Entwicklung der Hamelner Wasserversorgung
Hier einige der wichtigsten Ereignisse der Wassergeschichte Hamelns:
1894
Beginn der zentralen Wasserversorgung mit Verlegung der ersten Leitungen in der Oster-, Bäcker- und Kaiserstraße im Sommer 1894.
1895
„Im Hohen Felde“ entsteht die erste Pumpstation.
Am Heideweg wird der erste Hochbehälter mit einem Fassungsvermögen von 1000 m³ errichtet.
1917
Baubeginn des neuen Wasserwerkes an der Ohsener Landstraße. Zur Unterstützung des alten Wasserwerkes wird zunächst ein provisorisches Pumpwerk in Betrieb genommen.
1927
Ankauf von Wiesenflächen in unmittelbarer Nähe der neuen Wassergewinnungsanlage, um eventuellen Wasserverunreinigungen vorzubeugen.
1929
Bau von weiteren Brunnen und des Hochbehälters am Klütberghang (Fassungsvermögen 1000 m³).
1934
Stilllegung des alten Wasserwerkes „An der Pumpstation“.
Das neue Wasserwerk I an Ohsener Landstraße nimmt am 2. Juli 1934 seinen Betrieb auf.

1965
Erwerb eines 11 ha großen Wassergewinnungsgebietes in der Gemarkung Tündern zur Sicherung der künftigen Wasserversorgung.
1968
Am 26. September wird nach 10-jähriger Vorarbeit in Tündern das Wasserwerk II in Betrieb genommen, das nun mit dem Wasserwerk I die Versorgung sicherstellt.
1969
Beginn der Phosphatbehandlung zur Stabilisierung der Härtebildung im Hamelner Wasser (27 Grad dH).
1972
Im Zusammenhang mit der Gebietsform übernehmen die Stadtwerke auch für die Gemeinden Afferde und Holtensen die Wasserversorgung.
1976
Fertigstellung und Inbetriebnahme eines 5000 m³ fassenden Hochbehälters am Brösselweg.
1978
Der als Gemeinschaftsprojekt durch die Weser geführte Düker enthält u. a. auch eine zum Brunnen in Halvestorf führende Wasserleitung. Über diese Leitung können bis zu 1 Mio. m³ Wasser in das Stadtnetz eingespeist werden.
1982
Einleitung der ersten Planungsschritte zur Erkundung der Wasservorkommen im neuen Wassergewinnungsgebiet Fuhlen-Hemeringen-Lachem.
Anschluss des Ortsteiles Wehrbergen an die zentrale Wasserversorgung.
1986
Für die spätere Errichtung des Wasserwerkes III erwerben wir 40.000 m² landwirtschaftliche Flächen in der Gemarkung Hemeringen.
1989
Beginn einer Kooperation zwischen Landwirtschaft, Wissenschaft und Stadtwerken zum langfristigen Schutz des Grundwassers.
1990
Die Wassertransportleitung zwischen dem neuen Wassergewinnungsgebiet und dem Stadtnetz wird fertiggestellt.
1991
Anschluss des Ortsteiles Hilligsfeld an die zentrale Wasserversorgung.
1992
Inbetriebnahme des Wasserwerkes III (Brunnen Haarbach-Ost und Haarbach-West) im neuen Wassergewinnungsgebiet Fuhlen-Hemeringen-Lachem am 24. 9.1992.
1993
Anerkennung unserer Maßnahmen zum Schutz von Boden und Grundwasser im Wasserschutzgebiet als Modell- und Pilotvorhaben durch Niedersachsens Umweltministerium.
1994
Stadtwerke nehmen das 100-jährige Jubiläum zum Anlass, alle Hamelner Schulkinder zu einer Theaterwoche rund um das Thema Wasser- und Energiesparen in das Theater Hameln einzuladen.
1996
Grundstückskauf „Tünderanger“ zum Zwecke gewässerschonender Bewirtschaftung.
1997
Die bereits 1989 begonnene und in Etappen durchgeführte Verlegung der 14 km langen Transportleitung vom Wassereinzugsgebiet Haarbach (WW III) zum WW I an der Ohsener Straße wird zum Abschluss gebracht. Auch der durch die Weser führende Düker mit der 166 m langen Wassertransportleitung wird fertiggestellt und verbindet nun die Wasserwerke I und III.
1999
Zwei neue Brunnenhäuser Tünderanger Nord und Süd werden fertiggestellt.
Am 25.6.1999 wird das WW I in Betrieb genommen und das alte WW I an der Ohsener Straße außer Betrieb genommen.
2006
Einweihung der neuen Wetterstation am Wasserwerk Tünderanger.
2010
Bau einer neuen 2,7 km langen Wassertransportleitung von Hilligsfeld nach Coppenbrügge. Ab Juni können bis zu 300.000 m³ / Jahr Trinkwasser an die Gemeinden in Coppenbrügge geliefert werden.









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