht unterschrieben Hessisch Oldendorfs Bürgermeister Harald Krüger und die Geschäftsleitung der Stadtwerke Hameln den Strom- und Gaskonzessionsvertrag.

„Wir haben unser gesamtes Wissen, unsere Erfahrungen, viel Engagement, sehr viel Arbeit, Zeit und Herzblut in die Ausarbeitung des Konzessionsangebotes gesteckt und freuen uns über das Ergebnis“, so Susanne Treptow. Mit Erfolg: Die Stadtwerke Hameln überzeugten eindeutig mit dem besten Angebot gemäß den Kriterien einer sicheren, verbraucherfreundlichen und preisgünstigen Versorgung.

Die gelebte gesellschaftliche Verantwortung und die Nähe zum Kunden ist den Stadtwerken ein zentrales Anliegen. Die Wertschöpfung soll in der Region blieben, so werden die Stadtwerke neben der Auftragsvergabe an heimische Unternehmen natürlich auch Arbeits- und Ausbildungsplätze vor Ort schaffen.

Die Verhandlungen mit Westfalen Weser Netz (WWN) haben bereits begonnen. Das Ergebnis steht noch aus.

Stadtwerke Hameln neuer IAE-Gesellschafter

Die Stadtwerke Hameln sind jetzt Gesellschafter der Interargem GmbH (IAE) mit Sitz in Bielefeld. Sie erwarben einen Anteil von 1,27 Prozent von den Stadtwerken Bielefeld an der Gesellschaft, die Müllverbrennungsanlagen in Hameln und Bielefeld betreibt. Über den Kaufpreis vereinbarten die Unter-nehmen Stillschweigen.

"Eine Beteiligung an der IAE bedeutet für uns, beim Konzept einer regionalen Entsorgungswirtschaft mitzuwirken. Wirtschaftlich ist das Unternehmen gut aufgestellt. Außerdem passt die Strategie der umweltfreundlichen Fernwärmeerzeu-gung durch Kraft-Wärme-Kopplung gut zu unserem Engage-ment beim Klimaschutz", begründet die Geschäftsführerin der Stadtwerke Hameln, Susanne Treptow, den Anteilserwerb.

Stärkung der kommunalen Eignerstruktur

"Der Anteilsverkauf an die Stadtwerke Hameln freut uns besonders. Schließlich ist Hameln Standort einer der IAE-Anlagen", sagt Friedhelm Rieke, Geschäftsführer der Stadtwerke Bielefeld.  "Mit der Weitergabe der Anteile folgen wir unserer vor einem Jahr bekannt gemachten Strategie, die Gebietskörperschaften der Region stärker an der IAE zu be-teiligen." Zum 1. Januar 2016 hatten die Stadtwerke Bielefeld ihre Anteile an der IAE auf 91,9 Prozent aufgestockt. Den Rest hielten kommunale Eigner aus der Region.

Die Bielefelder hatten damals schon angekündigt, zusätzliche Anteile an Gebietskörperschaften aus Ostwestfalen und den umliegenden Gebieten zu verkaufen. "Die Entsorgung ist ein wichtiger Teil der Daseinsvorsorge", so Rieke weiter.

Auch mit anderen kommunalen Interessenten aus OWL und dem angrenzenden Niedersachsen sei man im Gespräch. Nach Veräußerung weiterer IAE-Anteile werde die Beteiligung von Mitgesellschaftern aus der Region rückwirkend zum 1. Januar 2017 um 14 auf insgesamt 22 Prozent steigen. Die Stadtwerke Bielefeld bleiben mit einem Anteil von über 75 Prozent Mehrheitsgesellschafter.

Die Interargem GmbH

Die Interargem übernimmt mit ihren beiden Verbrennungsanlagen in Bielefeld und Hameln eine zentrale Rolle für die thermische Behandlung und energetische Verwertung von Abfällen in der Region. Der vorrangige Herkunftsbereich der Abfälle erstreckt sich auf Ostwestfalen-Lippe, das südliche Niedersachsen sowie die angrenzenden Regionen. Beide Verbrennungsanlagen verfügen dabei über modernste Anlagentechnik und effiziente Rauchgasreinigungsanlagen, mit denen die gesetzlichen Grenzwerte nicht nur sicher eingehalten, sondern deutlich unterschritten werden. Zum Erhalt dieser vorbildlichen Standards sowie zum Ausbau der Kapazität und zur Steigerung der Energieeffizienz wurden in der jüngeren Vergangenheit an den Anlagenstandorten Investitionen von zusammen mehr als 200 Mio. Euro getätigt.

Mit einer Verbrennungskapazität von ca. 400.000 Tonnen Abfall in Bielefeld sowie 300.000 Tonnen Abfall und 100.000 Tonnen Altholz in Hameln deckt die IAE den regionalen Bedarf für die thermische Abfallbehandlung sehr gut ab. Bei der thermischen Abfallbehandlung wird die bei der Verbrennung frei werdende Energie genutzt und mittels Kraft-Wärme-Kopplung in Strom und Fernwärme umgewandelt. Auf diese Weise werden an den beiden Standorten jährlich ca. 320 Millionen Kilowattstunden Strom und ca. 570 Millionen Kilowattstunden Fernwärme erzeugt. Dies entspricht dem durchschnittlichen Bedarf von ca. 110.000 Haushalten an elektrischer Energie bzw. 38.000 Haushalten an Wärme.

Neues LED-Beleuchtungskonzept für Parkhaus Kopmanshof und Anliegertiefgarage Bungelosenstraße der Stadtwerke Hameln

Die Stadtwerke Hameln haben im Rahmen eines Energieeffizienzprojektes vom 21. November bis Anfang Dezember im Parkhaus Kopmanshof eine präsenz- und tageslichtabhängige LED-Beleuchtung installiert. Dabei wurden die bisherigen Leuchtstofflampen durch intelligente LED-Leuchten ersetzt.

Der Einbau der neuen LED-Technik im Parkhaus Kopmanshof erfolgte dabei ausschließlich nachts außerhalb der Öffnungszeiten. Der Parkverkehr war hier von den Arbeiten somit nicht betroffen, Mieter wurden direkt informiert.

Im gesamten Parkhaus Kopmanshof sowie in der Anliegertiefgarage  Bungelosenstraße sind Sensoren in Form von Bewegungsmeldern installiert worden. Ein Präsenzmelder schaltet die Beleuchtung funkgesteuert nur dort von der voreingestellten Grundbeleuchtung auf die volle Leistung, wo sie benötigt wird. Diese Funktion sowie die Effizienz der LED führen zu einer enormen Energieeinsparung von etwa 64 Prozent. Durch eine dauerhafte Reduzierung des Energieverbrauchs kann ebenfalls der CO2-Ausstoß um circa 65 Prozent verringert und somit die Umwelt geschont werden. Gefördert wurde das Projekt durch den Projektträger Jülich GmbH für das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit.

Durch die Umstellung der Beleuchtung auf energiesparende, innovative LED-Technik wird nun ein optimiertes und verbessertes Beleuchtungsniveau erreicht.

„Durch das Zusammenspiel der Sensoren und der eingebauten LED-Leuchten werden die Stadtwerke als Betreiber des Parkhauses Kopmanshof den Energieverbrauch und CO2-Ausstoß in diesem Parkhaus deutlich senken können“, erklärt Derek Hartmann, verantwortlicher Mitarbeiter bei den Stadtwerken Hameln. „Statt bisher einer Leuchtstofflampe mit 58 Watt Systemleistungsaufnahme wird für die aktive Beleuchtung jetzt nur noch eine LED-Leuchte mit 23 Watt im Grundbeleuchtungsmodus benötigt. Aufgrund des hohen Qualitätsstandards der LED-Technik wird selbst bei Volllast eine Lebensdauer von über 50.000 Stunden erwartet, somit reduzieren sich die Instandhaltungskosten ebenfalls erheblich. Die gleiche Technik werden wir ab Ende November auch in der Anliegertiefgarage Bungelosenstraße installieren.“

Und so funktioniert die neue Technik: Nur wenn ein Fahrzeug durch das Parkhaus fährt oder sich ein Fußgänger bewegt, steigern die jeweils in der Umgebung angebrachten Leuchten ihre Helligkeit auf die maximale Leistung von 100 Prozent. Ohne Reaktion des Präsenzmelders leuchten sie mit einer Dimmung von nur 50 Prozent und sparen damit Strom und Kosten. Außerdem überprüft das System nach einer Minute automatisch, ob noch eine Bewegung zu verzeichnen ist. Sollte nach fünf Minuten keine Begehung oder Befahrung mehr stattgefunden haben, wird die Lichtleistung entsprechend reduziert. So sinkt die aktive Beleuchtungszeit.

Für den Einfahrts- bzw. Ausfahrtbereich ist keine Dimmung vorgesehen, die Beleuchtung hier ist konstant auf 100 Prozent programmiert.

„Im Rahmen eines Energieeffizienzprojektes haben die Stadtwerke Hameln bereits 2013 im Parkhaus Rattenfängerhalle eine präsenz- und tageslichtabhängige LED-Beleuchtung installiert. Im ersten Jahr konnten so über 137.000 kWh Strom im Vergleich zum Vorjahr eingespart werden. Das entspricht einer Reduzierung von circa 85 Tonnen CO2. Die Leuchtstofflampen im Parkhaus Kopmanshof und in der Anliegertiefgarage Bungelosenstraße nun ebenfalls durch intelligente LED-Systemleuchten zu ersetzen, war nach der Erstellung eines weiteren Beleuchtungskonzeptes durch die Klimaschutzagentur eine leichte Entscheidung, da wir die LED-Technik für ein zukunftsweisendes System halten, das nicht nur Energie sondern auch Kosten spart“, so Stadtwerke-Chefin Susanne Treptow.

Zum Hintergrund:

Neben einer sicheren und zuverlässigen Energie- und Wasserversorgung sorgen die Stadtwerke Hameln seit 1992 auch für die Bewirtschaftung von mittlerweile fünf Parkhäusern und zwei Parkplätzen. 2.000 PKW-Einstellplätze stehen hier rund um die Altstadt und am Bahnhof zur Verfügung. Zur Verbesserung des Parksuchverkehrs und Optimierung der Verteilung auf die Parkflächen wurde 2012 das digitale Parkleitsystem mit dynamischer Anzeige der freien Parkplätze eingeführt.

 

Zählerablesung für die Jahresabrechnung 2016

Von Dienstag, 15. November, bis voraussichtlich Samstag, 3. Dezember, führen die Stadtwerke Hameln die jährliche Ablesung der Strom-, Gas-, Wärme- und Wasserzähler für die Erstellung der Jahresabrechnung 2016 durch.

Die Stadtwerke Hameln bitten, den Ablesern ungehinderten Zutritt zu den Zählern und damit eine zügige Ablesung zu ermöglichen. Abgelesen wird unabhängig davon, von welchem Anbieter Strom oder Gas bezogen wird. Die Zählerstände werden an die Lieferanten weitergeleitet.

Die Ableser der Stadtwerke können sich immer mit ihrem Ableserausweis zusammen mit dem Personalausweis kenntlich machen. Sollten dennoch Zweifel bestehen, bestätigen die Stadtwerke gerne auf telefonische Nachfrage, die Legitimation des Ablesers.

Wenn ein Zähler zur Ablesung mehrmals nicht zugänglich war, erhält der Kunde ein Schreiben mit einer Ablesekarte. Die Stadtwerke bitten in diesem Fall, die Zählerstände selbst abzulesen und die portofreie Karte kurzfristig zurück zu senden.

Für einige Stadtgebiete erhalten die Kunden direkt ein Anschreiben zur Selbstablesung. Die Übermittlung der Zählerstände ist mittels beiliegender, vorgedruckter Postkarte – das Porto übernehmen die Stadtwerke – möglich oder ganz einfach per Internet.

Da die Stadtwerke Hameln im rollierenden Verfahren ablesen, kann es sein, dass ein Kunde in diesem Jahr das oben genannten Anschreiben zur Selbstablesung erhält, obwohl im letzten Jahr der Ableser da war.

Wichtiger Hinweis:

Nur Zählerdaten, die bis spätestens 4. Januar 2017 vorliegen, können noch für die Jahresabrechnung berücksichtigt werden. Liegen bis dahin  keine Angaben zu Zählerständen vor, müssen die Stadtwerke den Verbrauch schätzen.

Sie haben einen Selbstablesebeleg zur Übermittlung der Zählerstände für die Jahresrechnung 2016 erhalten? Dann nutzen Sie die Möglichkeit, uns Ihre Zählerstände ganz schnell und bequem unter https://www.selbstablesung.com/ham mitzuteilen. Alle relevanten Angaben zur Verbrauchsstelle wie die Zählernummer(n) sind hier bereits vorausgefüllt. Für den Zugang zur Online-Übermittlung finden Sie in unserem Anschreiben einen persönlichen PIN-Code.

Sie haben keine Selbstablesekarte erhalten oder wollen uns die Zählerstände bspw. für einen Vertragsbeginn oder ein Vertragsende mitteilen? Dann nutzen Sie einfach das Online-Formular unter https://www.stadtwerke-hameln.de/service/zaehlerstand-erfassen.html.

Für Rückfragen und weitere Informationen stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtwerke im Kundencenter an der Hafenstraße 14 oder über die kostenlose Hotline 0800 788 0000 gerne zur Verfügung.

Warnung vor unseriösen Telefonanrufen

Besorgte Anrufer berichten den Stadtwerken Hameln gerade wieder zur Zeit der Zählerablesung über Telefonanrufe in vermutlich betrügerischer Absicht: Die Anrufer versuchen, an Daten der Kunden zu kommen. So werden vor allem die Stadtwerke-Kundennummer und die Zählernummer abgefragt.

Diese Anrufer haben nichts mit den Stadtwerken Hameln zu tun, es ist keine Telefonaktion der Stadtwerke!  Mitarbeiter der Stadtwerke müssen sich weder nach Zähler- noch der Kundennummer erkundigen und fragen auch keine Bankverbindungen telefonisch ab.

Wer  Zweifel hat, ob der Anruf tatsächlich von den Stadtwerken kommt, kann sich gerne erst bei den Stadtwerken unter Telefon 05151 788-0 oder der kostenlosen Servicenummer 0800 788 0000 rückversichern.

10 Jahre neuer Bahnhof: Bahnhofsfest am 30. Oktober

Zum 10-jährigen Jubiläum der Neugestaltung des Hamelner Bahnhofes wird es einen "Bahnhof für den Bahnhof" geben: die Stadtwerke Hameln veranstalten am Sonntag, 30.Oktober, von 11 bis 17 Uhr ein großes Bahnhofsfest mit vielen Mitmachaktionen und Informationen rund um Bahn und Bahnhof. Nutzen Sie dabei auch die Gelegenheit, einen Blick in den historischen Kaisersaal zu werfen - hier erwartet Sie ein buntes Kinder- und Familienprogramm. Auch darüber hinaus gibt es für Besucher jede Menge zu erleben an diesem Tag:

Programmpunkte:

- Eröffnung und feierlicher Tortenanschnitt in der Empfangshalle des Bahnhofs (11 Uhr)

- Großer Frühstücksbrunch zur Neueröffnung beim Hajener Bäcker (ab 8 Uhr)

- Historische Uniformgruppe Minden präsentieren historische Uniformen

- Die Eisenbahnfreunde Hameln sind mit einer Modelleisenbahn und einer Kindereisenbahn dabei

- Die Eisenbahnfreunde Emmerthal präsentieren eine Modelleisenbahn

- ICE-Energiesparsimulator

- IC-Simulator: Der Zugsimulator ist ein Originalführerstand eines ET 420, der bis zu Außerbetriebsetzung im Raum Frankfurt im Einsatz war. Der Führerstand ist voll funktionsfähig und steuert eine Computersimulation eines Nahverkehrszugs. In der Simulation steuert der Mitspieler den Zug von einem zum nächsten Bahnhof

- S-Bahn-Fahrzeugbesichtigung an Gleis 7: einmal den Führerstand ansehen oder beispielsweise die Rollstuhlrampe testen - zwei Triebfahrzeugführer zeigen Ihnen alles rund um die S-Bahn

- Fotos vor historischem Hintergrund: Besucher erhalten historische Accessoires und Equipment und können sich ein Fotoandenken mitnehmen

- Sonderbriefmarke mit Bahnhofsmotiv

- Die Bibliotheksgesellschaft bietet auf ihrem Büchermarkt: ausgewählte Bücher für Kinder und Jugendliche. Gemeinsam mit Hamelner Druckereismuseum steht im alten Kaisersaal eine Druckerpresse zum Herstellen von Visitenkarten, Lesezeichen etc. im Handdruckverfahren

- Die Bahnhofsgeschäfte sowie das Maxx Kino bieten Aktionen und Gewinnspiele - mitmachen lohnt sich!

- Für das leibliche Wohl sorgt BBQ-Meyer mit ihrer BBQ-Lok und einem Grill- und Getränkestand

Musikalische Highlights:

- Die mobile Band "SUNRISE MOBILE" unterhält überall im Bahnhof (ab 13 Uhr)

- Die Pianistin Cecily Reimann spielt Barpiano (von 14.30 bis 15.00 Uhr)

- Das Saxophonquartett "Cuatrosax Hameln" spielt überall im Bahnhof (von 15.30 bis 16.00 Uhr)

Weiterhin informieren:     

- Die Nordwestbahn mit Malecke und einem Heißen Draht

- Die Bahnhofsmission an Gleis 5 mit einem Glücksrad und tollen Preisen

- Die Öffis mit Infos zum Tarifsystem und dem Öffi-Abo, außerdem gibt es hier Kinderschminken

- Die S-Bahn sind ebenfalls mit einem Glücksrad dabei

- Die Bundespolizei mit einem Modell zur "Sicherheit am Gleis" und Taschendiebstahl, außerdem gibt es Infos Berufen und Ausbildungsplätzen

Für die kleinen Besucher:

- Bobby-Train Parcours im Erdgeschoss

- Die Hüpfburg der Stadtwerke auf dem Bahnhofsvorplatz steht zum Austoben bereit

- Mit Gas gefüllte Luftballons am Stand der Stadtwerke Hameln im alten Kaisersaal

- Im alten Kaisersaal können in der Kinderbäckerei des Hajener Bäckers Plätzchen verziert werden    

Vortrag B. Gelderblom: Der Hamelner Bahnhof – ein Blick in seine über 140 Jahre dauernde Geschichte (11.30 Uhr / 13 Uhr /15 Uhr, jeweils ca. 40 Minuten)

Das Gebäude des Hamelner Bahnhofs wurde am 30. Dezember 1872 in Betrieb genommen. Der keilförmige, bis in die Einzelheiten hinein klappsymmetrisch gestaltete Bau liegt in der Gabelung der von Hannover kommenden und sich in Richtung Altenbeken und Löhne verzweigenden Gleise.

In seiner langen Geschichte blieb der Bahnhof auch von Katastrophen nicht verschont, wie dem fürchterlichen Bombenangriff vom 14. März 1945. Mehrmals ist der Bahnhof neu gebaut worden. Die dreieckige Form des Baukörpers und seine innere Symmetrie sind dabei stets gewahrt worden.

Vor zehn Jahren haben ihn die Hamelner Stadtwerke in einer gelungenen Synthese aus historischer Bausubstanz (Zustand seit 1925) und zeitgenössischer Architektur saniert.

Hintergrund:

Am 14. Mai 2006 war der Komplettumbau des Hamelner Bahnhofs mit seiner Kombination von alt und neu abgeschlossen. Nach der rund zweijährigen Umbauphase feierten Mitte Mai 2006 über 25.000 Besucher mit den Stadtwerken Hameln die erfolgreiche Bahnhofssanierung. Das historische Gebäude hatte seine großzügige Bahnhofshalle und den "Kaisersaal" zurück und viel Licht, moderne Sanitäranlagen sowie Räumlichkeiten für Geschäfte und Büros hinzugewonnen. Außerdem bestückten die Stadtwerke die Gleisdächer mit Photovoltaikanlagen, die Solarstrom für den Betrieb des Bahnhofs bereitstellen. Stellplätze für Fahrräder im Innen- und Außenbereich, die Neugestaltung des Bahnhofvorplatzes durch die Stadt Hameln sowie der Bau eines Parkhauses durch die Stadtwerke machen den Bahnhof heute zusätzlich attraktiv. Ein besonderes Schmuckstück ist seitdem die neu gestaltete, zentrale Bahnhofshalle mit einer klaren und zeitgemäßen Architektur. Das große geschwungene Glasdach im Innenhof überwölbt großzügig Deckenöffnungen und schafft eine helle und freundliche Atmosphäre in allen Erschließungsebenen. Und die Glaspyramide auf dem höchsten Punkt des Hamelner Bahnhofs  wirkt mit ihrer Lichtinstallation als weithin sichtbares Stadtzeichen. Der Hamelner Bahnhof ist so wieder eine attraktive Visitenkarte unserer Stadt geworden.

Großer Energie-Erlebnistag bei den Stadtwerken Hameln

Mitmachen, lernen, ausprobieren und erleben - bereits zum vierten Mal haben die Stadtwerke im Rahmen der Umwelttage Weserbergland auf ihrem Gelände in der Hafenstraße ein energiegeladenes Programm für Schülerinnen und Schüler der vierten bis achten Jahrgangsstufe zusammengestellt. Wie in den vergangenen Jahren war der Aktionstag wieder ausgebucht: Fast 500 Schülerinnen und Schüler kamen, um am Donnerstag, 15. September 2016, einen Blick hinter die Stadtwerke-Kulissen zu werfen.

An diesem Tag steckte alles voller Energie – jede Menge Mitmach-Aktionen ließen Energie spürbar werden und den Schülerinnen und Schülern wurde dabei eine Menge geboten: beim Karussell, das allein durch Muskelkraft angetrieben wurde, auf der Hüpfburg oder beim Herstellen eines Flaschenöffners mit Hilfe von Pressverbindern.

Im Stadtwerke-Gebäude erwarteten die Schülerinnen und Schüler verschiedene Vorträge zum Thema Energiesparen oder „Wie kommt das Wasser in den Wasserhahn“ – dabei gab es jede Menge Neues zu erfahren.

Die Klimaschutzagentur präsentierte gemeinsam mit der „Deutschen Umwelt-Aktion e.V“ den Workshop „Strom und Wärme aus der Sonne“. Anhand von Solarzellen und Solarautos erfuhren die Teilnehmer, wie man durch die Sonne umweltfreundlich Strom erzeugen kann und bauten einen Solarkollektor und einen Solarkocher.

An vielen Experimentierstationen der Arbeitsgemeinschaft Umwelt & Bildung konnten die Schülerinnen und Schüler selbst die Kraft und Energie von Feuer, Wasser, Wind und Sonne spüren.

Die Steuerungsgruppe Fairtrade des Landkreises Hameln-Pyrmont begrüßte alle Lehrkräfte und Begleitpersonen auf eine Tasse fair gehandelten Kaffee und alle Schülerinnen und Schüler erhielten eine Lunchtüte mit Vollkorn-Müslistange und Laugenbrötchen.

Die AG Elektromobilität des Hoffmann-von-Fallersleben-Gymnasiums in Braunschweig präsentierte ein selbst entwickeltes E-Bobby-Car. Es wurde auch eine stationäre Ladestation gezeigt, das sogenannte Bobby-Car-Solar-Carport. Mit Hilfe einer Photovoltaikanlage konnte dort der Akku des Bobby-Cars aufgeladen werden.

Jugendliche gegen den Klimawandel – die Klimotion Lokalgruppe Hameln war ebenfalls bei den Stadtwerken zu Gast und hatte neben einem spannenden Infoteil über das Projekt „Plant-for-the-planet“ auch die „Gute Schokolade“ - klimaneutral und fairtrade - zum Probieren und Kaufen dabei.

Wozu braucht man eigentlich Kohle? Das Team vom Hüttenstollen Osterwald erklärte anhand authentischer Werkzeuge und Gerätschaften, wie früher in unserer Region Kohle abgebaut wurde und wofür man sie verwendete.

Die KreisAbfallWirtschaft stellte Materialien vor, die sich Lehrer/innen kostenlos für die Arbeit in Klassen oder Gruppen ausleihen können. Auch konnten sich interessierte Schülerinnen und Schüler anhand vorbereiteter Abfallproben über den Weg des Recyclings informieren.

Der Elektromobilität soll die Zukunft gehören. Auf dem Energie-Erlebnistag konnte man das Thema E-Mobilität hautnah auf dem Segway-Parcours erfahren. Außerdem informierten die Mitarbeiter der Stadtwerke zur Elektro-Ladestation und zeigten das E-Auto des hauseigenen Fuhrparks.

Auch sonst war es überall auf dem Gelände spannend: Teile des Stadtwerke-Geländes an der Hafenstraße konnten besichtigt werden. Die Schülerinnen und Schüler schauten auch den Mitarbeitern im Lager oder der Netzleitstelle über die Schulter oder kamen einfach mit den Mitarbeitern und Auszubildenden ins Gespräch.

Gebäude-Abriss Turbinenhaus beginnt in den nächsten Tagen

Die Stadtwerke machen an der Inselstraße auf dem Werder Platz für Neues und lassen seit August letzten Jahres das dortige Grundstück mit dem alten, schon lange stillgelegten Turbinenhaus für eine neue Nutzung herrichten.

Seit Beginn der Baumaßnahme wurde bereits der oberwasserseitige Zulauf der ehemaligen Turbine durch Spundwände und eine sich anschließende Betonstützmauer verschlossen. Dadurch konnte die Behelfsbrücke, ein bisheriger Engpass bei der Zuwegung aufs Werder, abgebaut und durch die Stadt Hameln auf dem verfüllten Zulauf eine neue Straße errichtet werden. Die so entstandene neue Wand hat zur optischen Angleichung an die bereits bestehenden, sichtbaren Kaimauern ebenfalls eine Verkleidung aus Naturstein erhalten.

Nun folgt in der nächsten Woche die wohl am stärksten ins Auge fallende Veränderung: der Abriss der nicht mehr benötigten oberen und unteren Gebäudeteile; das direkt an das Wasser- und Schifffahrtsamt angrenzende ehemalige Wohngebäude bleibt bestehen.

Damit gehört der Anblick auf die verfallen wirkenden, teils überwucherten Gebäudeteile stadteinwärts von der Münsterbrücke aus bald der Vergangenheit an.

Die ursprünglich an dieser Stelle vorhandene Wesermühle wurde 1887 fertiggestellt, nachdem sie 1873 wie vier Jahre später auch die Pfortmühle von dem Mühlenunternehmer Friedrich-Wilhelm Meyer übernommen worden war.

Kurz nach der Fertigstellung der Wesermühle kam es 1887 zu einer Staubexplosion, die eines der ersten größeren Unglücke dieser Art bei Getreidemühlen war. Sie forderte elf Menschenleben und zerstörte einen Gebäudeflügel. Im Jahr 1937 gingen die Wesermühlen in den Besitz von Kurt Kampffmeyer und damit in dessen bereits in Deutschland bestehende Unternehmensgruppe über. In den letzten Kriegstagen des Zweiten Weltkriegs wurde die Mühle im April 1945 ein weiteres Mal zerstört. Seit dem anschließenden Wiederaufbau befand sich hier ein Wasserkraftwerk, das die Wesermühlen mit Strom versorgte.

Bis zum Sommer 2017 soll das Bauvorhaben abgeschlossen sein; dann ist der unterseitige Wasserablauf der ehemaligen Wasserkraftanlage ebenfalls verschlossen und das gesamte restliche Areal verfüllt.

„Damit ist das Grundstück so hergerichtet, dass eine Neugestaltung möglich ist“, so Helmut Feldkötter, technischer Leiter bei den Stadtwerken. „Denn uns ist sehr daran gelegen, dass die Eingangspforte zur Altstadt an dieser Stelle wieder ein einladendes Gesicht erhält und die Bauruine endlich verschwindet.“

Hintergrund:

Zu dem Grundstück und damit zu dem Turbinenhaus kamen die Stadtwerke mit dem Kauf der Weser-Wasserkraftanlagen von Kampffmeyer Mühlen im Jahr 1998. Über eine Nachnutzung des Grundstücks ist noch nicht entschieden. Zunächst stand die Investition in eine neue Turbine – sofern sie wirtschaftlich betrieben werden kann – an diesem Standort zur Debatte. Für alle Turbinen zusammen haben die Stadtwerke ein Wasserrecht von 112 Kubikmetern je Sekunde. Drei Turbinen sind bereits in Betrieb und nutzen über 90 Prozent des Wasserrechts aus. Eine vierte Turbine hätte nur noch den verbleibenden kleinen Anteil des Wasserrechts nutzen können, um den optimalen Betrieb der vorhandenen drei Turbinen nicht zu beeinträchtigen. Entsprechend wäre auch ihre Leistung wesentlich geringer, sodass die Wirtschaftlichkeit der Investition nicht gegeben war. Somit blieb nur noch der Rückbau als Option.

Mehrere Anfragen von möglichen Nachnutzern des Grundstücks liegen vor. Im Herbst nehmen die Stadtwerke Gespräche mit allen Interessenten zu den Konzepten und weiteren Details auf. Die Stadt Hameln als Baubehörde wird bei einer Umsetzung von Anfang an beteiligt.

Erdgastanksäule JET Tankstelle Ohsener Straße wieder in Betrieb mit Einschränkungen für VW-Fahrzeuge

Bei der Betankung eines VW Touran an einer Erdgastankstelle im Raum Göttingen kam es vor Kurzem zum Bersten eines Gastanks am Fahrzeug – der Unfall wurde nicht durch die Tanksäule verursacht!

Nach diesem Vorfall hatte uns die JET Tankstellen Deutschland GmbH gebeten, die Erdgastankstelle zunächst außer Betrieb zu nehmen.

Nun hat die JET Tankstellen Deutschland GmbH die Erdgastanksäule wieder freigeben: die Fahrzeugnutzer sollen sich bitte vor der Betankung an der Kasse melden, um die CNG-Zapfsäule freigeben zu lassen.

Für einzelne VW-Modelle bestehen folgende Vorgaben:

1. Die Modelle Volkswagen Caddy, Passat und Touran bis einschließlich Modelljahr 2010 sind Bestandteil eines aktuell laufenden Rückrufes. Diese Fahrzeuge dürfen nur nach erfolgter Umrüstung mit CNG betankt werden.

2. Haltern bereits umgerüsteter Fahrzeuge wird seitens Volkswagen umgehend ein Zertifikat zur Verfügung gestellt, mit dem die erfolgte Umrüstung nachgewiesen werden kann. Diese Fahrzeuge können dann sofort wieder mit CNG betankt werden. Dem Tankstellenpersonal liegt ein Muster des Zertifikats vor.

3. Die Modelle Touran, Passat und Caddy aus den Modelljahren 2011 und jünger, sind nicht vom Rückruf betroffen und dürfen weiterhin mit Erdgas betrieben werden. Den Haltern dieser Fahrzeuge wird seitens Volkswagen ebenfalls umgehend ein Zertifikat zur Verfügung gestellt werden. Alle hier nicht genannten CNG-Fahrzeuge der Konzernmarken Audi, Seat und Skoda sind nicht vom Rückruf betroffen.

4. Die Modelle VW Golf und VW up! mit Gasantrieb sind unabhängig vom Baujahr ebenfalls nicht vom Rückruf betroffen und dürfen weiterhin mit CNG betrankt werden. In diesen Fahrzeugen sind serienmäßig Gasflaschen mit der aktuellsten Oberflächenbeschichtung verbaut.

Neue Sportbekleidung für regionale Vereine – Gewinner der Trikot-Aktion stehen fest

Die Fußball-EM ist vorbei. Für die 12 Vereine, die bei der Trikot-Aktion der Stadtwerke Hameln und Stadtwerke Weserbergland anlässlich der EM gewonnen haben, geht es mit neuer Sportbekleidung jetzt erst richtig los.

