Funktion
Photovoltaik
Die Sonne ist eine unerschöpfliche Energiequelle. Bereits seit Mitte der 90er Jahre engagieren sich die Stadtwerke für die Nutzung der Sonnenenergie durch eigene oder als Mitinvestor für Photovoltaikanlagen.
Was ist Photovoltaik?
Photovoltaik ist der Fachbegriff für die direkte Umwandlung von Sonnenstrahlen in Strom durch den photovoltaischen Effekt mit Hilfe von so genannten Solarzellen.
Die Nutzung der Photovoltaik wird grob in Netzgekoppelte und Netzunabhängige Photovoltaikanlagen unterschieden.
Netzgekoppelte Photovoltaikanlagen:
Netzgekoppelte Photovoltaikanlagen sind über einen Wechselrichter an das öffentliche Stromversorgungsnetz angeschlossen. Der Wechselrichter wandelt den in Solarzellen erzeugten Gleichstrom in Wechselstrom um und speist ihn wieder ins öffentliche Netz ein.![]()
Netzunabhängige Photovoltaikanlangen:
Netzunabhängige Photovoltaikanlagen arbeiten im so genannten "Inselbetrieb", also ohne Verbindung zum öffentlichen Stromversorgungsnetz. Zur Überbrückung von sonnenarmen Zeiten und für die Nacht sind hier wieder aufladbare Batterien zur Speicherung des Stroms notwendig. Für die Größe des Solargenerators sind das Verbraucherverhalten und die Speicherkapazität der Batterien entscheidend, wobei unbedingt spezielle Solarbatterien verwendet werden sollten.
Netzunabhängige Anlagen sind nur sinnvoll, wenn ein Anschluss an das Stromnetz nicht möglich oder dieser Anschluss sehr viel teurer ist.
Sie eignen sich beispielsweise besonders für Schrebergärten, die keine Stromversorgung haben.
Umweltaspekte: Photovoltaikanlagen setzen vor Ort weder Luftschadstoffe noch Treibhausgase frei. Sie sparen fossile Energieträger und reduzieren dadurch den Ausstoß von klimaschädlichen CO2.
Allerdings sind Photovoltaikanlagen materialintensiv und die Herstellung der Solargeneratoren ist energieintensiv.
Bei modernen Photovoltaikanlagen geht man heute von einer Lebensdauer von ca. 25 Jahren aus. In dieser Zeit erzeugt der Solargenerator mehr als das Dreifache bis Fünffache der Energie, die für die Produktion der Solaranlage benötigt wurde.
Kosten:
Die Kosten der solar erzeugten elektrischen Energie werden wesentlich durch die Anfangsinvestitionen bestimmt. Hinzu kommen laufende Kosten für die Wartung, Reparatur und Versicherung.
Förderung:
Wer in eine umweltschonende Solarwärmeanlage investiert, erhält jetzt noch mehr Geld vom Staat dazu. Um 50 % wurden die Fördersätze angehoben.
Statt 40 Euro pro Quadratmeter Kollektorfläche gibt es nun 60 Euro. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle gewährt diesen Zuschuss, wenn der Antrag ab dem 2. August 2007 eingegangen ist. Wer seinen Antrag vorher gestellt hat, bekommt die niedrigere Summe. Unterstützt die Solaranlage darüber hinaus die Raumheizung, erhöht sich die Basisförderung von 70 Euro auf 105 Euro pro Quadratmeter. Der Mindestzuschuss pro Anlage beträgt weiterhin 275 Euro.
Da eine Solarwärmeanlage in unseren Breitengraden nicht die komplette Wärme für das Warmwasser und die Raumheizung liefern kann, ist ein zusätzliches Heizgerät notwendig. Hier bietet sich zum Beispiel ein Gas-Brennwertkessel an.
Weitere Informationen zum „Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien“ gibt es unter www.bafa.de.











Kundenzeitung