Stadtwerke-Kooperation investiert in Windenergieanlagen

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In Kopenhagen wird geredet, in Hameln und Bad Pyrmont wird gehandelt
Stadtwerke-Kooperation investiert in Windenergieanlagen

Die Stadtwerke Hameln und Bad Pyrmont haben gemeinsam mit weiteren Stadtwerken aus Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen die TOBI Windenergie GmbH & Co. KG gegründet. Ziel der Kooperation ist es, zukünftig CO2-freien Strom aus Windenergie selbst zu erzeugen.

Als ersten Schritt hat TOBI am 2.12.2009 einen Kaufvertrag zum Erwerb von 11 Windenergieanlagen abgeschlossen. Die Anlagen mit Standorten am Niederrhein und an der deutschen Küste sind bereits im Betrieb. Die Stromproduktion deckt den Bedarf von rund 12.500 Haushalten.

TOBI plant in den kommenden Jahren durch eigene Projektentwicklungen und den Erwerb von bestehenden Windparks weiter zu wachsen. Mittelfristig sollen 15 Prozent  des Strombedarfs der Stadtwerke zur Versorgung ihrer Kunden in eigenen Windenergieanlagen erzeugt werden.

„Wir wollen mit unserer Wachstumsstrategie nicht nur einen Bei-trag zum Klimaschutz leisten sondern auch zur Stabilisierung der Strompreise für unsere Kunden“, sagt Geschäftsführer Dieter Boldt von den Stadtwerken Bad Pyrmont.
"Die Beteiligung an den Windkraftanlagen ist für uns ein weiterer Baustein, um unseren Anteil an der Eigenstromerzeugung  aus erneuerbaren Energien auszubauen", so Susanne Treptow, Geschäftsführerin der Stadtwerke Hameln. Unser Ziel ist es, den An-teil an der Eigenstromerzeugung bis zum Jahr 2020 auf rund 50 Prozent auszubauen.“

Das geplante Wachstum lässt sich innerhalb der Kooperation TOBI effizienter und schneller realisieren, als wenn jedes Stadtwerk eigene Projekte entwickeln müsste. Der Windpark hat eine Leistung von 20 MW. Hiervon haben die Stadtwerke Hameln einen Anteil von 2 MW und Bad Pyrmont von 1 MW.

Wer ist TOBI Windenergie?
TOBI Windenergie ist eine Kooperation der Stadtwerke aus Bad Honnef, Bad Pyrmont, Bad Salzuflen, Bocholt, Hameln, Hildes-heim, Iserlohn und Menden. Gemeinsam betreiben die Stadtwerke Windenergieanlagen, um langfristig wesentliche Teile ihres Strombedarfs CO2-frei zu decken.