Anlässlich der EM im Juni riefen die Stadtwerke Hameln und die Stadtwerke Weserbergland die hiesigen Sportmannschaften – egal welcher Sportart – dazu auf, dass verrückteste Mannschaftsfoto einzusenden. Zahlreiche Bewerbungen sind bei den Stadtwerken eingegangen. Der Fantasie waren keine Grenzen gesetzt. Und viele unterschiedliche Vereine und Sparten machten mit: Gewichtheben, Cheerleading, Leichtathletik, Drachenboot, Reiten, Judo, Geräteturnen, Inlineskating, Tischtennis, Basketball, Schwimmen, Trampolinturnen, Hallenbosseln, Handball, Volleyball und Fußball.

Heute haben die Stadtwerke die Trikotgutscheine an die Sportler, Trainer und Betreuer der siegreichen Mannschaften aus Hameln und der Region übergeben.

„Rund 60 Vereine haben teilgenommen“, so Natalie Schäfer, Leiterin Marketing, Kommunikation und Kundenservice bei den Stadtwerken. „Besonders begeistert haben uns das Engagement und die Kreativität der Teilnehmenden. Wir gratulieren allen Gewinnern ganz herzlich zu einem Trikotgutschein im Wert von 500 Euro für ihr Team!“, ergänzt Schäfer.

Susanne Treptow, Geschäftsführerin der Stadtwerke Hameln und Helmut Feldkötter, Geschäftsführer der Stadtwerke Weserbergland, freuten sich ebenfalls über die große Resonanz auf die Aktion. „Sport führt Menschen zusammen – ob im Breiten- oder Leistungssport. Gerade Mannschaftssportarten fördern das Gemeinschaftsgefühl. Schön, wenn man dann mit einem einheitlichen Trikotsatz auch sieht, dass man zusammengehört.“

„Meist fehlen den Vereinen jedoch die finanziellen Mittel, um ihre Sportler mit allem Notwendigen auszustatten. Wir engagieren uns gerne für die Menschen der Region“, so Treptow.

Feldkötter ergänzt: „Mit der Trikot-Aktion betonen die Stadtwerke Hameln und die Stadtwerke Weserbergland erneut ihre Sponsoringaktivitäten. Daher freuen wir uns über die vielen positiven Rückmeldungen. Und die Mannschaften haben eindrucksvoll gezeigt, dass Geschlossenheit auch außerhalb des Spielbetriebs zum gemeinsamen Erfolg führen kann.“

Welche Art Trikot für die einzelnen Mannschaften in Frage kommt, entscheiden die Teams. Auch Trainingsanzüge, Hosen, Aufwärm- oder Poloshirts in beliebiger Farbe können ausgewählt werden. Bei der neuen Ausstattung sind dann natürlich die Logos der Stadtwerke mit dabei.

Die Freude bei den Teams war riesig. Die Gewinner im Einzelnen:

Stadtwerke Hameln

SV Hastenbeck, Fußball, 2. Damen

VfL Hameln, Trampolinturnen, Allstars

SG Hameln 74, Fußball

Turn-Club Hameln von 1880 e.V, Volleyball, 3. Damen

Hamelner Schwimmverein v. 1913 e.V., Wettkampfgruppe

SSG Halvestorf-Herkendorf e.V., Fußball, G-Jugend

Stadtwerke Weserbergland

TUSPO Bad Münder, Handball, B-Jugend

TSG Emmerthal, Volleyball, Damen

TSG Emmerthal, Fußball, B-Junioren

TuS Rohden-Segelhorst, Fußball, E-Junioren

HO-Handball, B-Jugend

TSV Germania Reher, Fußball, D-Junioren

Wasserkraftanlage Werder wird trockengelegt

Pro Jahr speisen die Stadtwerke Hameln rund 12 Millionen Kilowattstunden umweltfreundlich erzeugten Strom aus ihren drei Wasserkraftanlagen an der Weser ins Netz ein. Das entspricht rund 5 Prozent des Hamelner Strombedarfs und reicht, um den durchschnittlichen Jahresbedarf von 3.700 Haushalten zu decken.

Damit die Wasserkraftanlage zuverlässig über 8000 Stunden im Jahr umweltfreundlichen Strom aus Wasserkraft erzeugen kann, müssen in regelmäßigen Zeitabständen die Anlagenteile inspiziert, gewartet und teilweise erneuert werden.

So steht Anfang August auch in der Wasserkraftanlage „Werder“ eine ausführliche technische Überprüfung auf dem Programm.

Vor Beginn der Revisionsarbeiten muss der Turbinenraum im Wasserkraftwerk trockengelegt werden. Dafür wird am Einlauf das alte Schleusentor geschlossen. Am Auslauf der Wasserkraft werden mit Hilfe eines Autokrans und mit Unterstützung von Tauchern, zwei bis zu acht Tonnen schwere Dammtafeln gesetzt. Diese Dammtafeln werden in seitlichen Schienen geführt und verschließen während der Inspektionsarbeiten den Wasserzulauf in den Turbinenraum.

Somit ist die Anlage dann vorübergehend trockengelegt und bietet einen seltenen Blick in das Innere der Wasserkraftanlage.

Hauptgrund für die Revision ist der natürliche Verschleiß der beweglichen Teile der Anlage, insbesondere an den sogenannten Wellendichtungen. Diese Dichtungen verhindern im täglichen Betrieb den Austritt des Wassers von den nassen zu den trockenen Anlageteilen und werden im Rahmen der Inspektionsarbeiten ausgebaut und ersetzt.

Vor dem Einlauf zum Saugrohr der Turbinen, in welchem zwei Kaplanturbinen untergebracht sind, sorgt ein vollautomatischer Rechen mit Rinne und Rechenreinigungsanlage (Harke) dafür, dass Treibgut zurückgehalten wird.

Im Rahmen der laufenden Revisionsmaßnahmen werden die Rechenstäbe von verbliebenem anhaftendem Treibgut befreit. Außerdem werden nicht nur der Zustand der Hydraulikschläuche und der Turbinen-Schaufeln überprüft, sondern auch Bauwerkmauern, die normalerweise unter Wasser liegen. Festgestellte Bruchstellen, Korrosionsstellen oder Undichtigkeiten werden ausgebessert oder erneuert.

Alle 15 Jahre werden auch die beiden Generatoren einer Instandsetzung beim Hersteller unterzogen. Um die acht Tonnen schweren Maschinen aus der Revisionsöffnung der Turbinenhalle herauszuheben, wird auch hier der Kran benötigt. Per Tieflader werden die Generatoren dann zum Hersteller gefahren und nach Abschluss der Arbeiten wieder eingebaut.

Im Anschluss führen die Stadtwerke-Mitarbeiter umfangreiche Funktionsprüfungen der Leit-, Maschinen- und E-Technik durch.

Die Revision wird rund vier Wochen dauern. Voraussichtlich Anfang September kann wieder mit dem Fluten des Zulaufkanals begonnen werden. Im Anschluss daran werden die Dammtafeln wieder mit Hilfe eines Autokrans entfernt und die Anlage wieder in Betrieb genommen.  

Hintergrund:

Bei den Wasserkraftanlagen der Stadtwerke handelt es sich ausschließlich um Laufwasserkraftwerke. Sie befinden sich im Strömungsverlauf der Weser an der „Pfortmühle“ und „Alten Schleuse“. Die drei Wasserkraftanlagen nutzen das Gefälle des Wehres und sind für eine Fallhöhe von durchschnittlich 2,8 Metern ausgelegt. Die Gesamtleistung der drei Kaplan-Rohrturbinen in der Pfortmühle sowie im Werder beträgt 1.950 kW.

Stadtwerke Hameln sind rechtmäßiger Sieger der Konzessionsverfahren

Der kommunale Netzbetreiber Westfalen Weser Netz hat Anfang April 2016 gegen die Vergabe der Stromnetzkonzessionen in Coppenbrügge, Emmerthal, Salzhemmendorf und Aerzen vier einstweilige Verfügungen beim Landgericht Hannover eingereicht. Die mündliche Verhandlung hat im Mai stattgefunden. Heute hat das Landgericht Hannover die Urteile gesprochen und die vier Klagen der Westfalen Weser abgewiesen.

Das Landgericht folgt dem Urteil des OLG Celle aus März 2016 zum Neuabschluss eines Konzessionsvertrags, in dem in einem ähnlich gelagerten Fall zugunsten der Kommune entschieden wurde. Auch in diesem Verfahren sollte der Zuschlag an die örtlichen Stadtwerke erteilt werden, wogegen Westfalen Weser eine einstweilige Verfügung beantragt hat. Es war völlig sinnlos, nach dieser OLG-Entscheidung Anfang April weitere vier einstweilige Verfügungen einzureichen und damit viel Geld auszugeben, kritisiert Geschäftsführerin Susanne Treptow die Unternehmensentscheidung der Westfalen Weser Netz (WWN).

Das Landgericht Hannover hat wie auch das OLG Celle bestätigt, dass es sich bei der Vergabe der Stromkonzessionen um ein entsprechend an den Vergabekriterien orientiertes objektives und diskriminierungsfreies Verfahren gehandelt hat und dass die Kommunen ein korrektes Ausschreibungsverfahren durchgeführt haben. Und so den Weg zur Vertragsunterzeichnung freigemacht: Gleich nach der Entscheidung vor dem Landgericht unterschrieben die Bürgermeister der vier Kommunen und die Geschäftsleitung der Stadtwerke Hameln die Konzessionsverträge.

„Wir haben unser gesamtes Wissen, unsere Erfahrungen, viel Engagement, sehr viel Arbeit, Zeit und Herzblut in die Ausarbeitung der Konzessionsangebote gesteckt“, so Susanne Treptow. Die Stadtwerke Hameln wurden eindeutig bei den im Vergabeverfahren festgelegten Kriterien der sicheren, verbraucherfreundlichen, preisgünstigen, umweltfreundlichen und effizienten Versorgung zugunsten der Bürgerinnen und Bürger bestätigt.

Westfalen-Weser-Energie-Geschäftsführer Dr. Stephan Nahrath ließ vor einigen Wochen noch verlauten, man müsse sich fragen, ob man in den Verfahren alles richtig gemacht habe – schließlich habe man nach der ersten Niederlage im zweiten Verfahren wieder dieselben Berater beschäftigt. Wichtige Informationen fehlten dazu: das erste Verfahren in 2011 mündete nicht in einer Niederlage, sondern wurde vielmehr neu geführt, um den rechtlichen Rahmenbedingungen eines BGH-Urteils zwei Jahre später aus Dezember 2013 zu entsprechen.

Die Stadtwerke Hameln werden nun in Netzübernahmeverhandlungen mit Westfalen Weser eintreten und dabei auch mögliche Kooperationsalternativen, beispielsweise im Hinblick auf die Beschäftigung der WWN-Monteure dieser Netzgebiete, prüfen. Ob es zu einer Einigung oder zu weiteren gerichtlichen Auseinandersetzungen kommt, bleibt abzuwarten.  

Deutliche Gaspreissenkung zum 1. Oktober 2016

Rechtzeitig vor dem Beginn der Heizperiode senken die Stadtwerke Hameln erneut den Gaspreis, nach bereits zwei Senkungen im vergangenen Jahr.

Konkret bedeutet das für die Gaskunden der hiesigen Stadtwerke: Bei gleichbleibendem Grundpreis sinkt der Arbeitspreis in allen Tarifen einheitlich zum 01.10.2016 um 0,44 Cent brutto je Kilowattstunde. Dies entspricht einer durchschnittlichen Senkung von sieben Prozent.

Damit geben die Stadtwerke die für die nächste Einkaufsperiode erzielten Beschaffungsvorteile direkt an ihre Kunden weiter und garantieren die neuen Preise bis Ende 2017. Die Stadtwerke kaufen unabhängig und marktorientiert ein und nutzen dabei verschiedene Einkaufszeitpunkte, sodass die Beschaffung rund ein bis eineinhalb Jahre im Voraus erfolgt.

„Ein Haushalt mit einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 22.000 Kilowattstunden spart so noch einmal 96,80 Euro im Jahr“, informiert Geschäftsführerin Susanne Treptow. „Zusammen mit den letzten beiden Senkungen im vergangenen Jahr ergibt sich für einen Haushalt in dieser Verbrauchskategorie eine Ersparnis von rund 210 Euro im Jahr“, ergänzt Treptow. Die Preise sanken die beiden letzten Male im Schnitt jeweils um rund 3,8 Prozent.

Alle Kunden werden per Anschreiben über die Preissenkungen informiert. Weitere Informationen rund um die Dienstleistungen der Stadtwerke und alle Serviceangebote finden sich auch hier auf unseren Internetseiten.

Für eine persönliche Beratung stehen die Fachberater im Kundencenter der Stadtwerke in der Hafenstraße 14 in Hameln montags bis donnerstags von 8 – 17 Uhr und freitags von 8 – 15 Uhr sowie über die kostenlose Servicenummer 0800 788 0000 gerne zur Verfügung.

Auch ein effizienter Energieeinsatz spart Kosten. Als Energieversorger vor Ort beraten die Stadtwerke hierzu gerne und bieten ihren Kunden in Zusammenarbeit mit der Klimaschutzagentur Weserbergland eine kostenlose Energieeffizienzberatung: Jeden 2. und 4. Donnerstagnachmittag beantworten die Energieberater im Kundencenter in der Hafenstraße 14 alle Fragen rund um energetisches Bauen und Modernisieren, z.B. zur Heizungsmodernisierung oder Dämmmaßnahmen, Tipps zu Fördertöpfen und allgemeine Energiespartricks inklusive. Einfach vorbeischauen oder vorab einen Termin unter  Telefon 05151 95 788 77 direkt bei der Klimaschutzagentur vereinbaren.

Regelmäßig laden die Stadtwerke auch zu kostenlosen Vorträgen rund um energierelevante Themen in den „Energietreff“ im Kundencenter in der Hafenstraße ein. Das neue Programm für das zweite Halbjahr erscheint Anfang August.

Stadtwerke überprüfen turnusmäßig das Gasleitungsnetz

Kleinste Undichtheiten an Gasleitungen spürt ein Mitarbeiter von der Firma Severin ab dem 8. Juni im Auftrag der Stadtwerke auf. In diesem Jahr werden routinemäßig alle Gasleitungen in den Ortsteilen Haverbeck, Helpensen, Hope, Bannensiek, Halvestorf, Wangelist, Klein Berkel, Tündern und Hagenohsen auf Dichtheit überprüft.

Für die Stadtwerke ist die jährlich durchgeführte Maßnahme ein wichtiger Baustein für die Versorgungssicherheit: Knapp 14.900 Hausanschlüsse werden über 431 Kilometer Gasleitungen zuverlässig, sicher und rund um die Uhr mit Erdgas zum Kochen und Heizen beliefert. Um die beliebte Energiequelle gewohnt sorgenfrei nutzen zu können, sind regelmäßige Kontrollen der Netze unabdingbar. Im regelmäßigen Turnus von drei Jahren müssen alle Erdgasleitungen einmal auf Leckagen untersucht worden sein.

Der Techniker folgt dabei exakt nach digitalem Lageplan auf Gehwegen, Straßen und in Vorgärten dem Verlauf der unterirdischen Leitungen. Mit einem handgeführten Messgerät wird ständig kontrolliert, ob an der Bodenoberfläche ausgetretenes Gas registriert wird. Nur wenn es regnet, fallen die Messungen aus. Dann kann das Gerät witterungsbedingt keinen Gasgeruch am Boden registrieren. Ist das Wetter trocken, heißt es für den Techniker, ein ordentliches Programm zu absolvieren: Rund 150 Kilometer müssen für diese Messungen zurückgelegt werden – ausschließlich zu Fuß, denn sein Messgerät muss jeden Meter per Hand auf den Boden gedrückt werden.

Die Stadtwerke bitten die Hauseigentümer um Verständnis, wenn zu diesem Zweck der Vorgarten betreten werden muss. „In diesem Fall kann sich der Mitarbeiter aber auch ausweisen“, so Stadtwerke-Sprecherin Natalie Schäfer.

Die Überprüfung durch die Stadtwerke endet allerdings am Gebäude. Für die Sicherheit im Gebäude ist der Hauseigentümer ab der Hauptabsperreinrichtung – bis auf den Zähler und den Hausdruckregler -verantwortlich. Auch dieser muss den Zustand seiner Gasanlagen regelmäßig überprüfen. Im Rahmen der allgemeinen Verkehrssicherungspflicht gehört zu den Pflichten unter anderem die jährliche Sichtkontrolle durch den Anlagenbetreiber sowie die turnusmäßige Überprüfung der Hausanschlüsse alle zwölf Jahre auf Gebrauchsfähigkeit bzw. Dichtheit durch einen Fachbetrieb.

Rund acht Wochen wird der mit orangeroter Warnweste bekleidete Spezialist mit dem Gasspürgerät in den genannten Ortsteilen unterwegs sein. Stößt er auf ein Leck, ortet er mit etwa 30 Zentimeter tiefen Probebohrungen die undichte Stelle. Anschließend beginnt die Reparatur.

26. traditionelle Feldrundfahrt im Wasserschutzgebiet Hameln-Süd

Rund 50 Vertreter der Land-, Forst- und Wasserwirtschaft, des Naturschutzes, der Boden- und Geowissenschaften, der Kommunalpolitik sowie zuständiger Fachbehörden folgten der Einladung der Stadtwerke Hameln zur nun schon 26. Feldbereisung.

Einmal mehr wurde hier am Sonntag, 29. Mai, zu aktuellen Fragen im  Spannungsfeld Landwirtschaft/Wasserwirtschaft auf einem hohen fachlichen Niveau zu diskutiert. Im Fokus dieses Jahr: Die Situation des ökologischen Landbaus in Wasserschutzgebieten sowie der Einfluss offener Gewässer auf die Trinkwassergewinnung.

Der technische Leiter der Stadtwerke, Helmut Feldkötter, und Friedrich Hake in seiner Funktion als Vorsitzender der Interessengemeinschaft der wirtschaftenden Landwirte im Wasserschutzgebiet Hameln-Süd unterstrichen in ihrer Begrüßung der Gäste die Bedeutung des Trinkwasserschutzes in dem von konkurrierender Nutzung geprägten Wassergewinnungsgebiet und die erfolgreiche Kooperation zwischen Wasserversorger und Landwirten.

Entlang einer rund drei Kilometer langen Fußstrecke vom Tünderanger bis zum Bootshaus des Rudervereins Weser-Hameln wurden an verschiedenen Stationen die diesjährigen Themen praxisnah veranschaulicht. Der erste Stopp erfolgte am Hastebach und gab einen Einblick in den Einfluss offener Gewässer auf die Trinkwassergewinnung: Aufgrund der engen Verbindung zum oberflächennahen Grundwasser haben Maßnahmen zur Vermeidung von Nährstoff- und Pflanzenschutzmitteleinträgen (z.B. Gewässerrandstreifen) eine hohe Priorität.

Auf die Situation des ökologischen Landbaus in Wasserschutzgebieten ging Thomas Loges vom beratenden Ingenieurbüro Geries in seinen Ausführungen an Station 2 ein. Anhand ökonomischer Parameter wurde die Wirtschaftlichkeit des ökologischen Landbaus an einem Fallbeispiel aus dem Wasserschutzgebiet Hameln-Süd dargestellt. Eingegangen wurde dabei auch auf die kritischen Fragestellungen, die sich aus der gültigen Wasserschutzgebiets-Verordnung für die Biobetriebe ergeben.

An Station 3 informierte Karl-Friedrich Meyer, Landwirt und Vorsitzender der im Wasserschutzgebiet wirtschaftenden Landwirte, die Teilnehmer der Feldbereisung über den derzeitigen Planungsstand des Tündernsee-Projektes. Zum Abschluss referierte der Geschäftsführer der Fischereigenossenschaft, Herr Lothar Wolter, an der Tünderschen Warte sehr ausführlich über die Entwicklung der Gewässergüte der Weser.

Hintergrundinformationen zur jährlichen Feldbereisung

Die Stadtwerke fördern reines Grundwasser, das ohne Bedenken getrunken werden kann. Um die hervorragende Trinkwasserqualität auch für nachfolgende Generationen sicher zu stellen, sorgen die Hamelner Stadtwerke in Kooperation mit den regionalen Landwirten für einen umfassenden und nachhaltigen Boden- und Gewässerschutz. Auch die gute Zusammenarbeit mit den Wasserbehörden des Landes, des Landkreises und der Stadt hat sich dabei bestens bewährt, wie die Wasseranalysen immer wieder zeigen.

Hierzu haben sich die Landwirte in den Trinkwassergewinnungsgebieten Hameln-Süd und Haarbach sowie darüber hinaus in den angrenzenden Trinkwassergewinnungsgebieten zwischen Rinteln und Bad Pyrmont zu einer Kooperation zusammengeschlossen (IG Weser). Mit dem Instrument der freiwilligen Vereinbarung werden gezielt Bewirtschaftungsmaßnahmen auf sensiblen Standorten gefördert. Bereits Ende der 80er Jahre haben die Stadtwerke Hameln als einer der ersten Wasserversorger in Niedersachsen auf einen steigenden Nitratgehalt im Trinkwasser reagiert und Gegenmaßnahmen ergriffen. So beträgt der aktuelle Nitratwert des Hamelner Trinkwassers nur 24,4 Milligramm pro Liter und liegt damit weit unter dem zugelassenen Grenzwert von 50 Milligramm pro Liter.

Gut zu wissen: Der Härtegrad des Hamelner Trinkwassers entspricht  23,4 Grad (dH) Deutscher Härte und hat aufgrund seiner Mineralisation einen sehr guten Geschmack. Darüber hinaus liefert es wertvolle Stoffe, zum Beispiel Calcium und Magnesium. Diese sind für eine Vielzahl lebenswichtiger Körperfunktionen wie Knochenbau, Muskelbewegung und Blutgerinnung erforderlich.

Eine aktuelle Wasseranalyse findet sich auch unter https://www.stadtwerke-hameln.de/produkte/wasser/qualitaet.html. Auf Wunsch senden die Stadtwerke gerne eine aktuelle Wasseranalyse oder Tipps für einen sparsamen Umgang mit Wasser zu. Einfach anfordern bei Frau Schilawa; per E-Mail an schilawa@gws.de oder per Telefon unter 05151 788 204.

Attraktive Visitenkarte für die Stadt: 10 Jahre Neugestaltung Bahnhofsgebäude

Die Geschichte des Hamelner Bahnhofs begann im Frühjahr 1872 mit der Eröffnung der Strecke Hameln-Hannover. Das Empfangsgebäude mit seiner zur damaligen Zeit als äußerst „prachtvoll“ empfundenen Einrichtung wurde erstmals am 30. Dezember 1872 in Benutzung genommen.

Die Empfangshalle lag damals auf Bahnsteigebene und wurde vom Bahnhofsvorplatz über eine zentrale Freitreppe vom Bahnhofsvorplatz erreicht. Anfangs mussten die Fahrgäste die Gleise überqueren, um die Inselbahnsteige zu erreichen, bis dann 1902 der südliche und 1906 der nördliche Personentunnel errichtet wurden. Es gab Wartesäle für die 1., 2., 3. und 4. Klasse, ein Nichtraucher- und ein Damenzimmer. Hinzu kamen Fahrkartenschalter, Herrenaborte, Räume für den Telegrafendienst und die Bediensteten sowie ein Bahnhofswirt.

Nach einem verheerenden Brand wurde das Bahnhofsgebäude 1925 wiederaufgebaut und dabei in seiner Struktur und Erschließung grundlegend verändert: Um sieben Meter nach vorne erweitert bot die neue, auf das Niveau des Vorplatzes verlegte Empfangshalle nun direkten Anschluss über Tunnel und Treppen zu den Gleisen. Dieser Umbau von 1925 gab dem Bahnhof Hameln nicht nur eine klare räumliche Gliederung, sondern auch seine klassizistische Eingangsfassade.

Im März 1945 würde das Gebäude dann erneut zerstört, sodass nach Kriegsende ein erneuter Aufbau begann. Spätere Umbauten in den 1950er bis 1980er Jahren machten die Architektur der Innenräume dann allerdings Schritt für Schritt unkenntlich und führten zu einer völlig „verbauten“ Struktur des Gebäudes. Der Bahnhof verwahrloste zusehends und war vor allem für eine Touristenstadt wie Hameln längst kein ansehnliches Aushängeschild mehr.

Durch die Nähe zum Personennahverkehr und den bereits vorhandenen Busbahnhof vor dem Bahnhofsgebäude, lag für die Stadtwerke klar auf der Hand, sich hier zum Wohle der Stadt und ihrer Bürger einzubringen: eine der satzungsgemäßen Aufgaben der Stadtwerke ist neben der Energie- und Wasserversorgung auch die Daseinsvorsorge im Bereich „öffentlicher Nahverkehr“, sodass unter dem Dach der Stadtwerke auch die „Öffis“ angesiedelt sind.

So führte Klaus Arnold, der damalige Geschäftsführer der Stadtwerke Hameln, mehrjährige intensive Verhandlungen mit der Deutschen Bahn, um das Gebäude zu kaufen. Im Jahr 1998 gelang es den Stadtwerken bereits, das umliegende Gelände auf Erbbaurecht zu erwerben. Hierauf wurde durch einen Investor der Gebäudekomplex mit Kino und Gastronomie gebaut sowie durch die Stadtwerke das Parkhaus am Bahnhof errichtet.

Am 1. August 2001 schließlich kauften die Stadtwerke Hameln das Empfangsgebäude für umgerechnet 1 Million Euro auf. Gleisanlagen und Tunnel blieben Eigentum der Bahn. Ein bundesweiter Architektenwettbewerb wurde ausgeschrieben, um das denkmalgeschützte Gebäude wieder zu einer attraktiven Visitenkarte der Stadt zu machen. Über  670 Architekten beteiligten sich; das Büro ask. Architekten Scheidt Kasprusch aus Berlin gewann den Wettbewerb und wurde im März 2003 mit der Planung beauftragt. Die Umsetzung vor Ort erfolgte durch das Hamelner Architektenbüro Nasarek.

Im März 2004 begannen die Sanierungsarbeiten mit der völligen Entkernung des Gebäudes. An den Gesamtbaukosten von knapp 9 Millionen Euro beteiligte sich das Land Niedersachsen mit einem Zuschuss von 3 Millionen Euro.

 10-jähriges Jubiläum

 Am 14. Mai 2006 war der Komplettumbau mit seiner Kombination von alt und neu abgeschlossen. Das historische Gebäude hatte seine großzügige Bahnhofshalle und den „Kaisersaal“ zurück und viel Licht, moderne Sanitäranlagen sowie Räumlichkeiten für Geschäfte und Büros hinzugewonnen. Außerdem bestückten die Stadtwerke die Gleisdächer mit Photovoltaikanlagen, die Solarstrom für den Betrieb des Bahnhofs bereitstellen. Stellplätze für Fahrräder im Innen- und Außenbereich, die Neugestaltung des Bahnhofvorplatzes durch die Stadt Hameln sowie der Bau eines Parkhauses durch die Stadtwerke machen den Bahnhof heute zusätzlich attraktiv.

 Nach der rund zweijährigen Umbauphase feierten Mitte Mai 2006 über 25.000 Besucher mit den Stadtwerken Hameln die erfolgreiche Bahnhofssanierung. Ein besonderes Schmuckstück ist seitdem die neu gestaltete, zentrale Bahnhofshalle mit einer klaren und zeitgemäßen Architektur. Das große geschwungene Glasdach im Innenhof überwölbt großzügig Deckenöffnungen und schafft eine helle und freundliche Atmosphäre in allen Erschließungsebenen. Und die Glaspyramide auf dem höchsten Punkt des Hamelner Bahnhofs  wirkt mit ihrer Lichtinstallation als weithin sichtbares Stadtzeichen. Der Hamelner Bahnhof ist so wieder eine attraktive Visitenkarte unserer Stadt geworden.

Vermietung von Gewerbeflächen

Hamelns Bahnhof bietet interessante Mietobjekte, ob für Shops oder Büroräume, denn täglich passieren durchschnittlich rund 15.000 Bahn- und Busnutzer den Bahnhof – auch dank der S-Bahn-Anbindung an Hannover.

Mehrere Dienstleister und Gastronomie nutzen bereits die Räumlichkeiten vor Ort. Mit „CultouR an Gleis 5“, ein Angebot der Diplom-Musikpädagogin Cecily Reimann, gibt es darüber hinaus einen Konzertraum für Kammermusik im Bahnhof. Und gleich nebenan veranstaltet die Bibliotheksgesellschaft ihre „Märkte alter Bücher“. Der „Kaisersaal“ wird derzeit für einzelne Eventveranstaltungen genutzt, steht aber grundsätzlich noch zur Vermietung frei.

Reisezentrum Öffis und DB sowie Parken am Bahnhof

Das persönliche Gespräch ist oft nicht zu ersetzen. Dafür gibt es das  Reisezentrum direkt im Hamelner Bahnhof. Die Fachkräfte des Hamelner Nahverkehrs sowie die der Deutschen Bahn bieten hier kompetente und ausführliche Mobilitätsberatung.  Bei den Öffis werden darüber hinaus Monats- und Jahreskarten für das Stadtwerke-Parkhaus am Bahnhof verkauft.

Apropos Parken am Bahnhof: die Stadtwerke halten im direkt am Bahnhof gelegenen Parkhaus rund 200 Einstellplätze für Dauer- und Kurzparker bereit. Aufgrund der hohen Nachfrage nach Dauerparktickets für das Parkhaus bieten die Stadtwerke Hameln einen zusätzlichen Parkplatz am Hastenbecker Weg (vor der Kreuzung Hefehof) an. Von dort aus sind Parkende in maximal drei Gehminuten am Bahnhof.  

Fahrrad- und Gepäckaufbewahrung

Für die vorübergehende Gepäckaufbewahrung stehen  selbstverständlich Schließfächer bereit. 

Für die sichere Aufbewahrung von Rädern stellen die Stadtwerke seit September 2013 neben den kostenlosen Parkplätzen auf dem Bahnhofsvorplatz und den bis dato bereits vorhandenen 36 abschließbaren Einstellplätze über 140 weitere abschließbare Abstellplätze in der Fahrradstation zur Verfügung. Diese liegt ebenerdig vis-à-vis dem Bahnhofseingang. Schließfächer und die die Möglichkeit zur Aufladung des Akkus von Elektrofahrrädern sind hier ebenfalls vorhanden. Der Zugang zu den Räumlichkeiten ist gut gesichert: Für die Nutzungsdauer erhält jeder Kunde einen sogenannten Transponder zur Öffnung der Türen. Derzeit sind alle Plätze vergeben, die Stadtwerke suchen bereits nach weiteren Möglichkeiten für die Fahrrad-Aufbewahrung.

www.bahnhof-hameln.de

Warnung vor Haustürgeschäften: Aggressive Stromwerber von EON in Hameln unterwegs

Besorgte Kunden berichten den Stadtwerken Hameln erneut über aufdringliche Werber, sowohl an der Haustür als auch per Telefon, die Stromkunden zu einem übereilten Wechsel des Versorgers überreden wollen. Dabei wird sowohl mit Falschaussagen gearbeitet als auch mit teils großem Nachdruck auf den Abschluss eines neuen Stromliefervertrages gedrängt.

Hauptsächlich scheint es sich dieses Mal um Vertreter im Auftrag des Energiekonzerns EON zu handeln, die in ganz Hameln unterwegs sind. Es sind in den letzten Tagen allerdings auch bspw. Vertreter für das Unternehmen RWE mit einer solchen Vorgehensweise aufgefallen.

