Zukunftsweisendes Wohnen am Rotenberg
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Das Ereignis des Jahres 2000 - die erfolgreiche Weltausstellung in Hannover - ist vorbei. Geblieben ist das Wohngebiet Rotenberg-Ost - eines der fünf registrierten EXPO-Projekte in der Region Hameln-Pyrmont. Nur etwa 2.500 Meter von der Altstadt entfernt ist das Baugebiet Rotenberg-Ost entstanden.
Auf einem städtischen Grundstück in der Kernstadt wurde ein Wohngebiet mit ca. 200 Wohneinheiten errichtet. Die Wohnsiedlung hat mit ihren städtebaulichen, sozialen und ökologischen Qualitäten Vorbildfunktionen für künftige Stadtentwicklungs- und Planungsprojekte. Sie soll Lösungen aufzeigen für kinder- und familienfreundliches Wohnen, energiesparendes Bauen nach Niedrigenergiehaus-Standard, schadstoffarme Energieversorgung, ökologische Siedlungsplanung, kosten- und flächensparendes Bauen und landschaftsangepaßte Architektur. Das Besondere am Hamelner Projekt liegt in der Kombination aller genannten Qualitätsziele.
Projektpartner für das Energiekonzept waren die Stadtwerke Hameln.

Energie wird durch Kraft-Wärme-Kopplung und moderner Brennwerttechnik eingespart. Entscheidungskriterien für ein möglichst umweltverträgliches System zur Wärmeerzeugung beim Niedrigenergiehaus müssen der Primärenergieverbrauch und die Schadstoffemissionen sein.
Unter diesem Aspekt wurde für den nördlichen Bereich A (Hanglage) eine dezentrale Versorgung der Einfamilienhäuser mit Erdgas gewählt. Zur besseren Energieauslastung kommt ausschließlich die Brennwerttechnik zum Einsatz.
Der Bereich A und B (Mehrgeschosswohnungsbau und Reihenhaus bzw. Einfamilienhausbereich) wird zentral über ein mit Erdgas betriebenes BHKW versorgt. Die Heizungszentrale des BHKW's liefert über ein optimal isoliertes Leitungssystem in jedes Haus Wärme für die Heizung und Warmwasserbereitung. Die bei der Kraft-Wärme-Kopplung entstehende elektrische Energie wird in das Stadtwerke-Stromnetz eingespeist.










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