Was ist Biogas?

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Biogas entsteht bei der Zerstetzung organischer Stoffe (z.B. Mais und Getreide).

Diese s.g. Silage wird luftdicht abgeschlossen und Bakterien hinzugefügt.

Die Silage dient den Bakterien als Nahrung, die Kohlenstoffen wie Zucker abbauen und dabei Energie produzieren.

Neben Kohlenstoffdioxid, Sauerstoff und Stickstoff entsteht bei diesem Gärungsprozess vor allem Methan.

Dieses brennbare Gas lässt sich zum Heizen oder zum Antrieb von Gasmotoren zur Erzeugung von Strom verwerten (Biogasanlage).

Diese Art von Energiegewinnung ist nahezu Kohlenstoffdioxid (CO2)-neutral. Denn das bei der Verbrennung enstehende CO2 bleibt im natürlichen Kohlenstoff-Kreislauf.

Selbst nach 90-tägiger Gasproduktion kann das vergorene organische Material noch als hochwertiger Dünger genutzt werden und das vorher enstandene CO2 wird beim Wachstum der nächsten Pflanzengeneration gebunden und wiederverwertet.



Der Energiegehalt des Biogases hängt vom Methangehalt als Energieträger ab. Ein Kubikmeter (m³) Methan hat einen Energiegehalt von knapp zehn Kilowattstunden. Bei einem durchschnittlichen Methananteil von 60% im Biogas beträgt der energetische Ertrag aus einem Kubikmeter Biogas ca. 6 Kilowattstunden was einem durchschnittlichen Heizwert von 0,6 Liter Heizöl entspricht.



Durchschnittliche Zusammensetzung von Biogas:

 

 

Bestandteil:

Formel

-zeichen:

Konzentration:

Methan

CH4

50 - 75 %

Kohlendioxid

CO2

25 - 45 %

Wasserdampf

H2O

2 - 7 %

Sauerstoff

O2

< 2 %

Stickstoff

N2

< 2 %

Ammoniak

NH3

< 1%

Wasserstoff

H2

< 1 %

Schwefelwasser

-stoff

H2S

20 - 20.000 ppm