Entgegen den Aussagen haben oben genannte Unternehmen nichts mit den Stadtwerken zu tun! Auch viele weitere Falschaussagen, die im Laufe des Telefonats oder an der Haustür als Grund für einen Wechsel angeführt werden, entbehren jeglicher Grundlage. „Zumal“, so Natalie Schäfer, Pressesprecherin der Stadtwerke Hameln und Leiterin des Kundenservice „EON soeben erst Preiserhöhungen zum 1. April angekündigt hat.“

In den geschilderten Fällen wird Kunden an der Haustür der Eindruck vermittelt, dass die „Energieberater“ in Kooperation mit den Stadtwerken stünden und das „es bald nur noch EON in Hameln gebe“. Mehrere Kunden meldeten sich bereits bei den Stadtwerken und schilderten das Auftreten der unseriösen Besucher: Zwei Männer seien in den Straßen „Wiebusch“ und „Ellerbrock“ unterwegs und man wollte dem Kunden glauben machen, es handele sich um eine Tarifoptimierung und man bleibe bei den Stadtwerken. Trotzdem wurde von den Kunden eine Unterschrift verlangt – als Nachweis, dass man dagewesen und über die Änderungen informiert habe -  und somit ist unbewusst ein Vertragsabschluss zu Stande gekommen. „Man habe nun zwei Wochen Zeit, sich das alles zu überlegen und könne dann das bessere Angebot wählen“, erklärten die sogenannten Haustürvertreter. Damit verstreicht dann aber das Widerrufsrecht!

Die Stadtwerke Hameln bitten erneut und eindringlich jeden Hamelner um erhöhte Vorsicht und ein gesundes Misstrauen gegenüber fremden Strom- und Gasanbietern, ob am Telefon oder direkt vor der Haustür.

„Wir betreiben grundsätzlich keine Haustürgeschäfte. Im Zweifel können Sie sich sofort telefonisch bei uns melden. Unter der kostenlosen Rufnummer 0800 788 0000 sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Kundencenter erreichbar und helfen auch, wenn bereits ein Vertrag unterschrieben wurde. Für eine Kündigung bzw. einen Widerruf bleibt immer noch eine Frist von 14 Tagen ab Vertragsabschluss“, erklärt Natalie Schäfer.

Unter dem Vorwand, von den Stadtwerken zu kommen, versuchen Betrüger leider immer wieder, sich Zutritt zu Wohnungen zu verschaffen. Die „echten“ Mitarbeiter der Stadtwerke können sich stets mit ihrem Dienstausweis zusammen mit dem Personalausweis kenntlich machen.

Auch Verbraucherschützer raten seit Jahren grundsätzlich davon ab, Strom- oder Gasverträge an der Haustür abzuschließen, doch die Zahl der Haustürgeschäfte in der Energiebranche steigt. Dabei sind es nicht immer neue oder unbekannte Energieanbieter, die an der Haustür schnelle Geschäfte machen wollen, auch große, bekannte Namen wie im Hamelner Fall versuchen, mit dieser fragwürden Geschäftsmethode Verträge abzuschließen.

 

Vielseitige Vorträge im Energietreff der Stadtwerke

Welche Dämmstoffe sind am optimalsten für das Dachgeschoss geeignet? Welche Sicherheitspräventionsmaßnahmen gilt es im Alter zu beachten? Und wie schneidet man Obstbäume richtig? Informationen hierzu liefern Experten in vielseitigen Vorträgen im „Energietreff“ der Stadtwerke Hameln in der Hafenstraße 14 aus fachkundiger Hand – das neue Programm für das erste Halbjahr 2016 ist da!

Die Veranstaltungsreihe startet mit dem Thema „Alte Kiste – warum die Heizung jetzt raus muss!“. Tobias Timm von der Klimaschutzagentur Weserbergland erklärt am Donnerstag, 3. März, 19 Uhr, warum es sich jetzt bereits lohnt, die Heizung auf den nächsten Winter vorzubereiten. Weiterhin gibt der Referent Einblick in innovative Heiztechniken abseits von konventionellen Brennwertkesseln und informiert unter anderem über Pumpsysteme mit Einzelraumregelung.

Noch bevor abends die aktuellen Wetterdaten gesendet werden, können Hamelner Bürger Infodaten über das Wetter in der Region auf den Internetseiten der Stadtwerke abrufen, inklusive Vorhersagen für die nächsten vier Tage. Die Daten für die Prognosen liefert die Wetterstation der Stadtwerke auf dem Wasserwerksgelände „Tünderanger“. Diplom-Ingenieur Karl-Michael Wiehe, verantwortlich für die Gas- und Wasserversorgung bei den Stadtwerken, stellt Interessierten am Dienstag, 22. März, um jeweils 17 und 18 Uhr die Hamelner Wetteranlage vor. Darüber hinaus gibt er – im Rahmen des Weltwassertages 2016 der Vereinten Nationen, jährlich am 22. März – auch Einblick in die Hamelner Trinkwasserversorgung und liefert Informationen zu unserem Lebenselixier Nr. 1.

Der richtige Schnitt von Obstgehölzen fördert sowohl das Wachstum junger Triebe als auch die Blütenknospenbildung – und damit den Ertrag. Zudem verringert das Entfernen kranker Triebe die Infektionsgefahr und wirkt einem unregelmäßigen Tragen der Bäume wirkungsvoll entgegen. In seinem Vortrag „Gesunde Bäume durch Obstbaumschnitt“ vermittelt Diplom-Agraringenieur Jan-Cord Fuhrmann Interessierten am Freitag, 15. April, von 18 bis circa 21.30 Uhr, im Energietreff der Stadtwerke Hameln die theoretischen Grundlagen zum Pflanz-, Erziehungs- und Erhaltungsschnitt von Obstgewächsen und dem kleineren Beerenobst. Die Teilnahme an der Freitags-Veranstaltung ist möglich in Verbindung mit einem praxisbezogenen Seminar am Samstag, 16. Aptil, um jeweils 9.30 und 12.30 Uhr, im Wassergewinnungsgebiet Haarbach zwischen Lachem und Hemeringen. Hier können Besucher die zuvor erlernten Schnittmaßnamen und -techniken am praktischen Beispiel erproben.  Es stehen noch wenige Plätze zur Verfügung.

Sie wollen Ihr Dachgeschoss in nutzbare Wohnfläche umwandeln oder einfach nur für eine optimale Wärmedämmung sorgen? Tipps zur Umsetzung gibt Diplom-Ingenieur Norbert Kochannek in seinem Vortrag „Das Dachgeschoss dämmen – wie es richtig geht!“ am Dienstag, 26. April um 19 Uhr. Zusätzlich deckt der Referent Mythen rund um die Wärmedämmung auf, erklärt die optimalen Dämmdicken und zeigt zudem natürliche Dämmstoffe für die oberste Geschossdecke auf.

Trickbetrüger, Enkeltrick und Haustürgeschäfte: Die Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden klärt am Mittwoch, 11. Mai, 19 Uhr, über die gebräuchlichsten kriminellen Machenschaften, denen insbesondere ältere Menschen immer wieder ausgesetzt sind, auf. Im Vortrag „Sicherheit im Alter: So schützen Sie sich!“ werden wichtige Ratschläge vermittelt, wie man sich ausreichend schützen und wehren kann. Weiterhin stellt Klemens Hahn vom Deutschen Roten Kreuz das „HausNotrufsystem“ der Stadtwerke Hameln vor: Über einen kleinen Funksender kann im Krankheitsnotfall rund um die Uhr per Knopfdruck schnelle Hilfe in die Wege geleitet werden – das sorgt für mehr Lebensqualität in gewohnter Umgebung!

Die Teilnahme an allen Veranstaltungen ist kostenlos. Aus organisatorischen Gründen wird um Anmeldung unter der Telefonnummer 05151 / 788-153 oder per E-Mail an energietreff@gws.de gebeten.

Hamelner Eisvergnügen geht eine Woche in die Verlängerung

Gute Nachrichten für alle, die aufgrund der Witterung noch nicht die Möglichkeit hatten, das Eisvergnügen zu genießen: Die Stadtwerke Hameln haben sich zusammen mit den Sponsoren, dem Betreiber der Eisbahn und der Gastronomie vor Ort entschieden, das Hamelner Eisvergnügen um eine Woche zu verlängern.

Eislaufen und Eisstockschießen sind somit eine weitere Woche möglich. Auch Schulen und Kindergärten können sich so noch länger für die begehrte Eislaufzeit am Vormittag zu vergünstigten Preisen anmelden. Die Gastronomie direkt an der Eisbahn hat ebenfalls bis zum 21. Februar täglich geöffnet.

Öffnungszeiten der Eisbahn täglich bis Sonntag, 21. Februar 2016

Montag bis Mittwoch von 13.00 bis 19 Uhr

Donnerstag und Freitag von 13 bis 22 Uhr

Samstag von 10 bis 22 Uhr

Sonntag von 10 bis 20 Uhr

Eisstockschießen

Freitag bis Samstag von 18 bis 22 Uhr

Sonntag von 18 bis 20 Uhr

Anmeldung erforderlich unter 01575 - 883 286 5

Schulklassen und Kindergärten

Montag bis Freitag von 8 bis 14.30 Uhr

Anmeldung erforderlich unter 01575 - 883 286 5

Mehr Informationen rund um die Eisbahn und Anmeldehinweise für einzelne Programmpunkte finden sich unter www.eisvergnuegen-hameln.de.

Hamelner Eisvergnügen: Sonderöffnungszeiten in den Zeugnisferien

Spaß und Sport direkt nach der Zeugnisausgabe: Das Hamelner Eisvergnügen öffnet am Mittwoch, Donnerstag und Freitag bereits um 9 Uhr für alle Altersgruppen.

Der erste Spieltag des Stadtwerke Eisstockcupss steht am Donnerstag, 28. Januar, auf dem Programm. Ein Team besteht aus vier bis max. sechs SpielerInnen. Das Startgeld beträgt 25 Euro pro Team. Anmeldungen sind noch möglich unter: 01575/883 286 5.

In der Gastronomie direkt neben dem Hamelner Eisvergnügen können sich nicht nur Besucher der Eisfläche aufwärmen. Hier gibt es wieder Glühwein, Kaffeespezialitäten und winterliche Leckereien für den großen und kleinen Hunger.

Mehr Informationen rund um die Eisbahn finden sich unter www.eisvergnuegen-hameln.de.

Eisbahn-Aufbau beginnt Montag, 21. Januar, im Bürgergarten

Dank der Sponsoren Stadtwerke Hameln, Lenze, der Volksbank Hameln-Stadthagen, der Hamelner Wohnungsbau-Gesellschaft sowie den Medienpartnern Dewezet und radio aktiv entsteht vom 21. Januar bis 14. Februar wieder die größte Open-Air-Eisbahn im Weserbergland auf 1.000 Quadratmeter Fläche.

Am Montag, 11. Januar beginnt der Aufbau der 25 x 40 Meter großen Eisbahn für das Hamelner Eisvergnügen im Bürgergarten.

Bis zur Eröffnung der Eisbahn am 21. Januar haben die Eismeister der Firma Interevent, die die Veranstalter erneut mit dem Aufbau und dem Betrieb der Eisbahn betraut haben, alle Hände voll zu tun: Zuerst wird der Schwerlastboden als tragende Unterkonstruktion für die Eisfläche und den Zuschauer- und Gastronomiebereich verlegt.

Auf dem Unterboden werden zunächst Gummischlauchmatten ausgerollt und an das Kälteaggregat angeschlossen. Hierfür benötigen die Monteure etwa einen Tag. Bis zur Fertigstellung werden die Monteure so Schläuche in einer Gesamtlänge von 60 Kilometern verlegt haben – das entspricht in etwa der Entfernung von Hameln zum Flughafen nach Hannover! Dann werden die Banden gesetzt und die Bahn in Schichten geflutet, damit das Eis hart durchfriert In der Regel dauert es zwei bis drei Tage, bis die notwendige Schichtstärke von sieben Zentimetern erreicht ist.

Auch die Mitarbeiter der Stadtwerke sind vorab im Einsatz, um die notwendigen Zuleitungen für Strom und Wasser zu verlegen und abzusichern.

Die Gastronomie dann eine Woche später ebenfalls wieder ihre Pavillonzelte. Die Schulte Partyservice GmbH wird – wie in den vergangenen Jahren – mit bewährter Qualität für das leibliche Wohl der Eisläufer und der Zuschauer sorgen.

Und dann kann es endlich losgehen. Das Eisvergnügen startet am Donnerstag, 21. Januar um 8 Uhr für angemeldete Schulklassen und ab 13 Uhr für alle Läufer.

Mehr Informationen rund um die Eisbahn und Anmeldehinweise für einzelne Programmpunkte finden sich unter www.eisvergnuegen-hameln.de.

Hamelner Eisvergnügen startet in die vierte Saison

Im Januar startet in Hameln wieder die „offizielle Eislaufsaison“ und lädt erneut Jung und Alt sowie Profis und Anfänger zum Eislaufen in den Bürgergarten ein.

Dank der Sponsoren Stadtwerke Hameln, Lenze, der Volksbank Hameln-Stadthagen, der Hamelner Wohnungsbau-Gesellschaft und den Medienpartnern Dewezet und radio aktiv entsteht vom 21. Januar bis 14. Februar wieder die größte Open-Air-Eisbahn im Weserbergland auf 1.000 Quadratmeter Fläche und verwandelt den Hamelner Bürgergarten in eine zauberhafte Winterwelt. Derzeit laufen die Vorbereitungsarbeiten für das große Event auf Hochtouren.

Besonders freut sich Stadtwerke-Geschäftsführerin Susanne Treptow, dass es zusammen mit den Sponsoringpartnern gelungen ist, das beliebte Eisvergnügen weiterführen zu können: „Der Erfolg in 2014 rief nach einer Wiederholung", betont Treptow. „Ich freue mich auf die mittlerweile vierte Auflage!  Das Winterevent sorgt in Hameln und in der Region für großen Spaß in der sonst trüben Jahreszeit. Dank der Unterstützung der Sponsoren kann das Eisvergnügen 2016 wieder realisiert werden.“ Die Stadtwerke Hameln übernehmen die Organisation und Durchführung des fast vierwöchigen Wintervergnügens. „Unser ganz besonderer Dank gilt den Mit-Sponsoren, die das Eisvergnügen wieder möglich machen", so Susanne Treptow.

Denn nur möglich wird dies durch die Beteiligung der Firma Lenze, der Volksbank Hameln-Stadthagen, der HWG und den Medienpartnern Dewezet und radio aktiv.

Ralf Klemme, Personalleiter der Lenze Gruppe zu ihrem Engagement: „Lenze setzt vieles in Bewegung – die Maschinen und Anlagen unserer Kunden genauso wie unsere Mitarbeiter. Bewegung fördern wir nicht nur am Arbeitsplatz, sondern auch in der Freizeit - ein guter Grund, auch in diesem Jahr das Hamelner Eisvergnügen zu unterstützen.“

Michael Joop, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Hameln-Stadthagen: „Die Volksbank Hameln-Stadthagen ist DIE Bank mit der großen Kundennähe. Die Eisbahn im Bürgergarten ist eine weitere tolle Möglichkeit, nah an unseren Kunden zu bleiben und neue Kontakte zu knüpfen. Und das mit Spaß und Aktivität! Klar, dass wir das Eisvergnügen in 2016 unterstützen!"

Claudia Reisch, Anzeigenleiterin der Dewezet ergänzt: „Die Eisbahn wird der Treffpunkt für die Freunde von Puk und Pirouette – hier vor Ort sind wir damit um eine Attraktion für kleine und große Leute reicher.“

Fast vier Wochen lang können Eisprinzessinnen und Kufenkünstler im Bürgergarten zeigen, was in ihnen steckt. Außerdem gibt es wieder ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm unter anderem mit dem HWG-Schlittschuhspaß auf dem Eis und dem Stadtwerke EisstockCup. Hier gibt es für die besten Teams attraktive Preise zu gewinnen.

Aufgrund der großen Nachfrage bietet das Hamelner Eisvergnügen auch in diesem Jahr wieder in einem separat abgesperrten Bereich das beliebte Eisstockschießen an. Von Freitag- bis Sonntagabend ab 18 Uhr können Gruppen ab vier Personen auf insgesamt drei Bahnen ihre sportlichen Künste beim geselligen Eisstockschießen unter Beweis stellen. Das benötigte Material wird gestellt. Eislaufen in dieser Zeit ist dann ebenfalls möglich.

Dank maschineller Eispflege stellt das Hamelner Eisvergnügen optimale Eislaufbedingungen und bietet auch wieder einen schönen Rahmen für Betriebs- oder private Feiern. In den beheizten Festpagoden, mit direktem Anschluss an die Eisbahn, kann geschlemmt, gefeiert sowie auch nach dem Eislaufen oder Eisstockschießen entspannt werden. Musikalische Untermalung sorgt für die passende Atmosphäre.

Für eine Sportstunde im Freien haben jeden Vormittag von Montag bis Freitag Kindergärten und Schulen freie Bahn. Zur Koordination ist eine Anmeldung erforderlich. Alle Kindergärten und Schulen erhalten dazu in den nächsten Tagen gesonderte Informationen.

In der Gastronomie direkt neben dem Hamelner Eisvergnügen können sich nicht nur  Besucher der Eisfläche aufwärmen und in Ruhe dem Treiben auf der Eisbahn zuschauen. Hier gibt es wieder Glühwein, Kaffeespezialitäten und winterliche Leckereien. Für den großen Hunger werden auch verschiedene Gerichte angeboten.

Für viele Winterkinder besteht immer wieder die Frage "Wohin am Kindergeburtstag?" Warum nicht mal aufs Eis wagen? Sportliche Kids feiern auf dem Hamelner Eisvergnügen einen  rasanten Kindergeburtstag mit ihren Freunden. Spaß ist ohnehin garantiert, wenn sich die Kinder auf der Eisfläche austoben. Außerdem erhält das Geburtstagskind eine kleine Überraschung.

Montags bis mittwochs ab 19 Uhr steht das Hamelner Eisvergnügen für geschlossene Gesellschaften zur Verfügung. Der Gastronomiebereich bietet Platz für bis zu 300 Personen. Firmen können die Eisbahn an diesen Wochentagen exklusiv mit ihren Mitarbeitern oder Kunden nutzen. Freie Termine und weitere Infos können beim Reservierungsteam unter der Telefonnummer 01575  883 286 5 erfragt werden.

Außerdem im Programm: Spezielle Eislaufzeiten für Senioren 60+, Schlittschuhtraining für Anfänger und Fortgeschrittene am Samstagvormittag und vieles mehr. Alle Infos gibt es online unter www.eisvergnuegen-hameln.de.

Zählerablesung für die Jahresabrechnung 2015

Von Montag, 16. November, bis voraussichtlich Samstag, 5. Dezember, führen die Stadtwerke Hameln die jährliche Ablesung der Strom-, Gas-, Wärme- und Wasserzähler für die Erstellung der Jahresabrechnung 2015 durch.

Die Stadtwerke Hameln bitten, den Ablesern ungehinderten Zutritt zu den Zählern und damit eine zügige Ablesung zu ermöglichen. Abgelesen wird unabhängig davon, von welchem Anbieter Strom oder Gas bezogen wird. Die Zählerstände werden an die Lieferanten weitergeleitet.

Die Ableser der Stadtwerke können sich immer mit ihrem Ableserausweis zusammen mit dem Personalausweis kenntlich machen. Sollten dennoch Zweifel bestehen, bestätigen die Stadtwerke gerne auf telefonische Nachfrage die Legitimation des Ablesers.

Wenn ein Zähler zur Ablesung mehrmals nicht zugänglich war, erhält der Kunde ein Schreiben mit einer Ablesekarte. Die Stadtwerke bitten in diesem Fall, die Zählerstände selbst abzulesen. Die portofreie Karte ist kurzfristig zurück zu senden.

Für einige Stadtgebiete erhalten die Kunden direkt ein Anschreiben zur Selbstablesung. Die Übermittlung der Zählerstände ist mittels beiliegender, vorgedruckter Postkarte – das Porto übernehmen die Stadtwerke - möglich oder ganz einfach per Internet.

Wichtiger Hinweis:

Nur Zählerdaten, die bis spätestens 5. Januar 2016 vorliegen, können noch für die Jahresabrechnung berücksichtigt werden. Liegen bis dahin  keine Angaben zu Zählerständen vor, müssen die Stadtwerke den Verbrauch schätzen.

Für Rückfragen und weitere Informationen stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtwerke im Kundencenter an der Hafenstraße 14 oder über die kostenlose Hotline 0800 788 0000 gerne zur Verfügung.

Sie haben einen Selbstablesebeleg zur Übermittlung der Zählerstände für die Jahresrechnung 2015 erhalten? Dann nutzen Sie die Möglichkeit, uns Ihre Zählerstände ganz schnell und bequem unter https://www.selbstablesung.com/ham mitzuteilen. Alle relevanten Angaben zur Verbrauchsstelle wie die Zählernummer(n) sind hier bereits vorausgefüllt. Für den Zugang zur Online-Übermittlung finden Sie in unserem Anschreiben einen persönlichen PIN-Code.

Sie haben keine Selbstablesekarte erhalten oder wollen uns die Zählerstände bspw. für einen Vertragsbeginn oder ein Vertragsende mitteilen? Dann nutzen Sie einfach das Online-Formular unter https://www.stadtwerke-hameln.de/service/zaehlerstand-erfassen.html.

Klimaschutzpreis 2015 - junge Ideen sind gefragt

Klimaschutzagentur Weserbergland vergibt zum vierten Mal begehrte Trophäen

Umwelt-Pokale und naturfreundliche Geschenke: Bereits zum vierten Mal wird zum Jahresausklang der Klimaschutzpreis im Weserbergland vergeben. Die Klimaschutzagentur Weserbergland zeichnet damit kleine Nachwuchskünstler aus, die rund um den Umweltschutz kreativ geworden sind. Wer kann gewinnen? Alle Mädchen und Jungen im Kita- oder Grundschulalter, die sich am aktuellen Malwettbewerb „Wasser – das Lebenselixier“ beteiligen.

Täglich brauchen wir es. Zum Leben, zum Bewässern, für die Nutztiere: Wasser. Doch immer noch haben über 700 Millionen Menschen keinen Zugang zu sauberem Wasser, einem von drei steht keine sanitäre Anlage zur Verfügung. Sauberes Wasser ist die Voraussetzung für ein gesundes Leben.

Wassernot ist jedoch eines der dringendsten Probleme in benachteiligten Regionen.  „Die zunehmende Umweltverschmutzung und die damit verbundene Klimaveränderung sind Verursacher der Missstände“, betont Tobias Timm, Geschäftsführer der Klimaschutzagentur Weserbergland. Mit dem Malwettbewerb würden schon die Jüngsten für das Thema sensibilisiert und animiert, bewusst mit dem wertvollen Gut umzugehen. „In Kitas oder Schulen sollten die Wasserprobleme im Zusammenhang mit unserem Wettbewerb angesprochen werden“, schlägt Timm vor. So könnten die Mädchen und Jungen lernen, dass umweltbewusstes Verhalten überall auf der Welt helfen könne.

Wasser-Werke im Din-A4-Format sind gefragt. Mit unterschiedlichen Farben und Materialien können die Kids ihre Ideen aufs Papier bringen. „Je intensiver sich bereits die junge Generation mit dem Thema Umweltschutz beschäftigt, desto mehr wird die Bedeutung des Themas in den Köpfen verankert“, ist Klimaschutz-Experte Timm überzeugt.

Bis Freitag, 4. Dezember, müssen die Werke der Nachwuchskünstler bei der Klimaschutzagentur Weserbergland, HefeHof 8, 31785 Hameln, eingereicht werden. Anfang Dezember tagt

die Fachjury. Das Team benennt die ersten drei Sieger, die jeweils mit einem Pokal sowie einem attraktiven Sachpreis ausgezeichnet werden. Am 15. Dezember ist die offizielle Preisverleihung im feierlichen Rahmen mit einer ganzen Reihe Überraschungen angesagt.

Nähere Auskünfte gibt die Pressesprecherin der Klimaschutzagentur Weserbergland, Sabine Buntrock, Telefon: 05151/95788-17, E-Mail: buntrock@klimaschutzagentur.org.

Stadt Hessisch Oldendorf vergibt Strom- und Gasnetzkonzession an die Stadtwerke Hameln

Die Stadtwerke Hameln punkten erneut bei Konzessionsausschreibungen: Der Rat der Stadt Hessisch Oldendorf hat am Donnerstagabend mehrheitlich entschieden, die Strom – und Gasnetzkonzession der Stadt Hessisch Oldendorf in die Hände der Hamelner Stadtwerke zu geben. Der Konzessionsvertrag hat eine Laufzeit von 20 Jahren und wird auf der Grundlage des Energiewirtschaftsgesetzes in Form eines Wettbewerbes in einem transparenten und diskriminierungsfreien Verfahren vergeben. Drei Bewerber waren im Rennen; die Stadtwerke lagen bei der Auswertung der vorliegenden Angebote vorn.

„Das Ergebnis ist für uns ein großer Erfolg“, freut sich Stadtwerke-Geschäftsführerin Susanne Treptow. „Es zeigt uns, dass wir durch unsere regionale Nähe, unsere Leistung und Kompetenz in der Energieversorgung überzeugen können“, so Treptow weiter. Damit sehen die Stadtwerke, die nach eigenen Worten Treptows jede Menge Herzblut in diese Ausschreibung gesteckt haben, ihre regionale Strategie bestätigt: „Als regional verwurzeltes Unternehmen bieten wir traditionell kurze Wege zu persönlichen Ansprechpartnern für eine individuelle Beratung, verbunden mit günstigen Versorgungstarifen. Als Stadtwerk vor Ort bringen wir über 150 Jahre Erfahrungen im Gasnetz- und über 110 Jahre Erfahrung im Stromnetzbetrieb mit und wissen, wie wichtig eine sichere und nachhaltige Versorgung und die Nähe zur Region sind – daran lassen wir uns messen“, betont Susanne Treptow.

Der Konzessionsvertrag (Laufzeit bis zum 31. Dezember 2035) räumt dem Energieversorger das Recht ein, für die Verlegung und den Betrieb von Leitungen öffentliche Verkehrsflächen zu nutzen, und verpflichtet ihn im Gegenzug zur Zahlung einer Konzessionsabgabe an die Stadt. Die Versorgungsanlagen selbst müssen die Stadtwerke von der Westfalen Weser Netz GmbH abkaufen. Das Stromnetz in Hessisch Oldendorf umfasst 365 Kilometer mit 12.283 Zählern, das Gasnetz 133 Kilometer mit 3.350 Zählern.

Helmut Feldkötter, technischer Leiter der Stadtwerke Hameln, sieht in der Entscheidung ebenso ein positives Signal für das Engagement des Stadtwerke-Teams: „Wir verfügen über ein motiviertes, kompetentes und leistungsfähiges Mitarbeiterteam, dass durch die Übernahme der Netzbetriebsaufgaben in Hessisch Oldendorf noch erweitert wird. Ebenso richten wir eine Betriebsstelle ein, die Bürgern und Kunden eine Anlaufstelle direkt vor Ort bietet. Mit eigenen Ingenieuren, Meistern, Technikern und Netzmonteuren erfüllen wir die hohen Ansprüche einer sicheren, umweltfreundlichen und wirtschaftlichen Netzführung sowie der netz-wirtschaftlichen Dienstleistungen.“

Eine rund um die Uhr besetzte, moderne Netzleitstelle überwacht Tag und Nacht die gesamten Energie- und Wasserversorgungsanlagen. Das Hessisch Oldendorfer Gas- und Stromnetz wird hier integriert werden. Im Fall von Störungen sind die Stadtwerke rund um die Uhr mit ihrem Bereitschaftsdienst direkt vor Ort – für eine sichere und zuverlässige Versorgung 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr.

 

Auch hinsichtlich einer reibungslosen Netzübernahme setzt die Stadt Hessisch Oldendorf auf einen erfahrenen Partner: Bereits im Jahr 2008 konnten die Stadtwerke Hameln gemeinsam mit weiteren Partnern den Zuschlag für die Stromkonzession in Springe gewinnen und die neuen Stadtwerke Springe gegründet werden. Auch die Stadt Hameln setzte auf „ihre Stadtwerke“, als der Rat im August 2014 einstimmig beschloss, den Betrieb des Stromnetzes auch in den Hamelner Ortsteilen in die Hände der Stadtwerke Hameln zu legen. Und in Minden ist der heimische Versorger strategischer Partner der Stadt Minden beim Wiederaufbau der Mindener Stadtwerke.

Fünf Jahre Klimaschutzagentur Weserbergland - Familienfest für Jung und Alt

Gemeinnützige Gesellschaft feiert besonderen Geburtstag mit großem Familienfest - Jung und Alt sind herzlich eingeladen

Fünf Jahre Klimaschutzagentur Weserbergland – das sind fünf Jahre leidenschaftliches Engagement für den Wandel beim Klimawandel in der Region.  Aus dem Mini-Team an der Kuhlmannstraße  ist heute eine zehnköpfige Fachmannschaft mit Sitz im Mediencenter am HefeHof hervorgegangen, die Bürger, Unternehmen und Kommunen sowie Schulen und Kitas im Rahmen des Landkreis-Projektes „PrimaKlima Weserbergland“ neutral zu Möglichkeiten des Klimaschutzes berät.

Alle Gemeinden und Städte des Landkreises Hameln-Pyrmont, der Landkreis selbst sowie der Landkreis Holzminden wie auch die Stadtwerke Hameln, die Stadtwerke Bad Pyrmont, die Avacon AG und die Westfalen Weser Netz GmbH sind Gesellschafter der gemeinnützigen Gesellschaft. Außerdem ist ein Förderverein angeschlossen. Seit Gründung im Herbst 2010 unterstützt das Team der Agentur Städte und Gemeinden bei der Umsetzung von Klimaschutz- und Sanierungsmaßnahmen. Außerdem werden Bürger, Unternehmen und Kommunen kompetent und geschäftsunabhängig rund um das Thema Energieeffizienz informiert. Die hiesige Region stärken, klimafreundlicher machen, wirtschaftlich motivieren und die Lebensqualität erhöhen – das sind Hauptanliegen. Und in den fünf Jahren ihres Bestehens hatte die Klimaschutzagentur immer wieder starke Persönlichkeiten als Unterstützer – wie Michaela May, Tina Ruland, Barbara Wussow, Helmut Zierl und Marie-Luise Marjan, allesamt Botschafter der Klimaschutzagentur Weserbergland.

Mit ihrer Arbeit wollen die Fachleute immer wieder darauf aufmerksam machen, wie wichtig die kleinen Schritte für das große Ganze sind. „Wir sind auf allen Ebenen aktiv, um zum Wandel beim Klimawandel beizutragen“, erklärt Tobias Timm, Geschäftsführer der Klimaschutzagentur. „Auf unserer Agenda stehen zahlreiche Aktionen, Projekte und Kampagnen.“

Zum Fünfjährigen präsentiert die Agentur das Familienfest des Jahres. Am Sonnabend, 10. Oktober, sollen bunte Aktionen, ein Strauß voller Informationen sowie eine spektakuläre Geburtstagstorte  Jung und Alt ins LaLu am HefeHof ziehen. Ob Mitmach-Theater, Forscherstationen, Energietanz, Kinderschminken, Klimaschutzmärchen, Aktionstisch oder süße Schmankerl für den Gaumen – das Programm ist vielfältig und hat als Krönung die Kostüm-Prämierung zu bieten. “ Einfach als bedrohte Tierart verkleiden und attraktive Preise gewinnen“ lautet das Motto. Versteht sich von selbst, dass Energiespartipps und News zum Klimaschutz nicht fehlen dürfen im Informationsrepertoire.

Landrat Tjark Bartels eröffnet um 14 Uhr offiziell das Familienfest. Bis 18 Uhr präsentiert sich das LaLu als riesige Aktionsfläche rund um den Klimaschutz. Der Eintritt ist frei.

Informationen zum Familienfest und zur Klimaschutzagentur Weserbergland allgemein beantwortet Pressesprecherin Sabine Buntrock, E-Mail: buntrock@klimaschutzagentur.org oder telefonisch unter 05151/95788-17.

 

Heizungsvisite – neutraler und kostenloser Check im Keller

In die Jahre gekommen und eine Visite in Anspruch nehmen – nichts Ungewöhnliches. Neu ist jetzt in der Region der kostenlose und neutrale Check der Heizanlage direkt im Heizungskeller. Die Klimaschutzagentur Weserbergland gibt am 1. Oktober den Startschuss für ihre aktuelle Verbraucherkampagne im Landkreis Hameln-Pyrmont. Bei der Heizungsvisite kommt das gesamte System im Rahmen einer individuellen Vor-Ort-Beratung auf den Prüfstand, werden Energiesparpotenziale und Optimierungsmöglichkeiten analysiert – unabhängig, qualifiziert und kostenlos.

Die Energieberater der Klimaschutzagentur nehmen die Heizanlagen bei ihren Hausbesuchen unter die Lupe, erfassen den Energieverbrauch und schauen auf die baulichen Voraussetzungen. Außerdem geben die Experten Hinweise zu kostengünstigen Modernisierungsmaßnahmen wie Dämmung der Heizungsrohre und bei Bedarf zu energieeffizienten Neuanlagen.  Der Hausbesitzer erhält als Ergebnis der Beratung die Dokumentation und eine  Informationsmappe.

Im Rahmen der Kampagne der Niedersächsischen Klimaschutz-  und  Energieagentur Niedersachsen (KEAN) „clever heizen“  bietet die Klimaschutzagentur Weserbergland als Projektpartner die Heizungsvisite an. Hintergrund der landesweiten Initiative: Emissionen  von  Treibhausgasen  über  einen  optimierten Heizbetrieb  langfristig  zu reduzieren.  „Die Umwelt wird entlastet, und der Verbraucher kann bares Geld sparen sowie den Wohnkomfort erhöhen“, fasst Tobias Timm, Geschäftsführer der Klimaschutzagentur Weserbergland,  die Vorteile für Immobilieneigentümer zusammen.

Unterstützt wird die Klimaschutzagentur vom Landkreis Hameln-Pyrmont, der die kostenlose und neutrale Beratung der Bürger in Sachen Energieeinsparungen auf seine Agenda der Klimaschutzmaßnahmen geschrieben hat. Landrat Tjark Bartels: „Die Beratungskampagne der Klimaschutzagentur unterstützt unser  integriertes Klimaschutzkonzept, um dem gemeinsamen Ziel der CO2-Neutralität Schritt für Schritt näher zu kommen.“  Der  Landkreis Hameln-Pyrmont  sei in einen organisierten, vernetzten Klimaschutzprozess eingestiegen mit der klaren Leitlinie, bis zum Jahr 2020 noch einmal 20 Prozent CO2 einzusparen.

Auch die Stadtwerke Hameln als  Gesellschafter der Klimaschutzagentur Weserbergland freuen sich über den Start der neuen Kampagne, bietet sich dem Verbraucher hier doch die Möglichkeit, eine kostenlose Beratung direkt zu Hause in Anspruch zu nehmen. „Moderne Brennwertkessel sparen oftmals bis zu 20 Prozent Heizenergie ein. So rechnet sich die Investition in eine neue Heizanlage schneller  als gedacht. Und auch bei neueren Anlagen kann durch optimale Einstellungen  der Verbrauch deutlich reduziert und damit Kosten gesenkt werden. Das Angebot kommt jetzt zum Start der Heizperiode genau richtig“,  ergänzt Susanne Treptow, Geschäftsführerin der Stadtwerke.

Anmeldungen für die neutrale und kostenlose Heizungsvisite: bei der Klimaschutzagentur Weserbergland, HefeHof 8. 31785 Hameln, Telefon: 05151/95788-77, E-Mail: info@klimaschutzagentur.org.

Dritter Energie-Erlebnistag bei den Stadtwerken Hameln und Klimaküchenshow im LaLu HefeHof

Mitmachen, Lernen, Ausprobieren und Erleben - bereits zum dritten Mal haben die Stadtwerke im Rahmen der Umwelttage Weserbergland auf ihrem Gelände in der Hafenstraße ein energiegeladenes Programm für Schülerinnen und Schüler der vierten bis achten Jahrgangsstufe zusammengestellt. Wie in den beiden vergangenen Jahren ist der Aktionstag wieder ausgebucht: Fast 500 Schülerinnen und Schüler sind angemeldet, um  am Donnerstag, 17. September 2015, einen Blick hinter die Stadtwerke-Kulissen zu werfen.

Ausprobieren und erleben ausdrücklich erwünscht

An diesem Tag steckt alles voller Energie – jede Menge Mitmach-Aktionen lassen Energie spürbar werden und den Schülerinnen und Schülern wird dabei eine Menge geboten: beim Karussell, das allein durch Muskelkraft angetrieben wird, oder beim Herstellen leckerer Smoothies durch Strampeln auf einem Fahrrad.

Im Stadtwerke-Gebäude erwarten die Schülerinnen und Schüler sechs verschiedene Vorträge zum Thema Energiesparen oder „Wie kommt das Wasser in den Wasserhahn“ – dabei gibt es jede Menge Neues zu erfahren.

Die Klimaschutzagentur präsentiert gemeinsam mit der „Deutschen Umwelt-Aktion e.V“ den Workshop „Strom durch Wasserkraft“. Die Schülerinnen und Schüler bauen kleine Modellkraftwerke und erfahren, wie man durch Wasserkraft umweltfreundlich Strom erzeugen kann.

Die Steuerungsgruppe Fairtrade des Landkreises Hameln-Pyrmont begrüßen alle Lehrkräfte und Begleitpersonen auf eine Tasse fair gehandelten Kaffee und alle angemeldeten Schülerinnen und Schüler erhalten eine faire Lunchtüte.

Jugendliche gegen den Klimawandel – die Klimotion Lokalgruppe Hameln ist bei den Stadtwerken zu Gast und hat neben einem spannenden Infoteil über das Projekt „Plant-for-the-planet“ auch die „Gute Schokolade“ - klimaneutral und fairtrade - zum Probieren und Kaufen dabei.

In Zusammenarbeit mit der Lernwerkstatt NILS-ISFH des Instituts für Solarenergieforschung Hameln haben die Stadtwerke für Schüler und Schülerinnen einer siebten Klasse einen besonderen Workshop vorbereitet: Die Schülerinnen und Schüler bauen ein funktionstüchtiges Photovoltaik-Experimentiergerät und können im Anschluss daran dieses sofort ausprobieren und damit experimentieren.

Die KreisAbfallWirtschaft stellt Materialien vor, die sich Lehrer/innen kostenlos für die Arbeit in Klassen oder Gruppen ausleihen können. Auch können sich interessierte Schülerinnen und Schüler anhand vorbereiteter Abfallproben über den Weg des Recyclings informieren.

Der Elektromobilität soll die Zukunft gehören. Auf dem Energie-Erlebnistag der Stadtwerke kann man das Thema E-Mobilität hautnah auf dem Segway-Parcours erfahren. Außerdem informieren die Mitarbeiter der Stadtwerke zur Elektro-Ladestation und zeigen das E-Auto im hauseigenen Fuhrpark.

Auch sonst wird es überall auf dem Gelände spannend: Teile des Stadtwerke-Geländes an der Hafenstraße können besichtigt werden. Die Schülerinnen und Schüler können den Mitarbeitern im Lager oder der Netzleitstelle über die Schulter schauen, sich zu den Ausbildungsmöglichkeiten informieren oder einfach mit den Mitarbeitern und Auszubildenden ins Gespräch kommen.

Eine weitere Terminankündigung in eigener Sache:

Klima-Küchen-Show „Vegetarisch gut kochen“ mit Fernsehkoch Christian Henze und Schauspielerin Marie-Luise Marjan

Im LaLu im HefeHof kocht Fernsehkoch Christian Henze mit Schauspielerin und Klimabotschafterin Marie-Luise Marjan live und professionell ebenfalls am Donnerstag, 17. September, von 19 bis 22 Uhr auf der sehenswerten Showbühne. Zuschauer sind eingeladen, die vegetarischen Bio-Speisen zu probieren und können sich zudem auf einen vergnüglichen Schlagabtausch zwischen Koch, Schauspieler und Experten der Klimaschutzagentur Weserbergland freuen. Dazu servieren die Stadtwerke Hameln aktuelle Energiespartipps.

Der Eintritt beträgt zehn Euro. Karten im Vorverkauf gibt's im Kundencenter der Stadtwerke Hameln, Hafenstraße 14, 31785 Hameln montags bis donnerstags zwischen 8 und 17 Uhr, freitags zwischen 8 und 15 Uhr sowie montags bis freitags zwischen 9 und 14 Uhr bei der Klimaschutzagentur Weserbergland, HefeHof 8, 31785 Hameln.

Von Ökostrom aus der Weser und der Entdeckung digitaler Vielfalt

Welche Maßnahmen helfen gegen Schimmelbildung? Wie lässt sich das Haus sicher vor Einbruch und Brand schützen? Und welche technische Vielfalt bietet der digitale Markt aktuell? Informationen hierzu liefern Experten in interessanten Vorträgen im Energietreff der Stadtwerke Hameln in der Hafenstraße 14 aus fachkundiger Hand – das neue Programm für das zweite Halbjahr 2015 ist da!

Die Veranstaltungsreihe startet mit dem Thema „Öko-Strom aus der Weser für Hameln“. Rund 12 Millionen Kilowattstunden Strom – das sind rund fünf Prozent des Jahresstrombedarfs in Hameln – gewinnen die Stadtwerke Hameln umweltfreundlich aus den drei Wasserkraftturbinen an der Weser. Am Donnerstag, 1. Oktober, gibt ein Mitarbeiterteam der Stadtwerke um jeweils 17 und 18 Uhr bei einer Führung durch die Wasserkraftanlage „Pfortmühle“ Einblick, wie die erzeugte Energie in das Leitungsnetz gelangt. Treffpunkt ist an der Pfortmühle in Hameln.

Clever heizen – Geld sparen!“ heißt es am Mittwoch, 14. Oktober, um 19 Uhr. Interessierte erhalten Infos zum neuen  „Heizungsvisite“-Programm der gemeinnützigen Klimaschutzagentur Weserbergland: Hierbei nimmt ein neutraler Energieberater die Heizungsanlage beim jeweiligen Hausbesitzer unter die Lupe und schätzt das Energiesparpotenzial ab. Zudem berät Diplom-Ingenieur Tobias Timm, Geschäftsführer der Klimaschutzagentur Weserbergland,  zu Förderprogrammen und gibt kostenlose und geschäftsunabhängige Tipps zur nachhaltigen Heizungstechnik. Denn oft reichen nur kleine Einstellungsveränderungen (z. B. Hydraulischer Abgleich), um Energie einzusparen.

Führende IT-Experten sagen, dass wir am Beginn einer neuen digitalen Zeit stünden. Tablets und Smartphones haben Einzug in unseren Alltag gehalten und unsere Kommunikation maßgeblich beeinflusst. Eine Vielzahl von Vernetzungsservices und smarten Haushaltsgeräten wird uns zukünftig zur Verfügung stehen. In ihrem Vortrag „Entdecken Sie die digitale Vielfalt“ zeigt Diplom-Finanzwirtin Renate Meißner am Donnerstag, 29. Oktober, um 19 Uhr was die Zukunft an digitalen Möglichkeiten bietet. Die Referentin erklärt, welche Vor- und Nachteile die neue Technik mit sich bringt und verschafft einen Überblick über die am Markt verfügbaren Geräte. 

Durchfeuchtete Bauteile bewirken in der Heizperiode erhöhte Wärmeverluste und schädigen das Gebäude. Ebenso fördert fehlerhaftes Heizen und Lüften eine Schimmelpilzbildung – speziell an ungedämmten Außenwanddecken und Fensteranschlüssen. Was bei dunklen, feuchten Flecken um Fenster und hinter Schränken zu tun ist, erklärt Diplom-Ingenieur Norbert Kochannek in seinem Vortrag „Hilfe! Schimmel in der Wohnung“ am Mittwoch, 11. November, um 19 Uhr. Weiterhin geht es an diesem Info-Abend sowohl um die Beseitigung von Schimmel als auch um vorbeugende Mittel gegen die gefährlichen Sporen. Zudem zeigt der Referent Interessierten auf, warum Schimmel entsteht und welche Gefahren davon für die Gesundheit ausgehen können.

Die Vortragsreihe „Energietreff“ schließt am Montag, 30. November, um 19 Uhr mit dem Thema „Sicherheit im Haus“. In ihren Vorträgen zeigen Peter Linde vom Polizeikommissariat Stadthagen und Claus Hahn von der Freiwilligen Feuerwehr Hameln wie man sich und sein Eigentum wirkungsvoll schützen kann – sowohl vor Einbruch als auch vor Brand.

Die Teilnahme an allen Veranstaltungen ist kostenlos. Aus organisatorischen Gründen wird um Anmeldung unter der Telefonnummer 05151 / 788-153 oder per E-Mail an energietreff@gws.de gebeten. Weitere Informationen zu den Veranstaltungen finden sich auch im Internet unter www.stadtwerke-hameln.de.

Umwelttage Weserbergland 2015

Von Sonntag, 13. September, bis Sonntag, 20. September, finden die diesjährigen Umwelttage Weserbergland 2015 statt – die geprägt sein werden von Ideen, neuen Technologien und innovativen Produkten und Projekten.

Am Sonntag, 13. September, startet im Bürgergarten Hameln die vielfältige Veranstaltungswoche. Hiesige Organisationen, Vereine, Verbände, Verwaltungen, ökologisch agierende Geschäftsleute und Umweltaktivisten präsentieren zwischen 11 und 17 Uhr in Hamelns Stadtpark aktuelle Informationen und ein buntes Zusatzprogramm. Eröffnet wird das Umwelt-Event der Region von Hamelns Oberbürgermeister Claudio Griese sowie dem Schirmherren der Umwelttage Weserbergland, Niedersachsens Umweltminister Stefan Wenzel. Die Stadtwerke Hameln zeigen ihr Engagement zur regenerativen Energieerzeugung, beraten zum Thema "E-Mobilität" und laden ein, frisch gezapftes Trinkwasser zu probieren.

Die Stadtwerke Hameln und die Klimaschutzagentur Weserbergland veranstalten am Donnerstag, 17. September, den Energie-Erlebnistag 2015. Im Rahmen der Umwelttage Weserbergland sind alle Schüler der vierten bis achten Jahrgangsstufe zum Informations- und Aktions-Event auf dem Stadtwerke-Gelände in der Hafenstraße geladen. Geplant sind unter anderem Mitmach-Unternehmungen wie Technik-Workshops und Segway- Parcours rund um das Thema Energie sowie Vorträge mit Zukunftsvisionen. Außerdem kann ein Blick hinter die Stadtwerke-Kulissen geworfen werden. Mit von der Partie beim Energie-Erlebnistag: die Klimotion Lokalgruppe Hameln und die KreisAbfallWirtschaft. Die Teilnahme ist kostenlos.

Ebenfalls am Donnerstag, 17. September, wird es im wahrsten Sinne des Wortes heiß: Im LaLu im HefeHof kocht Fernsehkoch Christian Henze mit Schauspielerin und Klimabotschafterin Marie-Luise Marjan live und professionell auf der sehenswerten Showbühne. Die Zuschauer sind eingeladen, die Bio-Speisen zu probieren und können sich zudem auf einen vergnüglichen Schlagabtausch zwischen Koch, Schauspieler und Experten der Klimaschutzagentur Weserbergland freuen. Obendrauf servieren die Stadtwerke Hameln aktuelle Energiespartipps.

Mehr Infos hier.

 

Pflasterfest 2015

Es geht wieder los: Von Freitag, 28. August, bis Sonntag, 30. August 2015 wird das Hamelner Altstadtpflaster mit 5 Bühnen, über 60 Bands und 100.000 Besuchern wieder beben! Hier treffen Lokal-Matadoren auf international bekannte Künstler.

Mit jeder Menge Engagement für Hameln: Wir sorgen für Ihre Energie und unterstützen gerne das Pflasterfest.

Besuchen Sie am Samstag, 29. August, um 12 Uhr unsere Sonderveranstaltung des beliebten Freilichtmusicals „Rats“ auf der Hochzeitsterrasse in der Hamelner Innenstadt.

Wir wünschen alle Besuchern des Pflasterfestes viel Spaß! Mehr Infos

Es tut sich was am alten Turbinenhaus auf dem Werder

Die Stadtwerke machen am alten Turbinenhaus an der Inselstraße auf dem Werder Platz für Neues: seit Anfang dieser Woche läuft die Baustellen-Einrichtung für den oberwasserseitigen Verschluss des Zulaufs zur ehemaligen Turbine durch Spundwände und eine sich anschließende Betonstützmauer. Danach werden in einem zweiten Bauabschnitt die nicht mehr benötigten oberen Gebäudeteile abgerissen. Das direkt an das Wasser- und Schifffahrtsamt angrenzende Wohngebäude bleibt bestehen. Im dritten und letzten Bauabschnitt wird der unterseitige Wasserablauf der ehemaligen Wasserkraftanlage ebenfalls verschlossen und das gesamte restliche Areal verfüllt.

Der Untergrund wird damit ausreichend befestigt, „um einer Neugestaltung des Grundstücks die Türen zu öffnen“, so Helmut Feldkötter, technischer Leiter bei den Stadtwerken. „Denn uns ist sehr daran gelegen, dass die Eingangspforte zur Altstadt an dieser Stelle wieder ein einladendes Gesicht erhält und die Bauruine endlich verschwindet.“

Die Stadt als Eigentümerin der öffentlichen Fläche vor dem Grundstück wird auf dem dann verfüllten Zulauf eine Straße für die Zuwegung aufs Werder errichten. Bis zum Winter wird der oberwasserseitige Zulauf verschlossen und die Straße provisorisch erstellt sein. Während dieser Zeit wird es eine Umfahrung der Baustelle geben, um wie gewohnt auf das Werder zu gelangen. Die Anlieger werden frühzeitig vorab informiert, wenn für einzelne Maßnahmen ein Sperren der Zuwegung für mehrere Stunden notwendig ist. Je nach Witterung wird anschließend entweder noch im Winter oder zeitig im Frühjahr die oberwasserseitig entstehende neue Wand mit Naturstein verkleidet, um diese optisch an die bereits bestehenden, sichtbaren Kaimauern anzupassen.

Der zweite Bauabschnitt, in dem auch die Straße als Zuwegung auf das Werder fertig gestellt wird, beginnt im Frühjahr 2016. Der Abschluss des dritten Bauabschnitts ist für Herbst 2016 geplant.

Die Ent- und Versorgungsleitungen für die Anlieger der Inselstraße werden während der Bauphase provisorisch umgelegt und später in einer neuen Trasse am Fahrbahnrand verlegt.

Hintergrund

Zu dem Grundstück und damit zu dem Turbinenhaus kamen die Stadtwerke mit dem Kauf der Weser-Wasserkraftanlagen von Kampffmeyer Mühlen im Jahr 1998. Über eine Nachnutzung des Grundstücks ist noch nicht entschieden. Zunächst stand die Investition in eine neue Turbine – wenn sie sich rechnet – an diesem Standort zur Debatte. Für alle Turbinen zusammen haben die Stadtwerke ein unendliches preußisches Wasserrecht von 112 Kubikmetern je Sekunde. Drei Turbinen sind bereits in Betrieb. Eine vierte Turbine hätte nur noch einen kleineren Anteil des Wasserrechts nutzen können, um den optimalen Betrieb der vorhandenen drei Turbinen nicht zu beeinträchtigen. Entsprechend wäre auch ihre Leistung wesentlich geringer, sodass die Wirtschaftlichkeit der Investition nicht gegeben wäre.

Zwischenzeitlich hatten bereits mehrere Investoren Interesse am Grundstück bekundet. Im Herbst nehmen die Stadtwerke Gespräche mit allen Interessenten zu den Konzepten und weiteren Details auf. Die Stadt wird bei einer Umsetzung hinsichtlich der Weserufer-Gestaltung im Ganzen von Anfang an mit im Boot sein.

Gaspreissenkung zum 1. Oktober 2015 - zweite Senkung in diesem Jahr

Stadtwerke-Chefin Susanne Treptow hat erneut gute Nachrichten für alle Gaskunden: „Zum zweiten Mal in diesem Jahr, nach der Senkung zum 1. März, können wir für unsere Kunden die Gaspreise senken. Ab dem 1. Oktober reduzieren sich die Preise um 0,20 Cent netto / 0,24 Cent brutto je Kilowattstunde. Die für die neue Lieferperiode ab 1. Oktober erzielten Einkaufsvorteile geben wir damit direkt an unsere Kunden weiter.“

 

Die Kunden profitieren von der Senkung pünktlich zur kommenden Heizperiode, in der in der Regel über 70 % des Jahresverbrauches benötigt werden.

 

„Ein Haushalt mit einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 22.000 Kilowattstunden spart so weitere 55 Euro, zusammen mit der ersten Preissenkung im März ergibt sich eine jährliche Ersparnis von 111 Euro“, informiert Treptow weiter.

 

Alle Kunden werden per Anschreiben über die Preissenkungen informiert. Eine Zählerablesung zum 30.9. ist nicht erforderlich, da der Gasverbrauch anhand einer Gewichtungstabelle automatisch ermittelt wird. Auf Wunsch können Kunden den Stadtwerken gerne ihre Gaszählerstände zum 30.9.2015 mitteilen (schriftlich per Post, per Mail an kundenberatung@gws.de, per Fax an 05151 788 123 oder gerne auch hier gleich online https://www.stadtwerke-hameln.de/service/zaehlerstand-erfassen.html). Ansonsten erfolgt eine automatische Abgrenzung des Gasverbrauchs.

 

Als Energieversorger vor Ort legen die Stadtwerke Wert auf individuelle Kundenbetreuung, faire und transparente Preise und bieten für alle Fragen rund um die Energieversorgung persönliche Ansprechpartner.

 

Für eine weitergehende Beratung stehen die Fachberater im Kundencenter der Stadtwerke in der Hafenstraße 14 in Hameln montags bis donnerstags von 8 – 17 Uhr und freitags von 8 – 15 Uhr sowie über die kostenlose Servicenummer 0800 788 0000 gerne zur Verfügung.

25. Feldrundfahrt im Wasserschutzgebiet Hameln-Süd

Seit nunmehr 25 Jahren besteht die erfolgreiche Kooperation zwischen den Stadtwerken Hameln und den Landwirten im Wasserschutzgebiet Hameln-Süd unter wissenschaftlicher Beratung des Ingenieurbüros Dr. Geries. Ebenso lange gibt es schon die mittlerweile traditionelle Feldrundfahrt, zu der die Stadtwerke jährlich zahlreiche Vertreter aus der Land-, Forst- und Wasserwirtschaft, des Naturschutzes, der Kommunalpolitik sowie zuständiger Fachbehörden  einladen.

Und das Interesse ist ungebrochen: Auch in diesem Jahr konnten Stadtwerke-Chefin Susanne Treptow und Friedrich Hake in seiner Funktion als Vorsitzender der Interessengemeinschaft der wirtschaftenden Landwirte im Wasserschutzgebiet Hameln-Süd wieder über 60 Teilnehmer begrüßen. Beide freuten sich, dass es in den Veranstaltungen in den zurückliegenden 25 Jahren immer gelungen ist,  zu den aktuellen Fragestellungen im Spannungsfeld Landwirtschaft/Wasser-wirtschaft auf einem hohen fachlichen Niveau zu diskutieren.

Susanne Treptow hob in ihrer Begrüßung die Bedeutung der Zusammenarbeit mit den Landwirten hervor: Zentrales Ziel der Hamelner Wasserversorgung war es von Anfang an, die gute Qualität des Trinkwassers von der Förderung bis zum Verbraucher konsequent zu gewährleisten. Bereits in den Anfängen -  seit 1895 hat Hameln eine zentrale städtische Wasserversorgung - gehörten tägliche Wasserproben dazu. Trinkwasser ist das am besten kontrollierte Lebensmittel: Heute wird unser Trinkwasser entsprechend der strengen Grenzwerte der Trinkwasserverordnung mit modernen Analysegeräten auf 40 chemische Substanzen getestet – zum Beispiel auf Schwermetalle, Nitrat
oder auch auf Pflanzenschutzmittel. Die Analysen unabhängiger Institute ergänzen die Stadtwerke mit eigenen Tests. Das Gesundheitsamt des Landkreises überwacht als Aufsichtsbehörde die Einhaltung der strengen Grenzwerte der Trinkwasserverordnung.

Die Stadtwerke fördern reines Grundwasser, das also ohne Bedenken getrunken werden kann. Um die hervorragende Trinkwasserqualität auch für nachfolgende Generationen sicher zu stellen, sorgen die Hamelner Stadtwerke in Kooperation mit den regionalen Landwirten für einen umfassenden und nachhaltigen Boden- und Gewässerschutz. Auch die gute Zusammenarbeit mit den Wasserbehörden des Landes, des Landkreises und der Stadt hat sich dabei bestens bewährt, wie die Wasseranalysen immer wieder zeigen.

Ein besonderer Dank ging in diesem Jahr daher an den Vorstand der Interessengemeinschaft Hameln-Süd für die erfolgreiche Zusammenarbeit, heute vertreten durch Friedrich Hake, sowie an Dr. Hartmut
Geries und sein Team für den seit Jahren unveränderten engagierten Einsatz.

Und so fing alles an...

Klaus Arnold, Geschäftsführer der Stadtwerke 1978 bis 2009, ließ die Anfänge in seiner Begrüßung Revue passieren: Mitte der 80er Jahre stellten die Stadtwerke einen steigenden Trend der Nitratgehalte im Wasserschutzgebiet Hameln-Süd fest. Statt des Baus einer aufwändigen „Aufbereitungsfabrik“ war es Ziel der Geschäftsleitung, vorbeugende Maßnahmen zum Schutz des Trinkwassers gemeinsam mit den Landwirten zu ergreifen. Diese erfolgreiche Kooperation wurde ermöglicht durch die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit des Ingenieur-Büros Dr. Hartmut Geries mit allen Beteiligten. Mit Unterstützung des niedersächsischen Umweltministeriums wurden im Wasserschutzgebiet Hameln-Süd mehrfach Pilotmaßnahmen durchgeführt, so dass das landwirtschaftlich vielschichtig gegliederte Gebiet zu einem der am besten untersuchten Wasserschutzgebiete Niedersachsens gehört. Und übrigens: So beträgt der aktuelle Nitratwert des Hamelner Trinkwassers nur 23,7 Milligramm pro Liter und liegt damit weit unter dem zugelassenen Grenzwert von 50 Milligramm pro Liter.

Anforderungen an den Gewässerschutz

Letztlich sind es auch die strengen Vorgaben der EU an die Gewässergüte, die zu einer Verschärfung der Düngeverordnung führen. Die aktuelle Novelle der Düngeverordnung wird innerhalb der Landwirtschaft zurzeit intensiv diskutiert.

Das beratende Ingenieurbüro Geries erläuterte in der diesjährigen Feldrundfahrt die Neuerungen  bzw. die Elemente der neuen Düngeverordnung und die daraus resultierenden technischen Anforderungen an den Gewässerschutz. Besonderes Augenmerk wird auf die landwirtschaftliche Flächenbewirtschaftung an Gewässern gelegt. Die technische Umsetzung einer platzierten Düngung an Gewässern wird den Teilnehmern anhand einer GPS-gesteuerten Pflanzenschutzspritze demonstriert. 

Insgesamt wird deutlich, dass im Wasserschutzgebiet Hamen-Süd die örtlichen Wasserschutzgebiet-Bestimmungen bereits Regelungen enthalten, die über das allgemeingültige Fachrecht hinausgehen. Daher ist die Novellierung  der Düngeverordnung für die im Wasserschutzgebiet wirtschaftenden Landwirte in vielen Punkten bereits Bestandteil ihrer Wirtschaftsweise.

Wasserwerk II: Grundwasser-Gütemonitoring

Die Stadtwerke Hameln fördern in ihren drei Wasserwerken reines Grundwasser. Es ist von sehr guter Qualität und kann ohne Bedenken getrunken werden. Der größte Teil des Grundwassers kommt in Hameln aus dem Bereich der landwirtschaftlichen Flächen. Durch die Förderung im Wasserwerk II im „Hohen Feld“ werden knapp 50% des Hamelner Trinkwassersbedarfs abgedeckt.

Aufgrund seiner besonderen Konstruktion – es handelt sich hier um einen so genannten „Horizontalfilterbrunnen“ – wird das Wasser aus nur einem Brunnenschacht entnommen, das heißt , dass bei Wartungsarbeiten das gesamte Wasserwerk stillgelegt werden muss. Um kritische Situationen bei der Wasserversorgung zu entschärfen, planen die Stadtwerke die Errichtung von zwei Ersatzbrunnen auf dem Wasserwerks-Gelände. Dazu läuft zurzeit ein eigenes Antragsverfahren bei der Stadt Hameln. Vorgestellt wurde auch das umfangreiche Monitoring, das die Stadtwerke im Umfeld des Wasserwerks betreiben und das wegen verschärfter Anforderungen der Gesundheitsämter immer wichtiger wird.

Gut zu wissen: Der Härtegrad des Hamelner Trinkwassers entspricht  23,4 Grad (dH) Deutscher Härte und hat aufgrund seiner Mineralisation einen sehr guten Geschmack. Darüber hinaus liefert es wertvolle Stoffe, zum Beispiel Calcium und Magnesium. Diese sind für eine Vielzahl lebenswichtiger Körperfunktionen wie Knochenbau, Muskelbewegung und Blutgerinnung erforderlich.

Eine aktuelle Wasseranalyse findet sich auch hier. Auf Wunsch senden die Stadtwerke gerne eine aktuelle Wasseranalyse oder Tipps für einen sparsamen Umgang mit Wasser zu. Einfach anfordern bei Frau Nicole Schilawa; per E-Mail an schilawa@gws.de oder per Telefon unter 05151 788 204.

Wirtschaftsminister Olaf Lies zeichnet Stadtwerke Hameln aus

In einer offiziellen Verleihung im Alten Rathaus in Hannover wurden heute erstmals Unternehmen mit dem neuen Zertifikat ‚Demografiefest. Sozialpartnerschaftlicher Betrieb‘ ausgezeichnet.

Das Zertifikat ist ein zusätzlicher Baustein der Fachkräfteinitiative Niedersachsen und wurde vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, der Demografieagentur sowie dem DGB und NiedersachsenMetall gemeinsam entwickelt. Es würdigt Unternehmen, die auf die demografische Entwicklung mit sozialpartnerschaftlichen Lösungsansätzen reagieren. 

Als einziges Unternehmen aus der Energiebranche sind die Stadtwerke Hameln unter den zwölf ausgezeichneten Unternehmen.  Wirtschaftsminister Olaf Lies persönlich übergab das Zertifikat an Stadtwerke-Geschäftsführerin Susanne Treptow sowie Betriebsratsmitglied Jörg-Michael Rose.

Treptow freut sich über die Anerkennung der bereits schon begonnenen Maßnahmen, denen noch weitere folgen werden: „Für uns im sich stetig wandelnden Zukunftsmarkt der Energieversorgung mit Blick auf die demografische Entwicklung ist es von hoher Relevanz, attraktiver Arbeitgeber zu sein und zu bleiben, um die notwendigen Fachkräfte zu gewinnen, auszubilden und zu halten. Gerne tragen wir damit auch dazu bei, den Wirtschaftsraum Weserbergland als attraktive Arbeitsregion mit zu gestalten.“

Der Geburtenrate hat sich in den letzten 50 Jahren mehr als halbiert: Wurden 1964 noch 1,4 Millionen Babys geboren, waren es 2014 nur noch 670.000. Das Durchschnittsalter der Belegschaften steigt entsprechend deutlich. Bis 2030 wird die Zahl der Erwerbsfähigen in Deutschland um 8 Millionen abnehmen; in den nächsten zehn Jahren fehlen bereits 6,5 Millionen Erwerbsfähige. Für 2035 wird gar eine Fachkräftelücke von 4 Millionen Arbeitskräften prognostiziert. Und aktuell fehlen bereits rund 160.000 sogenannte MINT-Arbeitskräfte (Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). Im Handwerk bleiben immer mehr Azubi-Stellen unbesetzt, zurzeit 18.000.

Die Stadtwerke Hameln: zukunftsorientiert

Ganz gleich, ob es um die Energie- oder Wasserversorgung, die Netze und ihre Regulierung, den Vertrieb und Handel geht: Die Energiebranche ist ständig in Bewegung und wird nicht zuletzt in den nächsten Jahren durch die Energiewende gefordert sein.

Die Stadtwerke Hameln halten Schritt, indem sich ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter regelmäßig fortbilden. Auch die sehr geringe Fluktuation und eine Stammbelegschaft mit langjähriger Firmenzugehörigkeit sind ein klarer Wettbewerbsvorteil.

Darüber hinaus starten derzeit 22 Azubis bei den Stadtwerken Hameln, der HWG, der KVG und bei Schaper Rohrleitungsbau in den verschiedensten Bereichen durch. So wird Know-how gesichert und die Azubis genießen eine fundierte Ausbildung. Die gute Betreuung spiegelt sich in guten Noten wider – und nach dem erfolgreichen Abschluss bekommen alle Azubis bei uns die Chance auf einen Berufseinstieg. Davon profitieren beide Seiten.

Zielgruppenspezifische Personalgewinnungsstrategien

Auch im Zusammenspiel mit den berufsbildenden Schulen in Hameln setzen die Stadtwerke richtungsweisende Impulse: Um Nachwuchskräften praxisorientierte Karrieremöglichkeiten zu eröffnen, haben wir die Einführung der Fachrichtung „Energiewirtschaft“ an der Hochschule Weserbergland (HSW) begleitet. Seit 2006 können Studierende diese Fachrichtung wählen. Alle drei Monate wechseln die Studenten von der Hochschule zur Ausbildung und dann wieder zurück, so dass sich hier Theorie und Praxis sinnvoll ergänzen. Und mit dem sogenannten „Führungsentwicklungsprogramm“ ebenfalls an der HSW bieten die Stadtwerke ihrem Nachwuchs in diesem Bereich optimale Vorbereitung und Unterstützung.

Schülerinnen und Schüler haben regelmäßig die Möglichkeit, in einem Praktikum in die Berufswelt im Allgemeinen und die Arbeit bei den Stadtwerken im Speziellen hinein zu schnuppern. Dazu präsentieren sich die Stadtwerke Hameln regelmäßig auf Ausbildungsmessen.

Das Durchschnittsalter der Stadtwerke-Beschäftigten liegt derzeit bei 42 Jahren. Mit Hinblick auf die Demographie-Entwicklung und den damit einhergehenden prognostizierten Fachkräftemangel gilt es, schon heute die richtigen Weichen zu stellen, um Mitarbeiter zu qualifizieren und auch zu halten.

Personal- und Führungskräfteentwicklung

Zur Personalentwicklung gehören auch „weiche“ Faktoren: Es wird immer mehr Wert auf ein gesundes Gleichgewicht zwischen Arbeit, Familie und sozialem Engagement gelegt. Hier sind auch die Stadtwerke gefordert, neue flexible Arbeitszeitmodelle unter Berücksichtigung individueller Bedürfnisse am Arbeitsplatz in Betracht zu ziehen. Dazu zählen auch Wiedereinstiegs- und Kontakthalteprogramme bei z.B. familienbezogenen Auszeiten.

Die demographische Entwicklung wird sich in den Unternehmen auch durch längere Lebensarbeitszeiten widerspiegeln. Es gilt beispielsweise, das Wissen der erfahrenen Mitarbeiter langfristig zu nutzen.

Hierbei greift auch das betriebliche Gesundheitsmanagement, mit dem Ziel, die Mitarbeitergesundheit und Leistungsfähigkeit langfristig und nachhaltig zu erhalten.

Förderung von Inklusion

Die Stadtwerke Hameln, vertreten durch einen Schwerbehindertenbeauftragten, achten darauf, dass Mitarbeiter mit Behinderungen oder Krankheiten nicht vom Arbeitsplatz ausgeschlossen werden, sondern die notwendige Unterstützung bekommen, die sie benötigen. Hierbei wird durch Anpassungen oder entsprechende Hilfsmittel die Beschäftigungsfähigkeit erhalten.

Interne Kommunikation

Bei alldem spielt die bei den Stadtwerken Hameln gelebte gute sozial-partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Betriebsrat und Geschäftsführung eine große Rolle. Wichtig sind im Unternehmen schon heute regelmäßige Führungskräftecoachings sowie strukturierte Mitarbeitergespräche, in denen sich regelmäßig einmal im Jahr Führungskräfte und ihre Mitarbeiter hinsichtlich Zielen, Erwartungen und Leistungen austauschen. Um den betrieblichen Ablauf ständig zu gewährleisten, wurde eine systematische Stellvertreterregelung mit mindestens zwei Experten aus jedem Tätigkeitsbereich eingeführt.

Um den Mitarbeitern der Stadtwerke eine möglichst große Wissensbasis zur Verfügung zu stellen, steht das Intranet zur Verfügung. Hier werden zielgerichtet unternehmens- oder abteilungsbezogene Informationen zur Verfügung gestellt und die Mitarbeiter zur Nutzung und Erweiterung motiviert.

Felgenfest und Felgenspaß am 7. Juni in Hameln

Es ist wieder soweit: Am 07.06.2015 treffen sich zum Felgenfest im Wesertal - dem Erlebnistag für die ganze Familie im Weserbergland - alle begeisterten Radler, Skater und Fußgänger. Die 55 Kilometer lange, autofreie Veranstaltungsstrecke entlang der Weser lädt alle Interessierten ein, diesen einmaligen Tag zu genießen. Sowohl große als auch kleine Teilnehmer können ein in der Region einzigartiges Event erleben.

Auch auf dem Gelände der Stadtwerke Hameln in der Hafenstraße erwarten Besucher viele verschiedene Highlights. Hier vor Ort versorgen wir zudem wieder durstige Radfahrer mit kostenlosem Trinkwasser.

Ein buntes Programm in den Ortschaften entlang der Strecke, viele Angebote für Kinder, musikalische Unterhaltung, Felgenfestgottesdienste, Bauernmarkt, Fahrrad- und Freizeitmarkt, Fahrradflohmarkt sowie Kulturangebote bieten für jeden etwas. Eine Schwimmschnellbrücke über die Weser dürfte ein ganz besonderes Besucherhighlight sein.

In Hameln wird zu diesem Anlass auf dem Stadtwerkegelände Station gemacht und mit einem Fahrrad- und Freizeitmarkt aufgewartet: Fahrrad-Flohmarkt, Pannenhilfe, Fahrrad-Codierung, Klettertürme, Hüpfburg, Glücksrad und vieles mehr. Natürlich sind auch Besucher ohne Rad gern gesehene Gäste. Leckere Verpflegungsangebote und Mitmachaktionen wird es auf dieser Fest-Oase reichlich geben. Details unter: http://www.hameln-pyrmont.de/Tourismus_und_Kultur/Felgenfest_2015/.

In Hameln und Umgebung finden sich zahlreiche Kombinationen und Varianten der Tagesgestaltung mit dem Rad: Ausflüge mit dem Schiff, eine Runde in den Wald und vielerlei Rundtouren, die in die herrliche Landschaft und zu interessanten historischen Sehenswürdigkeiten führen. Mit dem „Felgenfest“ wird das Vergnügen einmal im Jahr besonders zelebriert:

Die Sperrung der Straßen zwischen Bodenwerder und Rinteln erfolgt in der Zeit von  10:00 Uhr bis 18:00 Uhr. Aufgrund der Auf- und Abbauarbeiten kann es bereits ab 8:00 Uhr und auch noch bis 19:00 Uhr zu Behinderungen im Straßenverkehr kommen. Die Sicherheit der Gäste auf der Strecke wird wie jedes Jahr durch zahlreiche ehrenamtliche Helfer der Ortsfeuerwehren sowie durch die Polizei gewährleistet. Um die Versorgung von Blessuren werden sich ehrenamtlich Tätige des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) kümmern.

Detailinformationen zum Felgenfest 2015 finden Sie auf den Seiten des Felgenfestes, die je nach Stand der Vorbereitungen ergänzt bzw. aktualisiert werden

Nähere Infos zu Rad-Touren und Unterkünften in und um Hameln:

Infocenter Hameln, Deisterallee 1, 31785 Hameln, Tel.: 05151 9578-23,

E-Mail: info@hameln-tourismus.de, www.hameln.de/tourismus.

Detailliertes Programm auf dem Gelände der Stadtwerke Hameln:

Fahrrad-Flohmarkt: Gebrauchte Fahrräder sowie Zubehör suchen neue Besitzer

Beim Fahrrad- und Freizeitmarkt 2015 wird sich das Gelände der Stadtwerke an der Hafenstraße in diesem Jahr wieder in eine Flaniermeile verwandeln, auf der man mit Herzenslust nach Fahrrädern und Fahrradteilen Ausschau halten kann.

Neben den traditionellen Ausstellern des Fahrrad- und Freizeitmarktes und der Gastronomie können auf dem Flohmarkt vom Fahrrad über Fahrradteile, Radsportbekleidung, Werkzeug, Fahrradliteratur und Radkarten bis hin zu Fahrradtaschen alles getrödelt oder erstanden werden, was Räder hat und ohne Motor rollt.

Eine gute Gelegenheit, nicht mehr benötigte Fahrräder und Fahrradzubehör zu verkaufen oder selbst ein günstiges gebrauchtes Rad zu erwerben. Ab 10 Uhr warten die Händlerinnen und Händler dann mit ihrem reichhaltigen Angebot auf die Schnäppchenjäger.

Unter dem Motto „Richtig fit mit Trinkwasser“ steht auch in diesem Jahr der

Trinkwassersprudler an der Wasserbar der Stadtwerke für einen kostenlosen Erfrischungstrunk zur Verfügung.

Zahlreiche Aussteller informieren zu Ausflugs- und Radwanderzielen: Tourismuszentrale östliches Weserbergland, Ostfrieslands-Mitte, Emsland Touristik, Touristinfo Friedeburg, Via Urlaub-Service.

Beim ADFC können Fahrräder codiert werden und am Stand des Museums Hameln dreht sich ein Glücksrad. Die Firma Coastroller bietet Probefahrten mit ihren Tretrollern an.

Weitere Aussteller mit tollen Angeboten: Barmer GEK Hameln, BKK 24, IKK classic, die Öffis, die NordWestBahn, der Rad- und Rennsportverein Hameln, recharge,  und mehr .

Den Pannendienst übernimmt wieder der Fahrrad-Spezialist FunCorner aus Hameln.

Für alle Teilnehmer am Felgenfest präsentiert die Hamelner Wohnungsbau-Gesellschaft ein attraktives Programm: JUNGE und JUNGGEBLIEBENE, die einmal etwas höher hinaus wollen, können drei bis zu 12 Meter hohe Klettertürme erklimmen.

Außerdem steht die Stadtwerke-Hüpfburg zum Austoben, Hüpfen und Herumtollen bereit. Im Stadtwerke-Teich bietet Kajakboom die Möglichkeit, Kajaks zu testen.

 

Stadt Minden und Mindener Wasser GmbH unterzeichnen Wasserkonzessionsvertrag

Seit April 2013 sind die Mindener Stadtwerke auf dem heimischen Energiemarkt zurück – ein Jahrzehnt lang hatte es in Minden bis dahin keinen kommunalen Energieversorger mehr gegeben. Die Zahl der seit Marktstart gewonnenen Kunden kann sich sehen lassen: In der kurzen Zeit haben sich bereits mehrere Tausend Kunden für die Versorgung mit Strom und Gas durch ihr Stadtwerk vor Ort entschieden.

Von Null auf Hundert geht es auch weiter: Langfristiges Ziel der Mindener Stadtwerke war es von Anfang an, mit der Übernahme von Versorgungsnetzen wieder ein voll integriertes Stadtwerk zu etablieren. Weil Energie und Wasser Produkte der Daseinsvorsorge sind, sollen sie für jedermann sicher, umweltfreundlich und bezahlbar sein. Entsprechend einstimmig entschied jüngst die Stadtverordnetenversammlung, dem Tochterunternehmen der Stadt die Verantwortung für das Mindener Wassernetz und damit die Wasserversorgung zu übertragen. Heute unterzeichneten Bürgermeister Michael Buhre sowie die Geschäftsführer des heimischen Versorgers, Susanne Treptow und Joachim Schmidt, im Rathaus den 30jährigen Konzessionsvertrag.

Die Übernahme der Wasserversorgung von der Westfalen Weser Netz GmbH erfolgt zum 1. Juli 2015 durch die Mindener Wasser GmbH, einem Schwesterunternehmen der Mindener Stadtwerke GmbH.

Die Mindener Wasser GmbH wird sich um Ausbau, Wartung und Instandhaltung der Mindener Wasserversorgungsanlagen kümmern. Der Kundenservice selbst wird direkt bei den Mindener Stadtwerken gebündelt. Die Stadtwerke sind somit zukünftig Ansprechpartner rund um alle Belange der Versorgung sowohl mit Energie als auch mit Trinkwasser. Für Kunden der Wasserbeschaffungsverbände Amt Hartum und Wiehengebirge bleibt alles wie gewohnt.

Bürgermeister Michael Buhre, auch Aufsichtsratsvorsitzender der Mindener Stadtwerke GmbH und der Mindener Wasser GmbH, freut sich über diesen wichtigen Schritt: „Die Wiederbelebung der Mindener Stadtwerke war die richtige Entscheidung. Mit ihren kompetenten Mitarbeitern, die bereits langjährige Erfahrung in der Versorgungsbranche haben, können die Stadtwerke weiter wachsen.“ Der Verwaltungschef verwies auch auf die Bedeutung des Wassers als elementares Gut: „An Trinkwasser als das Lebensmittel Nummer eins sind höchste Qualitätsansprüche zu stellen. Da sehen wir uns bei den Stadtwerken in besten Händen.“

Als Mindener Unternehmen würden sich die Stadtwerke sehr mit der Region identifizieren und sich ihrer sozialen Verantwortung bewusst sein: „Wir sorgen damit für die Sicherung heimischer Arbeitsplätze. Außerdem bleiben die Geldströme in der Stadt und gehen dem lokalen Wirtschaftskreislauf nicht verloren“, so Michael Buhre weiter. Daneben habe die Stadt als Eigentümerin die Chance, selbst Einfluss auf Entscheidungen bei den Stadtwerken zu nehmen. Vorgesehen ist auch  eine enge  Zusammenarbeit mit der Stadt Minden bzw. mit den Städtischen Betrieben Minden zum Beispiel bei Baumaßnahmen, um Synergieeffekte zu nutzen.

Mit der Übernahme des Wassernetzes übernimmt der heimische Versorger automatisch alle Wasserkunden. Alle Kunden werden Ende Juni separat mit weiteren Informationen zur Wassernetzübernahme angeschrieben. Vorab wird der bisherige Versorger Westfalen Weser Netz GmbH Ende Mai alle Wasserkunden zur Netzabgabe anschreiben und über die Zählerablesung zur Netzübergabe informieren.

Ein bürgernahes Stadtwerk vor Ort, das es Jahrzehnte gegeben hat und vielen Bürgerinnen und Bürgern als Stadtwerke Minden noch präsent ist, bietet viele Vorteile: „Es hat sich gezeigt, dass den Mindenern ein kommunaler Versorger, dem die Kunden vertrauen können, faire Preise, transparente Konditionen und vor allem persönliche Ansprechpartner vor Ort sehr wichtig sind“, informieren die Geschäftsführer Susanne Treptow und Joachim Schmidt.

Mit der Wassernetzübernahme bieten sich für diejenige, die bereits Strom- und Gaskunden der Stadtwerke sind, noch weitere Vorteile, die vieles einfacher machen: Sie erhalten alle Versorgungsleistungen aus einer Hand und auf einer Abrechnung, die stichtagsbezogen zum 31.12. eines Jahres erfolgt. Und für alles gibt es einen Ablesetermin. „Und die wichtige Nachricht für unsere neuen Wasserkunden: Der Wasserpreis bleibt stabil“, betonen beide Geschäftsführer.

Das Mindener Wassernetz ist 471 Kilometer lang. Insgesamt sind mehr als 16.700 Wasserzähler montiert. Jährlich werden in Minden ca. 3,7 Millionen Kubikmeter Trinkwasser gefördert und an weit über 30.000 Haushalte, Unternehmen und kommunale Einrichtungen geliefert.

Weltwassertag 2015: Wasser und nachhaltige Entwicklung

Der „Tag des Wassers“ wird seit 1993 jährlich am 22. März begangen. Er steht in jedem Jahr unter einem anderen Thema. Der Weltwassertag ist ein Ergebnis der UN-Weltkonferenz über Umwelt und Entwicklung 1992 in Rio de Janeiro. Die UN-Generalversammlung hat den Weltwassertag in einer Resolution vom 22. Dezember 1992 (A/RES/47/193) ausgerufen 2015, im Jahr der Verabschiedung der neuen globalen Ziele nachhaltiger Entwicklung, wird der Weltwassertag unter dem Motto "Wasser und nachhaltige Entwicklung" stehen. Verantwortlich ist das UN-Entwicklungsprogramm UNDP, in Zusammenarbeit mit UNESCO, UN-HABITAT, UNEP, der Weltbank und UN-DESA.

Unter knappen Wasserressourcen leiden bereits heute der Nahe Osten, Nordafrika, Zentralasien, Teile Chinas und Indiens und der Südwesten der USA. Die Ursachen sind vielfältig: Falsche politische Prioritäten, mangelnde Durchsetzung bestehender Gesetze, keine Vereinbarungen mit Anrainern, defekte Leitungen und fehlendes technisches Wissen. UN-Studien zufolge wird der globale Wasserverbrauch weiter ansteigen, auch weil bis 2050 die Weltbevölkerung von heute sieben auf neun Milliarden Menschen wächst. Derzeit haben rund 780 Millionen Menschen keinen Zugang zu sauberem Wasser, mehr als 2,5 Milliarden Menschen haben nicht einmal einfache sanitäre Anlagen. Neben dem Bevölkerungswachstum und den veränderten Konsummustern tragen auch eine ineffiziente Landwirtschaft, die Klimaerwärmung und Energieversorgung zur Wasserknappheit bei.

Trinkwasser ist lebenswichtig und durch nichts zu ersetzen! Die Stadtwerke sichern die Wasserversorgung in der Hamelner Kernstadt, in Afferde, Holtensen, Hilligsfeld, Tündern, Hastenbeck, Wehrbergen und Rohrsen und sorgen dafür, dass bei Kundinnen und Kunden Trinkwasser von höchster Qualität aus der Leitung kommt. Durch Nachhaltigkeit bei Gewinnung, Förderung und Verteilung sichern die Stadtwerke Hameln Wasser für die Zukunft. Die Trinkwasserversorgung in Hameln ist von bester Qualität. Auch wenn man im Alltag leicht darüber hinwegsieht: Sauberes Trinkwasser von hoher Qualität aus eigenen Quellen in nahezu unbegrenzter Menge ist ein Schatz. Ihn nachhaltig zu verwalten und zu pflegen empfinden die Stadtwerke Hameln als eine ihrer wichtigsten Aufgaben.

Der Tag des Wassers dient dazu, die öffentliche Aufmerksamkeit auf die kritischen Wasserthemen unserer Zeit zu lenken. „Der Weltwassertag erinnert uns jedes Jahr daran, dass eine sichere und hygienisch einwandfreie Trinkwasserversorgung in vielen Ländern keine Selbstverständlichkeit ist, möchte Susanne Treptow, Geschäftsführerin der Stadtwerke Hameln, sensibilisieren.

Hintergrundinformationen

Die Stadtwerke Hameln liefern Kunden jährlich etwa 3,3 Millionen Kubikmeter Grundwasser von sehr guter Qualität für die Trinkwasserversorgung aus einer Tiefe von etwa 20 Metern aus ihren Wasserwerken „Tünderanger“, „Hohes Feld“ und „Haarbach“.

Wasserwerk I Tünderanger, in Betrieb seit 1999, bewilligte Fördermenge: bis zu max. 1,2 Mio. m³/Jahr

Wasserwerk II (Gemarkung Tündern-Hastenbeck), in Betrieb seit 1968, bewilligte Fördermenge: bis zu 2,5 Mio. m³/Jahr

Wasserwerk III (Fuhlen-Hemeringen-Lachem), in Betrieb seit 1992, bewilligte Fördermenge: 1,3 Mio. m³/Jahr.

Dabei überwacht das Gesundheitsamt des Landkreises als Aufsichtsbehörde die Einhaltung der strengen Grenzwerte der Trinkwasserverordnung – Trinkwasser gehört zu dem am besten kontrollierten Lebensmittel in Deutschland!

In einer zentralen Mischstelle im Wasserwerk I an der Ohsener Straße wird das geförderte Wasser aus allen drei Wasserwerken zusammengefasst und an die Kunden in der Kernstadt Hameln, Wehrbergen, Holtensen, Groß und Klein Hilligsfeld, Rohrsen, Afferde, Tündern und Hastenbeck verteilt.

Zur langfristigen Sicherstellung der  Versorgung der Hamelner Einwohner mit qualitativ gutem Trinkwasser betreiben die Stadtwerke Hameln seit über 25 Jahren aktiven Grundwasserschutz. Hierzu haben sich die Landwirte in den Trinkwassergewinnungsgebieten Hameln-Süd, Haarbach und darüber hinaus in den angrenzenden Trinkwassergewinnungsgebieten zwischen Rinteln und Bad Pyrmont zu einer Kooperation zusammengeschlossen (IG Weser). Mit dem Instrument der freiwilligen Vereinbarung werden gezielt Bewirtschaftungsmaßnahmen auf sensiblen Standorten gefördert.

Bereits Ende der 80er Jahre haben die Stadtwerke Hameln als einer der ersten Wasserversorger in Niedersachsen auf einen steigenden Nitratgehalt im Trinkwasser reagiert und Gegenmaßnahmen ergriffen. So beträgt der aktuelle Nitratwert des Hamelner Trinkwassers nur 24,8 Milligramm pro Liter und liegt damit weit unter dem zugelassenen Grenzwert von 50 Milligramm pro Liter.

„Die Kooperation mit den Landwirten im Wasserschutzgebiet hat sich bestens bewährt“, informiert Susanne Treptow. Und: „Der Hamelner Wasserpreis – 1,39 Euro pro Kubikmeter – ist im regionalen Vergleich einer der niedrigsten.“

Anstatt aufwendige Trinkwasseraufbereitungsanlagen zu bauen, betreiben die Stadtwerke auch in Zukunft vorbeugenden Trinkwasserschutz. Schließlich höre ein verantwortlicher Trinkwasserschutz nicht an der Stadtgrenze auf. Auf diese Weise soll gemeinsam die hervorragende Trinkwasserqualität auch für nachfolgende Generationen gesichert werden.

Stadtwerke überprüfen turnusmäßig das Gasleitungsnetz

Die Stadtwerke Hameln überprüfen routinemäßig ab dem 16. März alle Gasleitungen in den erdgasversorgten Ortsteilen Welliehausen, Unsen, Holtensen und Hottenbergsfeld sowie im Hamelner Stadtgebiet nördlich der Eisenbahnlinie Hannover/Löhne auf Dichtheit. In diesem Zeitraum werden ebenfalls die Hochdruckleitungen im gesamten Hamelner Netzgebiet überprüft.

 

Für die Stadtwerke ist die jährlich durchgeführte Maßnahme ein wichtiger Baustein für die Versorgungssicherheit der Gasversorgung.

 

Die Stadtwerke bitten die Hauseigentümer um Verständnis, wenn zu diesem Zweck der Vorgarten betreten werden muss. „In diesem Fall kann sich der Mitarbeiter aber auch ausweisen“, so Ilka Albrecht von den Stadtwerken.

 

Die Überprüfung durch die Stadtwerke endet allerdings am Gebäude. Für die Sicherheit im Gebäude ist der Hauseigentümer verantwortlich. Auch dieser muss den Zustand seiner Gasanlagen regelmäßig überprüfen. Im Rahmen der allgemeinen Verkehrssicherungspflicht gehört zu den Pflichten unter anderem die jährliche Sichtkontrolle durch den Anlagenbetreiber sowie die turnusmäßige Überprüfung der Hausanschlüsse alle zwölf Jahre auf Gebrauchsfähigkeit bzw. Dichtheit durch einen Fachbetrieb.

 

Zum Hintergrund:

Rund 431 Kilometer Gasleitungen sind in Hameln verlegt und versorgen knapp 15.000 Hausanschlüsse. Im regelmäßigen Turnus von drei Jahren werden alle Erdgasleitungen von einer Spezialfirma auf Leckagen untersucht.

 

Dabei werden kleinste Undichtheiten aufgespürt. Eckhard Jauken von der Firma Sewerin legt in acht Wochen etwa 150 Kilometer zurück – ausschließlich zu Fuß, denn sein Messgerät muss jeden Meter per Hand über den Leitungstrassen geführt werden.

 

Nur wenn es regnet, fallen die Messungen aus. „Bei Regen ist die Durchlässigkeit der Bodenschichten über den Leitungen nicht ausreichend. Dann können auch Lecks nicht genau genug festgestellt werden“, so Sprecherin Ilka Albrecht.

 

Zu Fuß folgt der Techniker exakt nach digitalem Lageplan auf Gehwegen, Straßen und in Vorgärten dem Verlauf der unterirdischen Leitungen. Mit einem handgeführten Messgerät kontrolliert Jauken ständig, ob an der Bodenoberfläche ausgetretenes Gas registriert wird. Die nächsten acht Wochen wird der mit orangeroter Warnweste bekleidete Spezialist mit dem Gasspürgerät in Hameln und den genannten Ortsteilen auf den Trassen unterwegs sein.

 

Stößt Jauken auf ein Leck, ortet er mit etwa 60 Zentimeter tiefen Probebohrungen die undichte Stelle. Anschließend beginnt die Reparatur.

Stromspar-Check: 95 Tonnen CO2 eingespart

Rund 95 Tonnen an CO2-Einsparungen – das ist das stolze Ergebnis der Bilanz 2014 im Rahmen der Aktion „Stromspar-Check PLUS“ in den Landkreisen Hameln Pyrmont und Holzminden. Unter Leitung der Impuls GmbH werden in Kooperation mit der Klimaschutzagentur Weserbergland einkommensschwache Haushalte rund um Energieeinsparungen individuell informiert.

Insgesamt 253 Haushalte nahmen die Beratungsleistungen im vergangenen Jahr in Anspruch. Erfolgreich: Nach den Informationsterminen konnten die Verbraucher durchschnittlich 355 kWh Strom per anno sparen. Das entlastete ihr Portemonnaie um 104 Euro pro Jahr. Für alle Haushalte gemeinsam ergab das Stromkostenreduzierungen von 26312 Euro durch 89815 vermiedene kWh. Zusätzlich konnten gute Sparergebnisse bei der Warmwasserzubereitung verbucht werden – nämlich 280 kWh und 14 Euro pro Haushalt. Das macht für alle Verbraucher, die 2014 den Stromspar-Check PLUS in Anspruch genommen hatten, ein Minus an Energiekosten von zusätzlich 3542 Euro (70840 kWh).

Im Rahmen der Aktion verteilen die Experten auch Energiesparartikel. 2014 waren das für alle 253 Haushalte Materialien im Wert von 16879 Euro. „Dadurch werden langfristig über die Lebensdauer der Geräte 490 Tonnen C02 eingespart“, betont Thomas Kuper, Projektleiter des Stromspar-Checks.

Seit Oktober 2014 ist die Aktion „Stromspar-Check PLUS“ in den Landkreisen Hameln Pyrmont und Holzminden im Monitoring-Programm des Bundesprojektes vertreten. Beim Monitoring wird analysiert,  ob die prognostizierten Energieeinsparungen von den teilnehmenden Haushalten auch tatsächlich realisiert werden konnten.

Auch die Stadtwerke Hameln als kommunaler Energieversorger sind sich ihrer Verantwortung zum maßvollen Umgang mit Energie-Ressourcen bewusst. Mit der Energiecheck-Kampagne soll  das Dienstleistungsangebot optimal ergänzt werden.  Kunden erhalten anschauliche Beispiele aus der Praxis, die zeigen, wie man schon mit wenigen kleinen Maßnahmen den eigenen Energiefressern auf die Schliche kommt und dabei die Umwelt schonen kann.

Das Projekt Stromspar-Check ist bis zum 31. Dezember 2015 durch die Förderung des Bundesumweltministeriums abgesichert. Noch in diesem Jahr entscheidet der Bundestag über eine Fortführung der Aktion.

„Insgesamt sollen in diesem Jahr weitere 300 einkommensschwache Haushalte von dem Beratungsangebot  in der Region profitieren“, erklärt Kuper.  Er ist Ansprechpartner für den Stromspar-Check in Hameln-Pyrmont und Holzminden, Telefon: 05151/ 9821-86 und -87, E-Mail: stromsparcheck@impuls-hamelnpyrmont.de.

Energietreff 1. Halbjahr 2015

Was ändert sich mit dem EU-Energielabel 2015? Wie lassen sich Pflanzenschädlinge natürlich bekämpfen? Und welche technische Vielfalt bietet der digitale Markt aktuell? Informationen hierzu liefern Experten in interessanten Vorträgen im Energietreff der Stadtwerke Hameln in der Hafenstraße 14 aus fachkundiger Hand – das neue Programm für das erste Halbjahr 2015 ist da!

 

Die Veranstaltungsreihe startet am Mittwoch, 25. Februar, um 19 Uhr mit dem Thema Weiße Ware wird grün“. Diplom-Ingenieur Benjamin Wirries stellt praxistaugliche Energiesparprodukte vor, die zur Entlastung der Haushaltskasse beitragen. Im Speziellen geht es dabei um sogenannte „Weiße Ware“, Haushaltsgeräte im Bereich Kochen und Waschen. Weiterhin zeigt der Referent auf, welche Änderungen  sich mit dem neuen EU-Label für Haushalts- und Elektrogeräte ergeben. Darüber hinaus erhalten Interessierte Tipps, wie im Haushalt leicht zehn bis 20 Prozent des Stromverbrauchs eingespart werden können – ganz ohne großen Aufwand betreiben zu müssen.

 

Führende IT-Experten sagen, dass wir am Beginn einer neuen digitalen Zeit stünden. Tablets und Smartphones haben Einzug in unseren Alltag gehalten und unsere Kommunikation maßgeblich beeinflusst. Eine Vielzahl von Vernetzungsservices und smarten Haushaltsgeräten wird uns zukünftig zur Verfügung stehen. In ihrem Vortrag „Entdecken Sie die digitale Vielfalt“ zeigt Diplom-Finanzwirtin Renate Meißner am Donnerstag, 12. März, um 19 Uhr was die Zukunft an digitalen Möglichkeiten bietet. Die Referentin erklärt, welche Vor- und Nachteile die neue Technik mit sich bringt und verschafft einen Überblick über die am Markt verfügbaren Geräte. 

 

Noch bevor abends die aktuellen Wetterdaten gesendet werden, können Hamelner Bürger Infodaten über das Wetter in der Region auf den Internetseiten der Stadtwerke abrufen, inklusive Vorhersagen für die nächsten vier Tage. Die Daten für die Prognosen liefert die Wetterstation der Stadtwerke auf dem Wasserwerksgelände „Tünderanger“. Diplom-Ingenieur Karl-Michael Wiehe, verantwortlich für die Gas- und Wasserversorgung bei den Stadtwerken, stellt Interessierten am  Donnerstag, 19. März, um jeweils 17 und 18 Uhr im Vortrag „Wie wird das Wetter in Hameln?“ die Hamelner Wetteranlage vor. Darüber hinaus gibt er – im Rahmen des Weltwassertages der Vereinten Nationen, jährlich am 22. März – auch Einblick in die Hamelner Trinkwasserversorgung und liefert Informationen zu unserem Lebenselixier Nr. 1.

 

Auch beim Bauen achten immer mehr Bauherren auf eine nachhaltige und ökologisch wertvolle Bauweise. Ökologisches Wohnen liegt im Trend und kann nachhaltig für einen geringeren Energieverbrauch sorgen.  Diplom-Ingenieur Norbert Kochannek geht in seinem Vortrag „Grüner Wohnen“ am Mittwoch, 15. April, um 19 Uhr auf typische Schwachstellen bei Bestandsgebäuden sowie auf nutzbringende energetische Modernisierungsmaßnahmen mit klimaschonenden Baustoffen ein. Schließlich steigen bei einem zeitgemäß gedämmten Haus Wohnkomfort und Immobilienwert – weitere Pluspunkte für Bewohner und Eigentümer. Und das dankt auch die Umwelt! Weiterhin zeigt der Referent auf, wo die Einsatzgrenzen bei ökologischen Baumaterialien liegen.

 

Auch wenn inzwischen in fast jedem Haushalt eine Digitalkamera Einzug gehalten hat, wirft die rasante Weiterentwicklung dieses Marktes immer wieder neue Fragen auf. Antworten hierzu liefert Hansjörg-Ulf Schneider in seinem Vortrag „Von der Aufnahme zum fertigen Bild. Hintergründe und Möglichkeiten der digitalen Fotografie“ am Donnerstag, 7. Mai, um 19 Uhr. Ausgehend von digital fotografierten Bildbeispielen beleuchtet der Referent die zentralen Unterschiede und die neuen Möglichkeiten im Vergleich zur traditionellen Fotografie. Neben Hinweisen zur Bildbearbeitung sowie zur Bildarchivierung ist der Fokus des Informationsabends auf den technischen Hintergrund der verschiedenen Kamerasysteme gerichtet, die bei der Anschaffung der individuell „richtigen“ Fotoausrüstung hilfreich sein können.

 

In den Monaten Juni und Juli gibt es die vielfältigsten Schädlinge und Krankheiten an Bäumen, Büschen, Blumen und Gemüse. Im Workshop „Biologischer Pflanzenschutz im Garten“ erläutert Diplom-Agraringenieur Jan-Cord Fuhrmann am Freitag, 12. Juni, von 18 bis 21 Uhr, interessierten Gartenbesitzern Wissenswertes über diverse Krankheiten und Schädlinge und deren mögliche natürliche Bekämpfung. Die Teilnahme ist möglich in Verbindung mit einem praxisbezogenen Seminar am Samstag, 13. Juni, um jeweils 9.30 und 13.00 Uhr im Wassergewinnungsgebiet Haarbach zwischen Lachem und Hemeringen. Hier können Interessierte ganz gezielt vorhandene Schädlinge analysieren und sich eine umweltschonende Bekämpfung zeigen lassen. 

 

Die Teilnahme an allen Veranstaltungen ist kostenlos. Aus organisatorischen Gründen wird um Anmeldung unter der Telefonnummer 05151 / 788-153 oder per E-Mail an energietreff@gws.de gebeten. Weitere Informationen zu den Veranstaltungen finden sich auch im Internet unter www.stadtwerke-hameln.de.

Strom- und Gaspreissenkung zum 1. März 2015

Die Stadtwerke Hameln und die Stadtwerke Weserbergland haben gleich zu Jahresbeginn gute Nachrichten für Ihre Strom- und Gaskunden: „Wir senken unsere Strom- und Gaspreise zum 1. März 2015. Die im Rahmen der Energiewende mit dem Strompreis in Rechnung zu stellenden bundeseinheitlichen Umlagen sinken geringfügig um 0,15 Ct/kWh für 2015. Gleichzeitig reduzieren sich auch unsere Beschaffungskosten. Letzteres gilt auch für Erdgas, wenngleich auch hier die vorgelagerten Netzentgelte geringfügig gestiegen sind. Die sich ergebenden Preisvorteile geben wir selbstverständlich an unsere Kunden weiter“, informieren GWS-Chefin Susanne Treptow und Helmut Feldkötter, Geschäftsführer der Stadtwerke Weserbergland.

Bisher haben nur einige Wenige von den über 750 Gasversorgern deutschlandweit eine Gaspreissenkung für dieses Jahr angekündigt. Die Stadtwerke sind damit Vorreiter und freuen sich, als einer der Ersten diesen Vorteil weiter geben zu können.

Konkret bedeutet das für die Stromkunden der Stadtwerke Hameln: Bei gleichbleibendem Grundpreis sinkt der Strompreis einheitlich in allen Tarifen zum 01.03.2015 um 0,60 Cent brutto je Kilowattstunde. Hiermit verbunden ist eine Preisgarantie bis mindestens 31.12.2015. Ein Drei-Personen-Haushalt mit einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 3.500 Kilowattstunden spart im Jahr rund 21 Euro, das entspricht einer Preissenkung von 2,1 Prozent.

Dies gilt auch für die Stromtarife der Stadtwerke Weserbergland. Eine Ausnahme bildet hier der Tarif regio.strom: Trotz des Anstiegs der Netznutzungsentgelte des Netzbetreibers Westfalen Weser im Versorgungsgebiet der Stadtwerke Weserbergland kann dieser Tarif stabil gehalten werden.

Zu den günstigeren Strompreisen kommt bei gleichbleibendem Grundpreis die Gaspreissenkung beider Stadtwerke um 0,24 Cent brutto je Kilowattstunde in allen Tarifen. Abweichend sinkt im Tarif regioplus.gas der Arbeitspreis je Kilowattstunde um 0,20 Cent brutto und der Grundpreis um 12 Euro brutto im Jahr. Ein Haushalt mit einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 22.000 Kilowattstunden zahlt so circa 56 Euro im Jahr weniger, das entspricht einer Preissenkung von 3,8 Prozent. Die Strom- und Gaspreissenkung würde bei diesen Verbräuchen eine jährliche Reduzierung von 77 Euro bedeuten. 

Alle Kunden werden per Anschreiben über die Preissenkungen informiert.

Für eine persönliche Beratung stehen die Fachberater im Kundencenter der Stadtwerke in der Hafenstraße 14 in Hameln montags bis donnerstags von 8 – 17 Uhr und freitags von 8 – 15 Uhr sowie über die kostenlose Servicenummer 0800 788 0000 für die Stadtwerke Hameln und 0800 5 888 939 für die Stadtwerke Weserbergland gerne zur Verfügung.

ALLES ... wird eins!

Ab 1. Januar 2015: ALLES … wird eins!

Die Kunden in der Hamelner Kernstadt kennen es bereits: eine rundum-Versorgung mit Trinkwasser, Erdgas und Strom aus einer Hand. Auch in den Hamelner Ortseilen sorgen die Stadtwerke Hameln schon seit langem für eine sichere Versorgung mit Trinkwasser und Erdgas. Zum 1. Januar 2015 kommt nun endlich auch der Stromnetzbetrieb hinzu. Das Thema reicht weit zurück: Bereits im Mai 2011 hatte der Rat der Stadt beschlossen, das Stromnetz in den Hamelner Ortsteilen an die Stadtwerke Hameln zu geben. Es folgte eine juristische Auseinandersetzung, da sich der bisherige Konzessionsnehmer, die E.ON Westfalen Weser AG (heute: Westfalen Weser Netz GmbH), nicht von seinen Netzen trennen wollte. In der Zwischenzeit hat sich die Rechtsprechung geändert, sodass ein neues Konzessionsverfahren durchgeführt werden musste. Auch bei diesem Verfahren lagen die Stadtwerke Hameln mit ihrem Angebot wieder vorn. Mit der Westfalen Weser Netz GmbH haben sich die Stadtwerke inzwischen zur Übernahme geeinigt und einen Kaufvertrag abgeschlossen. Ab nächstem Jahr sind die Stadtwerke Hameln damit in ganz Hameln für Ausbau und Wartung der Stromleitungen und –anlagen verantwortlich. Das Stromnetz in Hamelns Kernstadt mit einer Länge von 429 Kilometern und rund 29.000 Stromzählern ist seit dem Start der Elektrizitätsversorgung im Jahr 1904 in den Händen der Stadtwerke. Mit dem Stromnetz in den Hamelner Ortsteilen kommen 286 Kilometer und circa 11.000 Zähler hinzu.

Für Kunden der Stadtwerke Hameln wird nahezu ALLES einfacher. Sie erhalten ALLES auf einer Rechnung, für ALLES gibt es einen Ablesetermin und Sie können sich ALLES jederzeit von Ihrem persönlichen Ansprechpartner erklären lassen.

Ab dem 1. Januar können die Stadtwerke nun auch Störungsmeldungen zur Stromversorgung in den Hamelner Ortsteilen entgegennehmen. Die zentrale Rufnummer hierfür ist die 05151 788 555. Im Fall von Störungen sind die Stadtwerke rund um die Uhr mit ihrem Bereitschaftsdienst direkt vor Ort. Eine moderne Netzleitstelle überwacht Tag und Nacht das gesamte Stadtwerkenetz.  Und auch für ihren Anschluss an das Stromversorgungsnetz – etwa bei einem Neubau oder als Einspeiser von EEG-Anlagen – finden die Haushalte in den Hamelner Ortsteilen nun in den Stadtwerken Hameln einen Ansprechpartner für alle Versorgungsarten. Wichtig zu wissen für diejenigen, die noch nicht Strom-Kunde der Stadtwerke Hameln sind: Mit der Übernahme der Netze werden sie nicht automatisch Kunde der Stadtwerke. Der jeweilige Versorgungsvertrag ist unabhängig vom Netzbetreiber. Mehr als ein Drittel der Haushalte in den Hamelner Ortsteilen haben den Stadtwerken Hameln bereits ihre Stromversorgung anvertraut. Der Vorteil ist: Alle Versorgungsleistungen sind auf einer Abrechnung, diese erfolgt stichtagsbezogen zum 31.12. eines jeden Jahres. Auch reicht es nun, den Zähler einmal abzulesen und nicht wie bisher doppelt für den Versorger und den Netzbetreiber. Die Stadtwerke Hameln informieren gerne über die kostenlose Servicenummer 0800 788 0000 oder in einem persönlichen Gespräch im Kundencenter in der Hafenstraße.

 

Zählerablesung für die Jahresabrechnung 2014

Von Samstag, 15. November, bis voraussichtlich Montag, 1. Dezember, werden alle Strom-, Gas- und Wasserzähler in der Hamelner Kernstadt für die Erstellung der Jahresabrechnung 2014 abgelesen.

Die Stadtwerke Hameln bitten, den Ablesern ungehinderten Zutritt zu den Zählern und damit eine zügige Ablesung zu ermöglichen. Abgelesen werden alle Zähler im Netzgebiet der Stadtwerke Hameln, unabhängig von welchem Anbieter Strom oder Gas bezogen wird.

Die Ableser der Stadtwerke können sich immer mit ihrem Ableserausweis zusammen mit dem Personalausweis kenntlich machen. Sollten dennoch Zweifel bestehen, bestätigen die Stadtwerke gerne auf telefonische Nachfrage die Legitimation des Ablesers.

Wenn ein Zähler zur Ablesung mehrmals nicht zugänglich war, erhält der Kunde ein Schreiben mit einer Ablesekarte. Die Stadtwerke bitten in diesem Fall, die Zählerstände selbst abzulesen. Die portofreie Karte ist kurzfristig zurück zu senden.

Kunden der Stadtwerke in den Hamelner Ortsteilen erhalten direkt ein Anschreiben zur Selbstablesung. Die Übermittlung der Zählerstände ist mittels beiliegender, vorgedruckter Postkarte möglich oder ganz einfach per Internet.

Kunden, die eine Selbstablesekarte der Stadtwerke Hameln mit PIN erhalten haben, können Ihre Zählerstände rund um die Uhr online unter https://www.selbstablesung.com/ham mitteilen. Hierzu ist die auf der Ablesekarte eingedruckte Verbrauchsstellennummer und der PIN-Code bereitzuhalten.

Kunden, die keine Selbstablesekarte erhalten haben, können das Online-Service-Formular zur Zählerstandserfassung unter https://www.stadtwerke-hameln.de/service/zaehlerstand-erfassen.html nutzen.

Wichtiger Hinweis: Nur Zählerdaten, die bis spätestens 5. Januar 2015 vorliegen, können noch für die Jahresabrechnung berücksichtigt werden. Liegen bis dahin  keine Angaben zu Zählerständen vor, müssen die Stadtwerke den Verbrauch schätzen.

Für Rückfragen und weitere Informationen stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtwerke im Kundencenter an der Hafenstraße 14 oder über die kostenlose Hotline 0800 788 0000 gerne zur Verfügung.

 

Vorsicht! Stadtwerke warnen vor unseriösen Werbern an Haustür und Telefon

Aktuell sind im Hamelner Stadtgebiet (u. a. Karlstraße, Grütterstraße, Hunoldstraße und „Kuckuck“) vermehrt Werber unterwegs, die das Ziel verfolgen, im Zuge von Telefonanrufen und Hausbesuchen Strom- und Gaslieferverträge zum Abschluss zu bringen. Dabei geben sie sich offensichtlich als Mitarbeiter der Stadtwerke Hameln aus, berichten Kunden im Kundencenter der Stadtwerke.

Hauptsächlich scheint es sich dieses Mal um die Energieberatung Deutschland zu handeln, die im Auftrag des Energiekonzerns RWE auftritt. „Die Stadtwerke Hameln arbeiten weder mit RWE noch mit deren Handelsvertretern zusammen und geben keine Kundendaten weiter", kommentiert Vertriebsleiter Christian Riepe von den Stadtwerken Hameln den Vorgang.

Unter dem Vorwand, Mitarbeiter der Stadtwerke zu sein, verschaffen sich die unseriösen Anbieter Zutritt, legen veraltetes Werbematerial der Stadtwerke vor oder wollen Energieeffizienzausweise überprüfen. Dabei versuchen die „falschen“ Verkaufsberater verstärkt, Kunden massiv unter Druck zu setzen, mit unlauteren Methoden zu verunsichern und Einsicht in Abrechnungsdokumente zu fordern. Die Werber irritieren die Besuchten mit angeblichen Strom- und Gaspreiserhöhungen oder der Androhung von monatlichen Hochstufungen der Abschläge, um anschließend ein vermeintlich besseres Angebot aufzudrängen. „Damit werden nicht nur die Kunden getäuscht, sondern es besteht auch die Gefahr, dass persönliche Daten ausspioniert werden“, warnt Riepe.

Doch statt vermeintlichen Ersparnissen hätten die Kunden der dubiosen Vertreter zum Teil einen Vertrag mit 24-monatiger Laufzeit unterschrieben, bei dem sie in Einzelfällen mehr zahlen müssten als bei ihrem vorherigen Versorgungsunternehmen. Dazu Riepe: „Die Kunden sollten überhaupt keine Unterschrift leisten, auch wenn die Berater behaupten, dass es sich lediglich um eine ,Erklärung‘ handeln würde.“

Habe man voreilig an der Haustür unterschrieben, müsse man sofort Widerruf einlegen. Hier gelte eine gesetzliche Frist von 14 Tagen. Die Stadtwerke Hameln helfen den betroffenen Kunden gerne mit einer Widerrufs-Vorlage weiter.

Wichtig: Im Zuge der Jahresrechnung lesen Mitarbeiter der Stadtwerke ab Samstag, 15. November 2014, im Stadtgebiet die Zähler der Haushalte ab. „Wer Zweifel hat, ob es sich um einen Werber oder einen Beauftragten der Stadtwerke Hameln handelt, sollte sich am besten den Dienstausweis zeigen lassen“, erklärt Riepe. Die „echten“ Mitarbeiter der Stadtwerke können sich stets mit ihrem Dienstausweis zusammen mit dem Personalausweis kenntlich machen. Und: „Falls Kunden Zähler- oder Kundennummern nennen, kann – wenn auch unwissentlich und ohne ihren erklärten Willen – ein Anbieter-Wechsel eingeleitet werden. Dieser findet automatisch und systemgesteuert statt, ohne dass wir darauf Einfluss haben“, warnt Riepe ausdrücklich.

Zur Vorsicht rät auch die Polizei: Betroffene sollten im Verdachtsfall einer Straftat und/oder betrügerischen Absicht, sofort die Kollegen über den Notruf 110 benachrichtigen. Hilfreich für die Beamten sei hierbei, eine Beschreibung der Täter zu erhalten sowie zu erfahren, in welche Richtung die Verdächtigen unterwegs sind.

Gerne steht das Team der Kundenberatung im Kundencenter in der Hafenstraße 14 oder über die kostenlose Service-Hotline 0800 788 0000 zur Verfügung.

 

WM-Flair in den Vereinen

Die Fußballweltmeisterschaft in Brasilien ist nun schon einige Wochen her. Doch die Menschen erinnern sich nicht nur dank des WM-Triumphes noch gerne daran zurück. Die Stadtwerke Hameln und Weserbergland sorgen nun wieder für WM-Flair auf den heimischen Fußballplätzen.

88 Interessenten hatten sich bei den Stadtwerken für eines der 30 Ballpakete beworben, die die Stadtwerke zu verschenken hatten. Jeweils zehn Fußbälle pro Gewinnermannschaft sollen laut der Geschäftsführerin der Stadtwerke Hameln - Susanne Treptow - für noch mehr Torgefährlichkeit auf den Plätzen sorgen. Zusammen mit dem Geschäftsführer der Stadtwerke Weserbergland - Helmut Feldkötter - war sie sich einig, dass mit dieser Aktion das Ehrenamt in der Region weiter gestärkt werden soll.

Zusammen mit Marketingleiterin Natalie Schäfer freuten sich die beiden Geschäftsführer vor allem über die gute Mischung der eingegangenen Bewerbungen. So konnten die Fußbälle jetzt an 30 Vereinsvertreter für Jugend-, Frauen- und Herrenmannschaften feierlich in den Räumen der Stadtwerke in Hameln übergeben werden. "Ich hoffe, dass sie mit den WM-Bällen jetzt auch auf WM-Niveau trainieren können", bemerkte Treptow augenzwinkernd. Die Gewinner der Aktion wurden nicht ausgelost, sondern nach der Bewerbungsbegründung ausgesucht, was laut Natalie Schäfer nicht sehr leicht war. Sie machte aber den unterlegenen Bewerbern Mut, da das bestimmt nicht die letzte Aktion der Stadtwerke zur Stärkung des Ehrenamtes war.

"Wir sind uns bewusst, dass als kommunaler Energiedienstleister auch die Förderung sportlicher, kultureller und sozialer Projekte zu unserem Selbstverständnis gehört. Mit Aktionen wie dieser wollen wir weiter die ehrenamtliche Arbeit vor Ort stärken und so unsere Lebensqualität hier in der Region erhalten", so Schäfer. Direkt nach der Übergabe wurden die ersten Bälle schon die ersten Trainingseinheiten genutzt, was sicherlich ganz im Sinne der Stadtwerke Hameln und Weserbergland war.

Energie-Erlebnistag bei den Stadtwerken Hameln

Im Rahmen der Umwelttage Weserbergland haben die Stadtwerke Hameln alle Schülerinnen und Schüler der vierten bis achten Jahrgangsstufe am Donnerstag, 18. September 2014 zu einem Energie-Erlebnistag auf ihr Gelände in der Hafenstraße eingeladen. Über 300 Schülerinnen und Schüler sind angemeldet, um einen Blick hinter die Stadtwerke-Kulissen zu werfen.

Ausprobieren und erleben ausdrücklich erwünscht

An diesem Tag steckt alles voller Energie – jede Menge Mitmach-Aktionen lassen Energie spürbar werden.

Der Elektromobilität soll die Zukunft gehören. Auf dem Energie-Erlebnistag der Stadtwerke kann man das Thema E-Mobilität hautnah auf dem Segway-Parcours erfahren. Außerdem informieren die Mitarbeiter der Stadtwerke zur Elektro-Ladestation und zeigen das E-Auto im hauseigenen Fuhrpark.

Auch sonst wird es überall auf dem Gelände spannend: Teile des Stadtwerke-Geländes an der Hafenstraße können besichtigt werden. Die Schülerinnen und Schüler können den Mitarbeitern im Lager oder der Netzleitstelle über die Schulter schauen, sich zu den Ausbildungsmöglichkeiten informieren oder einfach mit den Mitarbeitern und Auszubildenden ins Gespräch kommen. Auch Infos satt halten die Stadtwerke am Energie-Erlebnistag bereit. Im Stadtwerke-Gebäude erwarten die Schülerinnen und Schüler interessante Vorträge rund um die Themen Energie und Zukunft.

Die Klimaschutzagentur präsentiert gemeinsam mit der „Deutschen Umwelt-Aktion e.V“ den Workshop „Strom durch Windkraft“. Die Schülerinnen und Schüler bauen kleine Modellwindkrafträder und erfahren, wie man durch Windkraft umweltfreundlich Strom erzeugen kann. Wo stehen die Windkrafträder und weshalb? Was heißt „onshore“, was heißt „offshore“ und vieles mehr!

Die KreisAbfallWirtschaft stellt Materialien vor, die sich Lehrer/innen kostenlos für die Arbeit in Klassen oder Gruppen ausleihen können. Auch können sich interessierte Schülerinnen und Schüler anhand vorbereiteter Abfallproben über den Weg des Recyclings informieren.

Jugendliche gegen den Klimawandel – die Klimotion Lokalgruppe Hameln ist bei den Stadtwerken zu Gast und hat neben einem spannenden Infoteil über das Projekt „Plant-for-the-planet“ auch die „Gute Schokolade“ - klimaneutral und fairtrade - zum Probieren und Kaufen dabei.

In Zusammenarbeit mit der Lernwerkstatt NILS-ISFH des Instituts für Solarenergieforschung Hameln haben die Stadtwerke für Schüler und Schülerinnen der achten Klassen einen besonderen Workshop vorbereitet: Die Schülerinnen und Schüler bauen ein funktionstüchtiges Photovoltaik-Experimentiergerät und können im Anschluss daran dieses sofort ausprobieren und damit experimentieren.

ALLES

Ab 1. Januar 2015: ALLES … wird eins!

Die Kunden in der Hamelner Kernstadt kennen es bereits: eine rundum-Versorgung mit Trinkwasser, Erdgas und Strom aus einer Hand. Auch in den Hamelner Ortseilen sorgen die Stadtwerke Hameln schon seit langem für eine sichere Versorgung mit Trinkwasser und Erdgas. Zum 1. Januar 2015 kommt nun endlich auch der Stromnetzbetrieb hinzu. Das Thema reicht weit zurück: Bereits im Mai 2011 hatte der Rat der Stadt beschlossen, das Stromnetz in den Hamelner Ortsteilen an die Stadtwerke Hameln zu geben. Es folgte eine juristische Auseinandersetzung, da sich der bisherige Konzessionsnehmer, die E.ON Westfalen Weser AG (heute: Westfalen Weser Netz GmbH), nicht von seinen Netzen trennen wollte. In der Zwischenzeit hat sich die Rechtsprechung geändert, sodass ein neues Konzessionsverfahren durchgeführt werden musste. Auch bei diesem Verfahren lagen die Stadtwerke Hameln mit ihrem Angebot wieder vorn. Mit der Westfalen Weser Netz GmbH haben sich die Stadtwerke inzwischen zur Übernahme geeinigt und einen Kaufvertrag abgeschlossen. Ab nächstem Jahr sind die Stadtwerke Hameln damit in ganz Hameln für Ausbau und Wartung der Stromleitungen und –anlagen verantwortlich. Das Stromnetz in Hamelns Kernstadt mit einer Länge von 429 Kilometern und rund 29.000 Stromzählern ist seit dem Start der Elektrizitätsversorgung im Jahr 1904 in den Händen der Stadtwerke. Mit dem Stromnetz in den Hamelner Ortsteilen kommen 286 Kilometer und circa 11.000 Zähler hinzu.

Für Kunden der Stadtwerke Hameln wird nahezu ALLES einfacher. Sie erhalten ALLES auf einer Rechnung, für ALLES gibt es einen Ablesetermin und Sie können sich ALLES jederzeit von Ihrem persönlichen Ansprechpartner erklären lassen.

Ab dem 1. Januar können die Stadtwerke nun auch Störungsmeldungen zur Stromversorgung in den Hamelner Ortsteilen entgegennehmen. Die zentrale Rufnummer hierfür ist die 05151 788 555. Im Fall von Störungen sind die Stadtwerke rund um die Uhr mit ihrem Bereitschaftsdienst direkt vor Ort. Eine moderne Netzleitstelle überwacht Tag und Nacht das gesamte Stadtwerkenetz.  Und auch für ihren Anschluss an das Stromversorgungsnetz – etwa bei einem Neubau oder als Einspeiser von EEG-Anlagen – finden die Haushalte in den Hamelner Ortsteilen nun in den Stadtwerken Hameln einen Ansprechpartner für alle Versorgungsarten. Wichtig zu wissen für diejenigen, die noch nicht Strom-Kunde der Stadtwerke Hameln sind: Mit der Übernahme der Netze werden sie nicht automatisch Kunde der Stadtwerke. Der jeweilige Versorgungsvertrag ist unabhängig vom Netzbetreiber. Mehr als ein Drittel der Haushalte in den Hamelner Ortsteilen haben den Stadtwerken Hameln bereits ihre Stromversorgung anvertraut. Der Vorteil ist: Alle Versorgungsleistungen sind auf einer Abrechnung, diese erfolgt stichtagsbezogen zum 31.12. eines jeden Jahres. Auch reicht es nun, den Zähler einmal abzulesen und nicht wie bisher doppelt für den Versorger und den Netzbetreiber. Die Stadtwerke Hameln informieren gerne über die kostenlose Servicenummer 0800 788 0000 oder in einem persönlichen Gespräch im Kundencenter in der Hafenstraße.

Falsche Stromwerber machen Hausbesuche

Aktuell sind in Hameln Werber unterwegs, die das Ziel verfolgen, im Zuge von Hausbesuchen Strom- und Gaslieferverträge zum Abschluss zu bringen. Dabei geben sie sich offensichtlich als Mitarbeiter der Stadtwerke Hameln aus, berichten vermehrt Kunden im Kundencenter der Stadtwerke.

Hauptsächlich scheint es sich dieses Mal um die Energieberatung Deutschland zu handeln, die im Auftrag des Energiekonzerns RWE auftritt. „Die Stadtwerke Hameln arbeiten weder mit RWE noch mit deren Handelsvertretern zusammen und geben keine Kundendaten weiter", kommentiert Vertriebsleiter Christian Riepe von den Stadtwerken Hameln den Vorgang.

Unter dem Vorwand, Mitarbeiter der Stadtwerke zu sein, verschaffen sie sich Zutritt und legen veraltetes Werbematerial der Stadtwerke vor.  Dann verlangen sie Einsicht in die letzte Rechnung, um die Preise miteinander zu vergleichen. „Damit werden nicht nur die Kunden getäuscht, sondern es besteht auch die Gefahr, dass persönliche Daten ausspioniert werden“, warnt Riepe.

Statt einer Ersparnis hätten die Kunden der dubiosen „Verkaufsberater“ einen Vertrag zum Teil mit 24-monatiger Laufzeit unterschrieben, bei dem sie in Einzelfällen mehr zahlen müssten als bei ihrem vorherigen Versorgungsunternehmen.

Die Kunden sollten überhaupt keine Unterschrift leisten, auch wenn die „Berater“ behaupten, es wäre gar kein Vertrag, sondern nur eine Erklärung. Habe man voreilig an der Haustür unterschrieben, müsse man sofort Widerruf einlegen. Hier gelte eine gesetzliche Frist von 14 Tagen. Die Stadtwerke Hameln helfen den betroffenen Kunden gerne mit einer Widerrufs-Vorlage weiter.

„Wer Zweifel hat, ob es sich bei dem Werber um einen Beauftragten der Stadtwerke Hameln handelt, sollte sich am besten den Dienstausweis zeigen lassen“, rät Ilka Albrecht von den Stadtwerken. Die „echten“ Mitarbeiter der Stadtwerke können sich stets mit ihrem Dienstausweis zusammen mit dem Personalausweis kenntlich machen.

„Auch erkundigen sich die Mitarbeiter der Stadtwerke nicht nach der Zähler- oder Kundennummer und fragen weder an der Tür noch telefonisch Bankverbindungen ab“, versichert Albrecht.

Gerne steht das Team der Kundenberatung im Kundencenter in der Hafenstraße 14 oder über die kostenlose Service-Hotline 0800 788 0000 zur Verfügung.

Ein Vierteljahrhundert im Dienst der Stadtwerke

Sie hat „das Geschäft von der Pike auf gelernt“: Am 1. August 1989 startete Susanne Treptow als Auszubildende zur Industriekauffrau in Verbindung mit einem Informatikstudium an der Berufsakademie Weserbergland ihre berufliche Laufbahn bei den Stadtwerken.

Zielstrebig ging es weiter: Nach der Qualifikation zur Bilanzbuchhalterin folgte ein Betriebswirtschaftsstudium. 2004 legte sie erfolgreich ihre Steuerberaterprüfung vor dem Niedersächsischen Finanzministerium ab. Im selben Jahr wurde Susanne Treptow zur Geschäftsführerin bestellt, nachdem sie bereits seit 1999 Prokura innehatte. Bis heute ist sie damit eine der wenigen Frauen in der Branche auf solch einer hohen Position. In den Zusatz- und Weiterqualifikationen spiegeln sich auch die beruflichen Stationen bei den Stadtwerken wider: Im Bereich „Organisation“ optimierte sie die Geschäftsprozesse im kaufmännischen Bereich.

Schnell kamen die Themen Kosten- und Investitionsrechnungen hinzu. So war sie für die Stadtwerke bei der Berufung in die Geschäftsführungs-Position auch „keine Quotenfrau, sondern eine Fachfrau“, so 2004 der damals weitere Geschäftsführer Klaus Arnold.

Liberalisierter Energiemarkt, Re-Kommunalisierung durch Stadtwerke-Neugründungen und Ausbau der Erneuerbaren Energien

In seiner Gratulation zum Jubiläum bedankt sich Aufsichtsratsvorsitzender Werner Sattler bei Susanne Treptow für ihr Engagement mit Weitblick: „Für die Stadtwerke und die Stadt Hameln sind Sie aufgrund Ihrer Persönlichkeit und Erfahrung ein Glücksfall. Sie suchen erfolgreich nach strategischen und innovativen Handlungsoptionen, um gerade auch als kleineres Stadtwerk nachhaltig zu agieren, wirtschaftlich zu handeln und im Wettbewerb mit den Großen der Energiebranche erfolgreich bestehen zu können. Dabei merkt man mehr als einmal, dass Sie mit jeder Menge Herzblut dabei sind.“

Susanne Treptow hat die Stadtwerke Hameln im liberalisierten Energiemarkt erfolgreich als modernes Dienstleistungsunternehmen positioniert. Unter ihrer Leitung wurde und wird der Ausbau der regionalen Energieversorgung und der Erneuerbaren Energien für eine zukunftssichere Versorgung gestärkt. Das sichert die Wertschöpfung vor Ort und Arbeitsplätze in der Region.

Auf dem Weg Richtung Zukunft setzen die Stadtwerke Hameln vor allem auf regionale Stärke und Kundennähe. Mit Susanne Treptow als Initiatorin wurden in den letzten Jahren wichtige Meilensteine erreicht: 2009 gründete man mit kommunalen Partnern die Stadtwerke Weserbergland – für eine serviceorientierte Energieversorgung auch in den umliegenden Gemeinden. In Minden sind die Stadtwerke Hameln seit 2012 strategischer Partner der Stadt Minden beim Wiederaufbau der Mindener Stadtwerke. Bereits im Jahr 2008 bekamen die Stadtwerke Hameln gemeinsam mit weiteren Partnern den Zuschlag für die Stromkonzession in Springe. Bei den daraufhin neu gegründeten Stadtwerken Springe zeichnen die Stadtwerke Hameln verantwortlich für den Stromnetzbetrieb und können hieraus ihre Erfahrungen für einen reibungslosen Netzübergang einbringen. Und gerade kürzlich konnten die Stadtwerke Hameln auch das zweite Ausschreibungsverfahren um die Stromnetz-Konzessionen in den Hamelner Ortsteilen wieder für sich entscheiden. So sind die Stadtwerke in der Energieerzeugung, der Energieverteilung und dem Energievertrieb für die Zukunft bestens aufgestellt.

Für den kommunalen Energiedienstleister gehört die Förderung sportlicher, kultureller und sozialer Projekte zur gesellschaftlichen Verantwortung. Das trägt zur Lebensqualität vor Ort bei und unterstützt die ehrenamtliche Arbeit engagierter Bürgerinnen und Bürger. Susanne Treptow weiß, wie wichtig und wertvoll Ehrenamt ist: Sie engagiert sich beispielsweise für Interhelp und unterstützt als Vorsitzende des Fördervereins der Handelslehranstalt den beruflichen Bildungsweg junger Menschen in der Region.

Privat ist Susanne Treptow glücklich verheiratet mit Ehemann Uwe. Neue Energie tankt sie beim Fahrrad fahren, schwimmen oder der Gartenarbeit.

Gaspreise bleiben weiter stabil

Stadtwerke Hameln garantieren stabile Gaspreise bis 31. Dezember 2015
Hameln, 9. September 2014

Gute Nachrichten für alle Gaskunden der Stadtwerke Hameln: Der Versorger hält die Gaspreise weiterhin stabil.

Wenn die Gasnachfrage zur Heizperiode steigt, geht bei vielen Energieversorgern der Gaspreis nach oben. Nicht so bei den regionalen Stadtwerken Hameln. „Wir halten seit Oktober 2011 unseren Gaspreis konstant – nun können sich unsere Kunden mindestens bis zum 31. Dezember 2015 über einen gleichbleibenden Gaspreis freuen. Für die Heizperiode, in der in der Regel 70 Prozent des Jahresverbrauchs benötigt werden, lassen sich so die Heizkosten genau einschätzen“, berichtet Susanne Treptow, Geschäftsführerin der Stadtwerke Hameln.

Die Kunden profitieren damit von der vorausschauenden Einkaufspolitik der Stadtwerke. „Unsere Verantwortung für den Einkauf möglichst günstiger Energiepreise nehmen wir sehr ernst und sehen dies als einer der wichtigsten Aufgaben der Stadtwerke Hameln zum Wohle unserer Kunden“, erläutert Christian Riepe, Vertriebsleiter der Stadtwerke. „Durch eine vollständige Entkopplung von Ölpreisen und harten Verhandlungen können wir für Planungssicherheit in den Haushaltskassen unserer Gaskunden sorgen.“

Wer noch nicht Kunde der hiesigen Stadtwerke geworden ist, kann sich eine individuelle und kostenlose Vergleichsrechnung erstellen lassen. Den Wechsel zu den Stadtwerken übernimmt das Team der Stadtwerke – kostenlos, ohne Unterbrechung der Versorgung und ohne Zählerwechsel.

Für eine persönliche Beratung stehen die Mitarbeiter im Kundencenter der Stadtwerke in der Hafenstraße 14 in Hameln und über die kostenlose Hotline 0800 788 0000 gerne zur Verfügung.

Vorsicht bei Geschäften an der Haustür und per Telefon

Besorgte Anrufer berichten den Stadtwerken Hameln erneut über aufdringliche Werber sowohl an der Haustür als auch per Telefon, die Stromkunden zu einem übereilten Wechsel des Versorgers überreden wollen. Dabei wird sowohl mit Falschaussagen gearbeitet als auch mit teils großen Nachdruck auf den Abschluss eines neuen Stromliefervertrages gedrängt. 

Hauptsächlich scheint es sich dieses Mal um Vertreter im Auftrag des Energiekonzerns RWE zu handeln. Aus der Vergangenheit sind allerdings auch bspw. Vertreter für das Unternehmen Energy2day oder auch die Energieberatung Deutschland mit einer solchen Vorgehensweise aufgefallen. Oftmals wird sowohl an der Haustür als auch bei den Telefonanrufen wieder einmal versucht, den Eindruck zu vermitteln, man käme von den Stadtwerken. Entgegen dieser Aussagen haben oben genannte Unternehmen nichts mit den Stadtwerken zu tun! Auch viele weitere Falschaussagen, die im Laufe des Telefonats oder an der Haustür als Grund für einen Wechsel angeführt werden, entbehren jeglicher Grundlage.

„Wer Zweifel hat, ob es sich bei dem Werber um einen Beauftragten der Stadtwerke Hameln handelt, sollte sich am besten den Dienstausweis zeigen lassen“, rät Natalie Schäfer, Pressesprecherin der Stadtwerke Hameln und Leiterin des Kundenservice. Unter dem Vorwand, von den Stadtwerken zu kommen, versuchen Betrüger leider immer wieder, sich Zutritt zu Wohnungen zu verschaffen. Die „echten“ Mitarbeiter der Stadtwerke können sich stets mit ihrem Dienstausweis zusammen mit dem Personalausweis kenntlich machen. Auch müssen die Mitarbeiter der Stadtwerke sich nicht nach der Zähler- oder Kundennummer erkundigen und fragen weder an der Tür noch telefonisch Bankverbindungen ab. Wer auch bei Telefonanrufen unsicher ist, kann sich gerne erst bei den Stadtwerken rückversichern, ober der Anruf tatsächlich von den Stadtwerken kommt.

Für ein persönliches Gespräch und Fragen rund um die Produkte und Dienstleistungen der Stadtwerke Hameln steht das Team der Kundenberatung im Kundencenter in der Hafenstraße 14 oder über die kostenlose Service-Hotline 0800 788 0000 zur Verfügung. Wer dennoch voreilig einen Vertrag an der Haustür abgeschlossen hat, kann von seinem Widerrufsrecht Gebrauch machen. Die Stadtwerke Hameln helfen den betroffenen Kunden auch gerne mit einer Widerrufs-Vorlage weiter.

24. traditionelle Feldbereisung im Wasserschutzgebiet Hameln-Süd

Auch zur 24. Feldbereisung war das Interesse ungebrochen: Auf Einladung der Stadtwerke Hameln trafen sich am Sonntagvormittag, 29. Juni, rund 50 Vertreter der Land-, Forst- und Wasserwirtschaft, des Naturschutzes, der Boden- und Geowissenschaften, der Kommunalpolitik sowie zuständiger Fachbehörden am Vorwerk Ohsen im Wasserschutzgebiet Hameln-Süd. Stadtwerke-Geschäftsführerin Susanne Treptow und Friedrich Hake in seiner Funktion als Vorsitzender der Interessengemeinschaft der Wirtschaft und der Landwirte im Wasserschutzgebiet Hameln-Süd unterstrichen in ihrer Begrüßung der Gäste die Bedeutung des Trinkwasserschutzes in dem von konkurrierender Nutzung geprägten Wassergewinnungsgebiet und die erfolgreiche Kooperation zwischen Wasserversorger und Landwirten. In der anschließenden Wanderung durch die Feldflur der Domäne Ohsen und im Tünderschen Genossenschaftsforst wurde an zwei Stationen das diesjährige Thema praxisnah beleuchtet.

"Nachhaltig wirtschaften in Feld und Wald – im Wandel der Zeit"

Nachhaltige Land- und Forstwirtschaft stellt auch ein Garant für sauberes Trinkwasser dar. Dabei unterliegen die Anforderungen an dieses Handlungsprinzip aus verschiedenen Gründen einem stetigen Wandel. Der Begriff der „Nachhaltigkeit“ wurde vor 300 Jahren in der Forstwirtschaft geprägt. Schon damals hatte man erkannt, dass nicht mehr Holz gefällt werden darf, als jeweils nachwachsen kann. Dass dieser Ansatz zielführend war, sieht man heute an unseren Wäldern, die ökologisch, aber auch forstwirtschaftlich in einem guten Zustand sind. Der positive Effekt für das Trinkwasser: Durch die Vermeidung von Kahlschlägen und Monokulturen wird hier belastungsfreies Grundwasser gebildet.

Die Stadtwerke Hameln fördern in ihren drei Wasserwerken reines Grundwasser. Es ist von sehr guter Qualität und kann ohne Bedenken getrunken werden. Der größte Teil des Grundwassers kommt in Hameln aus dem Bereich der landwirtschaftlichen Flächen. Am Beispiel des gewässerschonenden Anbaus von Zuckerrüben zeigte Thomas Loges vom beratenden Ingenieurbüro Geries Ingenieure auf, was der Begriff „Nachhaltigkeit“ hier bedeutet und dass die Ansprüche einer Intensivkultur wie der Zuckerrübe auch im Wasserschutzgebiet wirtschaftlich machbar und gewässerschonend durchführbar sind. Durch die Kombination von Zwischenfrüchten und der bedarfsgerechten Düngung nach einer gezielten Boden-Untersuchung wird sichergestellt, dass der notwendige Dünger in die Pflanze wandert und nicht ins Grundwasser.

Genossenschaftsforst Tündern

An zwei weiteren Stationen stellten der erste Vorsitzende Heinrich Albrecht-Lübbe und Forstinspektor a. D. Karl-Heinz Strohmeyer den Genossenschaftsforst Tündern vor, wo eindrucksvoll die Erfolge einer seit Jahrhunderten praktizierten nachhaltigen Wirtschaftsweise - in jüngster Zeit nach den Richtlinien von „LÖWE“ (langfristige ökologische Waldentwicklung) – anschaulich wurden. In den strukturreichen Wäldern konnte eine üppige Naturverjüngung, d.h. eine vegetative Vermehrung durch angeflogene oder aufgeschlagene Saat, bewundert werden.

Insgesamt wurde deutlich, dass es für das nachhaltige Wirtschaften in der Land- und Forstwirtschaft keine allgemeingültige Lösung gibt, sondern dass dieses Handlungsprinzip auf Grund sich dynamisch verändernder Einflussgrößen (Sozialstandards, technischer Fortschritt) einem stetigen Wandel unterworfen ist.

Umso wichtiger ist der aktive Grundwasserschutz zur langfristigen Sicherstellung der Versorgung der Hamelner Einwohner mit qualitativ gutem Trinkwasser, den die Stadtwerke Hameln seit über 25 Jahren betreiben. Hierzu haben sich die Landwirte in den Trinkwassergewinnungsgebieten Hameln-Süd und Haarbach sowie darüber hinaus in den angrenzenden Trinkwassergewinnungsgebieten zwischen Rinteln und Bad Pyrmont zu einer Kooperation zusammengeschlossen (IG Weser). Mit dem Instrument der freiwilligen Vereinbarung werden gezielt Bewirtschaftungsmaßnahmen auf sensiblen Standorten gefördert. Bereits Ende der 80er Jahre haben die Stadtwerke Hameln als einer der ersten Wasserversorger in Niedersachsen auf einen steigenden Nitratgehalt im Trinkwasser reagiert und Gegenmaßnahmen ergriffen. So beträgt der aktuelle Nitratwert des Hamelner Trinkwassers nur 23,7 Milligramm pro Liter und liegt damit weit unter dem zugelassenen Grenzwert von 50 Milligramm pro Liter.

Gut zu wissen: Der Härtegrad des Hamelner Trinkwassers entspricht  22,3 Grad (dH) Deutscher Härte und hat aufgrund seiner Mineralisation einen sehr guten Geschmack. Darüber hinaus liefert es wertvolle Stoffe, zum Beispiel Calcium und Magnesium. Diese sind für eine Vielzahl lebenswichtiger Körperfunktionen wie Knochenbau, Muskelbewegung und Blutgerinnung erforderlich. Eine aktuelle Wasseranalyse findet sich auch im Internet unter www.stadtwerke-hameln.de. Auf Wunsch senden die Stadtwerke gerne eine aktuelle Wasseranalyse oder Tipps für einen sparsamen Umgang mit Wasser zu. Einfach anfordern bei Frau Schilawa; per E-Mail an schilawa@gws.de oder per Telefon unter 05151 788 204.

Stadtwerke überprüfen turnusmäßig das Gasleitungsnetz

Die Stadtwerke Hameln überprüfen routinemäßig ab dem 23. Juni alle Gasleitungen in den erdgasversorgten Ortsteilen Wehrbergen, Rohrsen, Afferde, Hastenbeck, Groß Hilligsfeld und Klein Hilligsfeld sowie im Hamelner Stadtgebiet zwischen der Eisenbahnlinie Hannover/Löhne und der Weser auf Dichtheit. In diesem Zeitraum werden ebenfalls die Hochdruckleitungen im gesamten Hamelner Netzgebiet überprüft. Für die Stadtwerke bedeutet die regelmäßige Kontrolle der Gasleitungen zum einen mehr Sicherheit, aber auch die Reduzierung von Gasverlusten. Jedes Jahr überprüfen deshalb die Techniker das Leitungsnetz. Die Überprüfung durch die Stadtwerke endet allerdings am Gebäude. Für die Sicherheit im Gebäude ist der Hauseigentümer verantwortlich. Auch dieser muss den Zustand seiner Gasanlagen regelmäßig überprüfen. Ebenfalls aus Sicherheitsgründen dürfen an den Erdgasanlagen und Heizungen nur ausgebildete und dafür zugelassene Installateure arbeiten.

Zum Hintergrund:

Rund 431 Kilometer Gasleitungen sind in Hameln verlegt und versorgen knapp 15.000 Hausanschlüsse. Im regelmäßigen Turnus von drei Jahren werden alle Erdgasleitungen von einer Spezialfirma auf Leckagen untersucht. Dabei werden kleinste Undichtheiten aufgespürt. Eckhard Jauken von der Firma Severin legt in acht Wochen etwa 150 Kilometer zurück – ausschließlich zu Fuß, denn sein Messgerät muss jeden Meter per Hand über den Leitungstrassen geführt werden. Nur wenn es regnet, fallen die Messungen aus. „Bei Regen ist die Durchlässigkeit der Bodenschichten über den Leitungen nicht ausreichend. Dann können auch Lecks nicht genau genug festgestellt werden“, so Sprecherin Ilka Albrecht. Zu Fuß folgt der Techniker exakt nach digitalem Lageplan auf Gehwegen, Straßen und in Vorgärten dem Verlauf der unterirdischen Leitungen. Mit einem handgeführten Messgerät kontrolliert Jauken ständig, ob an der Bodenoberfläche ausgetretenes Gas registriert wird. Die nächsten acht Wochen wird der mit orangeroter Warnweste bekleidete Spezialist mit dem Gasspürgerät in Hameln und den genannten Ortsteilen auf den Trassen unterwegs sein. Die Stadtwerke bitten die Hauseigentümer um Verständnis, wenn zu diesem Zweck der Vorgarten betreten werden muss. „In diesem Fall kann sich der Mitarbeiter aber auch ausweisen“, so Albrecht. Stößt Jauken auf ein Leck, ortet er mit etwa 60 Zentimeter tiefen Probebohrungen die undichte Stelle. Anschließend beginnt die Reparatur.

Neue Preise für die Wasserversorgung

Seit 1996 halten die Stadtwerke Hameln die Preise der Trinkwasserversorgung für ihre Kunden konstant. Zur Euro-Umstellung im Jahr 2002 wurden die Preise lediglich geglättet. Nun, nach rund 18 Jahren, ist eine moderate Wasserpreiserhöhung aus wirtschaftlichen Gründen unabdingbar. „Die Kosten sind vor allem in den letzten Jahren stetig gestiegen – zum einen die Personalkosten durch Tarifabschlüsse im öffentlichen Dienst sowie zum anderen die Material- und Energiekosten, letztere durch die staatlichen Abgaben und Umlagen.

Aus wirtschaftlichen Gründen ist die Preisanpassung daher notwendig, um auch zukünftig eine hohe Trinkwasserqualität sowie eine sichere und zuverlässige Wasserversorgung gewährleisten zu können“, erklärt Stadtwerke-Geschäftsführerin Susanne Treptow. Die Erhöhung erfolgt in einem Zwei-Stufen-Modell: Statt bisher 1,34 € brutto kosten ab dem 1. Juli 2014 1.000 Liter Trinkwasser damit 1,39 € brutto, der monatliche Grundpreis erhöht sich um 0,80 € brutto. Ab dem 1. Juli 2015 liegt der Preis je 1.000 Liter Trinkwasser dann bei 1,44 €, der monatliche Grundpreis je Zähler erhöht sich dann noch einmal um 0,80 € brutto.

Auch nach der Preiserhöhung zum 1. Juli 2014 bleiben die Stadtwerke Hameln im regionalen Vergleich der günstigste kommunale Wasserversorger. Für einen Drei-Personenhaushalt in einem Einfamilienhaus mit einem Jahresverbrauch von 120.000 Litern erhöhen sich die jährlichen Kosten für Wasser ab dem 1. Juli 2014 um 16,05 € brutto, ab dem 1. Juli 2015 noch einmal um den gleichen Betrag. Sehr viele Häuser haben einen Wasserzähler für alle Mietparteien zusammen. Hier steigen die Kosten entsprechend geringer, da der Grundpreis von mehreren Parteien getragen wird.

Für eine persönliche Beratung stehen die Mitarbeiter im Kundencenter der Stadtwerke in der Hafenstraße 14 in Hameln montags bis donnerstags von 8 – 17 Uhr und freitags von 8 – 15 Uhr sowie über die kostenlose Hotline 0800 788 0000 gerne zur Verfügung. Eine Ablesung der Zählerstände zum jeweiligen Anpassungsdatum ist nicht notwendig, die Abgrenzung findet automatisch statt. Die neuen Preise werden für die Abschlagsermittlung 2015 ebenfalls automatisch berücksichtigt und mit der Jahresabrechnung für 2014 mitgeteilt.

Hintergrund: Trinkwasserversorgung in Hameln

Die Stadtwerke Hameln fördern in ihren drei Wasserwerken reines Grundwasser. Es ist von sehr guter Qualität und kann ohne Bedenken getrunken werden. Die nach der Trinkwasserversorgung zu untersuchenden Parameter liegen alle unterhalb der Grenzwerte. Trinkwasser ist das am besten kontrollierte Lebensmittel: Regelmäßige Untersuchungen garantieren die Reinheit des Wassers. Das Gesundheitsamt des Landkreises Hameln-Pyrmont überwacht als Aufsichtsbehörde die Einhaltung der strengen Grenzwerte der Trinkwasserverordnung. Und die Vorgaben werden erfüllt: Der Uran-Gehalt im Trinkwasser der Stadtwerke Hameln ist für Säuglingsernährung unbedenklich, auch die Bleibelastung liegt unter 0,001 Milligramm pro Liter (Grenzwert 0,01 Milligramm/Liter).

Zur langfristigen Sicherstellung der  Versorgung der Hamelner Einwohner mit qualitativ gutem Trinkwasser betreiben die Stadtwerke Hameln seit über 25 Jahren aktiven Grundwasserschutz. Hierzu haben sich die Landwirte in den Trinkwassergewinnungsgebieten Hameln-Süd, Haarbach und darüber hinaus in den angrenzenden Trinkwassergewinnungsgebieten zwischen Rinteln und Bad Pyrmont zu einer Kooperation zusammengeschlossen (IG Weser). Mit dem Instrument der freiwilligen Vereinbarung werden gezielt Bewirtschaftungsmaßnahmen auf sensiblen Standorten gefördert. Bereits Ende der 80er Jahre haben die Stadtwerke Hameln als einer der ersten Wasserversorger in Niedersachsen auf einen steigenden Nitratgehalt im Trinkwasser reagiert und Gegenmaßnahmen ergriffen. So beträgt der aktuelle Nitratwert des Hamelner Trinkwassers nur 23,7 Milligramm pro Liter und liegt damit weit unter dem zugelassenen Grenzwert von 50 Milligramm pro Liter.

Gut zu wissen: Der Härtegrad des Hamelner Trinkwassers entspricht  22,3 Grad (dH) Deutscher Härte und hat aufgrund seiner Mineralisation einen sehr guten Geschmack. Darüber hinaus liefert es wertvolle Stoffe, zum Beispiel Calcium und Magnesium. Diese sind für eine Vielzahl lebenswichtiger Körperfunktionen wie Knochenbau, Muskelbewegung und Blutgerinnung erforderlich.

Auf Wunsch senden die Stadtwerke gerne eine aktuelle Wasseranalyse oder Tipps für einen sparsamen Umgang mit Wasser zu. Einfach anfordern bei Frau Schilawa; per E-Mail an schilawa@gws.de oder per Telefon unter 05151 788 204.

Von gesunden Obstbäumen bis Photovoltaik – vielseitige Vorträge im Energietreff der Stadtwerke Hameln

Wie lässt sich im Haushalt ohne großen Aufwand und Komfortverlust  Energie einsparen? Welche Fördermöglichkeiten bei der energetischen Modernisierung von Bestandsgebäuden gibt es? Und welcher Wärmeerzeuger bietet die beste Wärme-Lösung fürs Eigenheim? Informationen hierzu liefern Experten in interessanten Vorträgen im Energietreff der Stadtwerke Hameln in der Hafenstraße 14 aus fachkundiger Hand – das neue Programm für das erste Halbjahr 2014 ist da!

Die Veranstaltungsreihe startet am Mittwoch, 19. Februar, um 19 Uhr mit dem Thema „Stromsparen ohne Komfortverlust“. Energie verwenden – nicht verschwenden: Diplom-Ingenieur Benjamin Wirries stellt praxistaugliche Energiesparprodukte vor, die zur Entlastung der Haushaltskasse beitragen. Im Speziellen geht es dabei auch um sogenannte „Weiße Ware“ – Haushaltsgeräte im Bereich Kochen und Waschen – sowie um LED-Technik. Weiterhin zeigt der Referent auf,  wie im Haushalt leicht zehn bis zwanzig Prozent des Stromverbrauchs eingespart werden können – ganz ohne großen Aufwand betreiben zu müssen. Darüber hinaus erhalten Interessierte Tipps, wie sich sowohl beim Warmwasser als auch beim Heizen Kosten senken lassen.

Rund die Hälfte aller Heizungsanlagen im Gebiet Hameln-Pyrmont ist veraltet. Mit ihren schlechten Nutzungsgraden zählen sie zu den großen „Energiefressern“ und „Geldvernichtern“. Ein neuer Heizkessel hingegen kann durchschnittlich 20 Prozent Energie einsparen. Doch wie sieht es mit erneuerbaren Energieträgern wie etwa Holzpellets aus? Oder ist vielleicht sogar eine innovative Mikro-Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlage die preiswerteste Lösung? In seinem Vortrag „Wer ist der Richtige? Der optimale Wärmeerzeuger für Ihr Haus“ informiert Diplom-Ingenieur Tobias Timm, Geschäftsführer der Klimaschutzagentur Weserbergland, am Donnerstag, 27. Februar, um 19 Uhr über die besten Wärme-Lösungen fürs Eigenheim. Ob Heizöl oder Erdgas, Brenntwertkessel oder Wärmepumpe, der Referent erklärt, welche Wärmeerzeuger sich wirtschaftlich erweisen, welche Rahmenbedingungen zu beachten sind und wie man neue Kessel noch sparsamer macht. Denn: „Ihre Heizung kann mehr!“

Der richtige Schnitt von Obstgehölzen fördert sowohl das Wachstum junger Triebe als auch die Blütenknospenbildung – und damit den Ertrag. Zudem verringert das Entfernen kranker Triebe die Infektionsgefahr und wirkt einem unregelmäßigen Tragen der Bäume wirkungsvoll entgegen. Im Workshop „Gesunde Bäume durch Obstbaumschnitt“ vermittelt Diplom-Agraringenieur Jan-Cord Fuhrmann am Freitag, 14. März, von 18 bis 21.30 Uhr, die theoretischen Grundlagen zum Pflanz, Erziehungs- und Erhaltungsschnitt von Obstgewächsen. Die Teilnahme ist möglich in Verbindung mit einem praxisbezogenen Seminar am Samstag, 15. März, um jeweils 9.30 und 13.00 Uhr, im Wassergewinnungsgebiet Haarbach zwischen Lachem und Hemeringen. Hier können Interessierte die zuvor erlernten Schnittmaßnamen und -techniken am praktischen Beispiel erproben.

Trinkwasser – unser Lebenselixier Nummer 1: Am 22. März begehen die Vereinten Nationen seit 1993 jährlich den „Weltwassertag“, um in der breiten Öffentlichkeit und Politik für die Bedeutung des Wassers für die Menschheit zu werben. Diesbezüglich möchten auch die Stadtwerke ihren Beitrag leisten und bieten am Donnerstag, 20. März, um jeweils 17 und 18 Uhr, zum Thema „Die Hamelner Wasserversorgung“ eine Besichtigungen ihres  Wasserwerks II an der Hagenohsener Straße an. Insgesamt werden im Bereich der Stadt Hameln pro Jahr rund 3,3 Millionen Kubikmeter Grundwasser aus einer Tiefe von etwa 20 Metern für die Trinkwasserversorgung im Versorgungsgebiet gefördert. Diplom-Ingenieur Karl-Michael Wiehe von den Stadtwerken Hameln erklärt unter anderem die Verfahrensschritte zur Trinkwasseraufbereitung und geht zudem auf die Ergebnisse aus den Grundwassermessstellen ein. Für beide Führungen stellen die Stadtwerke einen Bustransfer bereit.

Weiterhin steht am Mittwoch, 2. April, um 19 Uhr eine Jung-Kur fürs Zuhause auf dem Energietreff-Programm der Stadtwerke. Damit eine energiesparende Hausmodernisierung gelingt, gilt es einiges zu beachten: Liegen Undichtigkeiten vor? Dringt Feuchtigkeit ein? Ist das Fundament noch stabil? Diplom-Ingenieur Norbert Kochannek geht in seinem Vortrag „Vom Altbau zum Niedrigenergiehaus“ auf typische Schwachstellen bei Bestandsgebäuden sowie auf nutzbringende energetische Modernisierungsmaßnahmen ein. Schließlich sinkt bei einem zeitgemäß gedämmten Haus nicht nur der Energieverbrauch, sondern auch Wohnkomfort und Immobilienwert steigen – weitere Pluspunkte für Bewohner und Eigentümer. Und das dankt auch die Umwelt!

Die Veranstaltungsreihe schließt mit dem Thema „Klimaschonend und rentabel: Photovoltaik“. Hierbei liegt der Fokus insbesondere auf „weiterhin rentabel“, denn auch unter den aktuellen Randbedingungen bleibt eine PV-Anlage eine lohnende Investition. Diplom-Ingenieur Detlef Mencke informiert am Mittwoch, 7. Mai, um 19 Uhr über Technik, Montagevarianten und Wirtschaftlichkeit von Photovoltaik. Der Referent zeigt Interessierten auf, welche Fehler bei der Installation einer PV-anlage zu vermeiden sind und wie es um die Investitionskosten steht. Des Weiteren erläutert der Experte die derzeitige Einspeisevergütung und diesbezüglich absehbare Änderungen, auch geht er auf wahrscheinliche Änderungen bei der EEG-Umlage ein.

Die Teilnahme an allen Veranstaltungen ist kostenlos. Aus organisatorischen Gründen wird um Anmeldung unter der Telefonnummer 05151 / 788-153 oder per E-Mail an albrecht@gws.de gebeten.

Das neue Kundenmagazin 01/2014 ist da!

Erfahren Sie hier alles zu unserer Prämienaktion - denn bis zum 31. Mai 2014 erhalten Sie von uns für jeden neu gewonnenen Kunden eine von 4 Prämien. Und unser Neukunde auch. Außerdem: Viele aktuelle Stadtwerke-Infos zu unserem Hausnotruf-System, zu unserer Derbystar-WM-Ball-Aktion für Vereine und welche Vorteile Sie bei Ihren heimischen Stadtwerken genießen. In unserem großen Ostergewinnspiel gibt es wieder viele tolle Preise zu gewinnen.  Hier geht's zum aktuellen Magazin

Weltwassertag 2014:

Hameln, 19. März 2014

 Seit 1993 begehen die Vereinten Nationen jährlich am 22. März den Weltwassertag, um auf die Bedeutung des Wassers als Lebensgrundlage der Menschheit hinzuweisen – das diesjährige Motto lautet „Wasser & Energie“. Die Maxime zeigt auf, wie eng diese beiden Komponenten miteinander in Verbindung und Abhängigkeit stehen. Demnach erfordert sowohl die Energieerzeugung als auch die Energieübertragung die Nutzung von Wasserressourcen. Die Stadtwerke Hameln gewinnen rund 12 Millionen Kilowattstunden – das sind rund fünf Prozent des Jahresstrombedarfs in Hameln – umweltfreundlich aus ihren drei Wasserkraftanlagen an der Weser.

 Weiterhin dient der Tag des Wassers dazu, die öffentliche Aufmerksamkeit auf die kritischen Wasserthemen unserer Zeit zu lenken. „Der Weltwassertag erinnert uns jedes Jahr daran, dass eine sichere und hygienisch einwandfreie Trinkwasserversorgung in vielen Ländern keine Selbstverständlichkeit ist, möchte Susanne Treptow, Geschäftsführerin der Stadtwerke Hameln, sensibilisieren. Denn Wasser sei Menschrecht. Erst Anfang dieses Jahres konnte eine Initiative von über 1,8 Millionen Menschen eine drohende Privatisierung der Trinkwasserversorgung erfolgreich abwenden und von der umstrittenen Konzessionsrichtlinie ausnehmen. Auch der Verband kommunaler Unternehmen e.V. (VKU) kritisierte das Vorhaben des zuständigen EU-Binnenmarktkommissars Michael Barnier scharf, da die zuvor geplante Verschärfung dieses Vergaberechts tief in die Strukturen einer sehr gut organisierten und funktionierenden kommunalen Wasserwirtschaft eingreifen würde. Hierzu Treptow: „Die Versorgung der Bürgerinnen und Bürger vor Ort mit Wasser als dem Lebensmittel Nr. 1 gehört zur Daseinsvorsorge und sollte nicht der Gewinnorientierung großer Konzerne unterworfen werden, die hier Millionengeschäfte wittern.“

 Die Stadtwerke Hameln liefern Kunden jährlich etwa 3,3 Millionen Kubikmeter Trinkwasser von sehr guter Qualität aus ihren Wasserwerken „Tünderanger“, „Hohes Feld“ und „Haarbach“. Dabei überwacht das Gesundheitsamt des Landkreises als Aufsichtsbehörde die Einhaltung der strengen Grenzwerte der Trinkwasserverordnung – Trinkwasser gehört zu dem am besten kontrollierten Lebensmittel in Deutschland! Um die hohe Trinkwasserqualität für die Hamelner Bürger stets zu garantieren, arbeiten die Stadtwerke Hameln über den gesetzlich vorgeschriebenen Rahmen hinaus mit weiteren unabhängigen Instituten zusammen, die mit zusätzlichen Analysen das Qualitätsmanagement ergänzen. Hierzu setzen die Stadtwerke Hameln beispielsweise das sogenannte Multi-Barrieren-System des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfaches (DVGW) um. Dabei unterliegen die Wässer in den Vorfeldmessstellen, in den Brunnen und dem Leitungssystem einer permanenten strengen Kontrolle durch das Gesundheitsamt des Landkreises Hameln-Pyrmont und der Aufsicht der unteren Wasserbehörde der Stadt Hameln. Und die Vorgaben werden erfüllt: Der Uran-Gehalt im Trinkwasser der Stadtwerke Hameln ist für Säuglingsernährung unbedenklich, auch die Bleibelastung liegt unter 0,001 Milligramm pro Liter (Grenzwert 0,025 Milligramm/Liter).

 Zur langfristigen Sicherstellung der  Versorgung der Hamelner Einwohner mit qualitativ gutem Trinkwasser betreiben die Stadtwerke Hameln seit über 25 Jahren aktiven Grundwasserschutz. Hierzu haben sich die Landwirte in den Trinkwassergewinnungsgebieten Hameln-Süd, Haarbach und darüber hinaus in den angrenzenden Trinkwassergewinnungsgebieten zwischen Rinteln und Bad Pyrmont zu einer Kooperation zusammengeschlossen (IG Weser). Mit dem Instrument der freiwilligen Vereinbarung werden gezielt Bewirtschaftungsmaßnahmen auf sensiblen Standorten gefördert. Bereits Ende der 80er Jahre haben die Stadtwerke Hameln als einer der ersten Wasserversorger in Niedersachsen auf einen steigenden Nitratgehalt im Trinkwasser reagiert und Gegenmaßnahmen ergriffen. So beträgt der aktuelle Nitratwert des Hamelner Trinkwassers nur 24,8 Milligramm pro Liter und liegt damit weit unter dem zugelassenen Grenzwert von 50 Milligramm pro Liter.

 „Die Kooperation mit den Landwirten im Wasserschutzgebiet hat sich bestens bewährt“, informiert Susanne Treptow. Und: „Der Hamelner Wasserpreis – 1,34 Euro pro Kubikmeter – ist im regionalen Vergleich einer der niedrigsten und seit über 12 Jahren stabil.“ Anstatt aufwendige Trinkwasseraufbereitungsanlagen zu bauen, betreiben die Stadtwerke auch in Zukunft vorbeugenden Trinkwasserschutz. Schließlich höre ein verantwortlicher Trinkwasserschutz nicht an der Stadtgrenze auf. Auf diese Weise soll gemeinsam die hervorragende Trinkwasserqualität auch für nachfolgende Generationen gesichert werden.

 Terminhinweis 20. März:

Vor dem Hintergrund des Weltwassertages laden die Stadtwerke Hameln Interessierte am Donnerstag, 20. März, um jeweils 17 oder 18 Uhr zu einer Besichtigung des Wasserwerks II ein. Im Rahmen dieser „Energietreff“-Veranstaltung „Zum Weltwassertag 2014: Die Hamelner Wasserversorgung“ geht Diplom-Ingenieur Karl-Michael Wiehe unter anderem auf die Wasserförderung sowie die Wasserverteilung ein. Der Treffpunkt ist auf dem Gelände der Stadtwerke Hameln, Hafenstraße 14. Für beide Führungen stellen die Stadtwerke einen Bustransfer bereit. Die Teilnahme an der Besichtigung ist kostenlos. Um Anmeldung unter der Telefonnummer 05151 / 788-153 oder per E-Mail an                     albrecht@gws.de wird gebeten.

Vorsicht bei Haustürgeschäften:

Hameln, 17. März 2014

Besorgte Anrufer berichten den Stadtwerken Hameln erneut über aufdringliche Werber sowohl am Telefon als auch an der Haustür. Dieses Mal sind es zum einen Vertreter der Energieberatung Deutschland, die für RWE Verträge abschließen wollen und dabei mehrfach behaupteten, von den Stadtwerken zu kommen. Diese Firma hat entgegen den Angaben keine Zugehörigkeit zu den Stadtwerken Hameln!  Zum anderen versuchen derweil auch Werber des Energielieferanten Energy2day Kunden zu einem übereilten Wechsel des Stromversorgers zu  überreden.

„Zurzeit werden vermehrt Stromkunden in Hameln von Vertretern der Energieberatung Deutschland und Energy2day aufgesucht und mittels Falschaussagen sowie teils mit großem Nachdruck zum Abschluss eines neuen Stromliefervertrages gedrängt", teilt Christian Riepe, Vertriebsleiter der Stadtwerke Hameln, mit. Vielfach geben die Werber an, man brauche „die Zähler- und Kundennummer, um eine vergünstigte Förderung durch die Stadtwerke zu erhalten“, und fordern von den Kunden eine Unterschrift als Bestätigung. Tatsächlich unterschreibt der Kunde damit einen Lieferauftrag für Strom durch die RWE oder von Energy2day.

„Wer Zweifel hat, ob es sich um einen Beauftragten der Stadtwerke Hameln handelt, sollte sich am besten den Dienstausweis zeigen lassen“, rät Christian Riepe weiter. Unter dem Vorwand, von den Stadtwerken zu kommen, versuchen Betrüger leider immer wieder, sich Zutritt zu Wohnungen zu verschaffen. Die „echten“ Mitarbeiter der Stadtwerke können sich stets mit ihrem Dienstausweis zusammen mit dem Personalausweis kenntlich machen.

Für ein persönliches Gespräch und Fragen rund um die Produkte und Dienstleistungen der Stadtwerke Hameln steht das Team der Kundenberatung im Kundencenter in der Hafenstraße 14 oder über die kostenlose Service-Hotline 0800 788 0000 zur Verfügung.

Wer dennoch voreilig einen Vertrag an der Haustür abgeschlossen hat, kann in der Regel innerhalb von 14 Tagen von seinem Widerrufsrecht Gebrauch machen; und bei fehlender oder fehlerhafter Widerrufsbelehrung gilt sogar eine längere Frist. Die Stadtwerke Hameln helfen den betroffenen Kunden auch gerne mit einer Widerrufs-Vorlage weiter.

Hamelner Eisvergnügen startet in die dritte Saison

Hameln, 6. Dezember 2013

Gute Nachrichten für alle, die die Wintertage einmal richtig genießen möchten: Die Eisbahn im Hamelner Bürgergarten kommt auch 2014 wieder! Dank der Sponsoren Stadtwerke Hameln, Sparkasse Weserbergland, Lenze und Dewezet entsteht vom 23. Januar bis 16. Februar wieder die größte Open-Air-Eisbahn im Weserbergland auf 1.000 m2 Fläche und verwandelt den Hamelner Bürgergarten in eine zauberhafte Winterwelt. Derzeit laufen die Vorbereitungsarbeiten für das große Event auf Hochtouren.

Besonders freut sich Stadtwerke-Geschäftsführerin Susanne Treptow, dass es zusammen mit den Sponsoringpartnern gelungen ist, das beliebte Eisvergnügen weiterführen zu können: „Nach dem großen Erfolg in den vergangenen Jahren erlebt das Eisvergnügen seine mittlerweile dritte Auflage. Dank der Unterstützung der Sponsoren kann das Eisvergnügen 2014 wieder realisiert werden.“ Die Stadtwerke Hameln übernehmen die Organisation und Durchführung des fast 4-wöchigen Wintervergnügens. „Die Finanzierung der Eisbahn hing am seidenen Faden, so dass unser ganz besonderer Dank den Sponsoren gilt, die das Eisvergnügen wieder möglich machen", so Susanne Treptow.

Nur möglich wird dies durch die Beteiligung der Sparkasse Weserbergland, Lenze und der Dewezet. Friedrich-Wilhelm Kaup, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Weserbergland: „Das Eisvergnügen in den letzten Jahren hat sich als ansprechendes Freizeitangebot mit Ausstrahlungskraft auf die Region etabliert. Dieses Angebot auch dieses Jahr zu ermöglichen, unterstützen wir gern.“

Ralf Klemme, Personalleiter der Lenze Gruppe zu ihrem Engagement: „Lenze sorgt für Bewegung und begeistert andere für Bewegung. Aus diesem Grund unterstützen wir gern das Hamelner Eisvergnügen, welches auch imagebildend für unsere Region ist.“

Fast vier Wochen lang können große und kleine Schlittschuhläufer ihr sportliches Können unter Beweis stellen und erste lockere Versuche oder gewagte Drehungen probieren. Außerdem gibt es wieder ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm unter anderem mit der HWG-Kinderdisko und dem Stadtwerke EisstockCup. Hier gibt es für die besten Teams attraktive Preise zu gewinnen.

Aufgrund der großen Nachfrage bietet das Hamelner Eisvergnügen in diesem Jahr in einem separat abgesperrten Bereich das beliebte Eisstockschießen an. Von Freitag- bis Sonntagabend ab 18 Uhr können Gruppen ab vier Personen auf insgesamt drei Bahnen ihre sportlichen Künste beim geselligen Eisstockschießen unter Beweis stellen. Das benötigte Material wird gestellt. Neu: Eislaufen in dieser Zeit ist dann ebenfalls möglich.

Musikalische Untermalung sorgt für die passende Atmosphäre. Das Hamelner Eisvergnügen ist täglich geöffnet: montags bis mittwochs eine Stunde länger als gewohnt von 13 bis 19 Uhr, donnerstags und freitags sogar von 13 bis 22 Uhr, samstags von 10 bis 22 Uhr und sonntags von 10 bis 20 Uhr.

Um die Schlittschuhbahn zu nutzen, zahlen Erwachsene wie bisher 3 Euro und Kinder bis 16 Jahren 2,50 Euro. Außerdem sind Zehnerkarten im Angebot. Wer keine Schlittschuhe besitzt, der kann sie sich beim Hamelner Eisvergnügen ausleihen. Es stehen ausreichend Schlittschuhe in allen Größen zur Verfügung. Schlittschuh-Verleihgebühr: 3 Euro. Für die Kleinsten, die während der Eislaufzeiten unterwegs sind, stehen Lauflernhilfen bereit, um bei den ersten Fahrübungen zu helfen.

Für eine Sportstunde im Freien haben jeden Vormittag von Montag bis Freitag Kindergärten und Schulen freie Bahn. Zur Koordination ist eine Anmeldung erforderlich. Alle Kindergärten und Schulen erhalten dazu in den nächsten Tagen gesonderte Informationen.

In der Gastronomie direkt neben dem Hamelner Eisvergnügen können sich nicht nur  Besucher der Eisfläche aufwärmen und in Ruhe dem Treiben auf der Eisbahn zuschauen. Hier gibt es wieder Glühwein, Kaffeespezialitäten und winterliche Leckereien von Schulte Partyservice. Für den großen Hunger werden auch verschiedene Gerichte angeboten.

Für viele Winterkinder besteht immer wieder die Frage "Wohin am Kindergeburtstag?" Warum nicht mal aufs Eis wagen? Sportliche Kids feiern auf dem Hamelner Eisvergnügen einen  rasanten Kindergeburtstag mit ihren Freunden. Spaß ist ohnehin garantiert, wenn sich die Kinder auf der Eisfläche austoben. Außerdem erhält das Geburtstagskind eine kleine Überraschung.

Montags bis mittwochs ab 19 Uhr steht das Hamelner Eisvergnügen für geschlossene Gesellschaften zur Verfügung. Der Gastronomiebereich bietet Platz für bis zu 300 Personen. Firmen können die Eisbahn an diesen Wochentagen exklusiv mit ihren Mitarbeitern oder Kunden nutzen. Freie Termine und weitere Infos können beim Reservierungsteam unter der Telefonnummer 0178-19 700 89 erfragt werden.

Außerdem im Programm: Spezielle Eislaufzeiten für Senioren 60+, Schlittschuhtraining für Anfänger und Fortgeschrittene am Samstagvormittag und vieles mehr. Alle Infos gibt es online unter www.eisvergnuegen-hameln.de

Kundenmagazin 03/2013

Hameln, 9.12.2013

Ausgabe 3/2013

Die neue Ausgabe unsere Kundenmagazins stadtwerke.direkt ist da!

Erfahren Sie hier alles zum  Hamelner Eisvergnügen vom 23. Januar bis 16. Februar 2014 im Hamelner Bürgergarten sowie zum Engagement der Stadtwerke Hameln für die Energiewende im Rahmen des Stadtwerke-Verbunds „TOBI“. Außerdem: Viele aktuelle Stadtwerke-Infos zu unseren stabilen Gaspreisen, zur Jahresrechnung und der Umstellung auf SEPA. In unserem großen Weihnachtsrätsel gibt es wieder viele tolle Preise zu gewinnen.

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Neues LED-Beleuchtungskonzept für Parkhaus Rattenfängerhalle

Hameln, 6.12.2013

Neues LED-Beleuchtungskonzept für Parkhaus Rattenfängerhalle - Präsenz-und tageslichtabhängige Beleuchtung installiert

Im Rahmen eines Energieeffizienzprojektes wurde im Parkhaus Rattenfängerhalle eine präsenz- und tageslichtabhängige LED-Beleuchtung installiert. Dabei wurden die bisherigen Leuchtstofflampen durch intelligente LED-Leuchten ersetzt.

Die Arbeiten zur Umstellung sind mittlerweile abgeschlossen. Im gesamten Parkhaus Rattenfängerhalle sind nun Sensoren in Form von  Bewegungsmeldern installiert. Ein Präsenzmelder schaltet die Beleuchtung funkgesteuert nur dort von der voreingestellten Grundbeleuchtung auf die volle Leistung, wo sie benötigt wird. Diese Funktion sowie die Effizienz der LED führen zu einer enormen Energieeinsparung von etwa 64 Prozent. Durch eine dauerhafte Reduzierung des Energieverbrauchs kann ebenfalls der CO2-Ausstoß um circa 65 Prozent verringert und somit die Umwelt geschont werden. Gefördert wurde das Projekt durch den Projektträger Forschungszentrum Jülich GmbH für das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit.

Durch die Umstellung der Beleuchtung auf energiesparende, innovative LED-Technik wurde nun ein optimiertes und verbessertes Beleuchtungsniveau erreicht.

„Durch das Zusammenspiel der Sensoren und der eingebauten LED-Leuchten werden die Stadtwerke als Betreiber des Parkhauses Rattenfängerhalle den Energieverbrauch im Parkhaus deutlich senken können“, erklärt Derek Hartmann, verantwortlicher Mitarbeiter bei den Stadtwerken Hameln. „Statt bisher einer Leuchtstofflampe mit 58 Watt Systemleistungsaufnahme wird für die aktive Beleuchtung jetzt nur noch eine LED-Leuchte mit 22 Watt im Grundbeleuchtungsmodus benötigt.“ Aufgrund des hohen Qualitätsstandards der LED-Technik wird selbst bei Volllast eine Lebensdauer von über 50.000 Stunden erwartet und somit reduzieren sich die Instandhaltungskosten ebenfalls erheblich.“

Und so funktioniert die neue Technik: Nur wenn ein Fahrzeug durch das Parkhaus fährt oder sich ein Fußgänger bewegt, steigern die jeweils in der Umgebung angebrachten Leuchten ihre Helligkeit auf die maximale Leistung von 100 Prozent. Ohne Reaktion des Präsenzmelders leuchten sie mit einer Dimmung von nur 50 Prozent und sparen damit Strom und Kosten. Außerdem überprüft das System nach einer Minute automatisch, ob noch eine Bewegung zu verzeichnen ist. Sollte nach fünf Minuten keine Begehung oder Befahrung mehr stattgefunden haben, wird die Lichtleistung entsprechend reduziert. So sinkt die aktive Beleuchtungszeit.

Für den Einfahrts- bzw. Ausfahrtbereich ist keine Dimmung vorgesehen, die Beleuchtung hier ist konstant auf 100 Prozent programmiert.

„Die Leuchtstofflampen im Parkhaus durch intelligente LED-Systemleuchten zu ersetzen, war nach der Erstellung eines Beleuchtungskonzeptes durch die Klimaschutzagentur eine leichte Entscheidung, da wir die LED-Technik für ein zukunftsweisendes System halten. Nicht zuletzt hinsichtlich der anderen Parkhäuser in unserem Unternehmen suchen wir eine innovative, stromsparende und betriebskostensenkende Lösung. Mit dem installierten System wollen wir nun Erfahrungen sammeln“, so Stadtwerke-Chefin Susanne Treptow.

Zum Hintergrund:

Neben einer sicheren und zuverlässigen Energie- und Wasserversorgung sorgen die Stadtwerke Hameln seit 1992 auch für die Bewirtschaftung von mittlerweile fünf Parkhäusern und zwei Parkplätzen. 2.000 PKW-Einstellplätze stehen hier rund um die Altstadt und am Bahnhof zur Verfügung. Zur Verbesserung des Parksuchverkehrs und Optimierung der Verteilung auf die Parkflächen wurde im vergangenen Jahr das digitale Parkleitsystem mit dynamischer Anzeige der freien Parkplätze eingeführt.

Zählerablesung für die Jahresabrechnung 2013

Hameln, 11. November 2013

Von Freitag, 15. November, bis voraussichtlich Samstag, 30. November, werden die rund 47.000 Strom-, Gas- und Wasserzähler in der Hamelner Kernstadt für die Erstellung der Jahresabrechnung 2013 abgelesen.

Die Stadtwerke Hameln bitten, den Ablesern ungehinderten Zutritt zu den Zählern und damit eine zügige Ablesung zu ermöglichen. Abgelesen werden alle Zähler im Netzgebiet der Stadtwerke Hameln, unabhängig von welchem Anbieter Strom oder Gas bezogen wird.

Die Ableser der Stadtwerke können sich immer mit ihrem Ableserausweis zusammen mit dem Personalausweis kenntlich machen. Sollten dennoch Zweifel bestehen, bestätigen die Stadtwerke gerne auf telefonische Nachfrage die Legitimation des Ablesers.

Wenn ein Zähler zur Ablesung mehrmals nicht zugänglich war, erhält der Kunde ein Schreiben mit einer Ablesekarte. Die Stadtwerke bitten in diesem Fall, die Zählerstände selbst abzulesen. Die portofreie Karte ist kurzfristig zurückzusenden.

Kunden der Stadtwerke in den Hamelner Ortsteilen erhalten direkt ein Anschreiben zur Selbstablesung. Die Übermittlung der Zählerstände ist mit der dem Schreiben beiliegender, vorgedruckter Postkarte möglich oder ganz einfach per Internet.

Kunden, die eine Selbstablesekarte der Stadtwerke Hameln mit PIN erhalten haben, können Ihre Zählerstände rund um die Uhr online unter https://www.selbstablesung.com/ham mitteilen. Hierzu ist die auf der Ablesekarte eingedruckte Verbrauchsstellennummer und der PIN-Code bereitzuhalten.

Kunden, die keine Selbstablesekarte erhalten haben, können das Online-Service-Formular zur Zählerstandserfassung unter https://www.stadtwerke-hameln.de/service/zaehlerstand-erfassen.html nutzen.

Eine telefonische Entgegennahme von Zählerständen ist nicht möglich.

Wichtiger Hinweis:

Nur Zählerdaten, die bis spätestens 6. Januar 2014 vorliegen, können noch für die Jahresabrechnung berücksichtigt werden. Liegen bis dahin keine Angaben zu Zählerständen vor, müssen die Stadtwerke den Verbrauch schätzen.

Für Rückfragen und weitere Informationen stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtwerke im Kundencenter an der Hafenstraße 14 oder über die kostenlose Hotline 0800 788 0000 gerne zur Verfügung.

Wasserkraftanlage Werder trockengelegt - Stadtwerke Hameln führen Revisionsarbeiten durch

Hameln, 16. August 2013

Pro Jahr speisen die Stadtwerke Hameln rund 12 Millionen Kilowattstunden umweltfreundlich erzeugten Strom aus ihren drei Wasserkraftanlagen an der Weser ins Netz ein. Das entspricht rund 5 Prozent des Hamelner Strombedarfs und reicht, um den durchschnittlichen Jahresbedarf von 3.700 Haushalten zu decken.

Damit die Wasserkraftanlage zuverlässig über 8000 Stunden im Jahr umweltfreundlichen Strom aus Wasserkraft erzeugen kann, müssen in regelmäßigen Zeitabständen die Anlagenteile inspiziert, gewartet und teilweise erneuert werden.

So steht seit Anfang August auch in der Wasserkraftanlage „Werder“ eine ausführliche technische Überprüfung auf dem Programm.

Vor Beginn der Revisionsarbeiten muss der Turbinenraum im Wasserkraftwerk trockengelegt werden. Dafür wird am Einlauf das alte Schleusentor geschlossen. Am Auslauf der Wasserkraft werden mit Hilfe eines Autokrans und mit Unterstützung von Tauchern, zwei bis zu acht Tonnen schwere Dammtafeln gesetzt. Diese Dammtafeln werden in seitlichen Schienen geführt und verschließen während der Inspektionsarbeiten den Wasserzulauf in den Turbinenraum.

Somit ist die Anlage vorübergehend trockengelegt und bietet einen seltenen Blick in das Innere der Wasserkraftanlage.

Hauptgrund für die Revision ist der natürliche Verschleiß der beweglichen Teile der Anlage, insbesondere an den sogenannten Wellendichtungen. Diese Dichtungen verhindern im täglichen Betrieb den Austritt des Wassers von den nassen zu den trockenen Anlageteilen und werden im Rahmen der Inspektionsarbeiten ausgebaut und ersetzt.

Vor dem Einlauf zum Saugrohr der Turbinen, in welchem zwei Kaplanturbinen untergebracht sind, sorgt ein vollautomatischer Rechen mit Rinne und Rechenreinigungsanlage (Harke) dafür, dass Treibgut zurückgehalten wird.

Im Rahmen der laufenden Revisionsmaßnahmen werden die Rechenstäbe von verbliebenem anhaftendem Treibgut befreit. Außerdem werden nicht nur der Zustand der Hydraulikschläuche und der Turbinenschaufeln überprüft, sondern auch Bauwerkmauern, die normalerweise unter Wasser liegen. Festgestellte Bruchstellen, Korrosionsstellen oder Undichtigkeiten werden ausgebessert oder erneuert.

Im Anschluss führen die Stadtwerkemitarbeiter umfangreiche Funktionsprüfungen der Leit-, Maschinen- und E-Technik durch.

Die Revision wird rund fünf Wochen dauern. Voraussichtlich Mitte September kann wieder mit dem Fluten des Zulaufkanals begonnen werden. Im Anschluss daran werden die Dammtafeln wieder mit Hilfe eines Autokrans entfernt und die Anlage wieder in Betrieb genommen.

Hintergrund:
Bei den Wasserkraftanlagen der Stadtwerke handelt es sich ausschließlich um Laufwasserkraftwerke. Sie befinden sich im Strömungsverlauf der Weser an der „Pfortmühle“ und „Alten Schleuse“. Die drei Wasserkraftanlagen nutzen das Gefälle des Wehres und sind für eine Fallhöhe von durchschnittlich 2,8 m ausgelegt. Die Gesamtleistung der drei Kaplanrohrturbinen in der Pfortmühle sowie im Werder beträgt 1.950 kW.

Noch mehr Fahrräder sicher verwahrt - neue Fahrradstation der Stadtwerke am Bahnhof eingeweiht

Hameln, 8. September 2013

Genau wie Parkplätze für PKW, sind überdachte und sichere Abstellplätze für Fahrräder am Bahnhof Hameln stark gefragt. Neben den 300 überdachten Abstellplätzen der Stadt Hameln auf dem Bahnhofsvorplatz waren die bis dato zusätzlich vorhandenen 36 abschließbaren Einstellplätze der Stadtwerke stets belegt. Neue Anträge verzeichneten die Stadtwerke kontinuierlich.

Nun haben die Stadtwerke die überdachten, abschließbaren Abstellplätze für Fahrräder am Bahnhof auf 146 aufgestockt. Heute wurde die neue Fahrradstation im Rahmen des Mobilitätsfestes am Bahnhof eingeweiht.

Eine gute Zugänglichkeit und sichere Aufbewahrung waren für die Stadtwerke zentrale Kriterien bei den Planungen, in die von Anfang an auch der Deutsche Allgemeine Fahrrad Club (ADFC) Hameln sowie der Hamelner Fahrradbeirat eingebunden waren.

Schon im März 2012 haben die Stadtwerke einen Antrag auf Fördermittel aus dem Topf für das Jahr 2013 bei der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachen mbH (LVNG) gestellt. Zwischenzeitlich wurde der Förderantrag positiv beschieden und die Installation der Abstellanlage umgesetzt.

Die neue Fahrradstation sieht zwei Parkmöglichkeiten vor: „Doppelstockparker“ mit zwei Abstellplätzen übereinander und „Liftparker“ für eine vertikale Radaufhängung an der Wand. So wird der vorhandene Raum, der sich ebenerdig vis-à-vis des Bahnhofeingangs befindet, optimal ausgeschöpft. Schließfächer und die Möglichkeit zur Aufladung des Akkus von Elektrofahrrädern sind ebenfalls vorhanden.

Der Zugang zu den Räumlichkeiten ist gut gesichert: Für die Nutzungsdauer erhält jeder Kunde einen sogenannten Transponder zur Öffnung der Türen. Die Preise für die Fahrradaufbewahrung liegen wie für die bisher 36 vorhandenen Plätze bei 7 Euro im Monat oder 70 Euro bei Nutzung über ein gesamtes Jahr.

Ein großer Teil der Einstellplätze ist, wie erwartet, bereits vergeben. Wer sich noch einen Platz sichern möchte, kann sich direkt vor Ort am Bahnhof im Büro von „Kobak Security“ melden oder telefonisch eben dort über die Mobilnummer 0172 / 874 8336.

Turnusgemäße Überprüfung der Gas-, Strom- und Wasser-Hausanschlüsse im Bereich Basbergstraße

Ab dem 20. Januar bis voraussichtlich Ende April 2014 sind Mitarbeiter der Stadtwerke Hameln in Hameln im Bereich zwischen der Basbergstraße und der Eisenbahnlinie (Basbergstraße, Sprenger-straße, Güntherweg, Justus-Kiepe-Straße, Baurat-Sommer-Straße, Nibourstraße, Karlstraße, Hunoldstraße, Koppenstraße, Friedrich-Maurer-Weg, Sedemünderstraße, Gertrudenstraße, Deisterstraße, Morgensternstraße) unterwegs, um alle Hausanschlüsse für Gas, Strom und Wasser zu überprüfen. Dies erfolgt turnusgemäß und nach gesetzlichen Vorgaben alle 12 Jahre.

Es wird geprüft, ob sich die Technik der Hausanschlüsse in einwandfreiem Zustand befindet. Dies erfolgt durch eine Sichtkontrolle der Anschlüsse in den Gebäuden und ist wichtig für den Netzbetrieb der Stadtwerke, um z.B. die Instandhaltung des Leitungsnetzes sinnvoll planen und eine weiterhin zuverlässige Energie- und Wasserversorgung gewährleisten zu können. Die Überprüfung ist weder mit Lärm noch Schmutz und selbstverständlich nicht mit Kosten verbunden.

Die Hauseigentümer oder Bewohner werden gebeten, den Mitarbeitern den Zugang zu den Hausanschlüssen zu ermöglichen. Die Mitarbeiter können sich stets mit einem Betriebsausweis ausweisen. Sollten dennoch Zweifel an der Legitimation bestehen, können sich Kunden telefonisch bei den Stadtwerken erkundigen. Hierzu sollte genau der Name erfragt werden, welcher auf dem Betriebsausweis vermerkt ist.

Strompreise der Stadtwerke Hameln und Stadtwerke Weserbergland steigen zum 1. Februar 2014

Der Ausbau der erneuerbaren Energien im Rahmen der von der Bundesregierung beschlossenen Energiewende schreitet weiter zügig voran. Hierfür sind enorme Investitionen in erneuerbare Energieträger und in den Netzausbau erforderlich. Daraus resultiert eine deutliche Erhöhung der staatlichen Abgaben und Umlagen zur Förderung dieses Ausbaus. Diese durch gesetzliche Verordnungen bzw. durch die Bundesnetzagentur als Aufsichtsbehörde geregelten Preisbestandteile haben einen maßgeblichen Einfluss auf die Höhe der Strompreise.

So steigt vor allem die Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG-Umlage) auf einen Rekordwert von netto 6,24 Cent pro Kilowattstunde. Und neben der Offshore-Haftungsumlage, die das Risiko der Investoren bei verspätetem Anschluss von Windkraftan-lagen auf See an das Stromnetz auffangen soll, gibt es noch die Umlage nach §19 Strom NEV sowie die Abgabe zur Förderung von Erzeugung in Kraft-Wärme-Kopplung. Und ab 2014 wird zusätzlich noch die Abschalt-Umlage erhoben. Diese dient etwa der Entschädigung von Kraftwerksbetreibern, die an sonnen- und windintensiven Tagen ihre Anlagen zugunsten von beispielsweise Solarparks und Windkraftanlagen vom Netz nehmen müssen. Hinzu kommt eine deutliche Steigerung der vorgelagerten Netzentgelte – und auf alles wird dann noch die Mehrwertsteuer in Höhe von 19 Prozent fällig.

Die Stadtwerke Hameln und Weserbergland können diese Erhöhungen jedoch abfedern, sodass die Strompreiserhöhung wesentlich geringer ausfällt: „Die Kostenvorteile aus dem günstigeren Energieeinkauf und der gesunkenen Umlage für die Befreiung energieintensiver Unternehmen von den Netzentgelten (§19 Strom NEV-Umlage) geben wir direkt an unsere Kundinnen und Kunden weiter“, so Susanne Treptow und Helmut Feldkötter, die jeweiligen Geschäftsführer der beiden Stadtwerke.

Bei gleichbleibendem Grundpreis erhöht sich der Strompreis zum
1. Februar 2014 einheitlich in allen Tarifen der Stadtwerke Hameln und Stadtwerke Weserbergland um 1 Cent netto (1,19 Cent brutto) pro Kilowattstunde. Für diese neuen Preise bieten die Stadtwerke eine Garantie bis 31.12.2014. Für einen durchschnittlichen Drei-Personen-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 3.500 Kilowattstunden erhöht sich der Preis dadurch um monatlich 3,47 Euro brutto.

Dazu Christian Riepe, Vertriebsleiter der Stadtwerke: „Darüber hinaus wollen wir mit einer Anpassung unserer Preise zum 1. Februar die Erhöhung für unsere Kunden um einen Monat hinauszögern. Die Umla-gen- und Abgabenerhöhungen gelten alle ab dem 1. Januar 2014. Dadurch sind über 54 Prozent des Strompreises durch staatliche Abgaben festgelegt, während der von uns direkt beeinflussbare Anteil – die „reine Ware Energie“ - am Strompreis nur noch rund 25 Prozent ausmacht. Weitere rund 20 Prozent entfallen auf die Netznutzungsentgelte - alles Preiskomponenten, auf die wir als lokaler Energieversorger keinen Einfluss haben.“

Bei dieser Strompreisentwicklung freut es die Stadtwerke umso mehr, dass sie ihre Erdgaspreise weiter stabil halten können. „Seit Oktober 2011 halten wir unseren Gaspreis konstant – nun können sich unsere Kunden mindestens bis zum 30. September 2014 über einen gleich-bleibenden Gaspreis freuen. In der Heizperiode, in der in der Regel 70% des Jahresverbrauchs benötigt werden, lassen sich so die Heizkosten genau einschätzen“, so Christian Riepe weiter.

Für eine persönliche Beratung stehen die Mitarbeiter im Kundencenter der Stadtwerke in der Hafenstraße 14 in Hameln montags bis donnerstags von 8 – 17 Uhr und freitags von 8 – 15 Uhr sowie über die kosten-lose Hotline 0800 788 0000 für die Stadtwerke Hameln und 0800 5 888 939 für die Stadtwerke Weserbergland gerne zur Verfügung.

Alle Kunden werden in diesen Tagen schriftlich über die Strompreisanpassung informiert. Eine Übersicht zu den neuen Preisen und weitere Serviceangebote finden sich auch hier auf unseren Internetseiten.